DE701233C - Walzwerk zum Walzen von Verbundmetallen verschiedener Haerte - Google Patents
Walzwerk zum Walzen von Verbundmetallen verschiedener HaerteInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K20/00—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
- B23K20/04—Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating by means of a rolling mill
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Description
"Beim Auswalzen von Verbundstählen oder -metallen mit verschiedenen Festigkeiten ergeben
sich oft Schwierigkeiten wegen der ungleichen Streckungsverhältnisse. Walzt man nämlich diese Werkstoffe mit den
üblichen Kalibern und gleichen Durchmessern der Walzen, so drückt sich die eine Walze
in den Werkstoff mit geringerer Festigkeit tiefer ein als in denjenigen mit höherer Festigkeit.
Dadurch werden verschiedene Streckungen zwischen den beiden Werkstoffen hervorgerufen,
die zu Zerreißungen oder Trennungen führen und somit das Enderzeugnis unbrauchbar
machen. Man hat sich bisher dadurch geholfen, daß man mit sehr starkem Oberdruck
arbeitete (unter Oberdruck versteht man im Walzwerk eine Anordnung der Walzen, bei
welcher die Oberwalze dicker ist als die Unterwalze,, jedoch die Umdrehungszahl
ao beider Walzen die gleiche ist). Dadurch wird bewirkt, daß die Oberwalze mit dem größeren
Durchmesser eine höhere Umfangsgeschwindigkeit erhält und der Werkstoff stark auf
den unteren Abstreifmeißel gedrückt wird.
Beim Verbundwalzen, bei dem die dickere Walze auf den weicheren Werkstoff einwirkt,
kommt man mit dieser Arbeitsweise wohl auch zum Ziel, jedoch müssen infolge des starken
Oberdruckes die Abstreifmeißel und Walzgerüste äußerst kräftig ausgeführt werden,
weil der Werkstoff ohne diese Vorkehrungen krumm nach unten auslaufen würde.
Ferner hat man vorgeschlagen, der auf das weniger bildsame Metall einwirkenden Walze
eine größere Umfangsgeschwindigkeit zu geben als der auf das bildsamere Metall wirkenden
Walze. Dabei tritt aber eine starke Zerrung beider Werkstoffe und ein starkes Voreilen ein, wodurch ein beträchtlicher
Walzenverschleiß hervorgerufen wird.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Walzwerk zum Walzen von Verbundmetallen
verschiedener Härte, bei dem die .angetriebenen Ober- und Unterwalzen verschiedene
Durchmesser haben, wobei in an sich bekannter Weise die dickere Walze zur Bearbeitung
des weicheren Werkstoffes und die dünnere Walze zur Bearbeitung des härteren
Werkstoffes dient. Das Neue besteht darin, daß beiden Walzen die gleiche Umfangsgeschwindigkeit
erteilt wird. Bei dieser Anordnung werden Zerrungen vermieden, und es erfolgen bei entsprechender Bemessung der
Walzen gleichmäßig prozentuale Abnahmen beider Werkstoffe. Dadurch wird die Anlage,
insbesondere die Walzen und auch die Abstreifmeißel, weniger belastet und Störungen
vermieden.
Claims (1)
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.Abb. ι erläutert das bekannte Walzverfahren, bei dem die Oberwalze dicker ist als die Unterwalze und die Umdrehungszahlen der beiden Walzen gleich sind.Abb. 2 erläutert das Verfahren gemäß der Erfindung.Nach der Abb. ι hat die Oberwalze α einen ίο größeren Durchmesser als die Unterwalze b, weil der spezifische Flächendruck bei dem härteren Werkstoff C1 größer sein muß als bei dem weicheren Werkstoff c, damit die Eindrücktiefe der Walzen in die verschiedenen Werkstoffe c und C1 so groß ist, daß eine prozentual gleiche Abnahme erzielt wird. Das ist aber nur durch verschiedene Walzendurchmesser zu erreichen, weil ein kleinerer Walzendurchmesser einen größeren spezifisehen Walzdruck ausübt. Die Umdrehungszahl je Minute ist gleich. Infolge des größeren Durchmessers der Walze« und der gleichen Umdrehungszahl ist ihre Umfangsgeschwindigkeit größer als die der Unterwalze b. Die Oberseite c wird deswegen stärker hervorgezogen als die Unterseite C1 des Verbundwerkstückes d. Dadurch kommt das Werkstück krumm aus den Walzen und muß mittels starker Abstreifmeißel aus den Kalibern gehoben λνεΓάεη.Bei Abb. 2 sind die Walzendurchmesser aus dem genannten Grund ebenfalls verschieden; auch hier sind die Walzendurchmesser der Härte der beiden Werkstoffe C2 und C3 angepaßt, und zwar so, daß " der härtere Werkstoff C2 von dem kleineren Walzendurchmesser gestreckt wird. Die Umdrehungszahlen der Walzen (Z1 und b1 sind so eingerichtet, daß die Umfangsgeschwindigkeit trotz verschiedener Durchmesser gleich ist. Durch die gleiche Umfangsgeschwindigkeit wird das Verbundwerkstück Ii1 von beiden Walzen gleich stark hervorgezogen und. verläßt, ohne krumm zu werden, die Walzen. Infolge der gleichen Umfangsgeschwindigkeit wird die Abnutzung der Walzen erheblich vermindert, die bisher außerordentlich stark war. Der Antrieb beider Walzen erfolgt entweder durch Kammwalzenpaare, deren Zähnezahl etwa umgekehrt proportional den Walzendurchmessern ist, oder durch zwei regelbare Motore, welche je eine Walze antreiben, so daß die Umdrehungszahlen beider Walzen entsprechend den Durchmessern abgestimmt werden können, damit die gleiche Walzen- -55 Umfangsgeschwindigkeit erreicht wird.Ρλ τ ii ν τ λ ν s ι· κ υ c 11 :Walzwerk zum Walzen von Verbundmetallen verschiedener Härte, bei dem eine dünnere Walze zur Bearbeitung des härteren Werkstoffes und eine dickere Walze zur Bearbeitung des weicheren Werkstoffes dienen und bei dem beide Walzen angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Walzen (au ^1) die gleiche Umfangsgeschwindigkeit haben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1935ST054101 DE701233C (de) | 1935-11-09 | 1935-11-09 | Walzwerk zum Walzen von Verbundmetallen verschiedener Haerte |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1935ST054101 DE701233C (de) | 1935-11-09 | 1935-11-09 | Walzwerk zum Walzen von Verbundmetallen verschiedener Haerte |
Publications (1)
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|---|---|
| DE701233C true DE701233C (de) | 1941-01-11 |
Family
ID=7466926
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1935ST054101 Expired DE701233C (de) | 1935-11-09 | 1935-11-09 | Walzwerk zum Walzen von Verbundmetallen verschiedener Haerte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE701233C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2019292A1 (de) * | 1970-04-22 | 1971-11-04 | Kocks Gmbh Friedrich | Walzwerk |
-
1935
- 1935-11-09 DE DE1935ST054101 patent/DE701233C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE2019292A1 (de) * | 1970-04-22 | 1971-11-04 | Kocks Gmbh Friedrich | Walzwerk |
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