DEP0035562DA - Empfängereingangsschaltung - Google Patents

Empfängereingangsschaltung

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DEP0035562DA
DEP0035562DA DEP0035562DA DE P0035562D A DEP0035562D A DE P0035562DA DE P0035562D A DEP0035562D A DE P0035562DA
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DE
Germany
Prior art keywords
frequency
receiver
input circuit
modulated
amplitude
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Jakob Dr. Hacks
Gottfried Dipl.-Ing. Vogt
Original Assignee
Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH, Berlin
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Description

Mit der zu erwartenden Einführung von frequenzmoduliert en Rundfunksendern ergibt sich die Aufgabe, Mittel und Wege zu finden, um die bisher ■Öblichen und im Gebrauch befindlichen Hundfunkgeräte auch für diesen Zweck verwenden^'können. Ohne weiteres ist dies nicht möglich,' da ein normaler, für Amplitudendemodulation vorgesehener Rundfunkempfänger
c_.L . ' nicht in der Lage ist, frequenzmodulierte .Schwingungen .g3^4©k-g'U-s?-i#i%ten·»-« ."Bs wäre jedoch erwünscht, für diesen Fall eine Schaltung zu besitzen, die ohne oder mit verhältnismässig geringen Eingriffen in einen bereits vorhandenen Empfänger für Amplitudenmodulation die Demodulation frequenz modulierter Schwingungen ermöglichte
Die 'Erfindung macht zur Lösung dieser Aufgabe einen Vorschlags Er besteht darin, dass die .frequenzmodulierten Schwingungen in einer Tor stufe demoduliert Ytferden, und dass die dabei erhaltenen niederfrequenten Schwingungen amplitudenmässig einer Hochfrequenzschwingung aufmoduliert werden,die dann dem für Amplitudendemodulation eingerichteten Empfänger ^zugef"i3Ert^wirdo/Nach einer besonders zweckmässigen Ausführungsform der Erfindung soll die Demodulation der frequenzmodulierten Schwingungen in einer Audionschaltung erfolgen, deren Schwingungskreis gegenüber der Trägerfrequenz etwas verstimmt ist» Wian verstimmt den .Schwingungskreis soweit, dass die Trägerfrequenz auf der Mitte des noch als gerade anzusehenden Teiles der einen der beiden Flanken der Kennlinie liegt,
7~"ö±e^^ schwingungen·.-in
der Trägerfrequenz verstimmt ist, ist naturgemäß s auch dann anwendbar, wenn man mit dem Empfänger nur frequenzmodulierte Schwingungen demodulieren will. In diesem Fall wird man auf ein besonderes·:Vorsatzgerät verzichten und den Empfänger selbst mit einer derartigen Eingangssfcuf e versehen» ,:-■■
In diesem Zusammenhang sei erwähnt ,^'ass man flür ein Vorsatzgerät zum Empfang frequenzmodulierter SchjÄ'ngungen in dem sogenannten Premodyne-Empfänger eine in Pendel rückkopplungschaltung arbeitende Röhre benutzt hat* Diese bekannte Schaltung transformiert die Empfangsfrequenz jedoch zunächst auf eine Zwischenfrequenz und benützt die Pendelrückkopplungsschaltung zur Verstärkung der zwischenf rezenten ^ell^ägeHr Schwingungen, jänschliessend ^werden diese Schwingungen demoduliert und die erhaltene Niederfrequenz wird dem Hiederfrequenzteil des norraalen Rundfunkempfänger zugeführt* Diese Schaltung nützt also nur einen Teil des Hundfunk empfang«
.SSS ο
