DEP0036082DA - Laminariastift. - Google Patents

Laminariastift.

Info

Publication number
DEP0036082DA
DEP0036082DA DEP0036082DA DE P0036082D A DEP0036082D A DE P0036082DA DE P0036082D A DEP0036082D A DE P0036082DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
disc
holding device
pin
overlap
behind
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr. med. Oberursel Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

15.3.48.
_Patentanwaft Dip!.-ing,
. Caninenberg ~. ;v_.., )r
Weidenau (Sieg)""" ί.Α,10'5(ϊVO
Wtthmimttr&M® 54/1
Pa t.-Anm.
C 5005. Beschreibung.
Hohemark be i Oberurs'el X'T^aunusT""""*""*""*"'
Lam inaria stift.
In der Gynäkologie ist es bekannt, eine Schwangerschaft mit Hilfe der sogenannten Laminariastifte zu unterbrechen. Es sind dies im allgemeinen glatte zylindrische Stifte. Dir Anwendung geschieht in der Weise, dass am ersten Tage der Behandlung ein L. in den Muttermund eingeschoben wird. Dieser Stift quillt durch Aufnahme von Feuchtigkeit auf und erweitert dadurch den Muttermund. Am nächsten Tage wird der Stift entfernt und an seiner Stelle werden zwei neue L.e eingesetzt die, falls noch notwendig, am dritten Tage wiederum durch drei neue L.e ersetzt werden. Dann wird meistens das Frucht-
bald
wasser bereits ablaufen und es muss nun gewartet werden,
bis die Wehen eintreten.
Die Verwendung dieser bekannten L.e ist aber keineswegs gefahrlos. Die Stifte verlagern sich häufig und gleiten dann u.a. ins Innere der Gebärmutter, wobei sie oft auch durch die Wand der Gebärmutter in den Körper der Frau wandern Sie rufen dabei stark fieberhafte Entzündungen der Gebärmutter, der Eierstöcke, Eileiter, Parametrien, der Aduexitis, des Bauchfells u.s.w. hervor. Jährlich erleiden dadurch Tausende von Frauen unter hohem Fieber einen schmerzvollen Tod.
Diesen Übelständen hilft nun die Erfindung in einfacher und zuverlässiger Weise ab.
Erfindungsgemäss ist der L. an seinem einen Ende mit eiiier Einkerbung versehen, auf die eine Baltevorrichtung aufgeschoben wird, um das Eineingleiten des L.es in die Gebärmutter zu verhindern. Diese Haltevorrichtung kann beispielsweise aus einer dünnen, etwa halbkreisförmigen Scheibe bestehen, die mit einer inneren, der Form des Stiftes, be zw. der Stifte entsprechenden, aber etwas exzentrisch angeordneten Aussparung versehen ist. Damit die Scheiben beim Einsetzen mehrerer Stifte zusammengehalten werden, sind sie an einem Teil ihres Umfanges mit einer Überlappung oder Auswulstung versehen, derart, dass jede Scheibe mit ihrem Aussenrande hinter dieser Überlappung der unter ihr liegenden Scheibe festgehalten wird Zweckmässig ist an jeder Scheibe ein die eingesetzten L.e umfassender und sie haltender Bügel drehbar gelagert, dessen freies Ende hinter einen an der Scheibe angebrachten Zapfen o.dgl. greift.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung zu ersehen, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt ist. Es zeigen:
•Fig. 1 bis 3 je einen Muttermund mit 1,2 und 3 eingesetzten I.en und zwar sind in Fig, I und 2a die Stifte so dargestellt, wie sie kurz nach dem Einsetzen aussehen, während sie in Fig. 2b und 3 die aufgequoIlende Form kurz vor dem Wie derhe rausnehmen zeigen,
Fig. 4 und 5 Haltevorrichtungen für 1 und 2 L.e,
Fig. 6 eine Haltevorrichtung für 3 L.e mit eingesetzten Stiften,
Fig. 7 einen normalen I. mit von Hand eingearbeiteter Kerbe, und
Fig. 8 einen I. mit fabrikatorisch. eingearbeiteter linke r bung.
Ein zylindrischer L. 1, wie er in Fig„ 7 dargestellt ist, wird etwa 1 cm von seinem Ende mittels eines Messers mit einer herumlaufenden Einkerbung a versehen, Auch kann (s. Fig.8) an dem L. 3 bereits bei der Herstellung eine Einkerbung 4 angebracht werden. Die Haltevorrichtung für den zuerst einzuschiebenden 1. besteht gemäss Fig, 4 aus einer halbkreisförmigen oder annähernd halbkreisförmigen Metalloder Kunstharzscheibe 5 mit einer ebenfalls halbkreisförmigen oder annähernd halbkreisförmigen Aussparung 6 zur Aufnahme des I. es an der geraden Seite Bei 7 is t eine Haltebügel 8 drehbar gelagert, dessen freies Ende hinter de.n Zapfen 9 greift. Die Haltevorrichtungen 10 und 11 für zwei oder drei Stifte unterscheiden sich von der vorbeachriebenen im wesentlichen nur durch die grössere Aussparung. Fig. 6 zeigt, wie die drei L.e in der Haltevorrichtung liegen Um zwischen den aufeinanderliegenden Scheiben an eine Verbindung zu schaffen, sind die Scheiben an einem Teil ihres Aussenumfanges mit einer Überlappung oder Auswulstung 12 bezw. 15 versehen. Beim Aufeinanderlegen wird dann z.B. die Kante 14 der 2. Scheibe 10 hinter die Überlappung 12 der 1. Scheibe geschoben, während die 3. Scheibe 11 durch die Überlappung gehalten wird.
Die Anwendung der L.e gemäss der Erfindung geschieht in folgender Weise: Zuerst wird der erste Stift mit einer Scheibe 5 nach Fig. 4 versehen und in den Muttermund eingeschoben, in dem /er dann die in Fig. l dargestellte Lage einnimmt, Wenn er am anderen Tage in aufgequollenem Zustand herausgenommen ist, wird wiederum ein Stift mit einer Scheibe 5 versehen. Dann wird dieser Stift, zusammen mit seiner Scheibe 5 und mit einem zweiten Stift, in die Haltevorrichtung 10 für zwei Stifte eingesetzt und der Ea] te bügel 15 geschlossen. Die so miteinander verbundenen Stifte werden dann, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, in den Muttermund eingeschoben. Man kann sie auch nacheinander einsetzen und dann erst miteinander verbinden Am dritten Tage werden 3 L,e eingesetzt und dann in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise miteinander vereinigt. Der hinter den Zapfen 16 greifende Haltebügel 1? der Scheibe 11 umfasst dabei alle drei Stifte. Kach der Quellung haben sie die in Fig. 3 dargestellte Form eines mit der Spitze nach aussen gerichteten Kegels angenommen, was wesentlich vorteilhafter ist, als die zylindrische Formga^aiLg dreier nicht miteinander verbundener l.e, da so die Gebärmutter nach innen zu stärker aufgeweitet wird als nach aussen.
Während gemäss der vorstenenden Beschreibung die Haltevorrichtungen erst nachträglich an den fertigen L en angebracht sind, ist es auch möglich., die L.e sogleich bei ihrer Herstellung mit Haltevorrichtungen zu versehen, die dann zweckmässig unlösbar miteinander verbunden sind, Man kann aber auch einfach die beiden in Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsformen (entweder nur eine Einkerbung rings her-
um oder zusätzlich rings herum Erhöhungen), maschinen herstellen, wobei das Mass a_ der G-esamtdicke dreier aufeinander liegender Scheiben entspricht. Der Arzt versieht dann in der oben beschriebenen Weise die Stifte mit Haltevorrichtungen.. Dabei lässt sich noch eine ganz besonders zweckmässlge Äusführungsform der L,e erreichen, indem man folgende zwei lypen herstellt:
Am Ende des L.es wird statt der Auskerbung des Stiftes eine circular angebrachte Verjüngung des Stiftes in der Breite der drei Scheiben zusammen maschinell hergestellt.-Auf der anderen Seite werden die l.e maschinell hergestellt, indem man statt der Verjüngung in der gleichen Breite .circuläre Erhöhungen auf dem L.e anbringt, zwischen denen dann der Arzt die metallenen durch das DRP geschützten kreisförmigen, halbkreisförmigen oder ovalen Scheiben anbringt, Hierdurch wird dem Arzt die Arbeit für.die Anbringung der Haltevorrichtungen erspart.

