DEP0031487DA - Verwandlungsbett - Google Patents

Verwandlungsbett

Info

Publication number
DEP0031487DA
DEP0031487DA DEP0031487DA DE P0031487D A DEP0031487D A DE P0031487DA DE P0031487D A DEP0031487D A DE P0031487DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bed
bed frame
sideboard
convertible
head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Fach
Original Assignee
Ernst Fach, Heidelberg
Publication date

Links

Description

487 x/34gM 9 Ingenieur Ernst Fach, Heidelberg, La«? enlarger st r. 19. ^ ^'^ ■*- «
Vertreterϊ Heidflbe-g, lo. Januar 1949
Pat entanvva It Dipl. -Ine. W öl f g&ng Hahn
17a) ^Zit^
" Verwandlungsbett ".
Es sind Verv.andlungsbetten bekannt, die bei Nichtgebrauch in die Form eines chrankes ( etwa eines Kleiderschränke) oder einer Kredenz zusammengeklappt werden können. Im ersteren Falle besteht das Bettgestell aus zvvei Teilen, einem größeren, die eigentlich Liegefläche· bildenden Teil, der aus seiner Gebraaehslage um 9o hochgeklappt werden kann, und des Kopfteil, der häufig die Sc^ranktiefe vollkommen ausfüllt und entweder unverrückbar oder, um ihm eine flachere oder steilere Lage geben zu können, verstellbar angeordnet ^Bt. Der Vorteil der Schrankbetten bekannter Bauart besteht darin, daß bei Michtgebi'auch des Bette® an Raum im Zimmer gespart wird, was bei Klein- oder Kleinstwohnunren von erheblicher Bedeut ng sein kann, nachteilig aber Ist, daß m&n zufolge der Länge des Bettgestells einigermaßen Mhe hat, dieses in die Ruhelage hochzuklappen. Man hat daher schon vorgeschlagen, das Bettgestell dreiteilig· auszubilden, so daß es aus je um 90 gegeneinander klappbarem Kopf-, Mittel und Fußteil besteht. Bei Bekannten Ausfuhrungen dieser /irt wird der Kopfteil bei lichtgebrauch vox* einer Stützleiste angehoben und um 9o hochgeklappt, der Mittelteil wird ebenfalls aus seiner Gebraachslage um 9o geschwenkt, so daß er zusammen mit dem flach an ihm anliegenden Kopfteil die Rückwand einer Kredfnz bildet, während der Fußteil nochmals um 9o gegenüber dem angehobenen Kittelteil in waagrechte Lage gedreht wird und nun als Auflage far r*en obenen Ab®cblußdeckel dient, der bei Gebrauch des Bettes "Ie Fußstütze dient. Die Handhabung dieses bekannten Verwandlunfsbettes ist aber umständlich. Der Kopfteil muß als erster hochgeklappt, in dieser Lage gesichert, dann muß der Fußteil aus eimern Bügel der Fußstütze herausgehoben und zusammen mit dem Mittelteil in die Ruhelage gebracht werden, es muß die Fußstütze, die wihrend des Zusammenklappen© einen fmr sich zu handhabenden Teil darstellt* auf die Kredenz aufgelegt werden, dann muß aber die Kredenz noch um 18o geäreht werden, damit Mittel- and Kopfteil, die die Rückwand der Kredenz bilden, an der Zimmerwand anliegen. Hierzu ist namentlich bei zweischläfrigen Betten allerhand Mühe und auch Raum erforderlich, um die Drehbewegung ausfuhren zu können.
