DEP0031107DA - Maschine zum Abbiegen von Blechen - Google Patents
Maschine zum Abbiegen von BlechenInfo
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Description
Maschine sum Abbiegen von Blechen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kaschlne, die zum Abbiegen, z.B. Abkanten,, Falzen und Umschlagen von Blechen dient
und sich durch eine universelle Verwendbarkeit ohne ^usweehse* lung der biegewerkzeug© auszeichnet. Bei den bisher bekannten
Biegemaschinen mußten di© zum Biegen oder Abkanten oder falzen dienenden gesonderten Werkzeuge· stets gegeneinander ausgewechselt werden, sobald man von einem Arbeitsvorgang (z»B„ dem Abkanten)
zu einem anderen Arbeitsvorgang (z.B. dem *'a&zen) übergehen wollte» Dieses Auswechseln der "werkzeuge war zeitraubend
und gestattete nicht? ein Werkstück vollständig fertigzustellen, ©he man zum nächsten überging. Wenn man einigermaßen ·&! rt schaft-Hch
arbeiten wollte, mußt© man vielmehr ©ine möglichst große •ß-nzahl Werkstücke ohne Bücksicht auf ihre Verschiedenheit zuerst
dem ©inen Arbeitsgang (z„B. dem Abkanten) unterziehen, und Sonnte dann erst Zum nächsten-Arbeitsgang (z.B. dem Falzen)
übersehen, dem nun auch wieder sämtliche nerkstüoke nacheinander unterzogen wurden» Dies 1st sehr störend ^ wenn es sich um ganz
verschiedenartig© Werkstücke handelt t was namentlich beim Handwerker
die Regel sein dürft©, der meist nur i^inzelstüeke, nicht aber große Serien gleicher Werkstücke herzustellen hat.
Dl® Erfindung vermeidet diesen Nachteil im wesentlichen da« durch, daß die Biegemaschine mit verschiedenartigen Biegewerkzeugen
ausgerüstet ist, welche unter Verbleib in dem Maschinengestell wahl viel se mit einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung gekuppelt
werden können» Die Maschin© besteht vorzugsweise aus einem als Widerlager dienenden, feststellbar angeordneten und
einem gegen ihn bewegbaren angetriebenen Werkzeugbalken, zrstischen denen in einer gemeinsamen Führung weitere #erkzeughi.lken
angeordnet sind, wobei alle ^erkzeugbalken an ihren ©inander zugekehrten Kanten jeveils mit den zusammenwirkenden Seilen eines
Biegewerkzeuge versehen sind, Die Zwischenbalken können wahlweise mit dem feststellbaren oder dem bewegbaren fterkzeuebalken
gekuppelt werden. Vorzugsweise werden die Werkzeugbalken senkrecht übereinander so angeordnet, daß der bewegbar© *J©rkzeug~·
balken sich unterhalb der übrigen i/.'arl-zeuaibalken befindet, damit ©an nur die oberhalb des arbeitenden Werkzeugs liegenden >Werk·»
2,©\xgb&lk®jv mit dem feststellbaren Balken kuppeln muß, die unterhalb des arbeitenden Werkzeugs liegenden Balken
ihr Q-ewioht von. selbst mit dom bewegbaren Balken gekuppelt werden* Pur den Antrieb des bewegbaren Werkzeugbalkens sind vorzugsweise
Exzenterscheiben vorgesehen, die an den beiden Enden des Balkens angreifen und durch sine Kupplungsstange zur Gleichbewegung
gezvningen werden. Um. die bei der Biegearbeit auftretenden hohen Druckkräfte auf entsprechend große Gleit flächen übertragen
zu können, gleiten die Exzenterstimflächen in ihrem. Durchmesser entsprechenden Kreisbogenfuhrungen, di© zwischen
den Exzenterscheiben und den beiden Enden des Hubbalkens angeordnet sind.
