DEP0017718DA - Zahnblock üas Kunststoff für Zahnprothesen - Google Patents

Zahnblock üas Kunststoff für Zahnprothesen

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DEP0017718DA
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DE
Germany
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teeth
plastic
block according
dentures
block
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English (en)
Inventor
Gerhart Kassel-Harleshausen Willner
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Description

Gerhardt Willner. Berlin- Qhar!Ottenburg, Sybelstr.
Zahnblock aus Kunststoff für Zahnprothesen.
Bei der Herstellung künstlicher Gebisse werden die einzelnen Kunst zähne in der nach dem Abdruck angefertigten Form aufgestellt j mit dem Kunstmassepulver für die Gaumenplatte umgeben und unter Druck und Hltzej die das Pulver in seinen Endzustand überführt, miteinender und mit der Platte verbunden. Das richtige Aufstellen der Zähne zur Erreichung der individuell passenden Kaufläche erfordert eine erhebliche Fertigkeit des Technikers. Das gilt insbesondere für die Backenzähne, Man hat sich daher darum bemüh*, hier Erleichterungen zu schaffen. Zu diesem Zweck wurde vorgeschlagen, zusammenhängende Blöcke aus zwei oder mehr- insbesondere vier- Backenzähnen fabrikmäßig herzustellen, die als Ganzes für die Gebisse verwendet werden sollten. Dieser Vorgang erfolgte aber in einer Zeit, als man die Kunstzähne ausschließlich aus Porzellan anfertigte und wurde bald wieder gänzlich fallengelassen, weil Schwierigkeiten auftraten, die/die erreichten Vorteile überwogen. Einerseits wurde ό ie erforderliche Lagerhaltung zu umfangreich, denn da die Blöcke teilbar oder verformbar waren, mußte man jede Formlänge und Gebißgestaltung berücksichtigen. Andererseits war die Bruchgefahr zu groß, weil die Blocks zu flach ausgeführt werden mußten. Da man
nämlich ein Abschleifen von der Kauflächen- oder Kieferseite her vermeiden mußte, wenn man nicht Gefahr laufen wollt©, die für die Verankerung im Prpthesenmpterial vorgesehenen Ausnehmungen zu zerstören, mußte sich die Höhe der Blocks nach der Stelle der geringsten Höhe des im allgemeinen ungleichmässigen Ahstandes zwischen Alveolarkamm und Keuflache richten und daher klein sein. Der Preßvorgang hei der Anfertigung des Gebisses führte daher sehr oft zum Bruch des Blockes.
,a ' wurde/erkannt, dass alle' diese
Schwierigkeiten fortfallen, wenn ma η/α en an sich bekannten, aber wieder aufgegebenen Vorschlag, Zahnblocks zu benutzen, wieder aufnimmt und auf die inzwischen aufgekommene Herstellung der Zähne ji aus Kunststoff anwendet.
Die Elastizität des Kunststoffes gestattet es nämlich, die Verbindung der Zahneinheiten zu dem gewünschten Block auf einen sehr geringen Querschnitt in unmittelbarer Nähe der Kaufläche zu beschränken,· ohne dass ein Bruch Bei der Verarbeitung zu befürchten ist. Daraus ergibt sich für besondere Fälle die Mlg- . Iichkeit einer Anpassung des Blocks an. die individuelle IOrm des Kiefers durch Biegen in warmem Zustande. Da das Material ausserdem eine Teilung der Blocks durch Auseinanderschiaeidei zulässt, kann die Lagerhaltung auf sehr wenige Formen beschränkt werden. Dazu kommt die Tatsache mit ihren Folgen, dass.die Zahnblocks aus 'Kunststoff bei ihrer Verarbeitung mit dem gleichartigen Material der Gaumenplatte zu einem einheitlichen Stück
verschmelzen und nicht wie Forzellanzähne mechanisch in der Platte verankert werden. Es ist aus diesem Grunde nicht nötig, dass das Material der Gauraenplatte ein tragendes Bett unterhalb der Zähne bildet, sondern genügt, wenn es sie seitlich umschließt. Die Blocks können daher aus Vollzähnen bestehen., brauchen keine Ausnehmungen für eine Verankerung zu enthalten und sind somit von unten her unbeschränkt auf die für jeden Kiefer und jede Stelle desselben erforderliche Höhe abschleif bar.
Schließlich ergibt die einstückige Verbindung von Zahnblock und Gaumenplatte besondere Vorteile für die Einbettung der Appcndise-e- der bei partiellen Gebissen erforderlichen Klemmern. Da nämlich die Gaumenplatte durch die eingebetteten Zähne nicht geschwächt, sondern im Gegenteil verstärkt wird, liegt die widerstandsfähigste Stelle des Prothesenquerschnittes nicht mehr seitlich, sondern unterhalb der Kouflachen, und daher können die A auch an dieser Stelle eingelegt werden. Diese Lagerung lässt sich schon bei der fabrikmässigen Herstellung der Blocks dadurch Vorbereiten, dass man ihre Unterseite mit einem in der Kieferkarcrarichtung verlaufenden Einschnitt versieht, der so tief ist, dass er such nach weitgehendem Abschleifen des Zahngrundes noch genügend Baum für d4ty Klanme reeijws&z bietet. Dadurch wird das Einbringen öer Klaramern erleichtert, ihre Verschiebung während des Pressvorganges verhindert und die Gefahr eines Bruches des fertigen Stückes vei mindert, weil die an der tärksten Stelle
der Prothese eingebetteten Klanmern nicht mehr eine
gefährliche Schwächung des Kunststoffquersclanittes
mit sich bringen, sondern eher wio verstärkende
Armejirungen wirken.
Mit dan somit ohne Nachteile verwertbaren,
Kunatstoffzahnblocks wird erreicht, dass das aufstellen eines Gebisses nur d en Bruchteil der bishe. notwendigen Zeit erfordert und auch von weniges geübten oder*, seschickten Technikern ausgeführt werden kann.
Iin -*usf übrungsbeispiel eines aus vier Backenzähnen bestehenden Blocks ist durch die Zeichnung dargestellt. Die Zähne sind als Vollbackenzähne ausgebildet, hänget nur mit einem geringen Querschnitt a in ··er Nähe der
Kauflächen b zusammen und enthalten am Grunde einen
in der Kieferkammrichtung verlaufenden Einschnitt c zur Aufnahme der einzubettenden Klammer& h.

Claims (5)

Ansprüche
1. Block als Teil eines künstlichen Gebisses bestehend aus zwei oder mehreren nebeneinanderstehenden zusammenhangenden Zähnen, dadurch g e k e η n,-fceichnet, dass er aus Kunststoff hergestellt 1st.
2. Block nach Anspruch 1, dhdurch gekennzeichnet, dass die Zähne Vollzähne sind,
3. Block nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne nit einem nur kleinen Verbindungs-■^uerschnitt (a) zusammenhängen.
4. Block nach Anspruch Ij dadurch gekennzeichnet, dass der Vprbindungs-Querschnltt (a) in unmittelbarer Nähe der Ksufl äc he (b) bz^v. Zahnschneide liegt.
5. Block nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne auf ihrer Unterseite einen in der Kiefe rkammri ch tu ng verlaufenden Einschnitt (c) für die Klammerappendizes enthalten.

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