Die Erfindung betrifft ein Verwandlungsbett, das bei nichtgebrauch in die Form eines Schranke, insbes. einer Kredenz o. dgl. zusammengeklappt werden kann, mit finea wenigstens zweiteiligen Bettgestell ( Rost ), άβεεβη kopfteil innerhalb des Schranke schv.enkb&r angeordnet ist. Die ?,rfinöang empfiehlt, den Kopfteil in seiner Gebrauchslage durch den benachbarten '!'eil des Kostes zu halten, bei dessen Verschwenken in die Huholage der Kopfteil selbsttätig in eine den Hutzraum des Sehrankes vergrößernde Lage übergeht. Die Vorteile der Erfindung liegen vor allem darin, dal die Handhabung des Verwandlungsbettes erleichtert wird. Das Gewicht des Köpft eil ε ist im Vergleich zu demjenigen des 1Jauptteils des Bettgestells immerhin so groii, daß eine fühlbare r.ntlastang beim Anheben auch eines einteiligen TTcupt- Bettgestcils eintritt und in gleic'-er '.eise das Schließen des Schranks erle-ichtert vird. Msn kann soweit ge) en, daß d&s Gewicht des Kopfteils absichtlich erhöht wird, so daS es einen völligen oder nahezu völligen Ausgleich des G-ewichtes der hochzuklappenden Bettgestellteile wenigstens während des ersten Teils der Schließbewegung darstellt. Auf ^eaen Fall wird der
Kopfteil in seiner Gebrauchslage, ohne jedes Sicherungsmittel einwandfrei gehalten, es bedarf beim Offnen and Schließen der Kredenz oder des Schranke© keiner besonderen Handgriffe für den Kopfteil, was die Handhabung wesentlich erleichtert. Selbsttätig nvirr? der innere Mutzraum des Schrank© beim nichtgebrauch erheblich vergrößert. Man kann, ?;ie~die Lrfindun^ weiter vorschlägt, dem in der Kähe der Vorderhand des Schränke© drehbar gelagerten Kopfteil von einem Teil des benachbarten Bettrostes tinterfaf.sen lassen, εο daß er beim Übergang des Hauptteils in die Gebrauchslage von diesem in seine eigene ßebrauchslage mitgenommen wird. Der Vorteil besteht darin, daß irgendwelche Übertragungsmittel zwischen Haupt- und Kopfteil entbehrlich werden,
die Zahl der Linzelteile sich mindert und das Schrankännere zum größten Teil fur die Aufbewahrung der aatrazen, Betten usw. zur Verfugung steht. Stellt man das Verwandlungsbett in Form einer Kredenz her, in welchem Falle das Bettgestell dreiteilig ausgeführt wird, so daS3 es, wie an eich bekannt, aus Je zueinander um 9o drehbarem Kopf-, Mittel- und Fußt eil besteht, so ist es zweckmäßig, die Anordnung; so zu wählen, daß in der Euhelage der islitteilteil des Bostes die Vorderw&nd der Kredenz bildet, während der FuBteil auf seiner Unterseite den oberen Abschlußdeckel der Kredenz trägt. Der Mittelteil besißtt in diesem Falle auf seiner Unterseite irgendeinen Bezug oder eine eonetige überkleidung, die bei geschlossener üredenz deren Vorderwand darstellt. Bs bedarf beim lirfindungsgegenstande auch keiner besonderen Handhabung für öle Stütze des Fußteile, also öffnen und Schließen d © Verwandlungsbettes sind also auch in dieser Finsicht erleichtert. Bs entfällt ferner jede Kotwendigkeit des Drehens der Kredenz, die ständig, bei Gebrauch oder Nichtgebrauch des VErwandlungsbettes die gleiche Fläche ( Backseite ) der Zimmerwund zukehrt, am freien Ende dps Fußteile kannman eine Stutze derart drehbar lagern, daß sie beim Aufklappen des Bettgestells selbsttätig, nähmlich durch ihr Eigengewicht in ihre G-ebrauchsluge übergeht, %uhrend εit bei geschlossener Kredenz flach auf dem oberen Abschlußdeckel aufliegt und eine Zierleiste bilden kann. Weitere Merkmale der Urfindung beziehen sich darauf, bei dreiteiligem Bettgestell Mittel- und Pußteil in zueinander gestrebter Lage zu verriegeln, so daß sie keiner besonderen Bodenstütze bedürfen. Dies läßt sich nach der Urfindung sehr einfach durch einen federbelastten Bolzen erreichen, der so ausgebildet bezv^. angeordnet und gesteuert werden kann, daß er in den mit ihm zusammenwirkenden Gegenteil, ein Rohr stück, erst dann verrriege/nd eindringt, wenn Mittel- und Fußt eil sich in zueinander gestreckter Lage befinden. Auch dies erleichtert die Handhabung d-s Verwandlungsbettes wesentlich, so daß sein Gebrauchswert erheblich gesteigert %ird.