Ein© weitere vorteilhafte Ausbildung des Erf inäungBgegenstandes wird darin gesehen, daß in den erhabenen Teilen der
Biegewerkzeug β schmale Ausnehmungen vorgesehen-Bind, äi® zur Aufnahme schon abgekanteter Blechteile dienen, wenn man an dem
gleichen Werkstück im Kinkel zueinander stehend®! z,ß. elnaa&er kreuzende Abkantungen anbringen will. Solche Arbeiten konnten,
auf d@n bisher üblichen Abkantmaschine» nicht durchgeführt werden j weil diese nur gleichgerichtete Abkant ungen zuließen*
B©r Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einer beispielsweise» Ausftihrungsforta dargestellt,
Abb.l zeigt ein© .tiaujLtansicht der Maschine, Abb»2 ©inen senkrechten Querschnitt nach Linie II-II der Abb.l
Abb»3 eine Draufsicht auf die Maschine*
Die dargestellt© B&schine hat drei Werkzeugbalken 3,4, und 5» B©r oberste Fierkzeugbalken 3 kann mittels Schrauben 11, die in
Schlitzen 12 der aus iflacheisenstäben 2 gebildeten Ständer geführt sind,.in der gewünschten Höhe festgestellt werden und
dient in dieser festgestellten kage als starres Widerlager für die bewegten Werkzeug balken. Der Balken 5 3-3^ beweglich angeordnet
und wird durch Anschläge 17 zwischen den Ständern 2 geführt,, Er dient als Hubbalken und wird durch zwei Exzenterscheiben
ο und 8 angetrieben, von denen die Söh«ibe 6 mit einem Handhebel 1 starr und mit der zweiten Scheibe 8 durch eine
Schubstange 7 gelenkig verbunden ist. Datait· der Preßdruck auf ®1ηθ möglichst große Fläche der Exzenterscheiben verteilt werden
kana# gleiten deren btirnfläGhen in kreisbogenförp&gen Aus-Schnitten von Druekstüoken 9 und lo, die zwtehen den Exzenterscheiben
und der Unterkante des Hubbalkens 5 längs verschiebbar angeordnet sind. Der mit tiere Werkzeugbalken 4 kann wie der
Hubbalken 5 zwischen de^n ständern 2 gehoben'und gesenkt werden, Alle Ör©i Werkzeugbalken sind an ihren einander zugekehrten ■
Kanten mit de,n ,1JeWeIIs zusammen wirkenden1 Teilen eines Biegewerkzeugs
versehen. So ist an der Unterkante des obersten Balkens 3 ein schneid©nartiger Stempel 18 und an der ihm gegenüberstehenden
Oberkante des Ätittelbalkens 4 eine dem Stempel entsprechende Kerbe 19 vorgesehen. Der Stempel l8 und die Karte
bilden zusammen ein Werkzeug für spitzwinklige Abkantungen, Die Unterkante des *£ittelbalkens 4 und die ihr gegenüberstehende
Oberkante dee Eubbalkens 5 sind beide eben und bilden zusammen ein Falzwerkzeug» oelbstverständllch könnten' außer dem dargestellten
Mittelbalken 4 nooh weiter© Mittel balken vorgesehen und an ihren Kanten mit den zusammenwirkenden Teilen anderer
Biegewsrkzeuge, z«S, Stempeln für rechtwinklige Abkantungen, ©iekenstempeln, Wulst stempeln und dgl* versehen sein« Damit man
den Mittelbalken wahlweise mit dem feststehenden Qberbalken oder mit dem bewegbaren Hubbalken 5 kuppeln kann, ist an dem
Mittelbalken eine Lasche I3 hebelartig angelenkt, die an ihrem freien Ende mit einer Rastvorrichtung 2o versehen let, derea
Rastglied in eine Bohrung 21 an dem Überbalken 3 einrasten kann« Eine entsprechend® Bohrung alrd zweckmässig auch an dem Hubbüken
5 vorgesehen, wenn man sich auch grundsätzlich darauf beschränken könnte, den Mittelbalken durch sein Jüig©ng@wiöht mit
dem unter ihm liegenden Hubbalken 5 zu kuppeln. An dem Oberbalkan 3 und ,an dem Kitt el balkon 4 sind seitlich über den Ständer
2 hinausragende körner 14 und 15 angebracht, die das A-bfcanten von kurzen Kastenecken ermöglichen. Damit man aflf der Sflaeohlne
auch solche Abkäatungen vornehmen kann, die unter einem Winkel zueinander verlaufen, wie sie z*B. bei der Herstellung von
Kasten auftreten, ist der erhaben© Teil des Abkantwerkzeugs, z.ß, der Stempel l8 des Qberbalkens 3» mi* schmalen, kerbenarti·
gen Ausnehmungen l6 versehen, in welche man etwa schon fertiggestellte Abtentungen des Werkstücks einschieben kann, während
man zusätzliche, zu diesen Abkantungen unter einem Winkel (2,B4, rechtwinklig) verlaufende Abkantungen herstellt» Bei der gewählten
Art der iialkenbeSestigung 1st es möglieh, die Balken zueinander in üchräglage zu bringen, od^r für die Benutzung
verschieden hoher Werkzeuge den Ober- und Mttelbalken 3 bz©* 4 ,in weiten Grenzen von dem Unterbälken 5 zu befestigen.
