DEP0024950DA - Nagetierbekämpfungsmittel - Google Patents

Nagetierbekämpfungsmittel

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Publication number
DEP0024950DA
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DE
Germany
Prior art keywords
control agents
rodent control
bait
paste
compounds
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Wilhelm Dr. Leverkusen Bonrath
Marianne Dr. Leverkusen Meisenhiemer
Walter Dr. Wuppertal-Barmen Salzer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Publication date

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Description

Dr. Clemens Iflittrer (Wuppertal) Dr· Ernst Cauer (Leverkusen)
13. Sesember 1949
Hagetierbekampfungsaittel
Zur Vertilgung schädlicher Bager «erden in^d^r^H^gptsaohe elementarer Phosphor und !Dhalliumverb indungen e dieee beBitsen war eine ausreichende Giftigkeitf weisen aber in der Anwandung verschiedene Haohteile9 wie schlechte Annahme und Haltbarkeit oder geringe Preiswttrdigkeit, auf. Man bat für den gleichen Zweck ferner eohon die Verwendung von organischen Verbindungen vorgeschlagen; Stryohninf das praktische Bedeutung erlangt hat, besitzt aber große Haohteile? z. B. verursaoht sein, bitterer Geschmack eine sohleohte Annahme. Weiter hat man. in jüngerer Zeit die Verwendung von aromatlsohen Biacoverbindnngen bestimmter Zusammensetsung vorgeschlagen, die bei genügender Giftigkeit von den Tieren gut -angenommen werden.
Es wurde nun gefunden, daß sich Aryldiazothioharnstoffe und ihre S-Alkylverbindungen, die im Arplreet einen oder mehrere Substituenten9 wie Halogene, die Hitrogruppe, Alkylgruppenf Halo* genelkylgruppen u« ä.f enthalten, gane besonders aur Hagetierbek&apfung eignen. Dia Verbindungen »eiohnen sich duroh eine sehr hohe Giftigkeit aus; damit vergiftete Köder werden von den Tieren gut angenommen* JSin besonderer vorteil der Hagetierbekämpfung8mitta3Kßeateht oaring daß sie im Organismus unter Verlust ihrer Giftigkeit rasch verändert Wfrdent so daß die vergifteten Nagetiere keine Gefahr für Haustiere darstellen» Der iod tritt bei den vergifteten Tieren ohne Brregungsstadium, wie es für Krampfgifte spezifisch ist, ein« und die Verbindungen haben die Eigenart, daß noch 3/4 dar tödlichen Dosis ohne jede Heaktion ertragen wird»
Die Anwendung erfolgt in bekannter ffeiae eusammen mit Köderstoffeh, wie Körner, Speok, Sett oder Easensreste, z. B, Kartoffelbrei. Die wirksamen Verbindungen werden für diese Zu-
bereitungen entweder als solche oder in Miechtmg mit Streckaitteln benutzt.
Beispiel?.^
Man stellt eins Paste her, die 0,2 $> des ITatriumsalzeB von 4-Chlorbenzoldiazathioharnstoff enthält» Pie Paste kann als Grundlage Methylcellulose, Mehlkleister oder ein anderes Verdickungsmittel enthalten. Diese Paste stellt mit geeigneten Ködern« z. B. mit Kartoffelbrei gemischt oder auf Weißbrot gestrichen v ein sehr guteβ Rattenvertilgungsmittel dar«
ty Kehl oder auch Talkump Kieselgur oder andere Inert-Bjaterielien werden mit 0,4 # von 4-Chlorbenzoldiazothiohamstoff vermählen. Yon dieser Mischung setzt man 5 i> einem geeigneten Köder, wie Kartoffelbrei, zu. Die so zubereitete Masse eignet sich vorzüglich zur Bekämpfung von Hatten0
ty Man vermischt einen Köder, wie Kartoffelbrei, Wurst oder geeignete Speisereste, mit 0,1 $ von 3,5~Dichlorbenzoldiazothioharnstoff. Ein solcher Köder wird von Ratten sehr gut angenommen und tötet die Tiere mit Sicherheit ab.
Y·) Eine Mischung aus 0,1 # 4-Chlorbenzoldiazothioharn« stoff, 9,4 # Mehl, 20,0 # Fischmehl und dem lest Kleie wird im Verhältnis 1 : 2 mit Wasser zu einem festen Brei vermengt« Der so hergestellte Köder wird von Batten sehr gut genommen und tötet sie mit Sicherheit ab„
^Zur ftwejuj/utctj ak N^^t-^UkoH ^fof u H^sin >' ff ^l^J AndereVgeeignete Verbindungen sind z. BT 2-Ohlorben«= soldiazothioharastoff9 2,4-Dichlorbenzoidiazothionarnatoff, 3·J-Dichlorbenzoldiazothioharnstoff, 2-Chlor-5-trifluormethylhenzoldiazothioharnatoff v 2-Trifluorraethyl-5-ohlorbenzoldiaeothloharnstoff, 4^)blorbezizoldiazothioharnstoff^<-äethozymethyl«
äther, ^-.ChlorbengoldiasathioliafMstoff-S^aethyiathar, 4-Hltro» benzoldiazothioharnstoff-Snnethyläther, 4-Methylbenaoläiasothio«- harastoff^S-methoxymethyläthere

Claims (1)

  1. Patentanspruch; Nagetierbekämpfungsmittel, dadurch gekennzeichnet5 dass es Aryldiazothioliarnstoffe oder deren S-Alkylverbindungen3 die im Arylrest substituiert sind, enthält.

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