DEP0034387DA - Mischschaltung - Google Patents
MischschaltungInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Mischschaltung vorzugsweise für Überlagerungsradioempfangsgeräte, bei der zur Erzeugung der Oszillatorfrequenz sowie zur Mischung der Oszillatorfrequenz mit der Empfangsfrequenz d.h. zur Erzeugung der Zwischenfrequenz nur eine einfache Triode, Tetrode oder Pentode erforderlich ist. Im Gegensatz zu bereits bekannten Schaltungen solcher Art, welche meist als Kathodenmischschaltungen bezeichnet werden, erfolgt bei der Schaltung gemäss der Erfindung die Rückkopplung zur Erzeugung der Oszillatorschwingung auf das gleiche Gitter der Röhre, dem auch die Empfangsschwingungen zugeführt werden. Gegenüber den Kathodenmischschaltungen zeigt die erfindungsgemässe Schaltung eine sehr gleichmässige und stabile Oszillatorschwingung nicht nur im Mittel- und Langwellenbereich sondern ebenso im Kurzwellenbereich. Ausserdem benötigt die Schaltung nach der Erfindung im Oszillatorkreis keine besonderen Rückkopplungswindungen. Vielmehr kann die wesentlich einfachere Dreipunktschaltung benutzt werden. Selbstverständlich sind jedoch auch Schaltungen mit Rückkopplungswicklungen anwendbar.
Das Grundprinzip der Erfindung ist aus Bild 1 ersichtlich. 1 ist die Mischröhre, die hier beispielsweise als Pentode angenommen ist. 2 ist die Kathode, 3 das Steuergitter, 4 das Schirmgitter, 5 das Bremsgitter und 6 die Anode der Mischröhre. Die Kathode 2 ist der Einfachheit halber an Masse angeschlossen. Das Gitter 3 ist über den Widerstand 22 mit der Kathode 2 verbunden. Das Schirmgitter 4 erhält seine positive Spannung von + über einen Widerstand 16 und ist hochfrequezmässig über einen Kondensator 17 an Masse gelegt. Die Anode 6 erhält ihre positive Spannung von + über einen Widerstand 15 und über die Primärseite des auf die Zwischenfrequenz abgestimmten Bandfilters 14. Zum Empfang des Senders dienen die Antenne 12 und die Erde 13. Die Empfangsschwingungen werden mit Hilfe der Antennenspule 21 auf den Vorkreis, bestehend aus der Spule 8 und dem veränderlichen Kondensator 7, gekoppelt. Die im Vorkreis entstehende Spannung wirkt über den Kondensator 18 auf das Gitter 3 der Röhre 1. Der Oszillatorschwingkreis besteht aus aus der Spule 9, der veränderlichen
Kondensator 10 und unter der Annahme, dass der Kondensator 10 den gleichen Kapazitätsgang hat wie der Kondensator 7, auch noch aus dem Verkürzungskondensator 11. Die Fusspunkte der Kondensatoren 10 und 11 liegen an Masse. 20 ist die Rückkopplungsspule, deren eines Ende an Masse liegt, und deren anderes Ende über den Kondensator 19 ebenfalls an das Gitter 3 der Röhre 1 angeschlossen ist. Hierdurch wird die Oszillatorschwingung erzeugt. Die Grössen der Kondensatoren 18 und 19 werden so gewählt, dass sowohl der Vorkreis als auch der Oszillatorkreis eine genügende Steuerwirkung am Gitter 3 erzeugen, ohne sich gegenseitig zu sehr zu beeinflussen. Am Gitter 3 überlagern sich die Empfangs- und die Oszillatorfrequenz und erzeugen durch Gleichrichtung die Zwischenfrequenz, die in der Röhre 1 verstärkt und durch das Bandfilter 14 herausgesiebt wird. Von der Sekundärseite des Bandfilters 14 wird die Zwischenfrequenz beispielsweise zur weiteren Verstärkung abgenommen.
Bild 2 zeigt ein weiter entwickeltes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Schaltung. Die mit den gleichen Ziffern bezeichneten Teile haben dieselbe Bedeutung wie in Bild 1. Der Oszillatorkreis mit der Spule 9 und den Kondensatoren 10 und 11 ist in Bild 2 in Dreipunktschaltung ausgeführt. Der Koppelkondensator 29 kann fehlen, ist aber zur Isolierung des veränderlichen Kondensators 10 vorteilhaft. Die Antenne 12 ist im Fusspunkt der Spule 8 an den Kondensator 23 und den Widerstand 24 angeschlossen. Man erspart dabei eine besondere Antennenspule. Ausserdem ist diese Anschaltungsart besonders günstig zur Vermeidung von Spiegelfrequenzen. Der Kondensator 25 bildet mit dem Widerstand 22 eine Audiokombination. Hierdurch wird eine grössere Mischsteilheit erreicht. Der Widerstand 26 wirkt als Dämpfungswiderstand zur Vermeidung von Ultrakurzwellenerregung. Er hat besonders im Kurzwellenbereich Bedeutung. Die Spule 27 und der Kondensator 28 bilden einen Zwischenfrequenzsaugkreis. Hierdurch wird eine sonst vorhandene Dämpfung der Zwischenfrequenz im Widerstand 15 vermieden, und es ergibt sich eine grössere Gesamtverstärkung. Ausserdem wird eine ungewollte Erregung der Zwischenfrequenz verhindert.
