DEP0034099DA - Magnetkopf für bandförmige magnetische Tonträger und deren Führung. - Google Patents
Magnetkopf für bandförmige magnetische Tonträger und deren Führung.Info
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Description
M.I
Siemens & Haleke München, den 4®2β49
Aktiengeeellsohaft
Berlin-Siemensstadt ?Λ
Briefanschrift!
München 1
Dienerstr» 15/16
München 1
Dienerstr» 15/16
Magnetkopf für bandförmige, magnetische Tonträger und
deren Führung*
Bb ist bei bandförmigen magnetischen Tonträgern den Träger über einen feststehenden^ ringförmigen Magnet-»
kopf su ziehen, an dem das Band einseitig anliegt, und zwar mit seiner Sehichtene^ite? welche das magnetisierbar©
Material enthalte Diese Anordnung leidet unter dem groesen Mangelf dass der Kopf im Betrieb durch die Schleif·*·
arbeit des Bandes sehr schnell abgenutzt und mit der Zeit völlig unbrauchbar wird0 Lie Erfindung hat den Zweckj C
für die sich hieraus ergebenden Mängel und Schwierigkeiten Abhilfe zu Bchaffen« Dies wird gemäes der Erfindung dadurdh.
erreicht? dass an dem Magnetkopf auf zwei gegenüberliegen» den Seiten Führungen z»B« Rollen Torgesehen werdeaf die
Sieh auf dem Magnetband, bzw» dessen Führung an der Steu« erstelle abstützen? sodass der Hopf» bzw© sein Magnetsystem
einen definierten Abstand vom Band besitzt $ der Afc« stand wird zweckmässig so klein wie möglieh gewählt bis
zur tagrtfeinen Berührung! dabei können diese Führungen mit dem Gewicht des Magnetkopfes anliegen oder auch unter
zusätzlichem Federdruckj besonders vorteilhaft ist es bei Drehachsen in die Spaltcbene des KopfeB au
legen und die Rollen über das Band laufen au lassen® Band kann dabei an der S+Puerstelle über eine feste Bah»
geführt werden, zweckmässig ist es jedoch^ auoh hier eine drehbare Rolle vorzugehen* Um das MagnetBystem vor
Erschütterungen zu schützen, ist es vorteilhaft? das System mit Hilfe schalldämmender Mittel zu abisolieren^ in*
dem der vpm Gerät hervorgerufene Körperschall abgehalten wirde Der Abstand d&s wirksamen Mahnet syst ems vom Band
ist zweckmässig einstellbar«
Die Erfindung und weitere Einzelheiten werden anhand der Abb* 1 und 2 beispielsweise erläuterte
1 zeigt die neue Anordnung des Kopfes mit der Bandführung an .der St euer st eile j Abb« 2 zeigt eine Ansicht
des Magnetcystems in Richtung des Magnetspaltes ohne Gehäuse 6
Das Magnetband 1 ist über eine Rolle 2, die zweokmässig mit einer Schwungmasse versehen wird3 geführt und liegt
auf dieser Rolle mit seiner Trägerseite auf, scdasg die Schichtseite mit dem magnetischen Material dem Magnetkopf
zugekehrt iste Dieser Zopf besteht aus einem Magnetsystem 3/ mit der Sprechspule /re Es hat auf der dem Band zugekehrten
Seite einen schmalen Spalt 5} über den die Kraftlinien auf das Band übertreten und dieses der länge nach
magnetisieren Der Magnetsp^lt liegt auf der Winkelhal-* bierenden des Umschlingungswinkelo/Der Durchmesser der
Rolle wird dabei zweckmässig so gewählt, dass etwaige Einflüsse- durch Streulinien praktisch unwirksam sind, d«he
dass der Durchmesser der Rolle nicht zu groes istr das Band mit entsprechend ^Üe-is-er Krümmung an den Spalt
heran und von diesem wieddr weggeführt ist* An Stelle der vorgesehenen eckigen Magnetform kann auch eine andere?
