DEP0019065DA - Circuit for the transmission of alternating voltages - Google Patents
Circuit for the transmission of alternating voltagesInfo
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Description
Um in widerstand-kondensatorgekoppelten Verstärkern die lineare Verzerrung, die in einer nach den niedrigen Frequenzen abfallenden Verstärkungskennlinie zum Ausdruck kommt, zu unterdrücken oder wenigstens zu verringern, ist es bekannt, in Reihe mit dem Widerstand R(sub)a in den Anodenkreis einer Verstärkerröhre 1 (siehe Fig. 1) einen Kondensator C(sub)1 einzuschalten, der für den Anodengleichstrom von einem Widerstand R(sub)1 überbrückt ist. Falls C(sub)1 derart gewählt wird, dass der Beziehung:
Diese Lösung ist aber nur für den Fall brauchbar, dass der innere Widerstand der Verstärkerröhre 2 gross gegen-
über der im Anodenkreis befindlichen Gesamtimpedanz ist. Wenn diese Voraussetzung nicht erfüllt und folglich der innere Widerstand klein gegenüber der Gesamtimpedanz im Anodenkreis ist, so ist ja die Spannung über die Reihenschaltung von R(sub)a und C(sub)1 frei von linearer Verzerrung; infolge der frequenzabhängigen Spannungsteilung über C und R(sub)g kommt eine frequenzabhängige Spannung über R(sub)g zu stehen. Die Verstärkung
Die gleiche Aufgabe entsteht im allgemeinen in Schaltungen zur Uebertragung von Wechselspannungen verschiedener Frequenzen, die zwischen einem Eingangsklemmenpaar 3, 4 (siehe Fig. 2) nach einem Ausgangsklemmenpaar 5, 6 auftreten, wobei die beiden Klemmenpaare für Gleichstrom mittels eines Kondensators C entkoppelt sind und zwischen den Ausgangsklemmen ein Widerstand R geschaltet ist. Der Kondensator C führt eine mit abnehmender Frequenz abfallende Ausgangsspannung herbei, so dass für niedrige Frequenzen das Spannungsverhältnis
Zur Erzielung einer praktisch verzerrungsfreien Uebertragung, wird erfindungsgemäss in Reihe mit dem Kondensator C ein Widerstand R(sub)1 und in Reihe mit dem Widerstand R ein Kondensator C(sub)1 geschaltet, wobei R(sub)1 und C(sub)1 derart gewählt sind, dass die Beziehung
In Fig. 3 ist die Schaltung nach der Erfindung dargestellt. Das Spannungsverhältnis
In Fig. 4 ist die Schaltung nach der Erfindung in einem widerstandsgekoppelten Verstärker verwendet. Es wird vorausgesetzt, dass der Innenwiderstand der ersten Verstärkerröhre 1 gegenüber der Gesamtimpedanz im Anodenkreis klein ist, der durch die Parallelschaltung des Anodenwiderstandes R(sub)1 zu der Reihenschaltung des Kopplungskondensators C, der Widerstände R(sub)1 und R, R(sub)2 und des Kondensators C(sub)1 gebildet wird. Wenn diese Bedingung erfüllt wird, ist die verstärkte Spannung über R(sub)a praktisch unverzerrt. Wenn die Elemente C, C(sub)1, R und R(sub)1 gemäss der Erfindung bemessen sind, so tritt über R und C(sub)1 im Steuergitterkreis der Verstärkerröhre 2 eine gleichfalls unverzerrte Spannung E(sub)2 auf und es ist also die Gesamtverstärkung
Um dem Steuergitter der Röhre 2 eine geeignete negative Gittervorspannung zuführen zu können, ist es erforderlich, den Kondensator C(sub)1 von einem Widerstand R(sub)2 zu überbrücken. Zwar beeinträchtigt diese Massnahme die Verstärkung in dem Sinne, dass für sehr niedrige Frequenzen die Verstärkung dennoch wieder frequenzabhängig wird; wenn aber der Widerstand R(sub)2 derart gewählt wird, dass dieser für die niedrigste zu verstärkende Frequenz gegenüber der Reaktanz des Kondensators C(sub)1 gross ist, wird sich dieser Einfluss praktisch nicht störend bemerkbar machen.In order to be able to supply a suitable negative grid bias voltage to the control grid of the tube 2, it is necessary to bridge the capacitor C (sub) 1 by a resistor R (sub) 2. This measure adversely affects the amplification in the sense that for very low frequencies the amplification becomes frequency-dependent again; However, if the resistor R (sub) 2 is chosen such that it is large for the lowest frequency to be amplified compared to the reactance of the capacitor C (sub) 1, this influence will practically not have a disturbing effect.
In der Verstärkerschaltung nach Fig. 4 führt die zwischen Gitter und Kathode der Verstärkerröhre 2 vorhandene Gitter-Kathodenkapazität C(sub)gk ein Abfallen der Verstärkungskennlinie bei hohen Frequenzen herbei. Diese Störung kann dadurch beseitigt werden, dass parallel zur Reihenschaltung von C und R(sub)1 oder, was in der Praxis auf das gleiche hinausläuft, parallel zu R(sub)1 ein Kondensator C(sub)2 geschaltet und derart bemessen wird, dass
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