DEP0016410DA - Kompressor - Google Patents

Kompressor

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DEP0016410DA
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DE
Germany
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compressor according
pistons
piston
cross head
housing
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English (en)
Inventor
Erhard Amberg Schubert
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Kompressoren für Gase, welche durch Kolbenantrieb verdichten. Solche Maschinen werden vielfach in der Kältetechnik zum Umpumpen von Kühlmitteln gebraucht, wo es bisher an besonders wirtschaftlichen Antrieben gefehlt hat. Gerade auf diesem Gebiet mit seinen vielen kleinere Maschineneinheiten kommt es darauf an, leistungsfähige Aggregate zu besitzen, die raumsparend und billig sind und zwar sowohl hinsichtlich der laufenden Betriebskosten als auch in der Anschaffung.
Die Erfindung löst diese Aufgabe zunächst dadurch, dass sie an einem Kreuzkopf anstelle des bisher einzigen auf und abgehenden Kolbens deren zwei vorsieht und diese einander gegenüber angeordnet, wobei die auf beiden Kolben arbeitende Kurbelwelle in einer Bohrung des gemeinsamen Kreuzkopfes gleitet. Diese Bewegung wird dadurch ermöglicht, dass in dem die beiden Kolben verbindenden Teil des Kreuzkopfes ein Gleitstück vorgesehen wird, in welchem die zur Kolbenbewegung senkrechte Komponente der reisenden Kurbelwelle sich ausläuft. Durch diese leistungserhöhende und zugleich sich bedeutend gedrängter bauende Anordnung wird eine neue Art von kälteerzeugenden Kompressoren geschaffen, die sich durch besonders leichten Lauf und grosse Verdichterleistung auszeichnet. Die Einfachheit in Herstellung und Wartung solcher Maschinen wird noch durch eine Reihe baulicher Massnahmen gefördert, von denen die Zusammensetzung verschiedener Einzelteile des Gehäuses und der Stützen, Büchsen usw. aus handelsüblichen Rohrstücken ein wesentliches Merkmal bildet.
Weitere Erfindungsgedanken bestehen in der zweckmässigen Ausbildung und Anordnung der Einzelteile.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in drei Abbildungen dargestellt und zwar zeigen:
Abb. 1 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie I-I der Abb. 2,
Abb. 2 die dazugehörige Draufsicht zum überwiegenden Teil im Mittelschnitt nach der Linie II-II der Abb. 1,
Abb. 3 eine Seitenansicht ebenfalls überwiegend geschnitten nach der Linie III-III der Abb. 2.
Der Kompressor besteht aus dem zylindrischen Gehäuse 1, welches aus dem Mantel 2 und den beiden Deckeln 3 gebildet wird. Das Gehäuse 1 ruht auf aus Blechen und Formeisen zusammengesetzten Gestellfüssen 4 und wird durch ein Stück Zylinderrohr handelsüblicher Grösse gebildet, welches an den Enden zur Aufnahme der eingeschweissten Deckel 3 entsprechend abgedreht ist. In das Gehäuse 1 ragen nun zwei Zylinder 5, die am Umfang an zwei gegenüberliegenden Stellen des Mantels eingeschweisst sind. Die Zylinder, welche ebenfalls aus flusseisernen Rohren unter Belassung von Kühlrippen herausgearbeitet sein können, sind in der üblichen Weise mit einem Ventilkör- per 6, der das Druckventil 7 trägt, versehen und werden durch einen Deckel 8 mit anschliessender Druckleitung 9 abgeschlossen. In den Zylinderbüchsen 10 können zwei in einer Achse gelegene Kolben 11 gleiten, die mittels zentraler Büchsen 12 zu beiden Seiten der Ansätze 13 des Zwischenstückes 14 befestigt sind. Die Büchsen 12 sind von geringerem Durchmesser als