DEP0033062DA - Leichtgrubenstempel - Google Patents
LeichtgrubenstempelInfo
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Description
Bei Leichtgrubenstempeln hat es sich in der Praxis herausgestellt, daß einseitige Druckbeanspruchungen leicht Verbiegungen des Stempelschaftes hervorrufen. Insbesondere tritt dieser Nachteil ein, wenn der Stempelkopf oder -Fuß wesentlich größer als der Querschnitt des Stempelschaftes. Auch sind die äußeren Tragkanten des Kopfes oder Fußes vielfach die Ursache von Verbiegungen des Stempels, wenn sie über den Schaft herausragen. Bei Schrägstellung des Stempels liegen diese Kanten an der Kappe oder Gebirge an, übernehmen den ganzen Stempeldruck und sind die Ursache von Verbiegungen.
Die Erfindung schlägt Maßnahmen vor, durch die die einseitigen Druckübertragungen des Stempels verhindert und Verbiegungen vermieden werden. Der Stempelkopf oder -Fuß soll erfindungsgemäß nicht wesentlich über den Schaft ragen; ist dies jedoch mit Rücksicht auf den Durchmesser des Schalholzes und die Belastung nicht zu vermeiden, sollen die äußeren Kanten abgeschrägt werden, damit sie erst nach erfolgter Zusammenpressung des Schalholzes an der Druckfläche über dem Stempelschaft belastet werden; die Kantenbelastung ist also verhältnismäßig gering. Gelenkige Verbindungen zwischen Kopf und Schaft wirken ähnlich.
Der Grubenstempel nach der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Abb. 1 zeigt eine Längsansicht des Stempels, wobei der Stempelkopf und ein Teil des Schaftes geschnitten sind. Der Stempelschaft 1 trägt den Stempelkopf 2, beide weisen Gelenk-Auflageflächen 3 auf; 4 ist ein Verbindungsbolzen, der den Schaft 1 mit dem Kopf 2 zusammenhält; 5 ist eine Öse am Kopf zur Aufnahme einer Kette oder eines Seiles für die Verbindung der Stempel untereinander. Bei Schrägstellung des Stempels ist an der Gelenkfläche 3 eine entsprechende Abwickelung des Kopfes 2 möglich. 6 ist der Außenschaft, der mittels Bolzen 7 gegen den Schaft 1 versteckbar ist. Bänder 8 dienen zur Verstärkung des Außenschaftes 6. Der Innenstempel 9 wird mittels Keil 10 mit dem Außenschaft 6 verklemmt. Der Stempelfuß 11 ist durch den Bolzen 12 mit dem Innenstempel verbunden.
Abb. 2 zeigt einen Schnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel des Stempelkopfes. Am Kopf 13 sind die äußeren Kanten abgeschnitten, und verlaufen nach den Begrenzungslinien 14. Ist ein langer Kopf
erforderlich, etwa nach der punktiert gezeichneten Form 14, sind auch hier die äußersten Kanten gegenüber der Kopftragfläche oberhalb des Stempelschaftes zurückgenommen, so daß auch hier die äußersten Kanten bei Stempelschräglage erst zum Tragen kommen, wenn in der Mitte das Holz bereits zusammengepreßt ist.
Beim Stempelfuß können die gleichen Einrichtungen zur Anwendung kommen.
Claims (2)
1. Leichtgrubenstempel, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf und/oder Fuß mit dem Stempelschaft gelenkig verbunden ist.
2. Leichtgrubenstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Kanten des Kopfes und/oder Fußes gegen die mittlere Druckaufnahmefläche zurückgesetzt sind.
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