Die Zeichnung läßt ein üusfuhrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Form eines in eine Kredenz verwandelbaren Bettes erkennen. 1Ue Erfindung läßt sich auch ale Schrankbett ausbiiden. Abb. 1 zeigt eine Stirnansicht dee in Ruhelage ( Hiebt ebrauch ) befindliehen Bettes. Abb. 2 läßt eine L'eitenuneicht des gleichfalls geschlossenen Bettes erkennen. Abb. 3 zeigt das Bett in geschlossenem Zustande im Schnitt. iVbb. 4 in geöffnetem Zustande in Seiten- und i^^bb. 5 in Draufsicht. Abb. 6 und 7 zeigen die Verriegelungseinrichtunc in vergrößertem Maßstabe und zwar Abb. 6 bei ifichtgebrauch, Abb. 7 bei Gebrauei des Bettes.
Bei Sichtgebrauch ( Ruhelage ) nimmt das Verwandlungsbett die Form einer Kredenz 2 an^- ( Abb. Iu. 2), deren Vor derfläche 3 durch einen Bezug auf der Unterseite des BettgestellmittelteilB 4 dargestellt wird. Bi see wird ergänzt durch den Kopfteil 5 un* den Fußteil 6, die gegeneinander um je 9o drehbar sind. In der Ruhelage ( Abb. 3 ) liegt der Kopfteil 5 auf den beiden Nachtkästchen 7 auf, die durch je eine Tür 8 ( Abh. 2 ) zugänglich sind. Mittelteil 4 und Fußteil 6 sind um die Achse 9 drehbar, der rüttelteil 4 be-
sitz pinen Ansatz lo(Abb» 3 ), der den Kopfteil 5 unterfassen kann. Mrd der Mittelteil 4 aus der Lage nach Abb. 2, 3 ( Rahelage ) in diejenige nach Abb. 4 geschwenkt und z¥*ar am die Achse 13, am die auch der kopfteil 5 drehbar gelagert ist, greift der .-uisatz Io unter den Kopfteil 5 und hebt ihn in flie Lage nach Abb. 4 an. Bei dieser r chwenkbewegung· viirkt der Kopfteil 5 als Gegengewicht zu Kittel- und Faßteil, deren G-ewicht pegegebenenf&lls vollkommen ausgeglichen werden kann. In der Gebrauchtla^e nach &bb. 4 ruht dann der Kopfteil 5 völlig eindeutig, ohne daß Sicherungsm.ittel erforderlich wären. Der lußteil 6 trägt am freien Lnde ein Bsett 11, das in G-eb rauch si age ( Abb. 4 ) «1b Fußstütze kiitEt dient, bei geschlossener Kredenz ( Abb. 2 ) eine Zierleiste bildet. Die Fußstütze 11 ist deart um die Achse 12 am Faßteil 6 gelagert, daß sie selbsttätig, nämlich durch ihr Eigengewicht aus der liäge nach Abb. 2 in diejenige nach übb, 4 übergeht, wenn die Kredenz zum Gebrauch als Bett geb'finet v*ird. Per Fußteil β liegt bei geschlossener Kredenz waagrecht auf der Oberseite„ er trägt auf seiner Unterseite eine Abdeckplatte 14» so daß die geschlossene Kredenz einen durch daB Herunterschwenken des Kopfteils 5 vergrößerten Innenraum 15 aufweist, der durch den die Forderwand darstellenden !Peil 4..so?.ie durch den FuSteil 6 mit Abdeckplatte 14 abgeschlossen/* wird. Zum Öffnen und Schließen der Kredenz genügen wenige Handgriffe. Beim Schließen senkt sich der Kopfteil 5 selbsttätig bis zur Auflage auf die Sachtkästchen 7, Die Rückwand 16 der Kredenz wird zweckmäßig durch einen Stoffbezug gebildet, ©o daß ausreichende Lüftung gewährleistet ist.