der Kolben und mit dessen Wandung unter Zwischenschaltung von Stegen verschweisst, welche genügend grosse Öffnungen 15 für das Ansaugen des Gases freilassen. Die Befestigung selbst erfolgt durch je einen Schraubenbolzen 16, welcher den ganzen Kolben durchsetzt und in die entsprechende Bohrung der Ansätze 13 eingeschraubt wird. Die Köpfe 17 dieser Bolzen liegen dabei fest am Kolbenboden an und pressen dort auch die scheibenförmigen Saugventile 18 nieder. Die Grösse des Kopfes 17 ist etwa kleiner als die Ventilkörperöffnung 19, sodass es möglich ist, beim Demontieren die Schraubenbolzen 16 durch diese Öffnung 19 herauszuziehen.
Das gemeinsame Zwischenstück 14 beider Kolben 11 bildet den Kreuzkopf und besitzt die Form eines aufrechten Zylinders, in dessen Bohrung ein Gleitstück 20 senkrecht zu den Kolbenachsen auf und ab gehen kann. Diese Gleitstück 20 wird von einer Kurbelwelle 21 durchsetzt, für deren Beweglichkeit senkrechte Schlitze 22 in den Zylinderwänden des Zwischenstückes 14 freigelassen sind. Die Kurbelwelle 21 bildet das Mittelstück eines dreiteiligen Antriebskörpers und steckt auf beiden Seiten in je einer Kurbelwange 23, 24, die als zylindrische Lagerzapfen ausgebildet sind, welche in zylindrischen
Lagerkörpern 25, 26 gleiten.
Das Lager 23, 25 ist dabei als breite kraftaufnehmendes Hauptlager ausgebildet, bei dem die Bewegung durch die Kupplungswelle 27 eingeführt wird. Das Lager ruht in einem entsprechend langen Rohrstück 28, das in den Zylinderdeckel 3 eingeschweisst ist und durch einen die Dichtung und den Schleifring enthaltenden Zylinderdeckel 29 mittels Überwurfmutter 30 geschlossen wird.
Der Lagerzapfen 23 ist im Durchmesser etwas kleiner als der Lagerkörper 26, sodass die Kurbelwelle 21 von der Seite dieses Lagerkörpers eingesetzt bzw. herausgezogen werden kann. Auch der Lagerkörper 26 ruht in einem am anderen Deckel 3 eingeschweissten Rohr 31, welches durch einen kleinen Deckel 32 mit Überwurfmutter 33 geschlossen wird. Die Kurbelwelle 21 steckt mit ihrer stiftartigen Verlängerung lose in der Bohrung 34 ihres Lagerzapfens 23 und ist auf der anderen Seite in der Bohrung 35 des zweiten Lagerzapfens 24 durch eine Spreizschraube 36 festgeklemmt. Diese drei Teile werden über die in einer Mittelbohrung 37 befindliche Feder 38 und Scheibe 39 gegen den Deckel 29 des Hauptlagers gepresst, sobald auf der anderen Seite der Deckel 32 festgezogen wird und damit über die Kugel 40 die Feder 38 spannt.
Der Ein- und Ausbau dieses ganzen Antriebsmechanismus geht nach Einsetzen des Hauptlagers 23, 25 und der beiden Verdichterkolben 11, 12 von der Hauptlagerseite in der Weise vor sich, dass diese Kolben auf das Zwischenstück 14 mittels der Bolzen 16 fest aufgeschraubt werden, sodann die Kurbelwelle 21 mit ihrem aufgeklemmten Lagerzapfen 24 in das Gleitstück 20 und in die anschliessende Zapfenbohrung 34 eingeführt wird, worauf nach Einlegen der Feder 37 der Deckel 32 durch die Überwurfmutter 33 geschlossen wird. Nach Herstellung der entsprechenden Gasanschlüsse bei 41 und Anschliessen der Zylinderdeckel 3 an die Druckleitung ist der Verdichter betriebsbereit. An der Gaseintrittsstelle, also nach dem Nippel 41, ist noch ein Verteilerblech 42 vorgesehen, welches sich quer durch das Gehäuse oberhalb der Getriebeteile 20, 23, 24 erstreckt und die Aufgabe hat, das im Gasstrom mitgerissene Öl abzuscheiden und über entsprechende Ablauföffnungen 43 den entsprechenden Schmierstellen dieser Getriebeteile zuzuführen.

