DEP0024634DA - Geschweißte Bewehrungseinlage für Beton. - Google Patents
Geschweißte Bewehrungseinlage für Beton.Info
- Publication number
- DEP0024634DA DEP0024634DA DEP0024634DA DE P0024634D A DEP0024634D A DE P0024634DA DE P0024634D A DEP0024634D A DE P0024634DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- welded reinforcement
- concrete
- insert
- tempered
- reinforcement insert
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 title claims description 10
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 7
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 7
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 5
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 5
- 238000005496 tempering Methods 0.000 claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 4
- 238000010791 quenching Methods 0.000 claims description 4
- 230000000171 quenching effect Effects 0.000 claims description 4
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 239000000155 melt Substances 0.000 claims 1
- 230000035882 stress Effects 0.000 description 3
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000000047 product Substances 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
- 230000008646 thermal stress Effects 0.000 description 1
Description
In Betonbauwerken, vornehmlich ebenen Einzelbauelementen wie Decken, Seitenwänden, Dachplatten, Deckenbalken, Gitterträgern, Betonstrassen usw., werden vielfach Drahtnetze verwendet, die aus kreuzweise liegenden Stahlprofilen, in der Regel Runddrähten, hergestellt werden. Man verwendet für diese Drähte sogenannten hochwertigen Baustahl, der schweissbar sein muss. Es ist üblich, hierbei gezogene Drähte zu verwenden. Um die Festigkeit einer solchen, aus Einzeldrähten zusammengefügten Armierungseinlage zu erhöhen und andererseits auch mengenmässig an Baustoff zu sparen, werden die Einzeldrähte an ihren Berührungs- oder Kreuzungspunkten verschweisst.
Ein Nachteil dieser erwähnten Herstellungsart, bei der nur hochwertige, schweissbare Stähle verwendet werden können, besteht in den hohen Kosten. Der Anwendungsbereich ist daher aus Wirtschaftlichkeitsgründen nur begrenzt.
Es wird nun vorgeschlagen, anstelle hochwertiger, gezogener und schweissbarer Drähte für die Herstellung von Armierungseinlagen in Form von Drahtnetzen oder sonstigen als Armierungseinlagen geeigneter Drahtgerüste, als Ausgangswerkstoff niedrigwertigen Stahl, vorzugsweise St. 37.12 zu verwenden. Es ist bekannt, dass durch geeignete Massnahmen eine Vergütung vorzugsweise des St. 37.12 erreichbar ist. Es werden dabei mechanische Gütewerte erreicht, die etwa einem St. 52 entsprechen und damit beispielsweise die Bedingungen der allgemeinen Baustoffvorschriften für hochwertige Betonbaustähle erfüllen.
Die Vergütung eines St. 37.12 oder dergleichen kann mit Hilfe einer Kaltbehandlung des walzrohen Stabes mittels Verwinden, d.h. einer Torsionsbeanspruchung unter gleichzeitiger Zugeinwirkung erreicht werden oder durch ein Abschrecken aus der Walz-
hitze oder durch eine Kombination beider Vorgänge in warmen oder kaltem Zustand des Walzstabes. Erforderlichenfalls kann zur Erlangung einer für eine entsprechende Kaltvergütung günstigen Ausgangs-Festigkeit nach dem Abschrecken aus der Walzendtemperatur die Zwischenschaltung einer Entspannungs-Wärmebehandlung, z.B. mit oder ohne Restwärme des z.B. nur bis auf eine bestimmte Temperatur abgeschreckten Walzstabes vorgenommen werden. Es ist erfahrungsgemäss so, dass die Steigerung der Gütewerte durch die Vergütung aus der Walzhitze solche Werte erreichen, die für die Praxis nicht immer notwendig sind und durch eine solche Behandlung beispielsweise günstigere Dehnungswerte erhalten werden.
Allgemein haftet einem in der einen oder anderen genannten Weise vergüteten St. 37.12 oder dergleichen der Nachteil an, dass derartige Stähle nicht schweissbar sind bezw. dass sie durch die bei der Schweissung auftretende Wärmebeanspruchung die durch die Vergütung erreichten Festigkeitswerte wieder verlieren und damit nur bis zum ursprünglichen Ausgangswert des beispielsweise St. 37.12 belastet werden können. Die Verarbeitung eines solchen vergüteten Materials zu Armierungseinlagen in Netzform mit Hilfe der üblichen Herstellungsverfahren kommt also nicht in Frage.
Es wird zur Beseitigung dieses Mißstandes vorgeschlagen, derartige niedrigwertige Stähle in vergütetem Zustand für den vorgesehenen Zweck heranzuziehen, indem ein Schweissverfahren verwendet wird, welches eine Herabminderung der mechanischen Gütewerte weitgehend vermeidet, sodass die durch die Vergütung erreichten Werte in grösstem Umfange auch an den Verbindungsstellen erhalten bleiben. Die Verbindung der einzelnen Drähte oder Profile, die in vergütetem Zustand zu dem vorgenannten Bauelement vereinigt werden sollen, geschieht vorschlagsgemäss nur durch ein Zusammenheften beispielsweise mit Hilfe der oberflächlich wirkenden Punktschweissung. Bei einer solchen Schweissung wird eine Erhitzung in grösserer Querschnittstiefe vermieden. Durch die Verwendung von besonders ausgebildeten Elektroden oder von kühlenden Beilagen kann die nur oberflächlich wirkende
Verbindung mit grösserer Sicherheit erzielt werden.