z»BB ringförmige gewählt werden«, ie Magnetsystem ist in einem Gehäuse 6 untergebracht, das gleichzeitig der
Abschirmung dient und ausserdem die Führungsrollen 7 8 trägt, über die der Kopf am Band 1 anliegte Die Befestigung
des Btfagnet syst ems mit dem Gehäuse erfolgt über die Schraube 9* die in einem das Eisenpaket tragenden
Bolzen 10 eingeschraubt wirde Es können hierbei gegebenenfalls mehrere scl©her Schraubverbindungen vorgesehen
sein« Zur Fernhaltung des Körperschalls liegt die Schrau« ¥e 9 in einer Buchse 11 aus schalldämmendem Material? ζ«
Be Hartgummi» Zur Einstellung des Magnetsystems gegenüber dem Bind kann seine Tbfestigung am Gehäuse über entsprechende
langlöohfir erfolgen« Die Einstellung wird zweck« massig so Trrrgencmmen, dass das Magnetsystem anfangs das
Band gerade eben in t^stfeiner Berührung berührt| es bürdet sich dann von selbst nach kurzer Betriebszeit ein sta~
tionärer Zustand^ in welchem das Band praktisch keine Schleifarbeit mehr zu leisten hate Dabei kann das System
v«n müssen gesehen symmetrisch zum Spalt einen konkaven Anschliff geringer Tiefe bekommen· Es kann aber auch ven
vornherein ein geringfügiger Abstand eingestellt werden* je nach den Erfordernissen der Qualität»
Die Achse 12 der Führungsrolle^liegt in der Ebene des Spaltes 5« Die Pollen laufen so beiderseits des Kopfes
in der Verlängerung des AufZeichnungsspaltes· Daduroh wird eine besonders gimeiige Führung erreiohty indem einmal
das Bnnd übc-r seine Breite gerade an der Steuerstelle angedrückt wird und zum anderen etwaige Unebenheiten überbrückt
werden, wobei das System stets einen konstanten AV-stand vom 3Pnd lufweist» Die Führungsrollen 7 und 8 laufen
vorteilhaft in Kugellagern und werden zweckmässig mit einem Bflag versehen? z«E« aus Hartgummi, der geeignet ist* ale
schalldämmendes Mittel zu wirkene Solche Mittel werden vorteilhaft auch bei der Führungsrolle 2 für das Band angewendet,
indem diese z*Be in Lagern aus Hartgummi Ja gelagert weräen, die sich beispielsweise in einem lagerbock
befinden^ der mit dem Gerät selbst verbunden ist»
Das Gehäuse^ welches das Magnetsystem umschliessty braucht nicht von allen Seiten geschlossen zu sein} für die Funktion
des Haltens der Führungsrollen und des Magnetsystems genügt ein Jooh| dieses wird ebenso wie das Gehäuse vorteilhaft
gegenüber dem Gerät schwenkbar angeordnet f sodass
aer Kopf beim Einle^f.n des Bundes abgeklappt werden kannj die Schwenkimg erfolgt zweckmässig um eine Achse parallel
zur Achse der Führungsr^lleiu Zur Verbesserung des Andrucks kann in angeklappter Lage auf den Kopf bzwf die Führunge-
oder das Magnetsystem eine Feder wirkenB
Die vorbeschriebene Anordnung kann für Magnetköpfe verwendet werden unabhängig v^n der Ausgestaltung ihrer magnetischen
Eigenschaften^ sie kann also nicht nur bei Spreohkb'pfen, sondern ebens·* auch bei Lösch- und Abhörköpfen angewendet
werden» Die Bandführung kann auch eine feststehende Führungsbahn sein*
Die Erfinäung ist auch unabhängig von der Form des BandeB9
dna Band kann dabei j-erf'.-rationsloa sein oder auch Perferabesitzen·
1 Blatt Zeichnungen
10 Patentansprüche
10 Patentansprüche
Claims (1)
- Patentansprüchele Magnetkopf für bandförmige magnetische Tonträger dadurch gekennzeichnet, dass auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Kopfes Führungen? z,Be Rollen (7* 8) derart angeordnet Bind? driss sie dem Kopf einen definierten abstand vom Band ("I)? vorzugsweise unte-r tastfeiner Berührung geben«2& Magnetkopf nach Anspruch Ij dadurch gekennzeichnet} daß die Führangsrollen (7> 8) das Bnnd (1) an seine Unterlagen andrücken«3e Magnetkopf n^ch Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dnss d'-'s B^nd (1) an der Steueretelle über eine drehbar gelagerte Rolle (2) geführt ist.4e Magnetkopf nrich einem der Ansprüche 1 - ;5# dadurch gekennzeichnet s d-'ss die Drehachse der Führungsrollen (7? 8) in de-r Ebene des Spaltes (5) liegt,5e Magnetkopf mch einem der Ansprüche 1-4? daüiaaoh gekennzeichnet; dass die Führungsrollen (7* 8) an dem? vorzugsweise als Abschirmung wirkenden Gehäuse (6) gelagert sind«6β Magnetkopf nach einem der Ansprüche 1-5) dadurch gekennzeichnet, d~ss das Magnetsystem (3) unter Terwen« dung schalldämmender Mittel gegenüber Körpersehall des Gerätes isoliert ist»7« Magnetkopf nach Anspruch 6; dadurch gekennzeichnet^ daß das Magnetsystem (3) mit dem Gehäuse (6) unter Zwischenschaltung schalldämmender Mittel (11) verbunden iste8e Magnetkopf nach Anspruch 6 cder 7 d τ durch gekennzeloh*- nety dass die Führungsrollen (7? 8) mit schalldämmenden Mitteln belegt sind*9v Magnetkopf nach einem der Ansprüche 6 - 8y dadurch ge««· kennzeichnet, dass die Führungsrolle (2) für das Band in schalldämmenden Buchsen (13) gelagert ist» 10« Magnetkopf nach einem der Ansprüche 1 ~ 9> dadurch gekennzeichnet? dass die lage des Ma-gnetsysteme (6) gegen* aber den Führungsrollen (7? 8) einstellbar ist«
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