DEP0025138DA - - Google Patents

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DEP0025138DA
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Description

Patentanwalt
. Robert MeldaU (fia^-HSrsewinkel/Westf., den ^.1...-:??.?.· -!r.9.#.8..
,_, _ _ o (1) Berlin-Charlottenburg 9, dea..
bt JLJ.*'
Steinhaus G.m.b.H. Duisburg, Königstrasse 106
F ö r d e r b and
Die Priorität der Französischen Patentanmeldung Kr. 5C3 S51 vom ß.Oktober 1946 wird beansprucht.
Die Erfindung bezieht sich auf Förderbänder mit hoher Beständig= keit gegen Feuchtigkeitaeinwirkungen, besonders auf solche, wie sie im Bergbau und im Baugewerbe Verwendung finden^ Sie betrifft eine neuartige Herstellungsweise zur Erzeugung fortschrittlicher Bänder.
Allgemein bekannt ist es, Förderbänder derart hersusteilen, dass Textilgewebe aus Baumwolle, Zellwolle und/oder Kunstseidenfaden mit einer KLebmasse durchtränkt und beiderseits mit Schutzdecken aus natürlichem oder künstlichem Kautschuk^ &-r "^ bekleidet werden. Jedoch unterliegen Gurte dieser Art in hohem Masse Peuch= tigkeitseinflussen, die z.B. im Untertagebetrieb der Bergwerke und auch im Baugewerbe vorherrschen. SobäLl die Textile!nlagen durch Verschleiss oder nur stellenweise infolge mechanischer . Zerstörungen der Schutadecken freigelegt sind, saugen die Tex= tilfäden Feuchtigkeit auf, die Textileinlage quillt auf, die Festigkeit des Bandes sinkt steil abj nicht selten reis-en die
Bänder.
Ss sind auch förderbänder mit gegen Feuchtigkeit imprägnierten Textileinlagen bekannt. Solche imprägnierten Textile inlagen er= bringen zwar eine gewisse Verminderung der Feuchtigkeitsaufnahme, der Pestigkeitsabfall ist weniger steil, aber noch irriger beträcht= lieh, so dass ein Beissen der Bänder infolg; von Feuöhtigkeits= aufnahme durch die Imprägnierung der !Textileinlagen nicht ver= hindert werden kann.
Bei einer anderen Art von Förderbändern o3e/ Tr^nsportgurten finden Drahtgeflechte oder Drahtgewebe Verwendung, bei denen ent= weder die Drahtgewebe oder Drahtgeflechtseinlagen mit einem Klebe- oder Bindemittel versehen o_der die Gewebe- oder Gefleöiits = maschen mit ki^gartigen Massen oder/unl mit natürlichem oder kunstlichem Kautschuk abgedichtet sind. Diese Abdichtungsmas^en bilden swar auch zusammenhängende, &.usr;erlich glatte Oberflächen, doch verbinden sich diese Abdichtungsinassen auf die Dauer nicht innig genug mit der metallischen Einlage. Die mechanischen Daten sind von denen des Ueberzuges au verschieden, so dass bei der Dauerbiegebeanspruchung und Walkung im Betrieb entweder die Deckschichten sich unter dem Einfluss der Reibungswärme oder unterschiedlicher Oberflächenspannung von der Metalleinlage lösen oier abscheren und schichtweise abtrennen. Manche Ar1· en von AbI ichtun gemessen neigen dazu, aus dem Gewebe- oder Geflechts = verband herauszubrechen.
Haoh der Erfindung gelingt es, diese und andere Nachteile nu v<=rmeiden und durch gemeinsame Anwendung mehrerer Kittel Förder= bänder herzustellen mit einem Höchstmasp, von sicli gleichbleibender Festigkeit und mechanischer Widerstandsfähigkeit gegen aussere und innere £erstörungseinwirkungen. Die neuartig vereinigten
Mittel weisen zudem den Vorrang auf, dass auf jegliches KLebe- oder Ha rtmitirel verzichtet, die Herstellung der Förderbänder dadurch wesentlich vereinfacht und verbilligt werden kanr. Es mag sein, ist a"ber unwesentlich für den Erfolg der Brfindun< , dass die eine oder andere der angewandten Maßnahmen bereits einzelweise ira Zusammenhang mit anderen Bandheretellungen benutzt worden ist, jedoch aus anderen Ueberlegungen hers us und nicht bewusst zu dem mit der Erfindung angestrebten Zweck.
Die neue Lösung beruht auf der Anwendung von Dreiitgevieben aus drillierten Stahldrähten als Bewehrungseinlage, deren Ligenart und Besonderheit darin besteht, dass die freien Oeffnungen im Gewebeverband in Laufrichtung des '.Transportbandes eine längliche Maschenöffnung besitzen, also langer als breit sind und dass die querschnitte dieser freien Maschenöffnung eine Mindest= grösse von 13 qmm besitzen.