Es können auch Elektroden verwendet werden, deren Schmelzprodukt bei Abschreckung beispielsweise mittels Wasser annäherungsweise die gleiche Beanspruchung wie am Einzelstab zulassen.
Es ist dabei zu beachten, dass ein solches "geschweisstes" Drahtnetz im Bauwerk nicht in seinen Schweisspunkten beansprucht wird, sondern tatsächlich die zulässige Beanspruchung sich nur auf den gestreckten Einzelstab- oder -draht zu beziehen hat. Die Verbindung der einzelnen Drähte, Stäbe usw. ist also für die Beurteilung der Armierungseinlage inbezug auf ihre Belastbarkeit von untergeordneter Bedeutung und verfolgt nur den Zweck des leichten Transportes, Lagerhaltung, Teilbarkeit, Verlegbarkeit und Formgebung.
Claims (4)
1.) Aus mehreren Einzelstäben zusammengesetzte, geschweißte Bewehrungseinlage für Beton, dadurch gekennzeichnet, daß niedrig-wertiger Stahl, vorzugsweise St. 37.12, der kaltvergütet oder durch Abschrecken aus der Walzhitze vergütet ist oder durch eine Kombination dieser beiden Vergütungsvorgänge in kaltem oder warmen Zustand behandelt wurde, verwendet ist.
2.) Einlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente der Bewehrungseinlage (Drähte, Profile usw.) an den Kreuzungs- oder Berührungspunkten durch eine nur oberflächlich wirkende beispielsweise Punktschweißung zusammengeheftet sind.
3.) Verfahren zur Herstellung von geschweißten Bewehrungseinlagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißstellen während des Schweißens gekühlt werden, um einen Verlust der Güteeigenschaften zu verhindern.
4.) Verfahren nach Anspruch 3 oder zur Herstellung von geschweißten Bewehrungseinlagen nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Verwendung von Elektroden, deren Schmelzprodukt bei Abschreckung beispielsweise mittels Was-
ser annäherungsweise die gleiche Beanspruchung wie am Einzelstab zulassen.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3832014C2 (de) | Verfahren zur Herstellung hochfester nahtloser Stahlrohre | |
| AT129118B (de) | Mehrgeschoßbauten. | |
| DE60009620T2 (de) | Herstellungsverfahren hochfester H-Stahlprofile | |
| DE1962334A1 (de) | Walzstahl und Verfahren zur Herstellung des Walzstahls | |
| DE2218131C2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Profilstäben, insbesondere zur Verwendung bei Beton-Bewehrungsmatten | |
| DE3344775C1 (de) | Vorspannglieder für Baukonstruktionen | |
| DEP0024634DA (de) | Geschweißte Bewehrungseinlage für Beton. | |
| EP0166239B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Betonstahl in Form von Stäben oder Walzdraht | |
| DE926159C (de) | Bewehrungselement fuer Stahlbetonkonstruktionen | |
| DE1917778A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Betonbewehrungsstahl mit hoher Streckfestigkeit und verbesserter Schweissbarkeit | |
| DE2138772A1 (de) | Betonstahl | |
| DE2439784A1 (de) | Verfahren zur herstellung von geripptem betonstahl, insbesondere fuer bewehrungsmatten und nach diesem verfahren hergestellter betonstahl | |
| AT220574B (de) | Verfahren zur Herstellung von Stabstahl oder von Profilen aus Eisen- oder Stahllegierungen durch Walzen | |
| DE614488C (de) | Verfahren zur Herstellung von Hohlblechen | |
| DE1047230B (de) | Verfahren zur Herstellung von Normalprofilen fuer den Stahlbau | |
| AT134590B (de) | Verfahren zur Herstellung von geschweißten parallelflanschigen einfachen und doppelten T-Eisen. | |
| AT163751B (de) | Verfahren zum Schweißen von unter Spannung stehenden stabförmigen Bauteilen | |
| DE69322028T2 (de) | Schmiedestück und Verfahren zur seiner Herstellung | |
| DE643497C (de) | Verfahren zur Herstellung von Stab- und Profileisen, insbesondere von Betoneisenstaeben | |
| AT251622B (de) | Stahl für die Herstellung von Bewehrungsmatten und Baustahlgittern | |
| AT214958B (de) | Verfahren zur Herstellung hochfester Schrauben und Muttern aus unberuhigtem, kohlenstoffarmem und unlegiertem Stahl | |
| DE2063451B2 (de) | Verwendung eines warmgewalzten Betonrippenbaustahles für Baustahlmatten | |
| DE800204C (de) | Verfahren zur Vermeidung der Schweissrissigkeit | |
| AT160498B (de) | Konstruktionsteil aus Profilstreifen oder Blechen, insbesondere für Luft- und andere Fahrzeuge u. dgl. | |
| DE588265C (de) | Schneidwerk zum Zerlegen von Doppel-T-Traegern in T-Eisen |