Zur Durchführung der Erfindung gibt es verschiedene Möglichkeit en, die im folgenden besprochen werden sollen« Die erste Möglichkeit besitzt den Vorzug, dass keinerlei Eingriff in einen für den Empfang amplitudenmodulierter Schwingungen vorgesehenen Empfänger erforderlich ist. Sä ist auch gleichgültig, ob dieser Empfänger ein Geradeausempfänger ist, oder ob er nach dem Überlagerungsprmnzip arbeitete Die Vorstufe besteht bei dieser Ausfuhrungsform aus einer Triode-Hexodes von der der Hexodenteil zur Demodulation benutzt wird· Die erhaltenen @4< niederfrequenten Schwingungen werden einer im Triodenteil der Röhre erzeugten Oszillatorspannung aufmoduliert» Diese Modulation erfolgt im Hexodenteil der Röhre. In ihrem Anodenkreis erhält man dann eine amplitudenmodulierte Hochfrequent^ die in gleicher Weise wie eine von einer Empfangsantenne aufgenommene Schwingung einem Empfänger zum Empfang
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von amplitudenmodulierten Schwingungen zugeführt wird. Zweckmässig wird man die Oszillatorfrequenz so wählen, dass sie einer unbenutzten Empfangsfrequenz des für Amplitudenmodulation vorgesehenen Empfängers entspricht *
Der Aufwand, der für diese Vorstufe erforderlich ist, wird allerdings geringer, wenn man einen verhältnismäßig geringfügigen Eingriff in den Eingangskreis des Empfängers zulässt« Man kommt dann mit einer einfachen Röhre, z.B, einer Pentode als Vorstufe aus. Die Demodulation der frequenzmodulierten Schwingungen erfolgt in gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform in einer AudionschaLtung, deren Schwingungskreis gegenüber der Trägerfrequenz verstimmt ist» Im Anodenkreis der Röhre erhält man die niederfrequente Modulationsschwingung, die man auf das erste Gitter der Eingangs-Misch- und Oszillator-Röhre koppelt.
Ein besonderer Oszillator für die Aufmodulation der Niederfrequenzspannung auf eine Ilochfrequenzspannung is iijfnicht erforderlich , da man 'g^mäss^ii^sea^^Ä^te-^itea^agsiieJP-m den bei einem Überlagerungsempfänger sowieso vorhandenen Oszillator benutzen kann. Bs ist in diesem Fall lediglich erforderlich, synchron mit der Umschaltung des Empfängers auf die für frequenzmodulierten Empfang vorgesehene Vorstufe, eine Umschaltung des Oszillators auf die Zwischenfrequenz vorzunehmen. Im Hexodenteil der Empfängereingangsröhre wird dann die Mischung der bei der Frequenzmodulation gewonnenen Niederfrequenz mit der Zwischenfrequenz vorgenommene Auch in diesem Fall wird der gesamteeZwischenfrequente und niederfrequente Verstärkerkanal des vorhandenen Empfängers zum Empfang von frequenzmodulierten Schwingungen ausgenutzt,,
frequenzmodulierte Sendungen neben einem aperiodischen Anten^enverstärker für das axnplitudenmodelierte Eundfunkfrequenzbarii, gemeinsam einen auf eine bestimmte Frequenz abgestimmten Empfänger für frequenzmodulierte Sendungen vorzusehen ο Biesetf"Empfänger sollte nach jenem älteren Vorschlag ein Hilfssend-etf' zugeordnet werden, dessen inne: halb des Empfangsbereiches des JMp* fange rs für amplitudenmodulierte Rundfunksendungen liege ndji^rägerwelle mit der, in Empfänger gewonnenen Niederfrequenz amyllöudenmodeliert und auf das Kabel der Gemeinschaftsanlage übertragen wird. Bei diesem älteren Torschlag handelt es sich also' zum Unterschied von der Erfindung ,um eine Gemeinschafts~
Ausführungsbeispiele der Erfindung, die die beiden oben erwähnten Möglichkeiten enthalten, sind in den Abbildungen 1 und 2 dargestellt«
Bei dem Ausführungsbeispiel gern äs s Abbildung 1 wird von oäem zuerst erwähnten Gedanken Gebrauch gemacht, wonach eine getrennte Torstufe vorgesehen wird, die einem normalen Sundfunkempfänger vorgeschaltet wird und zwar ohne Eingriff in diesen Empfänger selbst. Das Vorsatzge-