Claims (5)

_Pa tentanspröche;
1) Laminariastift, gekennzeichnet durch, eine an seinem Ende vorgesehene Einkerbung (2/4) auf die eine Haltevorrichtung (5/10/11) aufgeschoben werden kann.
2) L. nach Anspruch 1, A^M5^..£.^l^^i^hne_t, dass die Haltevorrichtung aus einer dünnen, etwa halbkreisförmigen Scheibe (5) besteht, die mit einer inneren, der Form des Stiftes (l) bezw. der Stifte entsprechenden aber exzentrisch gelegenen Aussparung (6) versehen ist.
3) L. nach Anspruch 1 und 2, dadurch, gekennzeichnet, dass an
der Scheibe (11 ) ein die eingesetzten L„e umfassender und haltender Bügel (13) drehbar gelagert ist, deren freies Ende hinter an der Scheibe angebrachte Zapfen (14) greift.
4) L. nach Anspruch 2 und 3j dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (5/10) an einem Teil ihres Umfanges mit einer Überlappung (12/13) versehen sind, derart, dass bei Einsetzen mehrerer L.e jede Scheibe mit ihrem Aussenrand (14) hinter die Überlappung der unter ihr liegenden Scheibe greift.
5)L. nach Anspruch 1 und 2, dyd_uroh_g_e_kenjazeichnet_, dass die Haltevorrichtung bereits bei der Herstellung des L.es mit diesem unlösbar vereinigt wird.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2515786C3 (de) Druckverband
EP0461474B1 (de) Ballonkatheter mit Hülse
DE3236396C2 (de)
EP0114440B1 (de) Okklusivpessar
DE2534587A1 (de) Endoprothetisches gelenk
DE9410595U1 (de) Tampon, insbesondere für die Frauenhygiene
DE1635737B2 (de) Schutehülle für Gließmaßen mit einer Prothese
DE69621848T2 (de) Automatischer, intern formbarer tampon
WO2001006859A1 (de) Abteilvorrichtung für unterteilbares füllgut in einer flexiblen schlauchhülle
DE3723746A1 (de) Impotenzstuetze
DE2736443C2 (de) Penis-Implantat
DEP0036082DA (de) Laminariastift.
DE1165809B (de) Verfahren zur Herstellung von Menstruationstamponen
DE818086C (de) Laminariastift
DE2518263C2 (de) Intrautenineinlage
AT146306B (de) Präservativ.
DE1815541A1 (de) Tampon
DE2759610C2 (de) Kosmetikstift und Verfahren zu seiner Herstellung
DE2031014A1 (de) Monatsbinde
DE749267C (de) Monatsbinde
DE558770C (de) Menstruationstampon
DE551712C (de) Tampon mit hydrophiler Gaze
DE702615C (de) Hilfsmittel zum Drainieren von Wunden
DE3513645A1 (de) Applikator fuer haemorrhoidalsalben
DE578787C (de) Bohrgestaengehaltevorrichtung