DEP0034160DA - Gepäckträger, Skihalter o.dgl. zum An- oder Aufsetzen auf die Karosserie von Kraftwagen - Google Patents
Gepäckträger, Skihalter o.dgl. zum An- oder Aufsetzen auf die Karosserie von KraftwagenInfo
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Description
Am Kraftwagen, insbesondere auf dessen Karosseriedach, als Gepäckträger, Skihalter o.dgl. dienende Vorrichtungen anzubringen, ist an sich schon lange bekannt. Die Befestigung der hierfür erforderlichen Teile erfolgt dabei in der Regel durch Festschrauben am Wagenkörper, oder diese Teile sind sogar vielfach unlösbar am Wagen befestigt. In jedem Fall findet dabei entweder durch die Löcher der Befestigungsschrauben u.dgl. oder durch Anwendung einer sonstigen Befestigungsweise eine unerwünschte Beschädigung des Wagenkörpers statt.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, hat man auch schon versucht, solche Vorrichtungen mit Haltebändern o.dgl. festzumachen, die dann den Wagenkörper wenigstens teilweise umspannen oder seitlich an vorspringenden Teilen desselben verankert sind. Diese Art der Befestigung ist aber gleichfalls recht umständlich und schliesst eine Beschädigung des Wagens keineswegs aus. Mindestens durch Scheuern wird auch hierbei ein Verschrammen der empfindlichen Lackschicht des Wagenkörpers verursacht. Gerade dies soll aber ebenfalls verhindert werden.
Die Erfindung bezweckt daher demgegenüber ein solche Vorrichtung für Gepäckträger, Skihalter o.dgl. mit einer neuen Befestigungsart zu schaffen, welche die angegebenen Mängel nicht nur insofern grundsätzlich vermeidet, als sie keinerlei Beschädigung des Wagenkörpers mehr verursacht, sondern die auch noch den weiteren grossen Vorteil mit sich bringt, dass sie ausserordentlich einfach und mit wenigen Handgriffen montierbar und ebenso auch wieder abnehmbar ist, also je nach Bedarf in kürzester Zeit angebracht und gleichfalls auch wieder abgebaut werden kann. Diese Eigenschaften sichern der neuen Vorrichtung ihre Verwendbarkeit bei jedem und auch dem gepflegtesten Wagen. Ihre bequeme Montierbarkeit und Abnehmbarkeit macht es möglich, die neue Vorrichtung jeweils nur dann anzubringen, wenn sie benötigt wird und sie nach Gebrauch sofort auch wieder abzunehmen. Das äussere Bild des Kraftwagens wird in dieser Weise in keiner Hinsicht mehr beeinträchtigt.
Die neue Vorrichtung, die den angegebenen
Fortschritt ermöglicht, zeichnet sich erfindungsgemäß dadurch aus, dass ihre Aufsetzfüsse eine kräftige, untenseitig konkav ausgehöhlte gummielastische Basis besitzen, die auf eine Unterlage aufgesetzt bei Druck von oben her abflachend nachgibt und sich dabei dann infolge des unter ihr entstehenden Vakuums selbsttätig haftfest an dieser Unterlage ansaugt. Hierdurch entsteht unter diesen Aufsetzfüssen der Vorrichtung eine sehr kräftige Saugwirkung, die, wie Versuche erbracht haben, gross genug ist, die Vorrichtung zuverlässig auf ihrer Unterlage festzuhalten. Da zudem in der Regel eine Mehrzahl von solche mit Saughaftung aufsetzbaren Vorrichtungsfüssen vorgesehen ist, die durch Querstücke miteinander verbunden sind, wird dadurch noch ein zusammenhängendes System geschaffen, das eine umso grössere Haftfestigkeit besitzt.
Die Montage der neuen Vorrichtung geschieht einfach durch kräftiges Aufdrücken ihrer Aufsetzfüsse auf die glatte Wagenaussenfläche, wofür in erster Linie die Dachfläche des Kraftwagens in Betracht kommt. Das Abnehmen der Vorrichtung erfolgt nicht weniger einfach. Es bedarf hierzu lediglich einer Lüftung jedes Saugnapffusses. Diese kann z.B. mittels einer keilförmigen Leiste o.dgl. vorgenommen werden, welche dem Fuss leicht unterschiebbar ist. Als besonders zweckdienlich kommt es aber auch in Betracht, den Saugfusskörper mit einem Ventil zu versehen, das z.B. keilförmig so ausgebildet ist, dass es sich selbsttätig mitschliesst, wenn der Vorrichtungsfuss seine haftfeste Ansaugstellung einnimmt, und das dann zu dessen lösender Lüftung lediglich etwa herauszuziehen oder anzuheben ist, sodass sein Verschluss freigegeben wird und dadurch Luft unter den Saugfuss eindringen kann. Die ganze Vorrichtung läßt sich in der angegebenen Weise also in wenigen Augenblicken unter Erreichung einer einwandfreien Befestigung mittels Saughaftung aufsetzen und auch ebenso leicht wieder abnehmen.
Nachfolgend ist die Erfindung mit ihren Einzelheiten an Hand der Zeichnung in Ausführungsbeispielen noch näher erläutert und beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 als Einzelteil im Vertikalschnitt den Aufsetzfuss der neuen Vorrichtung in seiner auf der Unterlage mit Saughaftung festgehaltenen Arbeitsstellung,
Fig. 2 diesen Fuss ebenfalls auf die Unterlage aufgesetzt,
jedoch vor seinem Aufdrücken in die saugfeste Haltestellung,
Fig. 3 in Teilansicht den Einbau eines Löseventils,
Fig. 4 ein Gepäckträgergestell der neuen Ausführung, angebracht auf dem Dach eines Kraftwagens und
Fig. 5 ebenso eine Skihaltervorrichtung der neuen Art.