Die dargestellte und beschriebene klaschine wirkt wie folgt: Soll z.B, ein Blech an seiner Kante mit einem Umschlag ver»
s.ehen werden, so muß zuerst ein© spitzwinklige Abkantung hergestellt werden, die dann in einem weiteren Arbeltssang zum
fertigen Umschlag flachgedrückt wird. Der erste Arbeitsgang wird zwischen dem Oberbalken 3 und dem Elttelbalken 4 vollzogen*
Zu diesem Zweck wird der Kitt el balken 4 £®ßebenenfalls von dem Oberbalken 3 gelöst, indem man die Rastvorrichtung 2o} 21 löst
und die Lasche I^ nach unten stellt, wie dies in Abb.l mit voll ausgezogenen Linien gezeigt ist» ^er Mittelbalken 4 legt sich
durch sein Gewicht auf den üubbalken 5 auf und macht dessen Hubbewegung mit. Das Blech wird bei gesenktem Hub- und Mittelbalken
zwischen dsn spitzwinkligen Stempel l8 des Oberbalkens und das ksrbenförniige Gesenk 19 d®s Mittelbalkeaa geschoben. Dann wird
der Handhebel 1 nach unten gedrückt, worauf der Hübbalken Fj durch die sich drehenden Exzenter 6,8 angehobem und das Blech zwischen
aen Jerkzeugteilen 18,19 spitzwinklig abgebogen wird. Nun wird der Kubbalken 5 wieder gesenkt, wobei dieser den Hittelb&lken
4 mitnimmt, so daß das Werkstüok herausgezogen werden kann« Um im zweiten Arbeitsgang die spitzwinklige Abkantung· zwischen dem
Hubbalken 5 und dem Mittelbalk-en 4 flachdrücken zu können» wird letzterer (zweckmäßig oittels des Hubbalkens 5) angehoben und
in seiner oberen Stellung mit dem feststehenden Oberbalken 3 gekuppelt, Indem man die Lasche I3 in die in Abb*l gestrichelt
eingezeichnete Stellung nach oben verschwenkt und .ihre Rastvorrichtung 2o in die Bohrung 21 4©<äer ©inen Zapfen) des Oberbalkens
einspringen läßt» Senkt man jetzt den Hubbalken 5 wieder, so bleibt der i.ittelbalken 4 an dem Oberb&lken 3 hängen. Das abzukantende
werkstück kann nunmehr zwischen den Mttelbalken und d@n Hubbalken eingeführt und di© Abkaatung durch Anheben des
Eubbalkens 5 flachgedrückt werden*
Claims (1)
- An sp ruche1, laschin© zum Abbiegen von Blechen, insbesondere zum Herstellen von Abk^ntUnzen, ialaen und Umschlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine mit verschi©cenartifen werkzeugen ausgestattet ISt1 öle unter dauerndem Verbleib im äl&sehinengestell wahlweise mit einer gemeinsamen Antriebsvorrichtung gekuppelt oder von ihr gelöst werden können,2B «asehine nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens einen feststellbaren Werkzeugbalken (3) und einen gegen diesen bewegbaren Werkzeugbalken (Hubbalken 5) b©~sltfct, swisohen denen in einer gemeinsamen führung (2) weitere fterkzeugbalken (4) angeordnet el nd, wobei alle Werk~ zeugbalken (3e4»5) an ihren einander zugekehrten Flachen jeweils mit den zusa-i erwirkenden Teilen (z«B. 18,19) eines Biegewerkzeugs versehen sind.3« Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Littelbalken (4) mindestens mit dem Oberbalken (3)durch eine mechanische Vorrichtung (13»2ο) und mit dem Unterbauten (5) zweckmäßig durch ihn Gewicht kuppelbar sind.4. Maschin© nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Lupplungsvorricntung