DE807512C - Sackreinigungs- und Entkrustungsmaschine - Google Patents

Sackreinigungs- und Entkrustungsmaschine

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Publication number
DE807512C
DE807512C DEU165A DEU0000165A DE807512C DE 807512 C DE807512 C DE 807512C DE U165 A DEU165 A DE U165A DE U0000165 A DEU0000165 A DE U0000165A DE 807512 C DE807512 C DE 807512C
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DE
Germany
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rollers
beater
machine according
machine
roller
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Expired
Application number
DEU165A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Albert Uebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KURT ALBERT UEBEL
Original Assignee
KURT ALBERT UEBEL
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Publication date
Application filed by KURT ALBERT UEBEL filed Critical KURT ALBERT UEBEL
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Application granted granted Critical
Publication of DE807512C publication Critical patent/DE807512C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06GMECHANICAL OR PRESSURE CLEANING OF CARPETS, RUGS, SACKS, HIDES, OR OTHER SKIN OR TEXTILE ARTICLES OR FABRICS; TURNING INSIDE-OUT FLEXIBLE TUBULAR OR OTHER HOLLOW ARTICLES
    • D06G1/00Beating, brushing, or otherwise mechanically cleaning or pressure cleaning carpets, rugs, sacks, hides, or other skin or textile articles or fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Sackreinigungs- und Entkrustungsmaschine Die Erfindung betrifft eine Sackreinigungs- und Entkrustungsmaschine mit einer Schlägervorrichtung, Walzen und Bürsten, mit der Säcke zur gleichen Zeit entstaubt und entkrustet «erden können.
  • Es ist bekannt, Säcke zwischen einem Bürstenwalzenpaar zu reinigen. Dabei ist vorgeschlagen worden, die Säcke durch Gunnniwalzen zu führen und die dahinter angeordneten Bürsten in entgegengesetzter Drehrichtung laufen zu lassen. Bei diesen Maschinen erfolgt lediglich ein Mirsten bzw. Entstauben der Säcke.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, Säcke mit Hilfe von Schlägern bzw. Klopfern zu bearbeiten. Für diesen Z-,veck sind bereits liegende oder stehende Walzen vorgeschlagen worden, auf denen in axialer Richtung biegsame Schläger oder starre Klopfer angebracht sind. Bei diesen Vorrichtungen besteht die Möglichkeit, daß die Schläger in etwa vorhandene Löcher fassen, den Sack zerreißen bzw. ihn tun die Schlägerwalze dreljen. Ferner iniissen die Säcke finit der Hand eingeführt und zurückgezogen werden, so daß ein durchlaufender Betrieb nicht möglich ist.
  • Bei der :Maschine nach der Erfindung werden die Säcke fortlaufend durch ein Schlägerwalzenpaar geführt. Dies ist ohne Aufwickeln der Säcke auf die Schlägerwalzen nur dadurch möglich, daß vor den Sclilä:;erwalzen ein Paar an :ich bekannter Druckwalzen zum Festhalten der eingeführten Säcke und hinter den Schlägerwalzen ein an sich bekanntes Bürstemvalzenpaar angeordnet sind, das die Säcke bürstet und sie gleichzeitig zwischen den Walzen hindurchzieht.
  • Druckwalzen, Schlägerwalzen und Bürstenwalzen laufen vorzugsweise mit verschiedener, insbesondere mit gegen Ende der Behandlung der Säcke steigender Geschwindigkeit.
  • 1)a die Maschine in ihren wesentlichen Teilen fortlaufend arbeitet, können die Säcke ihr auf Transportbändern zugeführt und entnommen werden. Dabei kann das Zuführungsband über die untere Druckwalze laufen.
  • Um ein Beschädigen der Säcke zu vermeiden, kann man jede Schlägerwalze mit mindestens einem Rahmen versehen, der aus einer parallel zur Walzenachse verlaufenden Schlagleiste und mehreren in axialer Richtung angeordneten Querstreben oder Speichen bestellt.
  • Die Rahmen können zusammen mit einer auf einer Welle aufgebrachten Buchse aus einem Stück bestehen.
  • L'm ein besonders gutes Entkrusten zu erreichen, köililen die Schlagleisten der Schlägerwalzen in Schlagrichtung scharfkantig ausgebildet sein.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Maschine nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • i ist eine Vorderansicht der SackreinigungsillaSchine, wobei das Zuführungsband abgebrochen ist; I# ig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B der Fig. i ; Vig. 3 ist eine Seitenansicht der Maschine; Fig. 4 ist eine Ansicht der :Maschine von der anderen Seite; Fig. 5 ist eine Ansicht einer aus der Maschine herausgenommenen Schlägerwalze; Fig. 6 ist ein Schnitt nach Linie C-D der Fig. 5; Fig. 7 ist ein Schnitt durch zwei Schlägerwalzen einer anderen Ausführungsform in der in der Maschine vorgesehenen Anordnung.
  • Die Maschine ist zwischen zwei Platten i und 2 angeordnet, in denen die Wellen der Walzen gelagert sind. Die Platten sind in einem Rahmen 3, z. Il. mittels Winkeleisen 4, befestigt. An zwei Seiteil ist die Maschine offen zur Zuführung und Entnahme der Säcke.
  • Durch eine der offenen Seiten wird an die Maschine ein Transportband 5 herangeführt, das auf einer Walze 6 angeordnet ist, die gleichzeitig mit einer Walze 7 ein Druckwalzenpaar bildet, das die auf dein Band geförderten Säcke ergreift. Die Walzen sind etwas gegeneinander versetzt, so daß Gier geförderte Sack etwas abwärts bewegt wird. Die untere Walze 6 ist fest in den Seitenwänden gelagert. die obere Walze 7 ist beweglich gelagert und wird durch eine Feder 8 in einem Drucklager 9 gegen die untere `Falze gedrückt. Auf diese `'leise können auch stark verkrustete Säcke sicher in die Maschine eingeführt werden.