Ein weiteres Beispiel der erfindungsgemässen Mischschaltung ist in Bild 3 dargestellt. Die mit den gleichen Ziffern bezeichneten Teile haben dieselbe Bedeutung wie in Bild 1 und 2. Im Gegensatz zu Bild 1 wirkt hier der eigentliche Oszillatorschwingkreis, bestehend aus den Kondensatoren 10 und 11 und der Spule 9 über den Kondensator 19 auf das Gitter 3, während die Rückkopplungsspule 20
an die Anode 6 angeschlossen ist. Das Bandfilter 14 liegt hier von der Anode 6 ausgehend hinter der Rückkoppelspule 20. Zur Vergrösserung der Mischsteilheit ist dieses Mal ein Kathodenwiderstand 29 vorgesehen, der hochfrequenzmässig durch den Kondensator 30 überbrückt ist.
Die Bilder 1 bis 3 zeigen nur Ausführungsbeispiele. Selbstverständlich sind noch sehr viele andere Möglichkeiten gegeben. Beispielsweise kann in Bild 1 oder 2 die Verbindungsleitung von der Oszillatorspule 9 zum Bandfilter 14 von der Anode 6 aus gerechnet anstatt hinter auch vor dem Bandfilter 14, also direkt an die Anode 6 angeschlossen werden. Weiterhin kann der Kondensator 11 entfallen, wenn der Kondensator 10 einen entsprechenden vom Kondensator 7 abweichenden Plattenschnitt aufweist. Ausserdem lässt sich die Schaltung nach der Erfindung auch ohne weiteres anwenden, wenn anstelle der als veränderlich angenommenen Kondensatoren 7 und 10 die Spulen 8 und 9 veränderlich sind, wenn also die sogenannte Permeabilitätsabstimmung angewendet wird. Ferner ist in den Bildern 1 bis 3 die Schaltung jeweils nur für einen Wellenbereich gezeichnet. Bei mehreren Wellenbereichen lassen sich ohne weiteres mehrere Vor- und Oszillatorkreise durch einen geeigneten Wellenschalter einschalten. Auch kann die erfindungsgemässe Schaltung grundsätzlich auch bei Hexoden, Heptoden oder Oktoden angewendet werden, was in besonderen Fällen, beispielsweise bei Reflexschaltungen, oder wenn mehrere Frequenzen gemischt werden sollen, von Vorteil sein kann. Weiterhin ist die Anwendung der Schaltung nicht auf Radioempfangsgeräte beschränkt. Vielmehr kann sie überall dort angewendet werden, wo eine oder mehrere Frequenzen in eine oder mehrere andere umgewandelt werden sollen, z.Bsp. bei Verstärkern oder dergleichen. Auch kann sie bei der Modulation von Sendern usw. Verwendung finden. Ferner ist die Anwendung der Schaltung nach der Erfindung nicht auf das Hochfrequenzgebiet beschränkt. Sie kann ebenso im Ton- oder Niederfrequenzgebiet benutzt werden. Wesentlich ist in allen Fällen nur, dass die umzuwandelnden, modulierten Schwingungen und die Oszillator-Schwingungen ein und demselben Gitter einer Röhre zugeführt werden. Dabei können im übrigen die Kondensatoren 18 und 19 auch durch andere Schaltmittel ersetzt werden, die eine geeignete Ankopplung bewirken, z.B. Drosseln oder Widerstände oder Kombinationen daraus.
Claims (6)
1. Mischschaltung nach dem Überlagerungsprinzip zur Umwandlung einer Frequenz in eine andere dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungen der umzuwandelnden Frequenz und die durch Rückkopplung in derselben Röhre erzeugten Schwingungen der Oszillatorfrequenz ein und demselben Gitter dieser Röhre zugeführt werden.
2. Schaltung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung der Schwingungen zum Gitter der Röhre über geeignete Koppelglieder, vorzugsweise Kondensatoren erfolgt.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass im Gitter der Mischröhre eine Audiokombination oder in der Kathode ein Kathodenwiderstand zur Erhöhung der Mischsteilheit angewendet wird.
4. Schaltung nach Anspruch 1, 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, dass im Anodenkreis der Mischröhre ein Saugkreis angewendet wird, welcher auf eine gleiche oder ähnliche Frequenz abgestimmt ist, wie sie durch die Mischung neu erzeugt wird.
5. Schaltung nach Anspruch 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Gitterkreis der Mischröhre ein Dämpfungswiderstand zur Verhinderung der Erregung von Ultrakurzwellen eingeschaltet ist.
6. Schaltung nach Anspruch 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass sie in Radioempfangsgeräten zur Bildung der Zwischenfrequenz angewendet wird.
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