DEP0031311DA - Regelung der Fördergeschwindigkeiten von elektrisch angetriebenen Rollgängen - Google Patents

Regelung der Fördergeschwindigkeiten von elektrisch angetriebenen Rollgängen

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DEP0031311DA
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electrically driven
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Expired
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English (en)
Inventor
Hans Peter Breitscheid Lemm
Original Assignee
Schloemann AG, Düsseldorf
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Description

Der flotte Arbeitsbetrieb, zum Beispiel in Walzwerken, erfordert ein schnelles Zubringen des Walzgutes zum Walzwerk. In diesem erfährt das noch der Fördereinwirkung unterliegende Walzgut eine Geschwindigkeitsverminderung, die eine schädigende Einwirkung der Fördereinrichtung auf das Walzgut hat, wenn es sich zum Beispiel um das Auswalzen von Blechen handelt.
Dem kann man dadurch begegnen, daß im Augenblick der Erfassung des Walzgutes durch die Arbeitswalzen die fördernden Rollen der Fördereinrichtung vom Antrieb geschaltet werden. Eine solche Maßnahme entspricht jedoch den Betriebsforderungen nicht, da meist ein schädigendes Reiben des Walzgutes auf die Rollen die Folge ist.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, bei Zuförderern der genannten Art, die zum Beispiel auch bei rotierenden Scheren oder auch Richtmaschinen in Betracht kommen, die Möglichkeit vorzusehen, durch Spannungsänderung des den oder die Antriebsmotoren treibenden elektrischen Stromes die Rolle unter ein Drehmoment zu setzen, welches jedoch nur so groß ist, daß die Fördergeschwindigkeit des Bearbeitungsgutes der Werkzeuggeschwindigkeit angepaßt wird. Dadurch wird erreicht, daß das Bearbeitungsgut die Rollen, ohne auf ihnen zu gleiten, mitnehmen kann. Die Lösung ist einfach und billig, da lediglich ein Transformator aufzustellen ist.
Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf die angedeuteten Benutzungsmöglichkeiten beschränkt. Sie kann überall Anwendung finden, wo das sich noch auf einem angetriebenen Zuförderer befindliche und der Einwirkung dieses Förderers unterliegende Gut bereits unter Verminderung der Weiterlaufgeschwindigkeit der Einwirkung der Bearbeitungsmaschine unterliegt.

Claims (2)

1) Durch Elektromotoren bewirkter Antrieb der Rollen in Förderrollgängen und Bearbeitungsmaschinen, in denen das geförderte, zu bearbeitende Gut (zum Beispiel Walzgut) bei Einführen in die Bearbeitungsmaschine (Walzwerk, rotierende Schere, Richtmaschine) eine Geschwindigkeitsverminderung erfährt, dadurch gekennzeichnet, daß im Augenblick des Einführens des Bearbeitungsgutes die Rollenantriebe unter eine gegenüber der beim Anfördern üblichen Spannung niedrigere Spannung gesetzt sind, sodaß Fördergeschwindigkeit und Werkzeuggeschwindigkeit des Bearbeitungsgutes gleich groß werden.
2) Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsregelung durch einen Transformator erfolgt.

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