DEP0028304DA - Teigband-Walzwerk - Google Patents
Teigband-WalzwerkInfo
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Description
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f. & T. Vicars Limited, Earlestown / England Teigtand-Walzwerk
Die Erfindung bezieht sich auf Teigband-Walzwerke, die zwecks Verringerung der Bauhöhe im Gegensatz zu den bekannten
mit einem von oben zu beschickenden Aufgabetrichter versehenen Walzwerken einen den Teig dem Walzenspalt zweier übereinander
angeordneter Walzen seitlich zuführenden fördertisch aufweisen und bei denen hinter dem Walzenspalt das üblicherweise durch Abstreifer von den Walzenoberflächen gelOste
Teigband durch ein weiteres Förderband der Präge- und Ausstechmaschine zugeführt wird* Derartige bekannte Walzwerke
mit im wesentlichen waagerechtem Teigdurohgang besitzen eine den feig unter Pressung in den Walzenspalt nineindrüokende
Einspeisevorrichtung, die meistens aus einem hin und her gehenden balkenförmigen Nachstopforgan besteht.
Um die Einspeisevorrichtung und ihren Antrieb zu vereinfachen, soll sie gemäße der Erfindung aus einer zweiten ebenfalls
mit der Oberfläche der unteren Walze zusammenwirkenden und mit den beiden anderen Walzen eine Presskammer bildenden
Einspeisewalze bestehen, die u. U4 entsprechend ihrem Mitnahme zweck eine geriffelte Oberfläche wie üblich besitzen
kann·
Um das Walzwerk auch nur zur Dickenverringerung eines bereits vorher gebildeten Teigbandes benutzen zu können, wir«
erfindungsgemäss die Einspeisewalze so angeordnet, daß sie aus ihrem normalen Wirkungsbereich - vorzugsweise durch Hoch·
klappen - entfernt werden kann·
Die besonderen Eigenschaften der verschiedenen Teige, insbesondere hinsichtlich ihrer Haftwirkung an den Walzenoberflachen»
maohen es u. U. erforderlich, die Lösung von den Walzenoberflächen in verschiedenem Abstand vom Walzenspalt,
teilweise unter Hitwirkung der Schwerkraft oder von Eigenspannungen in dem feigband vorzunehmen, wozu erfindungsgemäss
vorgeschlagen wird, das Abnahmeförderband unterhalb des Walzenspaltes anzuordnen und wahlweise ebenso höhenverstellbar
zu maohen, wie die notwendigen Abstreifer an ihren zugehörigen Walzen zu dem erwähnten Zwecke in an sich bekannter
Weise umfangeverstellbar eingerichtet werden müssen.
Ein Ausführungsbeispiel eines Teigband-Walswerk·* niedriger Bauhöhe gemäss de* Erfindung ist aus den ohne weiterei
verständlichen Zeichnungen ersichtlich, und zwar zeigern
fig. 1 einen senkrechten Querschnitt durch den Auswalzbereich bei yerhältnismässig niedrig stehendem Abnahmefürdertisch,
Fig. 2 einen gleichen Schnitt, jedoch mit dem Fördertisch in Terhältnismässig hoher Stellung, und
Fig. 3 einen Schnitt im Sinne der Fig. 1 in Bezug auf to die Stellung des Abnahmefördertisohes, jedoch bei Verwendung
des Walswerkes ohne Einspelsewalze.
Wie aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich, wird der gestaltlose Teig 1 durch den Fördertisch 2 unter Hitwirkung
der Einspeisewalze 3» die geriffelt sein kann, in die zwisohen der letzteren und den beiden übereinander angeordneten
Walzen 5 und 4 gebildete Fresskammer 7 gefördert, so daß das Walzenpaar 5 und 4 mit Sicherheit ständig eine homogene Teig·
masse zugeführt erhält· Dadurch ist die Gewähr gegeben» daß am Auetritt des Walzenspaltes auoh wirklich ein dichtes homo-2ο
genes Teigband das Walzwerk verläßt, nachdem es durch die bekannten Abstreifer 8 bzw· 9 von den Walzenoberflächen abgelöst worden ist» Um das seitliche Herausquetschen des Teiges
aus der Fresskammer zu erschweren bzw» gänzlich zu vermelden, weist z. B. die Walze 5 seitliche Bunde 6 auf, zwisohen
denen die etwas kürzeren Walzen 3 und 4 dicht passend gelagert sind.
Wie bei allem Walzwerken üblich, sind natürlich auoh bei diesem Teigwalzwerk die Spaltweiten der Walzenspalte
durah Veränderung der Lage der Walzen zueinander, z. B. durch die mit 13 bezeichnete Verstellvorrichtung für die
Walze 4» regelbar·
Sie aus dem Vergleich der beiden Figuren 1 un& 2 ersichtliche Höhenverstellbarkeit des an sich bekannten Abnahmeförderbandes 1o ergibt sieh entweder ans den Forderungen
des Betriebes, z· S. aus einer gewünschten oder notwendigen bestimmten Höheiage der Backstrecke im Tunnelofen, oder
aus dem verschiedenen Verhalten verschiedener Teige bezüglich der Haftfähigkeit an den Walzenoberfläohen. Die Höhenverstell
barkeit des Abnahmeförderbandes ergibt naturgemäss auch die Notwendigkeit einer Umfangeverstellung der Abstreifer 8 und
9.
Vm da* Walzwerk 5f4 ia Sinne dir fig· 3 auch sum Keohwal zen tin·· bereite vorher gebildeten Teigbandee 12 benutzen
zu iii5wo.ent iet die linepeieewalze 5 auf um die Achse der Walze 5 schwenkbaren Hebeln 11 gelagert» so daS sie aus
ihrem normalen Einwirkungebereich entfernt werden kann·
Claims (2)
1. Aus zwei übereinander angeordneten Walzen bestehendes feigband-Walzwerk alt einem den Teig dem Walzenspalt
seitlich zuführenden Fördertisch, einem hinter dem Walzenspalt das durch Abstreifer von den Walzen oberflächen gelüste
Teigband entnehmenden Förderband und einer vorgeschalteten den Teig unter Pressung in den Walzenspalt
einspeisenden Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspeisevorrichtung aus einer ebenfalls mit der Oberfläche
der unteren Walze (4) zusammenwirkenden und mit den beiden anderen Walzen ( 4 und 5) eine Presskammer (7)
bildenden Einspeisewalze (3) besteht.
2. Teigband-Walzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verwendung des Walzwerks (4, 5) als
Sohliohtwalzwerk zur Dickenverringerung eines bereits vorher gebildeten Teigbandes (12) die Einspeisewalze (3) aus
ihrem Wirkungsbereich entfernbar, vorzugsweise abklappbar, ist·
3· Teigwalzwerk naoh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abnehmeförderband (1o) für das gebildete Teigband
unterhalb des Walzenspaltee angeordnet und ebenso höhen verstellbar 1st, wie die Abstreifer (δ, 9) an Ihren Walzen
in bekannter Weise umfangsverstellbar sind.
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