Die oberen geile 17 der Seitenwandungen der .Kredenz sind um ein Scharnier 18 um 9o zur Seite aufklappbar. Auf ihnen sind Schubfächer 19 befestigt, sie dienen also al© Boden für die Schubfächer, die somit beim Schließen der Kreä nz nicht in das Innere 15 fallen können. Me Schubfächer 19 können die ganze Fläche 17 einnehmen oder wie beim .Ausführungsbeispiel ( Abb. 5 T ftur einen Aeil dieser Fläche. An den beiden iiußenrändern der aufgeklappten Seitenteile 17 kann man einen Stoffbehang anbringen, die dem ganzen Möbelstuck bei Gebrauch des Bettes ein. formschönes Aussehen vorleihen.
Zwischen den beiden Bettgestellteilen 4 und 6 ist eine Verriegelung vorgesehen, so datf diese Teile in Gebrauchslüge ( Abb. 4 und 5 ) ohne besondere Fußstutze gestreckt gehalten ^werden. Die Einzelteile der Verriegelung sind insbes. aus den Abb. β und 7 zu erkennen. &m Fußteil 6 ist eine Buchse 2o mit Schlitz 21 befestigt, in der ein ¥er~ riegrlun-sbolzen 22 dreh- und verschiebbar gelagert ist. Line Druek- und Drehunfjsf ed er 23 sucht den Bolzen 22 in die aac Abb. 6 ersichtliche Lage zu brinfen, in der ein Raststift 24 so seitlich neben dem Schlitz 21 liegt, daß der Bolzen 22 eich in der Buchse 21 nicht verschieben kann, am mittelteil 4 ist ein Verriegelung er ohr st tick 25 befestigt, das gleichfalls einen Schlitz 26 aufweist und eine abgeschrägte Stirnfläche 27 besitzt. An den Verriegelun£sb,lzen 22 is-'t mittels eines Stiftes 28 ein Seilzug 29 befestigt, der durch das kohrstück 25 hindurch bis zu einer &m freien Ende des Mittelteils 4 angeordneten Rolle 3o ( Abb. 3 und 4 ) und von bier bis zu einem Festpunkt 31 geführt ist. 1st die Kredenz geschlossen ( Abb. $ ), so liegt die Rolle 3o in solcher Iahe zum Festpunkt 31f daß die Feder 23 den Bolzen 22 in die aus «.bb. 6 ersic1 tliche Lage hat bringen können. Ά ir dl aber der Mittelteil 4 in die Lege n%ch nbb» 4 gebracht, so entfernt sich die Rolle 3ο von Festpunkt 31, so dal? ein Zag auf das feil 29 ausgeübt vird, dem dieses folgen kann, Vveil der Stift 28 zufolge der JsjstxEit Drehbewegung am die Achse 9 sich dem Kohrstück 2b nähert. Aber der Bolzen 22 kenn eich dabei noch nicht bewegen, v.eil dies der Rastet if t 24 verhiniert. Lr st wenn der mittelteil 4 und der Fußteil 6 in Strecklage zueinander gelangt sind ( dieser Augenblick ist in Jibb. 7. veranschaulicht ), trifft der Bolzen 22 mit dem Stift 28 auf die Schrägfläche 27 auf, und der weitere Zug am Seil 29 bewirkt nunmehr durch das Gleiten des Stiftes 28 auf der Sehrägfläche 27 ein Drehen des Bolzfne 22, bis der Raststift 24 vor dem Schlite 21 liegt unä nun eier jßolzen 2g ln ^ EobTStuck 25 hineiBg
zoiren werden kann, so daü jetzt die beiden Bettgestellteile 4 u.6 gegen einander veiriegelt sind. DURCH die geschilderte Art
der liusbildung der Verriegelungsteile werden verschiedene Vorteile erzielt. Zunächst Vidrd die Gevvähr dafür geboten, daß der Bolzen 22 stets richtig in das Rohrstück 25 eingeführt v*ird und nicht etwa ein Klemmen eintritt, das die ieilc entweder überhaupt nicht in Eingriff bringen oder sie alsb· Id beschädigen würde* Die Verriegelang arbeitet dabei vollkommen selbsttätig, was wiederum die Handhabung des Verwandlungsbett es wesentlich erleichtert. Vor allem aber unterstätzt die Feder 23 das Öffnen und Schließen der Kredenz. Denn