""'"'"' 1, die auf den Eingangskreis 2 ta der-
gekoppelt ist. Dieser Eingangskreis wird so abgestimmt, dass die Smpfangsfrequenz auf einer der Flanken des Schwingungskreises liegt. Die dadurch entstandeneASmplitudenmodulation wirdin einer darauffolgenden Audionsch.altung (HO-Glied ^ gleichgerichtet,
, ., ,pr Rötoe 4. Zur Erhöhung-der Bmpfmadient der Hexodentexl der Hohre H-
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kopplung schaltung ***^* ' Triodenteil der Röhre * wird mithilfe des Potentiometers m ^
eine Oszillatorschwingung erzeugt, die dem 2p. Steuergitter des Hexoden teils zugeführt wird. Die Oszillatorschwingung wird also im Hexode nteil mit der aus der frequenzmodulierten Schwingung gewonnenen Niederfrequent1*! in der·'Amplitude modulierte ,4m Anoöenschwingkereis 6 der Röhre 4· &%&&■«/^stellt nun eine amplitudenmodulierte Hochfrequenzschwingungs die in gleicher Weise einem normalen Rundfunkempfänger zugeführt wird, wie eine von einer Antenne aufgenommene amplitudenmodHlierte Schwingung. Der kleine Modulationsgrad, der bei der Modulation in der Hexode entstehts wird zweckmässig vergrössert, damit der Empfänger nicht durch den grossen 'Träger heruntergeregelt wird» Dies geschieht am besten dadurch, dass der',afipTrtud^nmödulierteiAnodenv^echselspannung eine ihr gegenphasige Wechselspannung gleicher Frequenz hinzugesetzt wird, beispielsweise dadurch, dass der Fusspunkt des Kreises 6 an einen Anzapfpunkt des Oszillator kr eis es geführt ?/ird9 der eine um 180° phasengedrehte Trägerspannung führt.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Abbildung 2 zeigt eine vereinfachte Ausbildung der für den Smpfang frequenzmodulierter Schwingungen vorgesehen nen Torstufe, wobei allerdings ein geringfügiger Singriff in die Eingangsschaltung des Rundfunkempfängers erforderlich ist. Die gleichen Bezugszeichen stellen dieselben Schaltelemente dar wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Abb. 1 und brauchen daher nicht näher erläutert zu werden* Unterschiedlich bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Abbe 2 ist die Köhre der Vorstufe, wofür hier nur eine gewöhnlbhe Pentode 7 benötigt wird» In dieser Pentode erfolgt die Demodulation der frequenzmodulierten Schwingungen. Die nach der Demodulation erhaltenen Niederfrequenzschwingungen werden über ein Hochfrequenzsiebglied 8 dem Niederfrequenzübertrager 9 zugeführt* Der Eingangskreis des Empfängers besitzt einen Umschalter 10« Dieser-Umschalter schaltet wahlweise den
Übertrager 9 oder den ersten abgestimmten Kreis 11 des Rundfunkempfängers auf das erste Steuergitter der Eingangsmischröhre 12« Diese Mischröhre ist in üblicher Weise eine Triode-Hexode. Im Triodenteil wird- wie üblich- die Überlagerimgsschwingung erzeugt, die dem zweiten Steuergitter des Hexodenteils zugeführt wird» Liegt der erste abgestimmte Kreis 11 am ersten Steuergitter de# Rohres 12, so erfolgt in der Mischröhre in bekannter leise die tfteerlagBrmig der Empfangafrequenz <toa?eh-&ie Oszillatorfrequenz und ι'die Bildung der Zwischenfrequenzβ Wird der Schalter 10 auf den Niederfrequenzübertrager 9 umgeschaltet j so wird gem äs s diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung gleichzeitig der Empfängeroszillator umgeschaltet, und