Als vorteilhaft hat sich ein Querschnittsverliältnis von etwa 1 zu 2 - 2,5 mm erwiesen. Unter Teraicht aif eine Dauerverbindung zwischen Metalleinlage und Bekleidung mit eis Klebe- oder Haft= mittel werden die aufgebrachten Bekleidungsdeoken durch diese Oeffnungeη hinanrch miteinander einheitlich vulkanisiert oder aus Mischungen heraus polymerisiert, ^weckmässig du^ch Druck und Hitze. Auf diene Weise flieseen die beiden Deckenhalfben so innig ineinander über, das sie über zahlreiche Verbindungsbrük= ken zu einer unteilbaren Iü3as~se verschmelzen und«~völlig unab= hängig von der eingebetteten Metalleinlage, weder durch P.ei= bungswärme noch durch Spannung sunt β ra chi ede noch durch. Scher= kräfte-untrennbar verbunden bleib en VEet all einlage und Banjfbe= kleidung wird bev/us ,t zur Jiigenbeweglichkeit verholfen, ohne das τ die in weitem Abstand angeordneten ^uerdr&hte eine schädliche Scherwirkung auf die für eine dauerhafte Bandbekleidung wichtigem
- 4 Yerbindungsbrücken ausübm köni en.
bin weiteres Me kmal de Ε rfinöung bes1ent aarin, die Decken= mischung derart zusammenzu^ebsen, dass die Bekleidungsdecken nach dem Aufbringen eine i? höre-Harte besitzen, die etwa f>$ höher liegt als bei üblichen Sransportgurten aus Gummidecken mit Textileinlagen, etwa in der Grössenordnung von 70. Die Innehal= tang dieser Forschrift wirkt sich dahin aas, dass die andern= fa.ls oder bei ungenügender Bandspannung Schlangenart ige, also mit Querschwingungen behaftete Bewegung d es gummi- oder .&ujaabe= kleideten Drahtgewebe- oder Drahtgeflechtverbandes sich befu= higt, und die Längsdrähte ausserhalb der Umfuhrungssteilen im wesentlichen nur auf Sug beansprucht werden. Im Zusammenhang damit wurde die wohl nicht naheliegende Erkenntnis gewonnen, dass die Drahteinlagen aus Litsen herzustellen sind und dass die Pinsel= drähte der Litzen keinen grösseren Querschnitt haben dürf'n, als 0,£ q_miTj bei einer Bruchfestigkeit von nicht unter 120 kg/'um . Die quer aur Laufrichtung angeordneten sogenannten ooliusaar1 hte entsprechen vorteilhaft denselb-n Daten.
Schliesslicli besieht ein Merkmal dfr I'vfindung darin, din aus Guss- oder Feloratahl bec teilenden Drahtlitzen mit einem anderen Metall, z.B. Sink, Zinn oder Kupfer ^u überziehen". Hierdurch wird nicht nur jede Möglichkeit untrrbunden, das^ im natürlichen oder künstlichen Kautschul·: enthaltener Schwefel 'lie Stahlober= flache korrodiert^ ferner eine beachtliche Verminderung der in= neren Seibung einerseits der LitaendrtJite gegeneinander, ander= aeits der Lit&enoberflache gegenüber den sie umgebenden Beklei= dungsteil η des Ueberzuges eintritt;.
Durch die gemeinsame Anwendung lieber IBas --nahmen, di<= einander unterstützen, tritt eine Wechselwirkung ein, die im ganzen zu einer wesentlichen Verbesserung der Laufeigenschaften, damit der Beanspruchung und hierdurch wieder der Lebensdauer des neuen Förderbandes führt. Insbesondere werden die Vorbedingungen für die Entstehung von Eerbstellen fast völlig beseitigt. Der erreichte Portschritt lässt sich verhältnismässig leicht dadurch nachweisen, dass beim Lauf unter sonst gleichen Bedingungen die Sr''- armungskurve des neuen Bandes viel flacher verläuft als bei bekannten Bändern gleicher Haltbarkeit.

Claims (2)

Pa tentansprftche:
1) Förderband, vor allem für feuchte Anwendungen aus natürlichen oder künstlichen Gummidecken mit Drsh t gewebe einlage, dadurch gekennzeichnet , dass auf ein Drahtgewebe aus Kettlitzen mit Einzeldrahten von höchstens 0,20 qmm Querschnitt einer Bruchfestigkeit von nicht unter 120 kg/qi.m aus Stahl= drähten mit einem Ueberjug aus Zink, !inn Hupfer öd?" d^rgleichen sowie einer Ifeschenweite vors minie^teris Ib qmii un^ ^inrrc Verhältnis der )uer- aur L- ngsaiasche von 1 'ju 2 - : , η ohne Verwendung von Hebe- oder Haftmitteln Bekleidungsdecken fus natütlichem oder künstlichem Kautschuk mit einer Shore-Hürte von ed in des t ens 70 auf- und ausamutenvulkanisiert v/erden.
2) Förderband,nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich= net, daes auch die Schussdrähte den iestigkeitsbedingungen der Drahtlit2en-Einzeldrähte in der Kette entsprechen.

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