  • Hinter Gien Druckwalzen sind zwei Schlägerwalzen io und ii angeordnet. Diese Walzen sind mit Rahmen versehen, die vorzugsweise aus je einer Buchse 12 bestellen, die auf einer Welle 13 allgeordnet ist, aus mehreren axialen Speichen, z. B. 14, 15, und parallel zur Walzenachse verlaufenden Schlagleisten 16 bzw. 17, die bei der beschriebenen Ausführungsform in der Schlagrichtung abgerundet sind (Fig. 5 und 6).
  • Um eine besonders wirksame Entkrustung zu erreichen, werden zweckmäßigerweise bei sonst gleicher Anordnung der Buchsen 18 bzw. i9 auf den Wellen 20 bzw. 21 und der Speichen 22, 23 bzw. 24, 25 die Schlagleisten 26, 27 bzw. 28, 29 an der Schlagseite mit Aussparungen versehen, in denen scharfkantige -Metallschienen 30, 31 bzw. 32, 33 mittels Schrauben o. dgl, befestigt sind (Fig. 7).
  • Die Rahmen der SchlagNvalzen sind gegeneinander versetzt, so daß mit Sicherheit die aus den Druckwalzen austretendem Säcke durch eine der Schlagleisten erfaßt werden. Da die Schlagwalzen wesentlich schneller laufen als die Druckwalzen, wird der noch von den Druckwalzen festgehaltene Sack zwischen je zwei bis drei Schlagleisten kräftig bearbeitet.
  • Ist ein Sack weit genug durch die Schlagwalzen geführt, so wird er von zwei hinter diesen angeordneten Bürstenwalzen 34 und 35 ergriffen, die sich vorzugsweise noch schneller drehen als die Schlägerwalzen. Solange sich der Sack noch zwischen den Druckwalzen bzw. den Schlägerwalzen befindet, wird er durch die Bürstenwalzen kräftig entstaubt.
  • Nachdem das davor liegende System den Sack freigegeben hat, läuft dieser durch die Bürstenwalzen und wird auf das Förderband 36 geworfen, das über eine Walze 37 durch die zweite offene Wand des Maschinengehäuses austritt und den gereinigten Sack zu einem Lager o. dgl. bringt.
  • Die Achsen der Schlägerwalzen und der Bürstenwalzen sind wie die der Druckwalzen etwas gegeneinander versetzt, so daß die Säcke die Maschine in etwas abwärts geneigter Richtung durchlaufen.
  • Die Schlagleisten bzw. die verschiedenen Walzen sind so angeordnet, daß die Schlägerwalzen einerseits die Oberflächen der Druckwalzen eben nicht berühren, andererseits die der Bürstenwalzen eben berühren, so daß ein Aufwickeln der Säcke sowohl auf den Druckwalzen als auch auf den Schlägerwalzen verhindert wird.
  • Die Geschwindigkeiten der `Falzen sind vorzugsweise so eingestellt, daß bei einer Umdrehung der beiden Druckwalzen und der Führungswalze des Zuführungsbandes die Schlägerwalzen zehn Umdrehungen, die Bürstenwalzen fünfzehn Umdrehungen und die Führungswalze des Entnahmebandes 1,5 Umdrehungen machen.
  • Der Antrieb der Walzen bzw. die Untersetzung der Antriebsbewegung auf die Geschwindigkeit der Walzen kann in folgender Weise durchgeführt werden. Durch eine Antriebsscheibe 38 wird die Welle 39 angetrieben. Auf dieser `Felle befinden sich die obere Bürstenwalze 35, ein Zahnrad 40, das über ein Zahnrad 41 die untere Bürstenwalze 34 antreibt, und ein weiteres Zahnrad 42, das in ein Zahnrad 43 eingreift. Bei der L@l@crt@ agung von Zahnrad 42 auf Zahnrad 43 findet eine Untersetzung 15 : io statt. Das Zahnrad 43 sitzt auf einer Welle 44, auf der gleichzeitig die untere Schlägerwalze io und ein "Zahnrad 45 angebracht sind, das ein Zahnrad _46 antreibt, das mit der oberen Schlägerwalze i t auf einer gemeinsamen Achse sitzt. Ferner befindet sich auf der Welle 44 ein Zahnrad 47, das Tiber die Zahnräder 48, 49 und 5o die Welle 5i antreibt und dabei eine Untersetzung io : i erreicht. Auf dieser Welle befindet sich auch die untere Druckwalze 6. Ein Zahnrad 52 auf der gleichen Welle treibt über ein Zahnrad 53 die obere Druckwalze 7. Ein auf der gleichen Welle befindliches Kettenrad 54 greift über eine Kette 55 in ein Kettenrad 56, das auf der gleichen Achse wie die Förderwalze 37 des Entnahmebandes 36 sitzt. Die Kettenräder sind so bemessen, daß eine Untersetzung im Verhältnis 3: z stattfindet.
  • Am Boden der Maschine ist eine schiefe Ebene 57 angebracht, auf die die bei der Entkrustung der Säcke durch die Schläger-,valzen entstehenden gröberen Teile herabfallen und von der diese Teile leicht entnommen werden können. Am oberen Teil der -Maschine kann zweckmäßigerweise eine Absaugvorriclitung angebracht sein.
  • Bei der Sackreinigungs- und Entkrustungsmaschine nach der Erfindung wird eine gründliche und vielseitige Bearbeitung der Säcke auf sehr kleinem Raum durchgeführt. Infolge der besonderen Ausbildung der Schlägerwalzen ist die Reinigung sehr schonend, es können auch stark beschädigte Säcke bearbeitet werden. Die Maschine arbeitet ohne Bedienung, da die Säcke leim Sortieren direkt auf das Transportband gegeben werden und durch die Reinigungsmaschine ohne Unterbrechung zu den Stopfmaschinen laufen. Im Gegensatz zu den bisher bekannten -Maschinen kann die Maschine nach der Erfindung auf Grund der Tatsache, daß die Säcke sie in einer Richtung durchlaufen, so aufgestellt werden, daß die einanal gereinigten Säcke mit schmutzigen Säcken nicht mehr in Berührung kommen bzw. nicht an Stellen gelagert zu werden brauchen, an denen gleichzeitig schmutzige Säcke lagern oder früher gelagert haben.

