DEP0029842DA - Metalldichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Metalldichtung und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
- Publication number
- DEP0029842DA DEP0029842DA DEP0029842DA DE P0029842D A DEP0029842D A DE P0029842DA DE P0029842D A DEP0029842D A DE P0029842DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- resin
- metal gasket
- binding agent
- dissolved
- seal according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 title claims description 16
- 239000002184 metal Substances 0.000 title claims description 16
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 3
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 claims description 20
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 20
- 239000011888 foil Substances 0.000 claims description 18
- 239000011230 binding agent Substances 0.000 claims description 16
- 239000011347 resin Substances 0.000 claims description 13
- 229920005989 resin Polymers 0.000 claims description 13
- 239000002904 solvent Substances 0.000 claims description 9
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims description 4
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 claims description 4
- KJFMBFZCATUALV-UHFFFAOYSA-N phenolphthalein Chemical compound C1=CC(O)=CC=C1C1(C=2C=CC(O)=CC=2)C2=CC=CC=C2C(=O)O1 KJFMBFZCATUALV-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 239000000057 synthetic resin Substances 0.000 claims description 4
- LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N Ethanol Chemical compound CCO LFQSCWFLJHTTHZ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 229920003002 synthetic resin Polymers 0.000 claims description 3
- CYTYCFOTNPOANT-UHFFFAOYSA-N Perchloroethylene Chemical group ClC(Cl)=C(Cl)Cl CYTYCFOTNPOANT-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 229920001800 Shellac Polymers 0.000 claims description 2
- XSTXAVWGXDQKEL-UHFFFAOYSA-N Trichloroethylene Chemical group ClC=C(Cl)Cl XSTXAVWGXDQKEL-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000000025 natural resin Substances 0.000 claims description 2
- 239000004208 shellac Substances 0.000 claims description 2
- ZLGIYFNHBLSMPS-ATJNOEHPSA-N shellac Chemical compound OCCCCCC(O)C(O)CCCCCCCC(O)=O.C1C23[C@H](C(O)=O)CCC2[C@](C)(CO)[C@@H]1C(C(O)=O)=C[C@@H]3O ZLGIYFNHBLSMPS-ATJNOEHPSA-N 0.000 claims description 2
- 229940113147 shellac Drugs 0.000 claims description 2
- 235000013874 shellac Nutrition 0.000 claims description 2
- 229950011008 tetrachloroethylene Drugs 0.000 claims description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 1
- 239000012298 atmosphere Substances 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 239000011928 denatured alcohol Substances 0.000 description 1
- 238000004090 dissolution Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007921 spray Substances 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 description 1
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 description 1
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Metalldichtung, und zwar insbesondere eine Dichtung, die genügend bildsam ist, um eine befriedigende Abdichtung zwischen verschiedenen Oberflächen zu gewährleisten.
Einer der Zwecke der Erfindung ist die Ermöglichung der Herstellung einer Metalldichtung, welche die gewöhnlich als Dichtungsbelag benutzte, aus Metall und einem bildsamen Stoff zusammengesetzten Dichtungen ersetzen kann und so ausgebildet ist, daß sie gegen Druck und Hitze widerstandsfähig ist. Diese Metalldichtung kann so insbesondere für die Dichtungen von Wärmekraftmaschinen, und zwar im besonderen bei Verbrennungsmotoren benutzt werden.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die Ermöglichung der Herstellung einer Metalldichtung, die zu einem geringen Gestehungspreis und in Massenfabrikation hergestellt werden kann.
Die ERfindung wird in der Form einer Metalldichtung mit geblättertem Aufbau verwirklicht, welche durch dünne Aluminiumfolien gebildet wird, die übereinander gelegt oder aufgeschichtet sind und aneinander durch ein Bindemittel auf der Grundlage von geschmolzenem oder auch einem geeigneten Lösungsmittel gelöstem Harz haften und zur Vollendung ihres Zusammenhalts zusammengepreßt werden.
Die den geblätterten Aufbau der Metalldichtung bildenden Aluminiumfolien werden vorteilhafterweise durch die handelsübliche Aluminiumfolie oder das Aluminiumpapier gebildet, die z.B. eine Dicke in der Nähe von 0,04 mm besitzen. Die Reinheit dieser Aluminiumfolien erreicht gewöhnlich 95%, man kann aber noch bessere Ergebnisse erhalten, wenn man ausgeglühtes weißes Aluminium mit einem Reinheitsgrad von 99,5% und der gleichen Dicke verwendet.
Das Bindemittel besteht aus einem synthetischen oder natürlichen Harz. Eine gewisse Zahl von synthetischen Harzen haben sich als brauchbar erwiesen, insbesondere die Phenolphtaleinharze.
