DEP0022853DA - Spindelantrieb mit verstellbarem Hub - Google Patents

Spindelantrieb mit verstellbarem Hub

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DEP0022853DA
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Germany
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spindle
spindle drive
driven
stroke
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Inventor
Walter Dipl.-Ing. Wezel
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Description

Während freibewegliche Kraftantriebe für rotierende Werkzeuge längst bekannt sind, kamen Antrieb für geradlinig hin- und hergehende Werkzeuge erst in der nahen Vergangenheit auf den Markt.
Die Arbeitsspindel dieser Werkzeuge wurde entweder mit Antrieb durch biegsame Welle über ein Umwandlungsgetriebe in geradlinige Bewegung gesetzt oder aber direkt durch Antrieb mit einem sogenannten Kabelzug (Bowden-Kabel). Da es speziell bei linear arbeitenden Werkzeugen von Wichtigkeit ist, diese abwechslungsweise mit kleinerem oder grösserem Hub laufen zu lassen, schieden die durch biegsame Welle angetriebenen Getriebe fast vollständig aus, da sie nur mit einer bestimmten Hublänge arbeiten konnten. Bei den Antrieben mit Kabelzug war es wohl möglich, den Antrieb an der Kraftquelle im Hub veränderlich zu machen, jedoch konnte die Hubveränderung nur bei Stillstand der Maschine erfolgen. Bei öfterem Hubwechsel entstanden dadurch ungünstige Leerlaufzeiten, welche durch die nachstehende Erfindung in Wegfall kommen sollen.
Die Erfindung befasst sich nun mit einem Getriebe, welches durch biegsame Welle oder Handmotor, also rotierend angetrieben wird und mit welchem man während des Laufs die gradlinige Bewegung der Werkzeugspindel im Hub veränderlich machen kann zwischen Null und der vorbestimmten grössten Länge und zwar zu jeder Länge innerhalb dieser Grenzen.
Die Erfindung ist aus dem beiliegenden Zeichnungsblatt zu versehen, wobei die Figur 1 den Längenschnitt des ganzen Getriebes bzw. Handstücks zeigt, während die Figuren 2 und 3 die Schnitte AA bzw. BB wiedergeben. Die Figur 4 stellt die Arbeitsspindel mit einem eingespannten Strichfräser oder -feile dar.
Der Antrieb des Getriebes erfolgt an der Spindel 1 (Figur 1) beispielsweise über einen Schnellwechselanschluss 2 durch biegsame Welle oder durch Handmotor. Die kugelgelagerte Spindel 1 weist an ihrem freien Ende einen exzentrischen Achsstummel 3 auf, welcher eine Kulisse 4 hin und her bewegt. Die Kulisse 4 (siehe auch Figur 3) läuft in einer starkwandigen runden, entsprechend ausgefrästen Hülse 5, welche durch den Aussenring 6 gegenüber dem Gehäuse 7 verdreht werden kann. Die Kulisse 4 trägt einen kurzen Bolzen 8 (siehe Figur 2) dessen Bewegung je nach Verdrehung der Führungshülse 5 mit Hilfe des Gleichsteines 9 eine entsprechende Winkelbewegung des Hebels 10 hervorruft. Je nachdem der Hebel 10 bzw. die Gleitbahn des Steines 9 zu der Bewegung des Bolzen 8 steht, wird die Winkelbewegung des Hebels 10 kleiner oder größer sein. Der Hebel 10 ist verbunden mit einem Bolzen 11, welcher das Ende einer Gewindetrommel 12 darstellt, die sich mit der gleichen Winkelbewegung wie der Hebel 10 bewegt und an der Stelle 13 mit Drucklagern versehen ist, um die auftretenden Axialkräfte aufzunehmen. Die Gewindetrommel 12 schiebt nun durch ihre Verdrehung die Werkzeugspindel 14 geradlinig hin und her und zwar dadurch, dass an dieser im Innern ein Stift 15 eingebracht ist, welcher in den Gewindegang eingreift. Entsprechend der Winkeldrehung des Hebels 10 wird dann jeweils ein entsprechender Weg zurückgelegt. An der mit Keilnut 18 versehenen mit Keil 19 gegen Verdrehung gesicherten Werkzeugspindel 14 sitzt an ihrem vorderen Ende 17 eine Zange 16 (Figur 4). In diese Zange wird das Werkzeug 20 eingesetzt wie bei rotierenden Werkzeugen. Durch Drehung des Ringes 6 ist es also möglich, die Hublänge des Werkzeuges 20 nach Bedarf während des vollen Laufs des Getriebes zu verändern. Als besonderer Vorteil ist noch zu erwähnen, dass es durch diese Erfindung möglich ist, hin- und hergehende Werkzeuge mit verstellbarem Hub auch mit Einrichtungen mit biegsamer Welle zu betreiben.
Im Schutzumfang der Erfindung soll jede Art von Antrieben enthalten sein, welche den Zweck haben, eine rotierende Bewegung in eine hin- und hergehende zu verwandeln, wobei durch vorbezeichnete einfache Massnahme der Hub an der Arbeitsspindel während des Laufs verändert werden kann.

Claims (3)

1.) Spindelantrieb für eine geradlinig hin- und hergehende Spindel, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub der geradlinig hin- und hergehenden Spindel während des Laufs von Null bis zum Höchstbetrag geändert werden kann.
2.) Spindelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über einen mittels Exzenter 3 angetriebenen Kulissenstein 4, ein Hebel 10 angetrieben wird, der je nach Verdrehen der Kulissensteine eine kleinere oder größere Winkelbewegung erfährt mittels der eine Gewindetrommel 12 angetrieben wird, die ihrerseits die Spindel über Gewinde in hin- und hergehende Bewegung versetzt.
3.) Spindelantrieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung der Antriebskulisse mit Hilfe eines über das Getriebegehäuse gehenden Ringes durch Verdrehen des Ringes bewirkt wird.

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