DEP0032598DA - Verfahren zum Reinigen von Gegenständen - Google Patents
Verfahren zum Reinigen von GegenständenInfo
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Description
Man kann Gegenstände dadurch reinigen und entfetten, daß sie mit einer Emulsion aus Wasser und organischen, wasserunlöslichen Fettlösungsmitteln unter Zusatz von Emulsionsmitteln behandelt werden. Dieses Verfahren bezweckt vor allem die Entfernung von Schleifmitteln, Lagerstaub, verkrusteten Fettschichten, Feuchtigkeit usw. von den Gegenständen, was im allgemeinen mit Lösungsmitteln allein nicht oder nur unbefriedigend gelingt. Die Emulsionsmittel sind nicht flüchtig und bleiben daher nach der Behandlung mit der Emulsion auf den Gegenständen haften, so daß sie nachträglich abgespült werden müssen und verloren gehen. Es müssen daher zeitweise wieder frische Emulsionsmittel zugesetzt werden.
Es wurde gefunden, daß das Reinigen und Entfetten von Gegenständen mittels einer Emulsion aus einem Fettlösungsmittel und einer, damit nicht mischbaren Flüssigkeit, vornehmlich Wasser, auch ohne Emulgator und auf einfachere Weise ausgeführt werden kann, wenn die Emulsion durch in der Flüssigkeit angeordnete Lippen- oder Schneidepfeifen erzeugt wird, die mit der Reinigungsflüssigkeit gespeist wird, was fortlaufend oder zeitweise erfolgen kann. Man kann dadurch auf die Gegenstände Schwingungen bis zum Ultraschall während der Behandlung mit der fertigen Emulsion einwirken lassen, oder die Erzeugung der Emulsion während der Reinigung vornehmen. Es findet im letzteren Falle die Einwirkung der Emulsion ebenfalls unter Beschallung statt. Besonders wirksam ist die Behandlung, wenn der die Emulgiervorrichtung verlassende Emulsionsstrom gegen die zu reinigenden Gegenstände ge-
richtet ist, wodurch auch hartnäckig anhaftende Schichten abgelöst und weggeschwemmt werden. Bei dieser Maßnahme kann man in den Flüssigkeitsstrom auch Gasblasen oder feinverteilte feste Körper z.B. Pulver oder Fasern eintreten lassen, die eine zusätzliche, mechanische Reinigungswirkung ausüben.
Die Emulsion besteht zweckmäßig aus Wasser und Chlorkohlenwasserstoffen, z.B. Trichloräthylen, Perchloräthylen u.dgl. Die Emulsion kann ferner Mittel enthalten, welche dem Blindwerden der Metallgegenstände entgegen wirken und auch allenfalls die Stabilität der Emulsion erhöhen, z.B. Phenole, aliphatische oder aromatische Basen. Sofern man die Behandlung der Gegenstände bei erhöhter Temperatur vornimmt, verwendet man zweckmäßig gebräuchliche Metallreiniger, die oberhalb des Bades mit Kühlvorrichtung zum Niederschlagen der Lösungsmitteldämpfe ausgerüstet sind. Das Kondensat kann wieder in das Behandlungsgefäß zurückgeleitet werden, das gegebenenfalls mehrere Behandlungskammern besitzt, sofern die Gegenstände mit Reinigungsmitteln vor- und bzw. oder nachbehandelt werden sollen. Letztere Maßnahmen können mit kaltem, heißem oder dampfförmigem Reinigungsmittel vorgenommen werden.
Claims (8)
1.) Verfahren zum Entfetten und Reinigen von Gegenständen mittels einer Emulsion aus einem Fettlösungsmittel und einer damit nicht mischbaren Flüssigkeit, vornehmlich Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion durch in der Flüssigkeit angeordnete Lippen- oder Schneidepfeifen erzeugt wird, die mit der Reinigungsflüssigkeit gespeist werden.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion während des Reinigungsvorgangs erzeugt wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 1 - 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsgut im Wege der aus der Emulgiervorrichtung strömenden Flüssigkeit angeordnet wird.
4.) Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die strömende Flüssigkeit vor dem Reinigungsgut Gase oder feinverteilte feste Körper eintreten.
5.) Verfahren nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion aus Wasser und Chlorkohlenwasserstoffen, z.B. Trichloräthylen, Perchloräthylen u.dgl. besteht.
6. Verfahren nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion Mittel gegen das Blindwerden von Metallen und bzw. oder zur Stabilisierung der Emulsion enthält.
7.) Verfahren nach Anspruch 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände mit kaltem, heißem oder dampfförmigem Lösungsmittel vor- und bzw. oder nachbehandelt werden.
8.) Verfahren nach Anspruch 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Behandlung in Behältern vorgenommen wird, die mit einem Kühler zur Kondensation der entstehenden Dämpfe ausgerüstet sind, wobei das Kondensat in eine oder mehrere Kammern der Behandlungsgefäße zurückgeführt wird.
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