DEP0026619DA - Kanüle oder Hohlnadel für eine Injektionsspritze. - Google Patents

Kanüle oder Hohlnadel für eine Injektionsspritze.

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DEP0026619DA
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DE
Germany
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cannula
needle
hollow needle
hypodermic syringe
inclined surface
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Willem Menthen
Original Assignee
Menthen, Willem, Jutphaas b. Utrecht
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Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die mit abgeschrägter Mündung und scharfer Spitze versehene Kanüle oder Hohlnadel ein Injektionsspritze für die subkutane bezw. intermuskuläre Einführung arzneilich wirkender Stoffe.
Bekanntlich kann die Einstechung solcher Kanülen Schmerzen hervorrufen, selbst wenn die Nadelspitze sehr scharf ist. Dies lässt sich an Hand der Fig. 1 und 2 der Zeichnung leicht erklären, welche das Aussenende einer üblichen Injektionsnadel in der Seitenansicht, teilweise im Schnitt, bezw. in der Draufsicht veranschaulichen. Wird diese Nadel in eine emporgehobene Hautfalte oder in die Muskelmasse eingestochen, so macht sie zunächst ein im Querschnitt sichelförmiges Loch allmählich zunehmender Grösse, welches etwa die Halbkreisform erreicht, wenn die Nadel bis zum Querschnitt a-a eingestochen worden ist, wo das halbkreisförmige Loch einen Durchmesser entsprechend dem äusseren Durchmesser der Nadel hat. Infolge ihrer Nachgiebigkeit wird die Muskelmasse aber in einer rechtwiNKlig zur Ebene der Abschrägung stehenden Richtung in die Mündung hineingedrückt. Die innere Kante des sich dann noch ausserhalb des Körpers befindlichen Teiles der ringförmigen Schrägfläche bildet eine Schneide, deren Schärfe von a-a nach b zunimmt, und die bei fortgesetzter Bewegung der Nadel bestrebt ist, einen Einschnitt in das Fleisch zu machen.
In Wirklichkeit erfolgt dies aber nicht. Die innere Kante der Schrägfläche von a-a bis b bildet nämlich zum grössern Teile nicht eine scharfe Schneide, und ausserdem besitzt sie einen Grat, der sich beim Abschrägen der Nadel durch die übliche Schleifbearbeitung gebildet hat. Infolgedessen gleitet das Fleisch weiter über die Schrägfläche und auch über den Grat empor, was selbstverständlich schmerzlich empfunden wird.
Gemäss der Erfindung, welche diesen Schmerz auf ein Mindestmass zu beschränken bezweckt, ist die Schrägfläche in der Gegend gegenüber der Nadelspitze so abgerundet, dass dort die äussere Zylinderfläche der Nadel fliessend in die innere Zylinderfläche übergeht.
Die Fig. 3 und 4 lassen dies klar erkennen. Die Abrundung der ringförmigen Schrägfläche ist bei c etwa halbzylindrisch und nimmt nach a-a hin allmählich ab. Zwischen a-a und der Nadelspitze ist die Schrägfläche wieder etwa eben.
Die Praxis hat bewiesen, dass das Einstechen einer Kanüle nach der Erfindung in den Körper sogar bei sehr empfindlichen Personen keine nennenswerten Schmerzen hervorruft.

Claims (1)

  1. Mit abgeschrägter Mündung und scharfer Spitze versehene Kanüle oder Hohlnadel für eine Injektionsspritze, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche ihrer Mündung in der der Spitze gegenüber liegenden Gegend abgerundet ist, so dass dort die äussere und die innere Zylinderflächen der Kanüle fliessend ineinander übergehen.

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