DEP0031373DA - Gebißpolster als Einlage zwischen dem zahnlosen Kiefer und dem Zahnersatzstück - Google Patents
Gebißpolster als Einlage zwischen dem zahnlosen Kiefer und dem ZahnersatzstückInfo
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Description
"Gebisspolster als Einlage zwischen dem zahnlosen Kiefer und dem Zahnersatzstück"
Die Erfindung bezieht sich auf ein G-ebißpolster als weiche, polsternde und abdichtende Einlage zwischen dem zahnlosen
Kiefer und dem Zahnersatzstück.
Bisher wurden Zahnersatzstücke allgemein durch Gummisauger. verschiedener Art, welche mit dem Ersatzstack fest verbunden
sind, im Munde festgehalten.
Dadurch, dass alle Arten von Gummieinlagen immer stark saugend am.Gaumen oder Kiefer wirken, wird die Fleischdecke in der
Mundhöhle stark angegriffen, wodurch auf die Dauer große Zerstörungen eintreten, die das Tragen eines Ersatzstückes auf
diese Art, nicht mehr möglich machen.
Die angeführten Mängel, werden dadurch beseitigt, daß als Polster erfindungsgemäß ein solches .aus einer faserigen Masse
sowie desinfizierenden und heilvrirkenden Bindemitteln verwendet wird. Vorzugsweise ist dieses Polster mit feinmaschigem Mull
überzogen.
Das erfindungsgemäße Polster ist anschmiegsam und wirkt auf seiner ganzen Fläche abdichtend, ferner hat es eine große
Anhaftungsfähigkeit, sowohl gegen den Kiefer, wie auch gegen das Zahnersatastück. Hierdurch ist eine sichere Gewähr
gegeben, daß sich das Ersatzstück bei den verschiedensten Beanspruchungen, denen es ausgesetzt ist, nicht von selbst löst.
Die Einlage, welche aus einer faserigen Masse besteht, die mit desinfizierenden und heilwirkenden Bindemitteln versetzt ist,
wird erfindungsgemäß in der Weise hergestellt, daß sie in erforderlicher Stärke zu Platten ausgewalzt, in den verschiedensten
Gebißgrößen, ausgestanzt und dann durch Pressen nachgeformt wird. Danach wird das Polster ein- oder allseitig mit
Stoffmull überdeckt, die. Kanten geschliffen und zum Schluß mit einer Biridemasse überzogen.
*ov
Diese so geschaffene Gebißpolster findet seinen Platz zwischen dem Zahnersatzstück einerseits und dem zahnlosen Kiefer
und Gaumen, andererseits.
Das Einbringen in den Mund besorgt man vorteilhaft so, indem man das passende Gebißpolster zuerst auf das Innere des Zahnersatzstückes
trocken auflegt, gut in das Zahnersatzstück eindrückt, dann mit etwas 'lasser oder Milch anfeuchtet, vorsichtig
in den Mund einbringt und nun kräftig zubeißt. Das Zahnersatzstück sitzt jetzt feat mit dem Kiefer und dem Gaumen verbunden.
Alle UiJ glei chile it en zwischen'dem Zahriersatzstück, Kiefer und Gaumen, werden nun, wenn das Zahnersatzstück einigermaßen
passend in der .Mundhöhle sitzt, ausgeglichen.
Dadurch, daß das Gebißpolster mit einem losen Stoffgewebe umkleidet ist, wird nicht nur die Polstermasse selbst gegen
eine vorzeitige Auflösung geschützt, sondern dieses feine Stoffgewebe bildet auch auf seiner ganzen damit bedeckten
Fläche viele hundert kleiner Quadrate, die sich schon nach einigen Stunden des Gebrauchs im iiunde so stark ausprägen,
daß sie als kleine Saugnäpfchen wirken und damit auch eine ähnlich saugende Wirkung ausüben wie eine Gummieinlage, jedoch
nicht so intensiv und vor allem nicht zerstörend, sondern weich und schοnend.
Claims (2)
1) Gebißpolster als Einlage zwischen dam zahnlosen Kiefer und dem Zahnersatzstück, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Polster
aus einer faserigen Masse sowie desinfizierenden und heilwirkenden Bindemitteln besteht und vorzugsweise mit feinmaschigem
Mull überzogen ist.
2) Verfahren zur Herstellung eines Gebißpolsters nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß das faserige Material zu Platten
ausgewalzt, aus diesen Platten die Form des Polsters ausgestanzt, und sodann durch Pressen nachgeform wird.
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