DEP0017075DA - Schraubennagel - Google Patents

Schraubennagel

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DEP0017075DA
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screw
degrees
nail
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Heinrich Hogschür über Säckingen Gürtler
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine in Holz wie ein Nagel mittels Hammer einschlagbare, sich bei diesem Einschlagen gemäß der Führung durch die Schraubengänge drehende Schraube.
Bei Schraubennägeln dieser Art, die in der Mittel zwischen Nagel und Holzschrauben stehen, wurde bisher Wert darauf gelegt, dieses Mittel zwar wie einen Nagel einschlagen, es andererseits aber wie eine Schraube herausdrehen zu können. Es wurde deshalb auch der Kopf mit einer Nutung zum Einsetzen des Schraubenziehers versehen (zum Vergleich Brit. Pat. 13 521/08). Auch glaubte man sich von der üblichen Schraube nicht allzuweit entfernen zu sollen, d.h. die Steilheit des Ganges nicht zu groß und entsprechend den Winkel zwischen Mittelachse und Gangtangente nicht klein wählen zu sollen, da man den Verlust der die Holzschraube vor dem Nagel auszeichnenden großen Haftfestigkeit befürchtete.
Die Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, daß die Haftfestigkeit auch bei sehr großer Steilheit der vorzugsweise zwei gegeneinander gegenüber angeordneten Gänge von überraschender Größe ist, und dabei infolge dieser Steilheit die Gefahr des Durchschlagens der Gänge auch bei nicht zähem Holz vermieden wird, so daß vorgeschlagen wird, den Winkel zwischen Gangtangente und Mittelachse in den niedrigen Bereich unterhalb 30 Grad und oberhalb 20 Grad zu halten. Dies bringt auch den Vorteil mit sich, daß ein Universalschraubennagel mit einem Winkel von 25 Grad und darunter vorzugsweise ca. 23 Grad geschaffen werden kann.
Ein Nagel mit zwei einander gegenüber angeordneten Gängen mit einem Winkel von 23 Grad und einer Länge von einer Ganghöhe (55 mm), eingedreht durch Hammerschläge, ergab bei Zugversuchen Werte, die nicht geringer waren als die einer mit einem
Schraubenzieher in gleiches Holz eingedrehten Schraube gleicher Länge und gleichen Querschnitts.
Bei anderen Stiften von 180 mm Länge; 135 mm in Tannenholz eingeschlagen mit einem Stiftdurchmesser von 15 mm und zwei Gängen von 4 mm Keilbasis und 5 mm Keilhöhe (Querschnitt) ergab sich eine maximale Zugkraft von 1220 kg; der Steigungswinkel betrug dabei nur 21 Grad. Bei Hartholz kann der Winkel etwa größer sein z.B. 27 1/2 Grad.
Bevorzugt jedoch wird ein Universalstift mit Steigungswinkel im Bereich unter 30 - 20 Grad vorzugsweise zwischen 25 - 20 Grad, z.B. 21 Grad.
Die Zeichnung zeigt einen solchen Universalschraubennagel gemäß der Erfindung.
Der Stift 1 trägt einen Nagelkopf (ohne Schraubenziehernut) 2 und weist zwei Schraubengänge 3 und 4 auf mit einem Steigungswinkel von 21 Grad. Der Schraubengang hat eine verhältnismäßig breite Basis (zum Vergleich Querschnittszeichnung) die nur wenig kleiner ist als der Abstand der Schraubenkante von dem Stiftumfang oder gleich diesem Abstand ist, der z.B. die Hälfte des Stiftdurchmessers sein kann.
In der überwiegenden Mehrheit der Fälle ist bei derartigen Schraubennägel ein Herausdrehen nicht erwünscht.
Die Herstellung der Schraubennägel nach der Erfindung geschieht zweckmäßig durch Ziehen eines entsprechenden Profils, Verdrehen entweder beim Ziehen oder nachher, vorzugsweise vor dem Abschneiden der einzelnen Stücke, Abschneiden und Ausbildung von Spitze und Kopf in der bei der Nagelherstellung üblichen Weise.

Claims (3)

1.) Schraubennagel, bestehend aus einem Stift mit zweckmäßig zwei einander gegenüber angeordneten Schraubengängen, dadurch gekennzeichnet, daß der Steigungswinkel im Bereich unter 30 Grad bis 20 Grad vorzugsweise zwischen 20 und 25 Grad liegt.
2.) Schraubennagel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Schraubenwinkel von 21 Grad.
3.) Schraubennagel nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Basisbreite des Ganges und einen Abstand von Stiftumfang bis Schraubenkante von ungefähr einem halben Stiftdurchmesser.

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