DEP0032769DA - Endbundklemme für die Abklemmung von Seilen, insbesondere von elektrischen Freileitungen - Google Patents
Endbundklemme für die Abklemmung von Seilen, insbesondere von elektrischen FreileitungenInfo
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Description
Dr.Techn. Kurt Ulrich in f, i e η .
Endbundklemme für die Abklemmung von Seilen, insbesondere toü elektrischen freileitungen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Endbundklemme für die Abklernannt ion Seilen, insbesondere von elektrischen
Freileitungen, Soldie Endbundkleinnien bestehen üblicherweise aus zwei durch Schrauben ζusanmenge spannten
Klemmdeckeln, zwischen deren entsprechend profilierten Jvlemmfläehen die Seiltruns geklemmt werden.
Bei diesen im elektrischen Freileitungsbau gebräuchlichen Klemmen läuft das Seil durch die Klemme hindurch,
umschlingt den Isolator und das .Seilende wird wieder durch die Klemme zurückgeführt. Bei den bekannten Endbundklemmen
sind das einlaufende und das ablaufende Seiltrum nebeneinander zwischen den KIe mmf lachen der
Klemme geführt, ^obei das einlaufende, unter Zug stehende Seiltrum neben der Längsachse der Klemme geführt
ist und daher die Klemme schiefzieht, Es sind auch Klemmen bekannt, bei welchen das einlaufende Seiltrum
achsial in die Klemme einläuft, so dass ein Schiefaiehen durch den Seilaug vermieden wird. Das auslaufende
Seiltrum ist jedoch neben dem einlaufenden Seiltrum
geführt, so dass das Seilende seitlich der Achse der Klemme aas dieser austritt. Durch das Gewicht dieses
auslaufenden Seilstüokes allein muss sieh daher die Klemme bereits schief stellen, umsomehr da es allgemein
üblich ist, an diesem. Seilstück Äbzweigklemmen anzubringen. Ein Schiefstellen der Klemme ist jedoch
in allen Fällen schädlich, da dadurch das Eindringen des Regenwassers in die Klemme erleichtert wird.
Die Erfindung zielt nan darauf ab, diese Mängel zu beseitigen, und besteht im Wesentlichen darin, dass
ein Elemmdeckel, zweckmü.ssig der untere Klemmdeckel, ein loch für die Durchführung des ablaufenden Seiltrums
aufweist. Auf diese leise kann das einlaufende, unter Zug stehende Seiltrum, in der Achse der Klemme
einlaufen, ohne dadurch einen seitlichen Austritt des auslaufenden Seiltrums aus der Klemme zu bedingen.
Das Loch kann in der Mittellinie des Klemmdeckels auf der Aussenseite desselben münden, so dass das G-ewieht
des auslaufenden Seilendes, auch wenn dieses noch überdies durch Abzweigklemmen belastet ist, die Klemme
nicht schiefstellt.
Gem&ss der Erfindung ist das in die Klemme einlaufende Seiltrum ungefähr bis zur Mitte der Klemme
in der Achse der Klemme geführt, und wird erst ungefähr ion der Klemmenmitte aus seitlich in die Richtung
umgelenkt, in welcher es zum Isolator ablaufen soll. Dies wird dadurch ermöglicht, dass das ablaufende Trum,
welches im mittleren Bereich der ülemme durch das Loch aus der Hemme herausgeführt wird, den für das einlaufende
Tram zur Verfügung stehenden Raum nicht beschrankt, ils forteil dieser Umlenkung des Seiles in
der Klemme ergibt sich eine bessere klemmwirkung.
Gemäss der Erfindung ist das Loch, durch welches das ablaufende Seiltrum aus der Klemme geführt ist,
so angeordnet, dass es die Führung des einlaufenden Seiltrums anschneidet, so dass das einlaufende und das
ablaufende Seiltrua an dieser Stelle aneinandergepresst werden. Dadurch dass das ablaufende Seiltrum durch
das Loch nach aussen geführt wird, ergibt sich eine Umlenkung, bzw. Abbiegung des Seiles, Vielehe schon an
sich die /Liemmwirkung beim ablaufenden Trum verbessert. Das Aneinanderpressen, bzw. -quetschen der beiden
Seiltrums ergibt nun eine weitere Verbesserung der KIemmwirkung bei beiden Seiltrumen.
In de-r Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch veranschaulicht.
Abb.l aeigt eine Seitenansicht der geschlossenen Indbundklemine, Abb.2 zeigt eine Ansicht der Klemmfläche
des oberen Klemmdeckels, während Abb.3 eine Ansieht der Ilemmfl^che des unteren Xlemmdeckels darstellt.
