DEP0022093DA - Kraftanlage - Google Patents
KraftanlageInfo
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Description
Oswald Berner, Nettesheim Wr. 9/Krs. Grevenbroich
Kraftanlage ο
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftanlage zur Ausnutzung der Strömung von Flüssen Uodgl„
Die bekannten Wa.sserkraftanlagen sind stationär angelegt Lind nutzen zur Erzeugung der Energie ein mehr oder weniger großes
Gefälle aus, das veUlfach künstlich dtirch Staudämme ο »dgl. geschaffen ist ο Die einfache Strömungsgeschwindigkeit der Flüsse
ist bisher nur wenig ausgenutzt worden=
Die Erfindung hat eine Kraftanlage zum Gegenstand, bei der die Strömung von Flüssen o.dgl. zur Erzeugung von Energie in wirksamer
Weise ausgenutzt wird und sie zeichnet sich im wesentlichen1 dadurch aus, daß die zwischen zwei Schwimmkörpern vorhandene
Strömungsgeschwindigkeit eines Flusses o.dgl, zum Antrieb eines Wassermotors o.dgl. benutzt wird. Die Schwimmkörper werden vorteilhaft
als Prähme ausgebildet, die starr miteinander verbunden sind und zwischen sich eine Wasserrinne bilden. In diese Wasserrinne
tauchen Hügel·—oder Schaufelräder, vpn denen mehrere hintereinander angeordnet sein können. Die Prähme werden hierbei
durch Stahltrossen o.dgl., die bis zum ufer reichen, an Ort und Stelle gehalten und können auch somst noch in beliebiger Weise
verankert werden. Auf diese "/eise wird die von den beiden Prähmen gebildete Wasserrinne mit der Geschwindigkeit des Flusses
durchströmt, wodurch die in diese Rinne hisneinragenden Wasserräder in Umlauf gebracht werden. Die Wasserräder werden ihrer©
seits an einen elektrischen Generator mit Hilfe von Zahnrädern, Ketten oder Riemen angeschlossen, wodurch stJts eine entsprechende
Strommenge erzeugt wird. Es können hierbei sämtliche Wasserräder auf einen Stromerzeuger wirken, man kann aber auch an jedes
Wasserrad ein entsprechendes Stromaggregat anschließen.
Damit je nach, der Strömungsgeschwindigkeit des Flusses z.B. tei Niedrigwasser oder Hochwasser die durch, die Kinnes strömende
WassernengeX geregelt werden kann, ist es zweckmäßig, die Rinne in der Höhe Taezw. Tiefe verstellbar zu machen» Ferner
ist es vorteilhaft, vor der Wasserrinne einen verstellbaren Fang anzuordnen, wodurch das Wasser von einer größeren Breite
in die verhältnismäßig schmale Rinne gezogen wird und man die Durehlaufgeschwindigkeit er nähen kann, lie Y/ass err ader v/erden
vorteilhaft in verstellbaren Hängelagern gelagert, sodaß die Eintauchtiefe und damit der Ausnutzungsgrad für das Wasserrad
geregelt werden kann,,
Das Ganze bildet einen schwimmenden starren Block, der mit Steuer und Seitensteuer ausgerüstet ist, damit äer in Strömungsrichtung verharren kann. Die Bedienung der Anlage ist einfach
und ZY/eckentsprechendo Die Wasserräder sind von den seitlichen Prähmen jederzeit erreichbar.
In der Zeichnung ist ein AusführungsToeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Figo 1 zeigt eine Seitenansicht der schwimmenden Kraftanlage gemäß der Erfindung, während in Fig. 2 eine Draufsicht dargestellt
ist ο Fig» 3 stellt einen Schnitt nach der Linie a-Td der Fig, 2 dar ο
Die schwimmande Kraftanlage gemäß der Erfindung setzt sich im wesentlichen aus zwei als Prähme ausgebildete^Schwimmkörper^1
u. 2 zusammen, die durch Traversen 3 o.dgl« starr miteinander verbunden sind und zwischen sich einen Zwischenraum als Wasserrinne
4 lassen= In diese Wasserrinne tauchen ein oder mehrere Wasserräder 5 ein, die hintereinander angeordnet sind* Die Achsen
der Wasserräder sind in Lagern 6 gelagert, die in einer Führungsbahn des Gerüstes 7 in der Höhe verstellbar sind s.B. mittels
Zahnstange 8 und Ritzel 9· Die Übertragung der Umlaufbewegung der Wasserräder auf den elektrischen Generator zur Stromerzeugung
kann auf verschiedene Weise durchgeführt werden. In der Zeichnung ist veranschaulicht, daß die drei hintereinander geschalteten
Wasserräder mit Hilfe von Riemen o.dgl. auf eine
Welle 10 arbeiten, von der der elektrische Generator 11 angetrieben wird ο Diese übertragungseinrichtung befindet sich
in dem Prahm 2. Man kann sie aufih in dem anderen Prahm vorsehen, bezw. eine gleichmäßige Verteilung auä die Prähme durchführen«
Die Wasserrinne 4 kann in der Höhe verstellbar angeordnet werden, um das Wasser mit verschiedener Tiefe durch die Rinne durchs
strömen lassen zu können» Am Bug der Prähme bezw. vor der Yfasserrinne befindet sich zwecckmäßig ein Pang 12, der um die Achse
13 schwenkbar ist. Vor dem Pang 12 befindet sich vorteilhaft ein Fangrechen 14, damit keine Fremdkörper in die \7asserrinne
gelangen können» Zwischen den Schaufelrädern und den Lagerböcken 7 können Blenden angebracht werden, die das Eindringen des V/asser3
von dem umlaufenden Schaufelrad in die Prähgsjm verhindern.
Die Anlage wird durch Stahltrossen o.dgl. vom Ufer gehalten« Zur richtigen Einstellung in die Strömungsrichtung des Plus see
dienen entsprechende Winden 15 am Bug der Prähme bezw. auch an ihren Seiten. Die Anlage erhält ferner zweckmäßig außer einem
Steuer noch ein Seitensteuer, damit sie jederzeit auch bei starker Strömung in der entsprechenden Sichtung gehalten werden
kann, Die ganze Anlage kann verkleidet und überdacht und mit Penstern an entsprechender Stelle versehen sein, Der erzeugte
Strom kann durch Kabel über Maste oder auch unter Wasser zu den Verbrauchs stellen an ^and o.dgl. geleitet werden» Je nach der
erforderlichen Größe können vier bis acht Schaufelräder oder auch mehr hintereinander gestellt und zweckentsprechend verbunden
werden»
Claims (1)
- Ansprüche1c Kraftanlage zur Ausnutzung der Strömung von Flüssen u.dgl., gekennzeichnet durcli die Anordnung einer Wass ermo tor anlage zwischen zwei Schwimmkörpern, vorzugsweise Prähmen^ die zwischen sich eine WasseErinne bilden.Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper starr miteinander verbunden sind und die Wasserrinne in Tiefe und Breite verstellbar ist.3» Anlage nach den ÄJispiüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch mehrfach hintereinander angeordnete Wasserräder, die in verstellbaren Hängelagern gelagert sind»4ο Anlage nach den Ansprüchen 1 "tiLntd 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Wasserrinne ein verstellbarer Pang vorgesehen igt«ο Anlage nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserräder durch Eiemen- oder Zahnradübertragung o.dgl. eine Generato »silage antreiben, die sich in einem Prahm oder beiden Prähmen befinden kann«
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