zwar mithilfe des Schalters 13» Mit diesem Schalter wird der Oszillator-Drehkondensator abgeschaltet und ein Festkondensator 14 der Schwingkreisspule des Oszillators parallel geschaltete Dieser Kondensator 14- ist so dimensioniert, dass die Eigenschwingung des QszillatrfcjrSchwingkreises nunmehr mit der Zwischenfrequenz übereinstimmte Die vom Übertrager 9 dem ersten Steuergitter des Rohres sf.2 zugeführte Niederfrequenz' wird im Hexodenteil der Röhre 12 der Zwischenfrequenz aufmoduliert und kann dann im normalen Zwischenfrequenz- und liiederfrequenzteil des Rundfunk anpf ängers weiterverarbeitet werden«
g§ Beziehung-·· verändert werden 9 ohne den Sinn der Erfindung zu νerändern„'3m ist es beispielsweise nicht erforderlich, in der Yo^tlife Röhren zu benutzen, die durch elektronengekoppelte RücÄöpplungsschaltungen entdeämpft sind« Diese haben ledigliefe^tfen Vorteil, dass sie sich bei den infrage kornmenden Fjce-etlenzbereichen (UKW-Gebiet) durch ein Gleichstrom-Potentio-

Claims (1)

  1. 7 -
    PATENTANSPRÜCHE
    Id) Empfängereingangsschaltung fürcäen Empfang frequenzmodulierter
    Schwingungen in einem für den Empfang amplitudermiodulierter Schwingungen eingerichteten Empfänger, dadurch gekennzeichnet, dass die frequenzmodulierten Schwingungen in einer Vorstufe demoduliert werden, und dass die dabei erhaltenen niederfrequenten Schwingungen amplitudenmässig einer Hochfrequenzschwingung aufmoduliert werden, die dann
    •4
    dem für Amplitudenmodulation eingerichteten Empfänger zugeführt wird*
    2*) Empfängereingangsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Demodulation der frequenzmodulierten Schwingungen in einer Audi ons chaltung erfolgt,, deren Schwingungskreis gegenüber der Trägerfrequenz etwas verstimmt ist.
    3«) Smpfänger eingangs s chaltung nach Anspruch-5:, dadurch gekennzeichnet, dass die Audionschaltung durch eine elektronengefeoppelte Rückkopplung entdämpft wird·
    Ψ.) Empfängereingangsschaltung nachF Ansprüche^ 1-3» dadurch gekennzeichnet, dass ffeuilt* <äie Demodulation der llexodenteil einer Triode-Hexode benutzt wird, und dass die erhaltenen niederfrequenten Schwingungen mit
    einer/Triodenteil der Röhre erzeugten Oszillatorspannung im Hexodenteil der Röhre gemischt werden»
    5e) Empfängereingangsschaltung nach Anspruch 4- ,dadurch gekennzeichnet, dass eine Oszillatorfremenz gewählt wird, die einer unbenutzten
    — 8
    Empfängerfrequenz des für amplitudendemodulation vorgesehenen Smpfängers entspricht*
    6.) Empfängereingangsschaltung nach!;Anspruch-1-5 , dadurch gekennzeich.net j dass der amplitudenmodulierteii eine ihr gegenphasige Spannung gleicher frequenz z
    g hinzugesetzt wird? ·"'
    t 't f/
    7.) Empfängereingangsschaltung nach· iinsprucll·;^^ dadurch gekennzeichnet, dass der ffusspunkt des im Anodenkreis des Hexodenteiles liegenden Scnwingungskreises an einen Anzapfpunkt der Spule des Oszillator-ScliTvdngkreises gelegt ist»
    8«) Empfänger eingangs schaltung nach^Anspruchf.l-^ (t dadurch gekennzeichnö dass die nach Demodulation erhaltene Niederfrequenz auf den Eingangskreis des Empfängers für amplitudenmodulierte Schwingungen geschaltet wird? und dass gleichzeitig mit dieser Umschaltung eine Umschaltung des üblichen EmpfängerOszillators auf die Zwischenfrequenz vorgenommen wird*

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