DEP0032895DA - Abdeck- und Reinigungssalz für Gießereizwecke. - Google Patents

Abdeck- und Reinigungssalz für Gießereizwecke.

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Publication number
DEP0032895DA
DEP0032895DA DEP0032895DA DE P0032895D A DEP0032895D A DE P0032895DA DE P0032895D A DEP0032895D A DE P0032895DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
salt
covering
water
cleaning salt
foundry purposes
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Bernward Garre
Original Assignee
Chemische Fabrik Albert, Wiesbaden-Biebrich
Publication date

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Description

CHEMISCHE WERKE ALBERT WIESBADEN-BIEBRICH
Patent - Abteilung
Patentanmeldung ρ 52 895 I7a/31c D
'-Yw-I" w und äug,—'-- Abdeck~und Reinigungssalz für Giessereizwecke."
28.1.49.
Für hochwertige Giessereiprodukte ist die Wahl des beim Giessprozess verwendeten P^einigungs- und Abdecksalzes für die Qualität des !Fertigproduktes τοπ ausschlaggebender Bedeutimg. Beispielsv/eise wird für die Herstellung von Bleibronzen, die bekanntlich sehr empfindlich gegenüber Gasen und Wasserdampf sind, Borax als Abdecksala verwendet. Jedoch kann, dieses Salz nur unter bestimmten Voraussetzungen, wie ein- oder mehrfaches Umschmelzen um es wasserfrei zu machen, verwendet werden. Weiterhin verliert es durch Lagern an der Luft durch Wasser auf nähme seine Gebrauchsfähigkeit und muss vor Gebrauch wieder umgeschmolzen werden. Dadurch wird nicht nur Energie und Zeit benötigt, sondern das Salz wird durch Aufnahme von Ofenfutter bereits vor seiner Verwendung als Abdecksalz verunreinigt, wodurch seine Verwendungsdauer verkürzt wird. Durch Aufnahme von Oxyden wird Borax sehr schnell zähflüssig und dadurch unbrauchbar, sodass
Blatt 2 zur Patentanmeldung ρ 52 895 IYa/31 c I)
nur ein Seil des wirksamen Salzes ausgenutzt werden kann. Da der Zustand des Boraxsalzes ml genau festliegt, ergeben Schmelzen mit Boraxabdeckungen nie Ja. t genügend treffsichere, einwandfreie G-iessprodukte.
Diese Schwierigkeiten werden erfindungsgemäss behoben, indem man als Abdeek- und Heinigungssalz wasserunlösliches Kaliumnietaphosphat, sogenanntes Kurrol'sches Salz verwendet. Der Schmelzpunkt des Ealiummetaphosphat kann hierbei durch Zusätee von latriumsalzen ausgenommen Hatriummetaphosphat, bis etwa 600° D herabgesetzt werden, wodurch gleichzeitigleine grössere Dünnflüssigkeit erreicht wird. Diese Eigenschaft des Kaliummetaphosphats, mit Natriumsalzen niedriger viskose Schmelzen zu geben, ermöglicht seine besonders gute Ausnutzbarkeit bei der erfindungsgemässen Anwendung, indem es nämlich, sobald es durch hohe Aufnahme von Oxyden zu zähflüssig geworden ist,durch -Zusatz von Hatriumsalz, beispielsweise natriumsulfat, wieder auf die anfängliche Dünnflüssigkeit zurückgeführt werden kann. Die Aufarbeitung des verbrauchten Salzes auf reines Phosphorsalz und Metalle bietet keine Schwierigkeiten.
Der Vorteil des erfindungsgemäss verwendeten wasserunlöslichen Ealiummetaphosphats besteht darin, dass es beim lagern in feuchter Luft kein Wasser aufnimmt, im G-egensatz zu Borax, das entweder mit Kristallwasser vorliegt oder umgeschmolzen als Glas hygroskopisch ist. Auch nach beliebig häufigem Umschmelzen behält es seine wasserunlösliche Eigenschaft bei, sodass sein Zustand immer genau festgelegt ist, nämlich dadurch, dass es keinerlei Wasser enthält.
Beispiel;
Bei einem mittels des 'fauchverfahrens hergestellten Bleibronzestahl-Yerbundguss γ/urde als Abdecksalz Kurrol'sches Ealiummetaphosphat verwendet, das einige Wochen in feuehter Atmosphäre gelegen hatte. Das Salz wurde ohne
Blatt 3 zur Patentanmeldung ρ 32895 IYa/3lc D
vorheriges Umschmelzen verwendet. Yon den 10 hergestellten Verbundgussücken waren sämtlicne einwandfrei. Vergleichsweise wurden 10 weitere ffussücke unter Verwendung von Borax, das in demselben Eausa. gelagert hatte und bereits zur Entwässerung uiage schmolz en war, hergestellt. Yon den 10 Stück waren nur 4· in Ordnung, 6 Stück waren porös.

Claims (1)

  1. UA,
    J*i rV /V
    Blatt 4 zur Patentanmeldung ρ 32 895 IYa/31c D
    Patentansprüche;
    1)Verwendung von wasserunlöslichem Kaliummetaphosphat als Abdeok- und Eeinigungssalz für G-iessereizwecke.
    2 )Verwendung von wasserunlöslichem ILaliummetaphosphat gemäss -^ispruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass es in MischTHigb.it iiatriumsalzea, ausgenommen latriummetaphosphat verwendet wird.
    28.1.49.

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