beim Öffnen der Kredenz muß schließlich nach Erreichen der Strecklage von Mittel- und Faßteil, wenn das Gericht der zu bewegenden Massen groß geworden ist, die Kraft der Druckfeder 23 überwunden werden, d. h. diese wirkt a]ε Bremse* was einem Gewichtsausgleich zugute koirunt. Umgekehrt zieht die Feder 23 beim Schliee sen der Teile an diesen und unterstätzt das Anheben. Man kann daher ohne Besorgnis recht starke federn 23 verwenden, so daß unabhängig von der Mitwirkung dee Köpfteils 5 ein vollkommener Gewichtsausgleich der zu bewegenden Massen erzielba*' ist. Die Verriegelung könnte naturgemäß auch andere ausgebildet sein, z* B. in Korm der üblichen, vielfach an Türen befindlichen Riegel, bestehend aas einem an dem einen Bettgestellteil von Hand bewegbaren Schieber aus etarkwandicem Blech, der in einen anderen Bettgestellteil angebrachten Bügel eingelegt werden kann, am §enn, was beim Erfindungsgegenstande durchaus möglich ist* die beiden Bettgestellteile 4, β zu einem einzigen Stack zusammengefaßt werden, so daß das ganze Bettgestell zweiteilig iet, kann das Verwandlungsbett in geschlossenem Zustande nicht die Form einer Kredenz annehmen, sondern stellt dann ein etwa kleiderschrankartiges Gebilde dar. ,ach in diesem Falle ist die erfindungsgemäße selbsttätige Verstellung des Kopfteils 5 beim öffnen und Schließen des Schränke von Vorteil, weil der Kopfteil 5 wiede um gegenüber dem Bettgestellteil 4, 6 ein Gegengewicht darstellt. Ss entfällt dann naturgemäß jede Versiegelung am Bettgestellteil 4, 6, während die übrigen Merkmale der Erfindung beibehalten werden können. Der einteilige Bettgestellteil 4, 6 müßte, vvie dies an sich, bekannt ist, auf seiner Rückseite eine durchgehende Stoffbekleidung oder z. B. eine Holzverschalung aufweisen, die bei geschlossenem Schrank dessen Vorderwand bilden.

Claims (9)

Patentansprüche .
1.) Verwandlungsbett, das bei Nichtgebrauch in die Fora» eine© Schr&n* kes, einer Kredenz o. dgl. zusammengeklappt werden kann, tait einem wenigstens zweiteiligen Bettgestell ( Rost ), dessen Kopfteil innerhalb des Schrank? schwenkbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil(5) in seiner Gebrauchslage durcl· den benachbarten Teil ( Io ) des Eostes ( 4,6 ) gehalten wird, bei dessen Verschwenken in die Ruhelage der Kopfteil ( 5 ) selbsttätig in eine den lutzraum (15) des Schranke (2) vergrößernde Lage übergeht.
2.) Verwandlungsbett nach Anspruch 1, d\durch gekennzeichnet, daß der in der Mähe der Vorderwand (3) des Schranke (2) drehbar gelagerte Kopfteil (5) von einem 'feil (lo) des benachbarten Bettrostes (4) derart unterfaßt ist, daß er von diesem beim übergang in die Gebr&uchslsge in seine eigene Gebrauchslage angehoben wird.
3.) Verwandlungsbett in Fora einer Kredenz nach Anspruch 1 und 2 mit einem dreiteiligen, aus Kopf-, Kittel- und Fu,teil bestehenden, je um 9o zueinander klappbaren Bettgestell, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ruhelage der kittelteil (4) des fiostes die Vorderwand der Kredenz (2) bildet, während der Fia&teil (6{ auf seiner Unterseite den oberen Äbsehluödeckel (14) der Hredenz ( 2) trägt.
4.) Verwandlunrsbett nach Ansprach 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (7 I für den in Ruhelage befindlichen Kopfteil (5) als laehtkästchen ausgebildet ist.