Claims (10)

1.) Kompressor für Gas-Kältemaschinen mit Kolbenantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass einem Kreuzkopf (14) zwei einander gegenüberliegende Kolben (11) zugeordnet sind und die auf beide Kolben (11) arbeitende Kurbelwelle (21) in einer Bohrung dieses gemeinsamen Kreuzkopfes (14) gleitet.
2.) Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kreuzkopf aus einem die beiden Kolben (11) verbindenden und diese hin- und rückbewegenden Teil (Zylinder 14) und einem in dessen Bohrung senkrecht zu den Kolbenachsen beweglichen Gleitstück (20) besteht, in welchem die Kurbelwelle (21) gelagert ist, zu deren freier Kreisbewegung Schlitze (22) im äusseren Kreuzkopfteil (14) vorgesehen sind.
3.) Kompressor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der allein nur hin und hergehende Teil (14) des Kreuzkopfes mit zwei diametral gegenüberliegenden Ansätzen (13) versehen ist, auf denen die Kolben (11) aufgeschraubt werden und zwar vorzugsweise mittels zentraler Schraubenbolzen (16), deren Köpfe (17) gleichzeitig die Kolbenventile (Saugventile 18 am Kolbenboden) halten.
4.) Kompressor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben (11) mittels zentraler Büchsen (12) auf den Kreuzkopfansätzen (13) sitzen, die unter Freilassung von Gasdurchlässen (15) in die offenen Kolbenenden eingeschweisst sind.
5.) Kompressor nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine zusammensteckbare dreiteilige Kurbel (21, 23, 24), deren Wangen als Zylinderkörper (23, 24) ausgebildet sind und gleichzeitig als Lagerzapfen dienen, wobei Aufspreizschrauben (36) die Befestigung zwischen Kurbelwelle (21) und Kurbelwange (24) herbeiführen.
6.) Kompressor nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Kurbelwangen sicheren zylindrischen Lagerbüchsen (25, 26) laufen, die zum Zwecke einer einseitigen Herausnahme verschiedene Aussendurchmesser haben, und dass eine axial wirkende Feder die Kurbel (38) als Ganzes gegen die Gehäusestopfbüchse (29) drückt.
7.) Kompressor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Lagerbüchsen (25, 26) in durch Gewindedeckel verschliessbare Rohrstutzen (28, 31) der Böden (3) eines zylindrischen Gehäuses (1) eingesetzt sind, aus dessen Mantel (2) die mit Kühlrippen versehenen ausgebüchsten Kompressionszylinder (5) beiderseitig hervorragen, in dem sie durch Schweissung befestigt sind.
8.) Kompressor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindedeckel (29) einen besondere Konstruktionsteil bilden, der die Dichtung und den Schleifring aufnimmt, ferner den die Lagerbüchsen festhaltenden Arretierstift trägt und durch eine Überwurfmutter (30) angepresst wird.
9.) Kompressor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (1, 3) samt seinen Stutzen (28, 31), Büchsen (10, 25, 26) und Zylinderteilen (5) aus handelsüblichen Rohrteilen zusammengesetzt ist, die durch Schweissung miteinander verbunden sind.
10.) Kompressor nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch ein Verteilerblech (42) an der Gaseintrittsstelle, welche quer durch das Gehäuse (1) oberhalb der Getriebeteile verläuft und entsprechende Ablauföffnungen (43) des Spritzöles für die Lager (23, 25) und den Kreuzkopf (14, 20) besitzt.

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