DEP0018623DA - Vorrichtung zum Beschic ken von Walzwerks-Wärmöfen - Google Patents
Vorrichtung zum Beschic ken von Walzwerks-WärmöfenInfo
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Description
MannesmannröhreQ-Werke, Düsseldorf
Vorrichtung zum Beschicken von Walzierks-Wärmöfen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Beschicken von Walzwerks-Wärmöfen, insbesondere von Durchlaufofen
zum Wärmen von Platinen, die auf mechanisierten Feinblechwalzwerken paarweise ausgewäit werden. In den Fällen, in denen grosse
Genauigkeit hei der Ablage des Wärmgutes auf dem Einsatzrollgang des Ofens erforderlich ist, sind bekannte Beschickungsvorrichtungen
für Walzwerksöfen nicht geeignet. Das Beschicken erfolgt daher üblicherweise von Hand und stellt den engsten Arbeitsquerschnitt
der Walzwerksanlage dar.
Erfindungsgemäss wird dieser Mangel durch eine Beschickungsvorrichtung vermieden, die gekennzeichnet ist durch um eine horizontale
Achse schwenkbare Laufschienen, auf denen in ihrer Bewegung durch verstellbare Anschläge begrenzte Laufwerke selbsttätig abrollen,
und zwar entsprechend der Betätigung eines mit den Schienen verbundenen Hubwerkes (7,3,9) derart, dass das vom Sjbapel abgehobene
,Walzgut Torzugsweise paarweise selbsttätig an festgelegte Stellen über de$. Ofeneinsatztisch gebracht wird und die Laufwerke,
nachdem das Walzgut abgesenkt worden ist, lediglich durch Änderung der Schrägstellung der Laufschienen selbsttätig wieder zum Aus gangspunkt
zurückrollen.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel einer Beschickungs- "" vorrichtung nach der Erfindung in drei Ansichten schematisch dargestellt.
Die zum Einsatz bestimmten Platinen 1 sind auf einem Wagen 2 vor dem Ofeneinsatztisch 3 des Walzwerkswärmeofens 4 ge stapelt.
Als Wärmofei 4 dient beispielsweise ein Rollenherdofen« Die Beschickungsvorrichtung besteht aus den um die horizontale
Achse 5 schwenkbaren Laufschienen 6. Das Schwenken der Laufschienen 6 geschieht üfrer ein« Seils^ww 7S d^ über Laufrollen Q-zu
einem Antriebsaggregat 9 geführt ist. Mit Hilfe dieses Seil-
triebes können die Laufschienen 6 in der Zeichnung gesehen nach links oder rechts abfallend eingestellt werden. Dementsprechend
rollen die auf den LaufscHienen rollenden Laufwerke 10 selbsttätig entweder nach links oder nach rechts. Zur Begrenzung der Bewegung
dieser Laufwerke sind verstellbare Anschläge 11 vorgesehen. Mit den Laufwerken 10 sind Greifvorrichtungen in Gestalt von
Saugnäpfen 12 mittels eines G-ehänges 13 verbunden. Die Saugnäpfe werden über biegsame Schläuche 14 durch eine Säugpumpe 15 betätigt
Vorgesehen sind im Ausführungsbeispiel vier parallel angeordnete Laufwerke, die vier Platinen "gleichzeitig und paarweise in Förderrichtupg
gegeneinander versetzt fördern. Die Abstände der Lauf schienen und damit der Mittellinien der geförderten Platinen auf
dem Einsatzrollgang sind dabei -als unveränderlich und unabhängig von der Platinen breite dargestellt. Zur besseren Anpassung an
unterschiedliche Platinenbreiten und besondere Betriebsverhältnisse ist es zweckmässig, die Laufschienen 6 in ihrer Entfernung
voneinander verstellbar auszuführen«
Die Yfirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Durch Betätigen des Antriebs" 9 über die Seilrollen 8 werden die
Laufschienen β soweit schräggestellt, dass die Laufwerke 10 selbsttätig in ihre Ausgangsstellung über dem Platinenstapel rollen und
die Saugnäpfe 12 auf den Platinen 1 aufsitzen. Durch Ansaugen mit Hilfe der Saugpumpe- 15 haften die Platinen an den Saugnapfen.Darauf
werden die Laufschienen 6 durch Anheben in entgegengesetzter Richtung schräggestellt, die Laufwerke 10 heben die erfassten Platinen
vom Stapel ab und rollen mit ihnen vermöge ihres Eigengewichtes in die Endstellung über dem Einsatztisch 3, wo die Platinen
auf den Einsatztischrollgang abgesenkt und durch Auslösen der Saugnäpfe abgelegt werden. Die Endstellung wird hierbei mit den
verstellbaren Anschlägen 11-genaianfestgelegt derart, dass die zusammen abgelegten vier Platinen paarweise um etwas mehr als die
halbe Platinenlänge in Längsrichtung gegeneinander verschoben sind, wie in Abb.3 der Zeichnung dargestellt. Die Hängebahnen kehren nada
Absenken der Laufschienen β wieder in ihre Ausgangsstellung zurüGk und sind damit zu«!, Förder ijin| eines weiteren Platinensatzes verfügbar.
Wenn die einsatzbereit lagernden Platanen um mehr als Platinenlänge auf dem Rollgang zum Ofen fortbewegt sind, können
cwiede1rum vier Platinen zusammen auf dem Rollgang abgelegt werden. Nach Durchgang durch den Wärmofen gelangen die Pla-tinen in festgelegten"
Abständen paarweise zu den Walzen.
Patentansprüche:
Claims (2)
1.)-Vorrichtung zum Beschicken von Walzwerks-Wärmöfen, insbe- ■ sondere von Durchlauföfen zum Wärmen von Platinen, gekennzeichnet
durch um eine horizontale Achse (5-) schwenkbare !aufschienen (6), auf denen in ihrer Bewegung dur-ch verstellbare
Anschläge (11) begrenzte Laufwerke (10) selbsttätig abrollen, und zwar entsprechend der Betätigung eines_mit den
. Schienen verbundenen Hubwerkes (7,8,9) derart, dass das vom, Stapel abgehobene Walzgut vorzugsweise paarweise selbst/tätig
an festgelegte Stellen über deift, Ofeneinsätztisch gebracht wird und die Laufwerke, nachdem das Walzgut abgesenkt worden ist,
lediglich durch Änderung der Schrägstellung der Laufschienen selbsttätig wieder zum Ausgangspunkt zurückrollen.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufschienen (6) in ihrer Entfernung gegeneinander verstellbar
sind.
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