DEP0023843DA - Sonde für chirurgische Zwecke - Google Patents

Sonde für chirurgische Zwecke

Info

Publication number
DEP0023843DA
DEP0023843DA DEP0023843DA DE P0023843D A DEP0023843D A DE P0023843DA DE P0023843D A DEP0023843D A DE P0023843DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
probe
wick
shaped
kidney
surgical probe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Dr. med. Paskert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

Patentanwalt
t)r.-tng. H. Leithäusef
iss on, Molfkestraße 29
Telefon 21751 Essen, den 24.HoYeIEber 1948
i-Vohnung: Langenberg-Rhld. 11 131/H«
r ' - "nße 29. Telefon 69Ή
Lr* med. Hans P a s k e r i , Essen-Beidhauseny
Hammer Str. 7
"Sonde für chirurgische Zwecke"
Zum Einführen eines Eampon's oder Dochtes "bei Z eil gewebe ent Zündungen und Furunkeln wurden "bisher allgemein die sogenannten Knopfsonden gebrauchte Edese hat jedoch verschiedene Haehteile. In der sogenannten kleinen Chirurgie ist man bestrebt, sur Schonung des Gewebes mit möglichst kleinen Schnitten auszukommen* Eine Knopfsonde mit kleinem Kopf fasst aber den Tampon oder Docht nicht zuverlässig, sondern bohrt sich leicht durch die Gase hindurch. Ümmt man eine Sonde mit Sickern Kopf5 so ist die Einführung des Dochtes schwierig und beim Zurückziehen der Sonde wird der Docht leicht aus der Wunde mitgesogen« Diese Mangel werden durch die Erfindung beseitigt»
Die ürfindungsgeiaässe Sonde ist im wesentlichen
dadurch gekennzeichnet, -dass sie an ihrem vorzugsweise abgeflachten Kopf nierenförmig unter Bildung einer Vertiefung in der Mitte der Endkante ausgebildet. Torzugsweise wird der nierenförmige Sondenkopf etwa 1 - 2/iο mm stark ausgeführt und·etwa 2 mm breit»
Man kann mit einer solchen Sonae einen quer über die Wunde gelegten Docht einwandfrei mittels des Einschnittes im Sondenende fassen und den Docht mühelos auch in kleine Wunden einführen, ohne dass der Docht beim Zurückziehen der Sonde aus der Wunde herausgesogen wird. Eine Verletzung des Gewebes durch die Sonde ist jedoch beim Erfindungcgegenstand ebensowenig zu befürchten, wie bei der bekannten Knopfsonde, weil das Sondenende nierenf l'rmig ist, d.h. nicht in scharfe Spitzen, sondern in Rundungen ausläuft.
Das erfindungsgemässe Instrument ist daher auch zur
Iamponade des Gehörganges geeignete
Man versieht die Sonde gemäss der Erfindung vorteilhaft mit einem abgeflachten Griff, etwa in Form eines Myrtenblattes, das senkrecht zu der Abflachung des nierenförmigen Sondenendes steht.
Auf der Zeichnung ist eine gemäss der Erfindung ausgebildete Sonde in zwei Ansichten dargestellte
Der in üblicher Weise ausgebildete Schaft 1 der Sonde ist am Arbeitsende abgeflacht, wie bei - 2 angedeutet ο Das abgeflachte Ende ist - wie Fig. 1 zeigt nierenförmig ausgebildet, sodass eine mittlere Vertiefung 3 entsteht. Die beiden Begrenzungen 4 der Vertiefung 3 sind abgerundet und im Querschnitt annähernd knopfartig.
im anderen Ende des Sondenkopfes ist ein myrtenblattförmiger Griff 5 vorgesehen, der senkrecht zu dem abgeflachten Teil 2 der Sonde verläuft, sodass der Yerlauf der Abflachung 2 beim Gebrauch der Sonde jederzeit kontrolliert bzw. festgestellt werden kann.

Claims (2)

Patentansprüche s
1.) Sonde für chirurgische Zwecke, dadurch gekennzeichnet j dass das Arbeitsende unter Bildung einer mittleren Vertiefung (3) nierenförmig ist.
2.) Sonde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein flacher Handgriff (5) vorgesehen ist, der zu der am Arbeitsende vorgesehenen Vertiefung im wesentlichen senkrecht steht.
Der Patentanwalts

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3916161C2 (de)
EP0188701A2 (de) Bipolares Koagulationsinstrument
DEP0023843DA (de) Sonde für chirurgische Zwecke
DE202021100639U1 (de) Einstellbare Positionierungs- und Führungsvorrichtung für Atlasschrauben
DE811137C (de) Sonde fuer chirurgische Zwecke
DE362997C (de) Gegen Perforationen sichernde Cuerette
DE672565C (de) Vorrichtung zum Sichern zahnaerztlicher Nervnadeln gegen Herabfallen im Munde
DE524920C (de) Vorrichtung zum Auffinden blutender Gefaesse
DE112019007218T5 (de) Präparierpinzette
DE102017206355A1 (de) Trokarset, insbesondere für die Augenhinterabschnittschirurgie
DE564456C (de) Punktionsnadel
AT86158B (de) Gegen Perforationen sichernde Kürette.
DE744415C (de) Instrument zum Loesen von Zahnwurzeln aus dem Zahnfach
DE840887C (de) Spezialmesserchen zur Blutentnahme fuer kleine Inzisionen, auch als Impfmesser zu verwenden
DE942222C (de) Hand- bzw. Winkelstueck mit Spueleinrichtung, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke
DE673695C (de) Bohrer, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke
DE561101C (de) AErztliches Instrument zum Ausraeumen von Hohlraeumen
DE478886C (de) Vorrichtung zum Kuppeln ueblicher Nervandeln oder aehnlicher duennschaeftiger, zahnaerztlicher Werkzeuge mit dem Handstueck von Bohrmaschinen
DE841036C (de) Zahnaerztliches Instrument zum Bohren, Schleifen u. dgl.
DE2065769A1 (de) Handschuh aus elastischem material
DE351046C (de) Streichinstrument mit Schallverstaerker
DE837144C (de) Griff fuer Laengsspatel-Fuellungsinstrument fuer zahnaerztliche Zwecke
DE813151C (de) Stielbefestigung fuer Handbesen
DE827454C (de) Fleischwolfmesser fuer Fleischschneidmaschinen
DE594760C (de) Auf einen Finger der Hand aufzuschiebende Kuerette