aus an den üittelbalken (4) verschwenkbar angelenkten Huppluncsgliedern {I3) besteht, die jeweils mit einem am darüberliegenden "i'ei'kzeugbalken (x.B, 3),vorgesehenen Halteteil (21) zum Eingriff gebracht »erden können,5« Maschine nach Anspruch 1 bis 4» dadurch gekennsse%aha®tf da/j das ivupflungsglied aus einer am t.ittelbalken angelenkten Lasche (I3) besteht, deren freies linde mit einer Rastvorrichtung (2o) versehen ist, die mit Seiner Bohrung (21) ο »dgl, am darüber liegenden F/erkzeugbalken zum Eingriff gebracht werden kann.6* Maschine nach Anspruch 1 bis 5i dadurch gekennzeichnet, daß die linden sämtlicher Werkzeugbalken (3,4,5) in zwei BGWBinsamen, seitlich angeordneten Führungen (2) geführt sind, die zugleich di© Stund er der Maschine bilden*7. faschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenna©lehnet, daß mindestens eine der beiden Führungen (2) nach der offen ist»8, Maschine nach Anspruch 1 bis 7* dadurch ,daß mindestens zwei der «erkzeufbalken (2.B, 3 und 4) cait durch die seitlich offene Führung (2) naoh außen ragenden, hornartigen Werkzeugansätzen (X4#l5) versehen sind«9» Maschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die führungen aus JFlacheisenpaaren (2) bestehen.nach Anspruch 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet t daß der Antrieb des Hubbalkens (5) durch mindestens zwei an seinen Enden angreifende Exzenterseheiben (6,8) bewirkt ist, die bewegungsschldssig raiteinandier gekuppelt sind*11,Maschine nach Anspruch 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet $ daß die unmittelbar angetriebene Exzenterscheibe (6) mit der oder den weiteren Exzenter scheiben (8) ,durch eine Druckatang® (7) gelenkig verbunden ißt.12«Maschine für Handantrieb nach Anspruch 1 bis 11, dadurch, gekennzeichnet, daß di® unmittelbar angetriebene Exzenterscheibe (6) nahe dem unteren End© des Maschinen gestells (2) gelagert und unmittelbar mit einem bei gesenktem HubbaUcen (5) ungefihr senkrecht stehenden Handhebel (1) verbunden istI3.Maschine nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet» daß die kreisbogenförmigen Hubflächen der Exzenterscheiben (6,8) in ihrem Umfang entsprechenden kreisbogenförmigen Ausschnitten von Druokatücken (9»1°) gleitend geführt sind, die zwischen den Exzenterscheiben und dem Hubbai ken {5) längsbeweglich angeordnet sind.14»8ta@cliine nach Ansprach 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberbäiken (3) in^der gemeinsamen Führung (2) der Werkzeug balken (j5»4»5) in verschiedenen Höhenlagen feststellbar ist,15.Maschine nach Anspruch 1 bis Hj dadurch gekennzeichnet, daß 'die erhabenen Teil© d©r an den Werkzeugbalken asg«*· ordneteh Werkzeuge fz.S. der Abkantstempel 18) alt quer zur Längsrichtung verlaufend·η Ausnehmungen (16) versehea sind, die zur Aufnahme schon fertiggestellter Abkantungeti während der Herstellung weiterer, zu den ©rstoren unter einem Winkel verlaufender Abkantungen dienen*
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