Claims (7)

  1. PATE\TA\SPROCHE: i. Sackreinigungs- und Entkrustungsmaschine finit Schlägervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die zu reinigenden Säcke fortlaufend durch ein Schlägerwalzenpaar (io, i i) geführt werden, wobei vor den Schlägerwalzen ein an sich bekanntes Druckwalzenpaar (6, 7) und hinter den Schlägerwalzen ein ebenfalls bekanntes Bürstenwalzenpaar (34, 35) angeordnet sind.
  2. 2. Maschine nach =Xrispruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Druckwalzen (6, 7), Schlägerwalzen (i o, i i) und Bürstenwalzen (34, 35) mit verschiedener, insbesondere mit gegen Ende der Behandlung der Säcke steigender Geschwindigkeit umlaufen.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor den Druckwalzen (6, 7) und hinter den Bürstenwalzen (34, 35) Transportbänder (5 bzw. 36) angeordnet sind.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführungsband (5) über die untere Druckwalze (6) läuft.
  5. 5. :Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Schlägerwalzen (io, i i) finit mindestens einem Rahmen versehen ist, der aus einer parallel zur Walzenachse verlaufenden Schlagleiste (16, 17) und mehreren in axialer Richtung angeordneten Querstreben oder Speichen (14, 15) bestellt. .
  6. 6. -Maschine nach :\rspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet. daß die Schlägerrahmen zusammen mit einer auf einer Welle (13) aufgebrachten luchse (12) aus einem Stück bestehen.
  7. 7. Maschine nach _liispruch i bis 5, dadurch gekeiliizeichnet, daß die Schlagleisten (z. B. 30) der Schlägerwalzen (io, i i) in Schlagrichtung scharfkantig ausgebildet sind.
DEU165A 1950-03-23 1950-03-23 Sackreinigungs- und Entkrustungsmaschine Expired DE807512C (de)

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DEU165A DE807512C (de) 1950-03-23 1950-03-23 Sackreinigungs- und Entkrustungsmaschine

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DE807512C true DE807512C (de) 1951-06-28

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ID=7564765

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DEU165A Expired DE807512C (de) 1950-03-23 1950-03-23 Sackreinigungs- und Entkrustungsmaschine

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DE (1) DE807512C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159380B (de) * 1961-02-13 1963-12-19 Abk Appbau Krefeld G M B H Klopfbuerstsauger zur Reinigung textiler Gewebe
USD379255S (en) 1995-06-16 1997-05-13 Steiner Gregory J Lottery ticket scraper
FR3036583A1 (fr) * 2015-05-27 2016-12-02 Christian Guillaume Machine pour le nettoyage automatique et a sec des couches de panification, tapis ameneurs et poches de balancelle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159380B (de) * 1961-02-13 1963-12-19 Abk Appbau Krefeld G M B H Klopfbuerstsauger zur Reinigung textiler Gewebe
USD379255S (en) 1995-06-16 1997-05-13 Steiner Gregory J Lottery ticket scraper
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