DEP0021129DA - Ski-Steiggerät - Google Patents
Ski-SteiggerätInfo
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Description
Als Hilfe gegen das Rückgleiten, im besonderen beim Steigen, sind, ausser den bekannten Fellen und Steigwachsen, auch Skikeile und ähnliche Hilfsmittel verwendet worden, die mehr oder minder brauchbar waren. Die Erfindung bezieht sich auf eine Steigschnalle, die auf dem Ski rasch an irgendeiner Stelle auf- und abmontiert werden kann, ohne grössere Mühe aufwenden zu müssen. Am besten legt man sie unmittelbar in der Gegend des grössten Druckes, also hinter die Bindung, um den stärksten Widerstand hervorzurufen. Bei steilen, etwa stark verharschten Hängen kann man die Schnalle auch zum Abwärtsschreiten verwenden.
Das Gerät besteht aus zwei Metallplatten, die durch ein gefedertes Gelenk miteinander verbunden sind und deren eine unter der Federwirkung stets eine bestimmte Stellung etwa von 60° zur anderen einzunehmen sucht. Beim Vorwärtsgleiten klappt, durch das Gewicht des Läufers veranlasst, die im Schnee liegende Klappe automatisch zurück und behindert kaum den Gleitschritt. Beim Rückgleiten stellt sich die hintere Platte etwa 60° zum Holz und legt sich an einen Anschlag, der jede weitere Bewegung blockiert.
Das Gerät wird durch einen an sich bekannten Schnallenspanner am Ski befestigt. Weitere Einzelheiten sind aus der weiteren Beschreibung ersichtlich.
In der Zeichnung ist das Gerät nach der Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt in Queransicht das aufgeklappte Gerät.
Fig. 2 ist die Seitenansicht nach Fig. 1.
Fig. 3 zeigt das zusammengeklappte Gerät, durch eine Klammer gehalten.
Fig. 4 zeigt das aufgeklappte Gerät am Ski im Falle des Rückgleitens.
Fig. 5 zeigt das zusammengeklappte Gerät beim Gleiten im Anstieg.
Das Steiggerät besteht aus den Metallplatten 1 und 2, die durch das Gelenk 3 mit der Feder 4 verbunden sind. Die zu Oesen 6 umgebogene Kanten der Platte 1 umgreifen die Bolzen 5, ebenso wie die Oesen 7 der beiden Schnallenlaschen 8. Die Gelenkkante 12 der unteren Platte 2 legt sich an die Kante 13 der Platte 1, wenn sie in Sperrstellung ausgeklappt ist, Fig. 2. An einer Lasche 8 ist eine Spannfeder 10 mit dem Flaschenverschluß 9, 11 angebracht, während die andere Lasche 8 als Haken ausgebildet ist, in die der Bügel 9 eingehängt wird, Fig. 1. Beim Verpacken wird das Gerät zusammengeklappt und mit einer Klammer 14 in dieser Lage gehalten, Fig. 3.
Beim Abwärtsschreiten wird das Gerät mit umgekehrter Klapprichtung der Platte 2 aufgeschnallt.
Das Gerät hat den Vorteil, auch bei gut gewachstem Ski die steilsten Hänge angehen zu können, sodass zur Abfahrt das Abnehmen der Schnalle (ohne die Ski abzuschnallen) genügt und ein Nachwachsen entfällt.
Claims (3)
1. Ski-Steiggerät bestehend aus zwei durch ein Federgelenk (3, 4) verbundenen Metallplatten (1, 2) mit durch Anschlag (12, 13) beschränktem Klappwinkel, an deren oberer Platte (1) ein Federspanner (9, 10, 11) angebracht ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Oesen (6) der oberen Platte (1) gehaltene Bolzen (5) von Oesen (7) über die Platte (1) hinausragender Laschen (8) umgriffen werden.
3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen (8) durch einen bekannten Flaschenverschluß (9, 10, 11) verbindbar sind.
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