DEP0025491DA - Sessel mit Armlehnen für Schreibtische u. dgl. - Google Patents
Sessel mit Armlehnen für Schreibtische u. dgl.Info
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Description
ρ 25491 X/34g D.
■Jf ul t P I / , '.
Patent- und G-ebrauchsmusterhilfsanmelrtung.
Heinrich Schrnid, Stuttg.-Lad Cannstatt,
König-Karl-Str. 38.
JΓ A1"
Sessel?rf dr Schreibtische u.dergl.
Gegenstand der Erfindung ist ein Sessel mit Armlehnen, der ins besondere für den Gebrauch an Schreibtischen oder sonstigen
Tischen gedacnt ist, an denen der Sitccnde häufig eine vor seinem Sitz befindliche Schublade herausziehen mu'3. Es wird
recht unangenehm empfunden, daß die Armlehnen des Sessels beim Heraussienen einer Schublade im Wege sind, sodaß man gezwungen
ist, mit dem ganzen Stuhl Platz zu machen, was meist sehr störend ist. Andererseits möchte man aber auf die mit den
Armlehnen verbundene Lequemlichkeit nicht gerne verzichten.
Die Erfindung schafft einen Ausweg dadurch, daß die Armlehnen mit an den seitlichen Zargenteilen verschiebbaren G-leitstükken
nach hinten aus schiebbar angeordnet sind, i/lan braucht jetzt, wenn man eine ε cnubla.de auszieht, nicht mehr mit dem
ganzen Stuhl Platz zu macnen, sondern man schiebt lediglich die Armlehnen, oder,falls nur eine im Vege steht, diess nach
hinten. Las Zurückschieben der Armlehnen kann sogar ohne besonderes Zutun beim Ausziehen der Schublade selbsttätig geschehen,
indem die Scnublade die Armlehnen verdringt.
Weitere Merkmale der Erfindung sind nachstehend an Hand eines
Ausführungsbeispiels beschrieben, das in der Zeichnung in drei Figuren dargestellt ist. Es zeigen:
Pig.1 eine Seitenansicht des Sessels, Fig.2 einen Schnitt nach A-B und Y±£.3 einen Schnitt nach C-D der Pig.1.
Die Eeine des Sessels sind mit a, die Rückenlehne mit b und die Zarge mit c bezeichnet, Gemäß der Erfindung sind an den
beiden seitlichen Zargenteilen c Gleitschienen d verschiebbar angeordnet, die mit Verbindungsstücken e und den Armlehnen
verschiebbare Rahmen bilden. Infolge dieser Anordnung können die Armlehnen f bzw. die diese enthaltenden Rahmen d,e,f aus
der in der Fig.1 ausgezogen gezeichneten Gebrauchslage in die gestrichelt gezeichnete Lage nach hinten gescüoben werden.
In dieser letzten Lage steilen die Armlehnen f einer ausgezogenen Scaublade nicht mehr im Wege.
Zur !Führung der Gleitschienen d haben die seitlichen Zargenteile c iiuten h, in welche die Gleitschienen d mit Federn g
eingreifen. Die Nuten h bzw. Federn g sind nach unten verbreitert z.E. schwalb enschwanzförmig ausgeführt, damit ein
Abheben der Gleitschiene^ von öen Zargenteilen ausgeschlossen ist (s.Fig.2 und 3). Für die Gestaltung der Querscnnittsforra
der Nuten h bzw. der Federn g gibt es natürlich vielerlei Möglichkeit en, die alle den Zweck erfüllen. An d=n Gleitflächen
der Gleitechienen d oder der Zargenteile c können zur Lr si el urig eines leichten Laufes such Gleitbelage, vorzugsweise
auc härtcrem Material eic Holz, rie Kunstharz usw., vorgesehen y.erden. Man kann aber auch den Verschiebe?;iderstand
durch zwischen die Gleitschienen und die Zargenteile
eingebaute Wälzlagerungen z.B. Rollenlager verkleinern. Eine Rollenlagerung ließe sich z.B. am Grundes der Nuten" h vorsenen.
Die Rollen sind dann zwischen Metallschienen der beiden gegeneinander verschiebbaren Teile eingelagert.
Die in Flg..1 ausgezogen gezeichnete Gebrauchslagc der Armlehnen kann-, wie insbesondere die Pig. 3 zeigt, festgelegt v/erden.
Zu diesem Zweck ist beispielsweise in der Zarge c in einer Ausnehmung i quer verschiebbar ein Arretierungsmittel,
etwa in Form eines Zapfens k vorgesehen, das in eine Rast m der Gleitschiene d bzw. von deren Feder m eingedrückt werden
kann. Zur Bedienung hat dieses Arretierungsmittel einen außen zugänglichen Knopf oder dergl. 1.
Die Armlehnen f haben Längsnuten- oder Schlitze o, in die an den Seitenteilen der Rückenlehne b vorspringende Zapfen o.
dgl. ρ eingreifen. Hierdurch wird eine zusätzliche Führung erreicht, und gleichzeitig kann diese Anordnung zur Begrenzung
der Ausschiebelage der Armlehnenrahmen d,e,f nutzbar gemacht werden.
Claims (5)
1. Sessel mit Arial ebnen für Schreibtische u.dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Armlehnen (f) mit an den seitlichen
Zargenteilcn (c) verschiebbaren Gleitschienen (d) aus der Gebrauchslage nach hinten ausschiebbar sind.
2. Sessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Armlehnen (f) tragenden Gleitschienen (d) nit nach
unten z.B. schwalbenschwanzartig verbreiterten ledern (g) in entsprechenden Nuten (h) der Zargenteile (c) geführt
sind.
J>. Sessel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Gleitflächen der Gleitschienen (d) oder
der Zargenteile (c) oder zwischen diesen reibungs^vermindcrnde Mittel, wie G-leitbelage, Rollenlagerungen o.dgl.
ye^ sind.
4· Sessel nach den Ansprüchen 1-3» dadurch gekennzeicnnet, daß die Aral ebnen (f) zusätzlich mit Hüten oder Schlitzen
(o) an an den Seitenteilen der Rückenlehne (b) vorspringenden Zapfen (p) o.dgl. geführt sind, die gleichzeitig
die Ausschiebelage begrenzen.
5. Sessel nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebrauchslage der Armlehnen (f) mittels in den
Zargenteilen (c) angeordneten, in Rasten^-(m) der Glcitschi enen (d) eindrückbaren Arrctierungsmitteln (k,l)
festlogbar ist.
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