DEP0019239DA - Der Ummagnetisierung unterliegende Konstruktionsteile von elektrischen Maschinen und Transformatoren - Google Patents
Der Ummagnetisierung unterliegende Konstruktionsteile von elektrischen Maschinen und TransformatorenInfo
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Description
Es gehört im Elektro-Maschinenbau zur feststehenden technischen Regel, in elektrischen Maschinen und Transformatoren, die einer Ummagnetisierung unterliegenden Eisenteile aus lamellierten Blechen zusammenzusetzen, die zwecks Herabsetzung der Wirbelstromverluste gegeneinander isoliert sind.
Die bisherige Notwendigkeit, diese Maschinenteile aus Blechen zusammenzusetzen, beeinflusst den konstruktiven Aufbau der Maschinen weitgehend und setzt der Wahl von Sonderaufbauten enge Grenzen.
Diesem Mangel will die Erfindung begegnen und gleichzeitig einen Weg zeigen, unerwünschte Streuflüsse zu verhindern oder herab zu drücken und sowohl das Hauptfeld, als auch die übrigen Felder zu steuern. Es wird vorgeschlagen, solche der Ummagnetisierung unterliegende Teile aus gesintertem Metallpulver herzustellen. Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, den Eisenkern von elektrischen Maschinen aus schuppenartig gestalteten Eisenteilchen mit zwischengelagerten Isolationsschichten in der Weise herzustellen, dass dieses Gemisch unter hohem Druck zusammengepresst wird. Dabei ist auch schon in Erwägung gezogen worden, den so hergestellten Körper einer Wärmenachbehandlung zu unterwerfen.
Demgegenüber geht die Anwendung des der Erfindung zu Grunde liegenden Gedankens von der Erkenntnis aus, dass das Herstellungsverfahren nach den Regeln der Metallkeramik, außer einer erweiterten Konstruktionsfreiheit, die Möglichkeit bietet, nicht nur die Zusammensetzung des Gesamtgefüges des Werkstoffes den elektrischen Notwendigkeiten anzupassen, sondern vor allem, und darin ist der besondere Vorteil zu sehen, die Zusammensetzung des Werkstoffes auch partiell den Eigenarten des elektrischen Arbeitens der Maschinenaggregate anzupassen. So besteht z.B. in Anlehnung an die bisherige Ausbildungsform der eingangs genannte Körper (Anker, Pole, Ständer), die Möglichkeit, die Lamellierung in der Form beizubehalten und so in der bisherigen Weise die Bildung von Wirbelströmen zu hemmen, dass der gesinterte Körper in Wechselfolge aus Eisen- und diese isolierenden Schichten zusammengestzt wird. Darüber hinaus kann der Gefügecharakter des Körpers in axialer Richtung Änderungen unterliegen, z.B. so, dass der Metallgehalt sich nach den Stirnflächen hin, denen sich bekanntlich bei der eingangs genannten Bauform verstärkte Endbleche und Pressplatten anschließen, so verringert, dass in diesen Zonen die Leitfähigkeit im Werkstoff für den Streufluss und damit in die Stirnfläche herabgesetzt wird.
Auf Grund des Ergebnisses von Vergleichsversuchen wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dem zu sinternden Werkstoff einen Zusatz von Kunstharz o.dgl. beizugeben, um damit der Wirbelstrombildung zu begegnen.
Nach alledem hat man die Möglichkeit, den Metallgehalt des gesinterten Werkstoffs z.B. auch nach den Nutenwandungen hin zu verringern oder bis auf Null zu bringen, um so eine Nutauskleidung für die Wicklung einzusparen.
Die Wicklung also unmittelbar in die Nuten einlegen zu können, erschließt dem neuen Ausführungsgedanken ein Anwendungsfeld, dass den Bau der eingangs genannten Maschinen einschneidend zu beeinflussen vermag. Ein wesentlicher Vorteil ist es auch, dass ohne Schwierigkeiten Gestaltungen gewählt werden können, die vergrößerte Oberflächen bringen und damit die Abkühlung verbessern.
Im Rahmen der Erfindung liegend, wird auch die Verwendung von aus Sintermetall bestehenden Einzelheiten angesehen. Insbesondere umfasst die Erfindung auch die Maßnahme, bei Verwendung von offenen Nuten für die Wicklung, die Nuten, gleichgültig, ob der Gesamtkörper aus lamellierten Blechen zusammengestzt ist oder ob er aus Sintermetall besteht, durch Keile aus Sintermetall zu schließen, deren Eisengehals evtl. nach der Keilmitte abnimmt, um das Nutenfeld quer zu begrenzen.
Claims (7)
1) Der Ummagnetisierung unterliegende Konstruktionsteile von elektrischen Maschinen und Transformatoren, dadurch gekennzeichnet, dass diese Teile aus gesintertem Werkstoff (Eisen) bestehen.
2) Konstruktionsteile elektrischer Maschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusammensetzung des Werkstoffes in Anpassung an elektrische Notwendigkeiten ungleichartig ist.
3) Konstruktionsteile nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff im Bereich der Nutwandungen keinen oder nur geringen Metallgehalt aufweist bzw. dass der Metallgehalt sich nach den Nutenwandungen hin verringert.
4) Konstruktionsteile, z.B Anker, nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallgehalt sich in axialer Richtung nach den Stirnseiten hin verringert und evtl. sich ganz verliert.
5) Konstruktionsteilen nach Anspruch 1, und 2, z.B. Verschlusskeile für offene Nuten, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallgehalt derselben sich nach der Mitte hin verringert.
6) Konstruktionsteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Werkstoff ganz oder teilweise aus Eisen-, Kunstharz- o.dgl. -Gemischen besteht.
7) Konstruktionsteile nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass derselbe durch seine Formgebung eine vergrößerte Oberfläche erhält.
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