DEP0033139DA - Stahlkappenverbindung - Google Patents

Stahlkappenverbindung

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DEP0033139DA
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cap
connection
lever
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English (en)
Original Assignee
Winkhaus, Gerd Paul, Castrop-Rauxel
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Description

., 53W *«»■
Grubenstahl G.oi.b.tf. "" ' 1,2,4-9
Als Gelenk ausgebildete otahlkappenverbindung fir den Grubenbetrieb.
Erfindung betrifft eine als Gelenk susgebildete
Stahlkappe .verbindung für den Grab e nb e t rl ε b tsead irj—Sand .sgJafea± eine Gelenkverbindung, die durch zweckentsprechende Q-estalung ihrer Verbindungsmittel unter Lrmoglichung einer satten Anlage der vorgepfändeten Ilappe gegen das Hangende deren Verschiebbarkeit in Längsrichtung, deren Verstellbarkeit in senkrechter Richtung sc-'■wie deren Verseto/venkbarkeit in senkrechter und v?aagereonter BAchtung gegenüber der eingebauten Eappe zuläßt.
.4Is Gelenk ausgebildete Stahlkappenverbindungen für den Grubenbetrieb, beispielsweise für den Strebausbau, sind in den verschiedensten Ausführungen bekannte Sie machen durchweg alle von dem Gedanken Gebrauch eine Verbindung zu schaffen, bei der die vorgepfändete Eappe gegenüber der eingebauten Zappe um einen festen Punkt in senkrechter Richtung schwenkbar ist, um hiernach nach Anpassung der Ilappe an den Hangendenverlauf die Verbindung starr zu gestalten. Da nun das Hangende niemals eben verläuft, die Kappen aber in der Regel gerade Tträger darstellen, hat die erwähnte Art der Kappenverbindung den Nachteil, daS die vorgepfändete Zappe niemals satt, d.h» wenigstens an zwei Stellen, am Hangenden anliegt, sich vielmehr, v;enn sie bei fortschreitendem ausbau eine unterstützung durch einen Ausbaustempel erfährt, mit ihrem angeschlossenen ünde in der [Kappenverbindung abstützt. Lieser Nachteil wirkt sicü vor allem beim späteren \auben der hinteren Kappe aus, da die vorgepfändete Lappe alsdann infolge der Trennung mit der zu raubenden Ilappe ihren Stützpunkt an der Verbindungsstelle verliert. Ist die kappenverbindung zudem so eingerichtet, dai? nach Unterstützung der vorgepfändeten Kappe mittels eines Stempels die Kuppe völlig gelöst i,ird, so tritt der erwähnte Nachteil bereits bei diesem Vorgang in Erscheinung. Ein weiterer Nachteil bei den bisher
gebräuchlichen Xappenverbiniungen besteht darin, daß sie keine oder nur eine unzureichende Verschwenkbarkeit in waagerechter Pachtung besitzen* Dies führt dazu, daß durch geringste Einbaufehler oder Verbiegungen an den lappen der einzuhaltende Richtungsverlauf der Lappen verloren geht, da dann die Lappen nicht mehr unter Beibehaltung einer bestimmten Richtung vorgepfändet werden können« Schließlich hat sich noch bei den bisher gebräuchlichen starren Laopenverbindungen die starre Festlegung der vorgepfändeten Kappe in Längsrichtung nicht als zweckmäßig erwiesen und bewährt, da stets geringe Verschiebungen der G-ebirgsschollen gegeneinander stattfinden, die dazu fuhren, daß, wenn mehrere Kappen nacheinander vorgepfändet werden, die Verbindungen der vordersten Lappenenden nicht mehr eine gerade Linie bilden.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun eine als Gelenk ausgebildete Stahlkappenverbindung beispielsweise für den ■Strebausbau im Grubenbetrieb, der keiner der vorerwähnten Nachteile anhaftet, indem die vorzupiändende Kappe durch geeignete zweckentsprechende Mittel so mit der eingebauten Kappe verbunden wird, daß sie in Längsrichtung verschiebbar, in senkrechter Richtung verstellbar und gegenüber der Sichtung der eingebauten Lappe waagerecht und senkrecht verschwenkbar ist. Zu diesem Zwecke schlägt die Erfindung vor, den Drehpunkt, mittels dem die beiden Kappen miteinander verbunden werden und um den die vorzupfändende ELsppe in senkrechter Ebene schwenkbar ist, höhenverstellbar anzuordnen, wodurch ein sattes iU'jliegen der Zappe gegen das xLIangende ermöglicht wird. Dabei kann die Höhenverstellbarkeit des Drehpunktes in der verschiedenster weise erreicht werden, beispielsweise durch Schaffung der Kappenverbindung mittels zweier verschieden langer, drenbar miteinander verbundener Hebel, deren jeder mit jeder der beiden Kappen lose verbunden ist, oder auch durch einen mit der einen Lappe an zwei Stellen und mit der anderen Kappe an einer Stelle verbundenen Hebel in Verbindung mit einem Schieber, der letztere Iappe an einem Pankt