Die Sndbundklemme besteht in üblicher Weise aus einem oberen Ilemmdeckel 1 und einem unteren
Ilemmdeckel 2, welche durch Schraubenbolzen 3 und
Klittern 4 zasammengeklenimt werden. Die Schraubenbolzen 3 sind als Stiftsehr&uben in den oberen Klemmdeekel
2 eingeschraubt und dringen durch die Löcher des unteren Klemmdeckels hindurch. Es hat sich gezeigt,
dass ein guter Sitz erzielt wird , wenn die Gewinde im oberen Ilemmdeckel lediglich vorgeschnitten und die
Schraubenbolzen in die nicht fertig geschnittenen Gewinde hineirtgedreht werden»
Beide Xlemmdeckel sind mit rinnenfÖrmigen Ausnehmungen für die Führung der Seile ausgebildet, wobei
die Rinnen in üblicher Weise eine Profilierung» z.B. kleine Pappen, sur Erhöhung der Reibung aufweisen. Das
unter 2 ag stehende Seiltrum l^uft bei 6 raittig in die Klemme ein und wird in der Rinne 7 des oberen Klemmdeckels
und in der Rinne 8 des unteren Klemmdeckels geklemmt. Diese Rinnen laufen bis ungefähr zur
KlemmenEiitte in der 3,·, rnaetrale der Klemme und sind von hier aus seitlich umgelenkt. Das bei 9 aus der
Klemme austretende Seil wird um den Isolator geschlungen und lauft bei 10 wieder in die Klemme ein.
Ungefähr bis sur Klemmenmitte ist das rücklaufende Seiltruin in der Rinne 11 des oberen Klemadeckels und
der Rinne 12 des unteren Kleipadeckels geklemmt. Ton hier aus !Uu.it das Seil durch ein Loch 13 des unteren
Elemmdeckels hindurch, welches schräg zaa Einlaufende der Elemae Torlaufend gebohrt ist und bei 14 an der
Ünterflache des unteren Klemmdeckels mündet. Das Seil-
ende wird ■ daher iingef ahr in der Mittellinie des Klemmdeokels aas der Klemme herausgeführt, so dass
das Gewicht des Seilendes, auch wenn dieses noch Absweigklemmen trägt, die Klemme nicht schiefstellen
kann,.
Das loch 13 ist so angeordnet, dass es die im
■r
unteren Iilemmdeckel vorgesehene Rinne X für die Führung des einlaufenden Seiltrans anschneidet. Hiedureh gelangt
das ablaufende Seiltram, welches durch das Loch 13 h-indarc hge führt ist, in Berührung mit dem einlaufenden
Seilt rum, so dass beide Se.iltrume aneinandergepresst, baw. -gequetscht werden» wodurch die Klemmwirkung
-verbessert wird. Eine Erhöhung der Klemmwirkung tritt beim ablaufenden Trum auch an sich dadurch
ein, dass dieses Seiltrum zur Durchführung durch das Loch 13 abgebogen wird. Dadurch dass das
einlaufende Seiltrum, dessen Lage in der Klemme nicht mehr durch das ablaufende Sei Itrum beschränkt, ist,
bis zur Elemmenmitte in der Klemmenaehse geführt werden kann und ¥on dort aus erst seitlich umgelenkt
wird,, wird auch beim einlaufenden Seiltrum die Klemmwirkung durch Abbiegang des Seiltrumes erhöht.
Der Winkel, welchen die beiden bei 9 und 10 aus der Klemme herausgeführten Seiltrumsjmiteinander
einschliessen, hangt nicht nur τοπ der G-rösse des Isolators, sondern auch von der Entfernung der Klemme
vom Isolator ab.. Dieser Winkel liegt daher nicht eindeutig fest und kann verschieden gross sein. TJm
nun eine Knickung des Seiles beim lustritt aas der Klemme auf der Isolatorseite zu. vermeiden, ist die
Aastrittstelle 9 des einlaufenden Seiltrums aus der Klemme trichterförmig ausgebildet. Die.trichterförmige
Erweiterung der Austrittstelle 9 genügt im allgemeinen, um eine scharfe Knickung des Seiles zu vermeiden»
Is kann jedoGh in analoger Weise auch die Austrittstelle 10 trichterförmig ausgebildet sein»
An den KIemmflachen weist der obere Klemmdeckel Torsprünge 15 auf, welche in Ausnehmungen 16
des unteren Klemmdeckels eingreifen. Dadurch wird der untere Klemmdeckel gegen den oberen Klemmdeokel
in seiner Lage gesichert, so dass die Klemmkräfte in gleicher Weise von beiden He maid eckein aufgenommen
werden können»
Claims (5)
1./ Endbundkleame für die JLbklemmung τοπ Seilen,
insbesondere von elektrischen Freileitungen, bei welcher die Klemmung zwischen zwei Klenrnideckeln erfolgt,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Eleiondeokel, ü^eckü^ssig der untere Elemmdeckel, ein Loch für die
Durchführung des ablaufenden Seiltrams aufweist.
2./ Endbund kl e zürne nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, dass das in die Klemme einlaufende Seiltrum
ungefähr bis zur Ilitte der Klemme in der Achse der Klemme geführt ist.
3,/ Endbundklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Loch in der Eittellinie
des Elemn&eekels auf der Aussenseite desselben mund e t,
4,/ Indbundklemme nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Loch den Klemndeckel
schrägviytfοm miTt 1 eren Bereich der Klemmflache ausgehend und an der Aussenseite der Klemme im Bereiche
des Endes/, an welchem das Seil in die Klemme einläuft^ (Mind endi*.<O. ure hs e t ζ t*
5./ Endbundklemme nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass das Loch die Führung des
einlaufenden Seiltruais anschneidet, derart, dass das einlaufende und das ablaufende Seiltrum stellenweise
aneinandergepresst werden»
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