5.) Verwandlungsbett nach Anspruch 1 bis 3 oder 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet» daß die oberen feile ( 17) der Seitensandangen der Kredens (2) in an sich bekannter Vseise am 9o nach außen aufklappbar angeordnet sind and zugleich gis Boden für fest aufgesetzte Schubfächer (19) dienen.
6.) Verwandlungsbett nach Anspruch 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß am freien Bade des Pußteils (β) eine fußstütze (11) derart drehbar gelagert ist, daß sie beim Aufklappen des Bettgestells (4»6) selbsttätig durch ihr Eigengewicht in ihre Gebrauchslage übergeht, während sie bei geschlossener Kredenz (2) flach auf dem oberen Absehlußdeekel (14) aufliegt.
7«) Verwandlungsbett nach iuaspruch 1 bis 3 oder 1 bis § mit dreiteiligem Bettgestell» dadurch gekennzeichnet, daß Mittel- und FußteiÜ (4,6) des Bettgestells in zu einander gestreckter Gebreuchslage gegeneinander verriegelbar sind.
8.) Verwandlungsbett nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnets daß zur Verriegelung an den beidon Längsselten des Bettgestells (4,6) gegen Pederv/irkung (23) verschiebbare Bolzea(22) bezw. zu deren Aufnahme dienende Eohrstücke (25) angeordnet sind und die Steuerung der Bolsen (22) durch je einen Seilzug ( 29 ) erfolgt, die über am freien Ende des Kittelteils (4) angeordneten Rollen (3o) bis zu je einem Festpunkt (31) im Innern des Schranke geführt sind.
9.) Verwandlungsbett nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Verriegelungsbolsen (22) entgegen der Wirkung einer Zug- und Drehungsfeder (23) in einer mit einem Schlitz (21) zur Aufnahme eines Eaststiftes (24) versehenen Führungsbuchse (2o) verschiebbar und drehbar £telsgert ist und das Verriegelungsrohr (25) eine abgeschrägte Stirnfläche(27) sowie ebenfalls einen Schlitz (26 ) zur Aufnahme eines am Bolzen (22) vorgesehenen Fiibrongstiftes (28) aufweist derart, daß der Verriegelungsbolzen (22) erst bei Erreichen der Strecklage von Mittel- und Fußteil (4f6) aus seiner bisherigen Verr&stung gelöst wird und in das Verriegelungsrohr (25 ) einführbar ist.
Ernst Fach.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT511099B1 (de) Möbel mit einem möbelkorpus und einer faltklappe
DE69610171T2 (de) Nachtschränkchen zur Aufbewahrung von Gegenständen
WO2008135270A1 (de) Beschlag für einen eckschrank mit einem herausziehbaren einteiligen tablar
DE3312892C2 (de) Sitzgruppe
DE3702450C1 (en) Bedside table
DE811494C (de) Verwandlungsbett
DEP0031487DA (de) Verwandlungsbett
DE2227269A1 (de) Klappbett. Antn: Foufounis, Jean; Foufounis geb. Sordoillet, Chantal; Lausanne, Waadt (Schweiz)
DE2020145A1 (de) Tisch mit einer hoehenverstellbaren Arbeitsplatte
DE585202C (de) Schrankbett
DE964177C (de) In einen Schreibtisch umwandelbares Moebelstueck
DE3301220A1 (de) Verwandelbares moebelstueck
DE2717729A1 (de) Aus tisch, bzw. arbeitsplatte o.dgl. und stuhl bestehendes moebel
DE202018004410U1 (de) Drehbare Möbeltür
DE2114857A1 (de) Kücheneinrichtung
EP1989953A1 (de) Beschlag für einen Eckschrank mit einem herausziehbaren einteiligen Tablar
DE102004052311B4 (de) Möbel mit einem schrankähnlichen Korpus, in dem ein Schwenkbett klappbar gehalten ist
DE1809709U (de) Reichhoch liegendes moebelfach.
DE14339C (de) Neuerungen an Schlafschränken
DE808624C (de) Kleiderschrank
DE102013005335A1 (de) Küchenwandstruktur
DE1800408U (de) Schrank oder truhe mit eingebautem fernsehgeraet.
DE2812420A1 (de) Drehbettliege
DE29600560U1 (de) Regal-/Schrank-Bett
DEM0024296MA (de)