DEP0024366DA - Schalldämpfende Wand- und Deckenbekleidung - Google Patents
Schalldämpfende Wand- und DeckenbekleidungInfo
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Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine schalldämpfende Wand- und Deckenbekleidung. Das Wesen der Erfindung wird darin erblickt, einen tonaufsaugenden Wand- oder Deckenputz aus mineralischen oder organischen Fasern, einem Klebemittel und Wasser herzustellen und mit einem innig mit dem tonaufsaugenden Baustoff in Verbindung zu bringenden Ueberzug zu versehen, der aus einer nicht absorbierenden, jedoch perforierten Masse aus Papier, Textilstoff, Metall, Holz, Kunststoff, Lacken oder dergl. besteht. Naturgemäss können auch aus Glaswolle, einem Bindemittel etc. hergestellte Bauplatten schon bei ihrer Herstellung mit unlösbaren, perforierten Ueberzügen aus einer nicht schalldämpfenden Masse versehen werden.
Es sind bereits schalldämpfende Wand- und Deckenbekleidungen bekannt geworden, bei denen als Verkleidung der schalldämpfenden Schicht eine dünne, den Schall nicht absorbierende, metallische Platte benutzt wird, die Lochungen aufweist, deren Durchmesser grösser sind, als die Stärke der Platte beträgt. Im Zuge der praktischen Weiterentwicklung und Erfahrungen dieser einschlägigen Technik ist man jedoch von der Anordnung solcher von der schallabsorbierenden Wand
Abstand aufweisender, selbständiger Isolierplatten abgerückt, da deren Wirkungsgrad keineswegs befriedigend war. Aufgrund einer Reihe von Versuchen ist man zu der eigentlich nicht zu erwartenden und somit überraschenden Kenntnis gekommen, dass die Absorptionswirkung ganz wesentlich erhöht wird, wenn man schalldämpfende Wandoberflächen beispielsweise aus einem porösen Mörtelputz mit perforierten, flächenförmigen Gebilden aus Papier, Textilien, Metallfolien, Holzplatten, Kunstharzmasse oder dergl. derart versieht, dass beide Teile eine innige körperliche Verbindung miteinander erhalten. Eine solche innige Verbindung kann z.B. dadurch erzielt werden, dass man auf den Glaswoll- oder dergl. Putz perforierte Papierbahnen aufklebt, man kann aber auch eine nicht schalldämpfende Ueberzugsschicht so auf dem Glaswollputz oberflächenartig erzeugen, indem man diesen unter Zwischenschaltung einer entsprechend perforierten Schablone mit einem filmbildenden Lack bzw. einer Kunstharzlösung streicht oder überspritzt.
Die Praxis hat gelehrt, dass eine lose Verbindung zwischen einem tonaufsaugenden Stoff und einem nicht tonaufsaugenden Ueberzug sogar eine Verminderung der angestrebten Schallabsorptionswirkung nach sich zieht, und dass nur durch eine feste körperliche Verbindung beider, schalltechnisch verschieden wirkender Stoffe der erfindungsbedingte Effekt erzielt wird, der darin besteht, eine ausgezeichnete und gleichmässige Absorptionswirkung für Frequenzen auf breitester Basis zu erzielen. Die Grösse, die Anordnung und die Anzahl der schalldurchlässigen Perforationen kann von Fall zu Fall anhand von
Versuchen und Messungen bestimmt werden. Durch das geringe spezifische Gewicht der erfindungsgemässen Ueberzüge können dieselben in allen Fällen, wie z.B. bei freitragenden Decken usw. ohne Komplikationen Anwendung finden. Die Ueberzugsstoffe können natürlich beliebig gefärbt bzw. gemustert werden und verleihen dadurch dem porösen Verputz ein schönes Aussehen.
Claims (2)
1. Schalldämpfende Wand- und Deckenbekleidung bestehend aus einem auf die Wand oder die Decke aufzutragenden, schallabsorbierenden Putz aus einer zweckmässig faserigen Mörtelmasse, dadurch gekennzeichnet, dass als verkleidender Ueberzug dieses tonaufsaugenden Putzes eine mit Perforationen versehene, flächenartig aufzutragende, nicht schallabsorbierende Masse aus Papier, Textilstoff, Metall (Folie), Holz, Kunststoff, Lack oder dergl. Anwendung findet, die mit dem schalldämpfenden Wandverputz in eine innige körperliche, möglichst unlösbare Verbindung gebracht wird.
2. Schalldämpfende Wand- und Deckenbekleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die schallabsorbierende Schicht aus Glasfasern, einem Quell- und einem Bindemittel in Form einer Bauplatte besteht.
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