Die Aufsetzfüsse 1 der neuen Gepäckträger- oder Skihaltervorrichtung besitzen als aufsitzende Fläche eine kräftige gummielastische Basis 2 aus Gummi, Kautschuk oder einem sonstigen gleichwertigen Material. Diese Basis trägt untenseitig eine konkave Aushöhlung 3. Wird der Fuss 1 also mit Druck von oben her auf das glatte Lackdach des Kraftwagens aufgesetzt, so flacht er sich in seiner Basis entsprechend ab, sodass der Hohlraum 3 verschwindet und der Fuss sich dann infolge des unter ihm entstehenden Vakuums mit unverhältnismäßig starker Kraft an der Unterlage festsaugt. Versuche haben gezeigt, dass sich mit derartigen Füssen eine Haftfestigkeit erzielen läßt, die einem Abziehgewicht von beispielsweise 80 kg und mehr entspricht je nach Grösse des Fusses. Sind dabei nach Fig. 4 oder 5 zwei bzw. vier solcher Saugfüsse durch verbindende Gestängeteile 4 miteinander zu einem einheitlichen System verbunden, so ergibt sich für dieses System eine gesamte Haftfestigkeit, die einem Vielfachen der Festigkeit entspricht, die die Beanspruchung eines Gepäckträgers o.dgl. je erforderlich macht, sodass für die neue Befestigungsart also eine bei weitem ausreichende Sicherheit besteht und erzielt ist.
Da das Kraftwagendach in der Regel gewölbt ist, ist es zweckmäßig, auch die Fussform 2 entsprechend gewölbt zu wählen und den Hals des Aufsetzfusses nicht im rechten Winkel zur Fussbasis 2 anzuordnen, sondern zur Senkrechten auf diese Basis etwa um 20° versetzt, sodass sich dadurch dann für das auf- oder einsetzbare Gestänge 4 eine vertikale Stellung ergibt. An praktischen Massen für den neuen Vorrichtungsfuss kommt z.B. in Betracht ein Saugflächendurchmesser von 120 mm. Der Hals des Saugfusses ist etwa 70 mm lang. Seine Bohrung beträgt z.B. 25 mm. Sie dient zur Aufnahme des Gestänges 4, das zweckmäßig eingeklebt oder eingekittet wird, sodass ein unbedingt sicherer Zusammenhalt gegeben ist. Es lassen sich in der beschriebenen Weise Gepäckträger nach Fig. 4 oder Skihalter nach Fig. 5 ausführen.
Letztere sind dabei zweckmäßig, wie dargestellt, in paarweiser Anordnung vorgesehen.
Die Montage der neuen Vorrichtung erfolgt lediglich durch Aufsetzen des Gestells auf das Kraftwagendach und zwar unter festem Andrücken mit einer Kraft, die so gross sein muss, dass sie ausreicht, die Saugnäpfe der Aufsetzfüsse der Vorrichtung wirksam werden zu lassen. Zum Abnehmen kann man einen kleinen Keilschieber verwenden, der unter die Saugnäpfe der Füsse 1 gesteckt wird, sodass Luft untertreten kann, wodurch deren Saughaftung aufgehoben wird. Zum Lösen der Füsse 1 kann aber in den Fusskörper 2 auch ein Ventil eingesetzt sein, in einer Ausführung, wie sie z.B. Fig. 3 entspricht. Dieses Ventil besteht aus einem keilförmigen Ventilzapfen 5, der in seinem Kegelsitz 6 die zylindrische Bohrung 7 selbsttätig abdichtet, wenn der Fuss der Vorrichtung in Saugstellung kommt, weil dabei dieser Ventilzapfen 5 kräftig mit festgezogen wird. Zum Lösen des Fusses zieht man dann diesen Ventilzapfen 5 an seinem vorstehenden Stielgriff 8 in Richtung nach aussen, sodass der Ventilkörper aus seiner Fassung kommt und durch die Bohrung 7 Luft unter den Fuss einströmen läßt. Im übrigen bleibt der Ventilzapfen 5 aber in seinem Einbausitz, sodass er nicht verloren gehen kann. Da er in einem Gummikörper sitzt, kann seine Einsetzöffnung zu seinem Einführen nachgebend aufgedrückt werden. Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass die neue Vorrichtung durch ihre sehr einfache Montage und Demontage ganz besonders vorteilhaft und fortschrittlich ist und war auch deshalb, weil sie keinerlei Beschädigung des Kraftwagens verursacht. Die Gummifüsse bewirken überdies noch eine ausgezeichnete Abfederung, sodass die neue Vorrichtungsanordnung auch noch aus diesem Grunde eine Bevorzugung verdient.
Erwähnt sei, dass die Erfindung nicht an die dargestellten Ausführungsformen gebunden ist. Es können anstelle von einzelnen runden mit Saughaftung haltenden Aufsetzfüssen auch längliche Saugkörper oder Saugleisten u.dgl. Verwendung finden.
Claims (4)
1.) Gepäckträger, Skihalter o.dgl. zum An- oder Aufsetzen auf die Karosserie von Kraftwagen, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsetzfüsse (1) als Saugnäpfe (2) ausgebildet sind.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufsetzfüsse einen zu ihrer Basis leicht geneigten Stiel besitzen, auf oder in den ein Gestänge auf- oder einsetzbar ist.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Aufsetzfüssen vorgesehen ist, die oder deren Aufsätze durch Querstücke (4) miteinander verbunden sind.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper des Saugnapfes mit einem Ventil (5) versehen ist, das sich beim Festsaugen dieses Fusses selbsttätig mitschliesst und durch Anheben einen unter den Napf führenden Luftkanal (7) freigibt.
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