DEP0019065DA - Schaltung zur Übertragung von Wechselspannungen - Google Patents

Schaltung zur Übertragung von Wechselspannungen

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Publication number
DEP0019065DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sub
capacitor
resistor
circuit
transmission
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Johan Haantjes
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication date

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Description

Um in widerstand-kondensatorgekoppelten Verstärkern die lineare Verzerrung, die in einer nach den niedrigen Frequenzen abfallenden Verstärkungskennlinie zum Ausdruck kommt, zu unterdrücken oder wenigstens zu verringern, ist es bekannt, in Reihe mit dem Widerstand R(sub)a in den Anodenkreis einer Verstärkerröhre 1 (siehe Fig. 1) einen Kondensator C(sub)1 einzuschalten, der für den Anodengleichstrom von einem Widerstand R(sub)1 überbrückt ist. Falls C(sub)1 derart gewählt wird, dass der Beziehung: entsprochen ist, wobei C den Kopplungskondensator und R(sub)g den Ableitungswiderstand im Gitterkreis der folgenden Verstärkerröhre 2 darstellt, so ist die Verstärkung, d.h. das Verhältnis der Spannungen sogar für sehr niedrige Frequenzen, unabhängig von der Frequenz.
Diese Lösung ist aber nur für den Fall brauchbar, dass der innere Widerstand der Verstärkerröhre 2 gross gegen- über der im Anodenkreis befindlichen Gesamtimpedanz ist. Wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt und folglich der innere Widerstand klein gegenüber der Gesamtimpedanz im Anodenkreis ist, so ist ja die Spannung über die Reihenschaltung von R(sub)a und C(sub)1 frei von linearer Verzerrung; infolge der frequenzabhängigen Spannungsteilung über C und R(sub)g kommt eine frequenzabhängige Spannung über R(sub)g zu stehen. Die Verstärkung ist infolgedessen frequenzabhängig, mit anderen Worten es tritt lineare Verzerrung ein.
Die gleiche Aufgabe entsteht im allgemeinen in Schaltungen zur Uebertragung von Wechselspannungen verschiedener Frequenzen, die zwischen einem Eingangsklemmenpaar 3, 4 (siehe Fig. 2) nach einem Ausgangsklemmenpaar 5, 6 auftreten, wobei die beiden Klemmenpaare für Gleichstrom mittels eines Kondensators C entkoppelt sind und zwischen den Ausgangsklemmen ein Widerstand R geschaltet ist. Der Kondensator C führt eine mit abnehmender Frequenz abfallende Ausgangsspannung herbei, so dass für niedrige Frequenzen das Spannungsverhältnis frequenzabhängig ist.
Zur Erzielung einer praktisch verzerrungsfreien Uebertragung, wird erfindungsgemäss in Reihe mit dem Kondensator C ein Widerstand R(sub)1 und in Reihe mit dem Widerstand R ein Kondensator C(sub)1 geschaltet, wobei R(sub)1 und C(sub)1 derart gewählt sind, dass die Beziehung besteht.
In Fig. 3 ist die Schaltung nach der Erfindung dargestellt. Das Spannungsverhältnis ist in dieser Schaltung durch: woraus hervorgeht, dass das Spannungsverhältnis unabhängig von der Frequenz (Omega) ist.
In Fig. 4 ist die Schaltung nach der Erfindung in einem widerstandsgekoppelten Verstärker verwendet. Es wird vorausgesetzt, dass der Innenwiderstand der ersten Verstärkerröhre 1 gegenüber der Gesamtimpedanz im Anodenkreis klein ist, der durch die Parallelschaltung des Anodenwiderstandes R(sub)1 zu der Reihenschaltung des Kopplungskondensators C, der Widerstände R(sub)1 und R, R(sub)2 und des Kondensators C(sub)1 gebildet wird. Wenn diese Bedingung erfüllt wird, ist die verstärkte Spannung über R(sub)a praktisch unverzerrt. Wenn die Elemente C, C(sub)1, R und R(sub)1 gemäss der Erfindung bemessen sind, so tritt über R und C(sub)1 im Steuergitterkreis der Verstärkerröhre 2 eine gleichfalls unverzerrte Spannung E(sub)2 auf und es ist also die Gesamtverstärkung unabhängig von der Frequenz.
Um dem Steuergitter der Röhre 2 eine geeignete negative Gittervorspannung zuführen zu können, ist es erforderlich, den Kondensator C(sub)1 von einem Widerstand R(sub)2 zu überbrücken. Zwar beeinträchtigt diese Massnahme die Verstärkung in dem Sinne, dass für sehr niedrige Frequenzen die Verstärkung dennoch wieder frequenzabhängig wird; wenn aber der Widerstand R(sub)2 derart gewählt wird, dass dieser für die niedrigste zu verstärkende Frequenz gegenüber der Reaktanz des Kondensators C(sub)1 gross ist, wird sich dieser Einfluss praktisch nicht störend bemerkbar machen.
In der Verstärkerschaltung nach Fig. 4 führt die zwischen Gitter und Kathode der Verstärkerröhre 2 vorhandene Gitter-Kathodenkapazität C(sub)gk ein Abfallen der Verstärkungskennlinie bei hohen Frequenzen herbei. Diese Störung kann dadurch beseitigt werden, dass parallel zur Reihenschaltung von C und R(sub)1 oder, was in der Praxis auf das gleiche hinausläuft, parallel zu R(sub)1 ein Kondensator C(sub)2 geschaltet und derart bemessen wird, dass ist. Es versteht sich, dass die gleiche Massnahme auch in der Schaltung nach Fig. 3 getroffen werden kann, wenn zwischen den Ausgangsklemmen 5, 6 eine gewissen Kapazität vorhanden ist.

Claims (2)

1. Schaltung zur Uebertragung von Wechselspannungen verschiedener Frequenzen, die zwischen einem Eingangsklemmenpaar nach einem Ausgangsklemmenpaar auftreten, bei der die beiden Klemmenpaare für Gleichstrom mittels eines Kondensators C entkoppelt sind und zwischen den Ausgangsklemmen ein Widerstand R geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine praktisch verzerrungsfreie Uebertragung dadurch erzielt ist, dass in Reihe mit dem Kondensator C ein Widerstand R(sub)1 und in Reihe mit dem Widerstand R ein Kondensator C(sub)1 geschaltet ist, wobei R(sub)1 und C(sub) derart bemessen sind, dass der Beziehung: entsprochen ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, bei der zwischen den Ausgangsklemmen eine Kapazität C(sub)gk (Fig. 4) vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur Reihenschaltung von C und R(sub)1 oder parallel zu R(sub)1 ein Kondensator C(sub)2 geschaltet ist, der derart bemessen ist, dass ist.

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