faßt. Es kann aber auch die Einrichtung so getroffen sein, daß die Kappenverbindung aus zwei verschieden langen, drehbar miteinander verbundenen Hebeln besteht, von denen aber der eine Hebel Tat der einen Kappe an z^ei Stellen und mit der anderen Eappe an einer Stelle lose verbunden ist, während der andere Hebel die lose Kappe an einer Stelle unterstützt und auf der eingebauten L'apüe mittels Keiles aufliegt.
In der Zeichnung ist der erfindungsgemäße Vorschlag in den ahh. 1 bis 6 in drei verschiedenen AusführungsmÖglichkeiten schematisch dargestellt.
Bei der Ausführung gemäß Abb. 1, von der Abb. 2 einen Querschnitt dsrstellt, besteheri die .Mittel zur Herstellung, der Gelenkverbindung aus dem kurzen Hebel 1, der einerseits auf dem unteren Flansch der eingebauten .Lappe 3, andererseits suf dem unteren Plansch der vorzupfündenden ilappe 2 aufliegt. Mittels eines Zapfens 4 ist dieser kurze Hebel 1 in einem längeren Hebel 5 drehbar gelagert. Der längere Hebel 5 faßt einerseits unter den unteren Flansch der eingebauten Kappe 3, andererseits unter Zwischenschaltung eines zur Höhenschwenkung dienenden Teiles 6 unter den unteren Plansch der vorzupfandenden Zappe 2. Der Keil 6 kann aber ebenso gut auch unter der „uilage der eingebauten Ilappe 3 ^ei 7 angeordnet sein. Um zu verhindern, daß sich die vorzupfändende ILappe 2 unter dem 'iewicht oder der Belastung absenkt, ist ein weiterer Querkeil 8 im langen Hebel 5 vorgesehen, der das hintere Ende der vorzupfändenden Eappe 2 in der Nähe der auflage des kurzen Hebels 1 gegen den langen Hebel 5 abstützt.
Bei der Ausführung gemäß Abb« 3, von der Abb. 4· einen querschnitt darstellt, wird die gleiche "»','irkung dadurch erzielt, daß die Happen 2 und 3 mittels eines Hebels 9 verbunden werden, der auf dem vorderen ünde der verzupfand enden Kappe 2 aufliegt und diese E&ppe oder auch die eingebaute Lsppe 3 unter Zwischenschaltung eines Keiles 10 unterfängt. In dem Hebel 9 befindet sich ein
Schieber 11, der in einem Kinkel gegen die Längsrichtung der eingebauten Eappe 3 verschiebbar ist, wodurch das senkrechte Verschvvenken der vorzupfändenden Eappe 2 erfolgt.
Bei der Ausführung nach Abb. 5, von der Abb. 6 einen querschnitt darstellt, ist anstelle des Schiebers 11 nach Abb9 3 und. 4 ein Hebel 12 mit Querkeil 13 vorgesehen, mittels denen das senkrechte Verschwenken der vorzupfändenden Kappe 2 erfolgt.
Mit den vorbeschriebenen Ausführungen sind noch nicht alle fiusführungsmöglichkeiten erschöpft. Die Erfindung soll daher auch nicht auf diese Ausführungen beschränkt sein sondern für alle «Ausführungen Geltung haben, die von dem Urfindungsgedanken Gebrauch machen, mittels de^eC -aie-© eine Eappenverbindung geschaffen vird, die eine Yerschwenkbarkeit der vorzupfändenden Kappe unter deren änpasaungmöglichkeit an den Hangendenverlauf nach allen Richtungen hin zuläßt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche,
    1,- Als Gelenk ausgebildete ätahlksppe'i verbindung far das verpfänden der Stahlkappen im Grubenbetrieb , daß für die Verbin Jung der Lappen (2f^iiA±tel Verwendung finden, die eine Verschwenkbarkeit der uaizupfand enden Kappe (2) gegenüber der eingebauten kappe (3j^«^ch allen Richtungen hin zulassen (Verschiebbarkeit inLärtjg^richtung, Verstellbarkeit in senkrechter Hiebtung, Verschi*€nkbarkeit in waagerechter und senkrechter Richtung)»
    Ä»^««*e*¥4«4ue^--ö««*h-^Hts«*tt«te--is dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel aus zwei verschieden langen Hebeln (1,5) bestehens die miteinander drehbar verbunden sind und deren jeder miU jeder der beiden Kappen (2,3) lose verbunden ist»
    ß.~ Kappenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsmittel ein mit der einen Kappe an zwei Stellen und mit der anderen Kappe an einer Stelle lose verbundener Hebel(9) dient, und zwar in Verbindung mit einem eine der lappen an einem Punkte fassenden und mit dem Hebel (9) verschiebbar verbundenen Schieber (11)·
    M.- Kappenverbindung nach Anspruch I5, dadurch gekennzeichnet, daß die /erbindun&smittel aus zwei verschieden laigen, miteinander drehbar verbundenen Hebeln (5,12) bestehen, von denen, d-er eine Hebe] mit der einen Kappe an zwei Stellen und mit der anderen Kappe an einer Stelle lose verbunden ist, während der andere nebel die eingebaute 1 sppe (3) an einer Stelle unterstützt und auf der vor^upfändenden Kappe (2) mittelSixeilea (13) aufliegt,
    l|'.- Kappenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis %, gekennzeichnet durch die zusätzliche anordnung eines zur Höhenschwenkung dienenden Keiles (6).

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