Man kann auch Schellack, Kunstharz usw. benutzen. Zur Ermöglichung ihrer Benutzung werden diese Harze in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst aufgetragen, welche z.B. Trichloräthylen, Perchloräthylen, gewöhnlicher, 95%-iger Alkohol oder selbst Brennspiritus sein kann, mit welchem man jedoch eine weniger schnelle Auflösung erhält, während die drei ersten Lösungsmittel etwa gleiche Resultate ergeben.
Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung der oben angegebenen Metalldichtung, welches darin besteht, daß man die Aluminiumfolien übereinanderlegt, und zur Haftung aneinander bringt, indem man ein Bindemittel auf Harzgrundlage einschaltet, und die Gesamtanordnung zusammenpreßt, um einen tadellosen Kontakt zwischen den Folien und dem Bindemittel zu erhalten.
Man kann das gelöste Bindemittel auf die Aluminiumfolien durch beliebige geeignete Mittel aufbringen, z.B. durch Aufspritzen mit der Spritzpistole. Es empfiehlt sich, einige Augenblicke vor der Aufbringung der Aluminiumfolie, die auf der vorhergehenden haften soll, zu warten, um dem Lösungsmittel Zeit zur Verdunstung zu geben. Wenn man jedoch in einer warmen Atmosphäre arbeitet (z.B. bei 40°C), kann man die nötige Wartezeit abkürzen.
Es ist klar, daß man das Bindemittel auch auf beliebige andere Weise aufbringen kann, insbesondere dadurch, daß man die Aluminiumfolien über einen Zylinder laufen läßt, der in eine Wanne mit konstanten Niveau eintaucht, welche eine Lösung dieses Bindemittels enthält.
Ein vorteilhaft erscheinendes Verfahren besteht darin, eine dünne Aluminiumfolie gleichmäßiger Breite aufzurollen, um eine zylindrische Spule zu bilden, zwischen die übereinanderliegenden Windungen der Aluminiumfolie eine Schicht von Bindemittel auf Harzgrundlage zu bringen, auf die äußere Windung einen geeigneten Druck längs einer Erzeugenden des Zylinders auszuüben, um eine innige Berührung zwischen zwei übereinanderliegenden Windungen und der Zwischenschicht aus Bindemittel zu gewährleisten, auf der letzten aufgebrachten Windung eine saubere Außenfläche ohne Klebstoff zu lassen, und dann die erhaltene Spule längs einer Erzeugenden aufzuschneiden, um ihre Aufrollung und die Ausschnei-
dung der gewünschten Dichtungen unmittelbar aus dem so aufgerollten Streifen zu gestatten.
Die Dicke des so hergestellten Streifens kann z.B. zwischen 1 und 3 mm liegen und etwa fünfzehn übereinander gelegte und mittels des harzhaltigen Bindemittels zusammengeklebte Aluminiumfolien enthalten. Man zerschneidet dann den so erhaltenen Streifen zum Zwecke seiner Verwendung. Es ist noch zu bemerken, daß die aus diesem Streifen ausgeschnittenen Dichtungen verwendet werden können, ohne vorher eingefaßt worden zu sein, wie dies bei den Dichtungen aus Kupfer oder Asbest geschieht.
Während des Gebrauchs wird die Dichtung plattgedrückt, und da sie fast vollständig metallisch ist, kommen die Aluminiumfolien miteinander in Berührung, wodurch eine gute Wärmeleitung gewährleistet ist, was insbesondere für die Herstellung von Zylinderkopfdichtungen vorteilhaft ist. Unter der Einwirkung der übertragenen Wärme, z.B. bei einem Verbrennungsmotor, verschwindet das Lösungsmittel, während sich das Harz polymerisiert und thermoplastisch wird, wodurch man eine gewisse Zahl von Vorteilen erhält, von denen man insbesondere die Entstehung einer einheitlichen Masse in der Dichtung und eine bessere Widerstandsfähigkeit anführen kann.
Es ist selbstverständlich, daß man, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, Veränderungen an den Ausführungsformen und an den Ausübungsformen, die beschrieben wurden, vornehmen kann.
Claims (8)
1. Metalldichtung mit geblättertem Aufbau, dadurch gekennzeichnet, da sie durch eine gewisse Zahl von dünnen Aluminiumblechen gebildet wird, die übereinander gelegt oder aufgeschichtet sind und aneinander durch Einführung eines Bindemittels zwischen die benachbarten Bleche auf der Grundlage von geschmolzenem oder auch in einem geeigneten Lösungsmittel gelöstem Harz haften, wobei die Gesamtanordnung durch Pressen zusammengehalten wird.
2. Metalldichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aluminiumbleche durch eine Aluminiumfolie mit einem Reinheitsgrad von wenigstens 95% und einer Dicke von etwa 0,04 mm gebildet werden.
3. Metalldichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff durch ein Phenolphtaleinharz gebildet wird, welches in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst ist.
4. Metalldichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff durch ein Harz der Schellack und Kunstharz umfassenden Gruppe gebildet wird, welches in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst ist.
5. Metalldichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klebstoff durch ein natürliches Harz gebildet wird.
6. Metalldichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das benutzte Lösungsmittel der Trichloräthylen, Perchloräthylen und Alkohol umfassenden Gruppe angehört.
7. Verfahren zur Herstellung einer Metalldichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, Aluminiumfolien übereinander zu legen, zwischen diese ein Bindemittel auf Harzgrundlage einzuführen, und die Gesamtanordnung zusammen zu pressen, um einen tadellosen Kontakt der Folien und der Bindemittelschichten zu erhalten.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es darin besteht, eine dünne Aluminiumfolie gleichmäßiger Breite zur Bildung einer zylindrischen Spule aufzuwickeln, zwischen die übereinander liegenden Windungen der Aluminiumfolie eine Bindemittelschicht auf Harzgrundlage zu bringen, auf die äußere Windung einen geeigneten Druck längs einer Erzeugenden des Zylinders zur Erzielung einer innigen Berührung zwischen zwei überein-
ander liegenden Windungen und der Zwischenschicht von Bindemitteln auszuüben, auf der letzten aufgebrachten Windung eine saubere Außenfläche frei von Bindemittel zu lassen, und dann die erhaltene Spule längs einer Erzeugenden aufzuschneiden, um ihre Aufrollung und die Ausschneidung der gewünschten Dichtungen unmittelbar aus dem so aufgerollten Streifen zu ermöglichen.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE681108C (de) | Trockengleichrichter | |
| DE667416C (de) | Verfahren zum Herstellen von in der Hitze haertbaren Kunstharzfilmen | |
| DE1458275B2 (de) | Verfahren zum herstellen korrosionsbestaendiger dichter nickelhaltiger ueberzuege auf stahlband | |
| DE962326C (de) | Geschichtetes Asbestprodukt mit Aluminiumphosphat als Bindemittel und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE3127505A1 (de) | Verfahren zum zumindest teilweisen metallisieren einer oberflaeche einer schichtstruktur | |
| DEP0029842DA (de) | Metalldichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE2146309A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines in Schichten aufgebauten Streifens | |
| CH423559A (de) | Verfahren zur Herstellung von mit einer thermoplatischen Kunststoffschicht überzogenen Aluminiumgegenständen | |
| DE1290971B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Magnetspeichers | |
| DE69106823T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Schichtstoffes aus zwei Metallschichten mit einer dazwischenliegenden thermoplastischen Schicht. | |
| DE2255995C3 (de) | Verfahren zur Herstellung elektrischer Wickelkondensatoren | |
| DE1439324C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Kondensatorbändern | |
| DE880913C (de) | Verfahren zur Herstellung einer Schweissverbindung zwischen einer Anschlussfolie und einer Kondensatorfolie, insbesondere bei Kunststoffolienkondensatoren | |
| DE2305999A1 (de) | Verfahren zur stirnkontaktierung von elektrischen kondensatoren | |
| DE642336C (de) | Elektrischer Wickelkondensator mit eingelegten Anschlusselektroden | |
| DE1231522B (de) | Kupferfolie zum Kaschieren eines gegebenenfalls durch Impraegnierung erhaltenen plattenfoermigen Kunststofftraegers | |
| AT227926B (de) | Verfahren zum Überziehen von Gegenständen | |
| AT158790B (de) | Verfahren zur Herstellung von elektrischen Wickelkondensatoren mit einem reinen Kunststoff-Dielektrikum. | |
| AT166046B (de) | Verfahren zur Herstellung der Zünderköpfchen elektrischer Zünder | |
| DE459532C (de) | Verfahren zur Herstellung elektrischer Schicht- oder Wickelkondensatoren | |
| DE2263236C3 (de) | Elektroisoliermaterial | |
| DE567987C (de) | Verfahren zum Herstellen von elektrolytischen Kondensatoren | |
| DE869660C (de) | Elektrischer Kondensator | |
| DE886554C (de) | Ledermanschette | |
| AT211450B (de) | Klebmittel für Schichtstoffe aus Metall und Harz |