DEP0015763DA - Stabilisierter Rückkopplungsgenerator - Google Patents
Stabilisierter RückkopplungsgeneratorInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
DIPL-IN6. JOHANNES FRITZE ABSCHRIFT!
DIPL-IN6. JOHANNES FRITZE ABSCHRIFT!
HAMBURG ~
DIPL-CHEM. DR. WERNER KOCH
MÜNCHEN
HAMBUR6 4 MÜNCHEN 27
SIMON-VON-UTRECHT-STRASSE 43 KOLBERSERSTRASSE 9
FERNRUF 429955 FERNRUF 481117
IHRZEICHEN IHRENACHRICHTVOM UNSERZEICHEN HAMBUR6
betrifft Anlage 2 zum Antrag vom
27 .September 1948
Nordwestdeutscher_Rundfunk1_Hemburgj:_
äückkopplungsgeneratoren haben den bekannten Nachteil t dass ihre Amplituden durch die Nichtlinearität der Endröhre begrenzt
sind. Infolge dieser Amplitudenbegrenzung ist die entstehende Ausgangspannung notwendigerweise nicht mehr sinusförmig. Da die Leistung
einer Endröhre ferner stark von den Betriebspannungen abhängt, ändert sich die Amplitude mit der Versorgungspannung.
Ausserdem besteht eine Abhängigkeit der Amplitude und der Frequenz von Betrag und Phase des Belastungswiderstandes. Bekanntlich gibt
es eine Reihe von Massnahmen, mit denen die mehrfachen Ursachen der Instabilität und die Übersteuerung der Endstufe bekämpft werden
können, z.B. Amplitudenbegrenzung im Rückkopplungsweg, Entkopplung des Ausgangswiderstandes durch Hinzufügen einer Verstär*-
kerstufe am Ausgang und Stabilisieren der gesamten Stromversorgung. Die Erfindung benutzt diese bekannten Massnahmen, sieht aber
eine Amplituden-Begrenzungvorrichtung besonderer Art vor* Die Erfindung besteht darin, dass im Rückkopplungsweg eine Begrenzung
der Amplitude durch eine Röhrenkippschaltung bewirkt wird, deren Stromversorgung; stabilisiert ist. Vorzugsweise ist zwischen Röhren-
Röhrenkippschaltung und Und verstärker ein ßiebkr-eis eingeschaltet*
Auf der Zeichnung- ist beispielsweise in -Ftp. 1 ein Schema , in Fig. 2 ein S ehalt schema für die praktische Ausführung gezeigt.
Ein Verstärker a (-Fig. 1), der im wesentlichen für die abzugebende Frequenz bemessen ist, wird durch einen G einkopplung sw eg b
stabilisiert, so dass sein Verstärkungsgrad praktisch unabhängig von den Schwankungen des Lastwiderstandes und von den Änderungen
der Speisespannungen ist. Ausserdem besitzt der Verstärker geringen Klirrfaktor und geringe Fremdspannungen* Der Ausgangsscheinwiderstand
ist infolgedessen so gering, dass die abgegebene Spannung praktisch lastunabhängig wird. Der Verstärker a wird ^ber
einen zweiten Weg c rückgekoppelt und erregt sich so selbst. Der zweite Rückkopplungsweg schliesst eine Vorrichtung d zur Amplitudenbegrenzung
und ein Filter e ein. Nach der Erfindung wird diese Amplitudenbegrenzung durch einen als Multivibrator bekannten Röhren-Kippschwingungsgenerator
bewirkt. Dabei wird die an sich bekannte Eigenschaft einer solchen Kippschwingungsanordnung ausgenutzt,
ausserordentlich konstant in ihrer Amplitude zu sein* Es ist daher nur nötig j die Stromversorgung für diesen Kippgenerator allein zu
stabilisieren, was nur verhältnismässig geringen Aufwand erfordert« Zum Stabilisieren der Frequenz und zum Herabsetzen der nichtlinearen
Verzerrungen der abgegebenen %mnung auf einen niedrigeren Wert wird das einfache Filter e eingeschaltet. Der Aufwand für dieses Filter
ist gering, weil seine Dämpfung recht hoch sein kann. Nachdem dieser zweite Rückkopplungsweg über c, d, e geschlossen ist, setzen
Schwingungen ein, wobei das Filter e die Durchlassfrequenz aus den vom Kippgenerator erzeugten Impulsen heraussiebt. Auf dem Weg über a
und c dient diese Schwingung wieder zur Fremdsynchronisation des Kippschwingungsgenerators d. Es schwingt sich &o eine nach Amplitude*
und Frequenz stabile Schwingung ein. Der besondere Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass sich nebenbei eine Rückwirkungsfreiheit
der Phase des Belastungswiderstandes auf die Frequenz ergibt« da der Kippgenerator als Trennstufe zwischen dem frequenzbestimmenden
Filter e und dem Belastungswiderstand am Ausgang des Verstärkers a wirkt.
Ein Beispiel für die praktische Ausführung zeigt Fig. 2. Der Verstärker besteht aus zwei Röhren EF 12 und EL 11. Ein Ausgangübertrager
1 trägt eine Gegenkopplungswicklung W 1 und eine Rückkopplungswicklung W 2. Durch die Gegenkopplung wird der Ausgangscheinwiderstand
so stark herabgesetzt, dass dieser sehr klein gegenüber dem niedrigsten Belastungswiderstand ist, der aus Leistungsgründen
noch in Frage kommt. Die mit dieser Gegenkopplung verbundene Verringerung der Oberwelle wird durch einen parallel
zum Übertrager liegenden Kondensator 2 unterstützt. Di6 Rückkopplungswirkung
W 2 führt die Synchronisierungsimpulse der mit der Röhre EDD 11 ausgerüsteten Kippstufe zu. Die Amplitude der rechteckigen
Kippschwingung ist nur abhängig von der Anodenspannung, die daher durch einen kleinen Glimmstreckenstabilisator 6 und einen
Vorwiderst-and 7 stabilisiert ist. ^ie frequenz wird durch ein Filter bestimmt, bestehend aus einem Kondensator 5 und einer Induktivität
4-, Vorgeschaltet ist zur Verbesserung der Siebung ein Widerstand 5« cLer so eingestellt werden kann, dass sich gerade
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ein erwünschter Ausgangpegel einstellt. Durch ^«»©tosldfeea des Filters 3« 4*» 5 lassen sich Frequenz und Amplitude beliebig einstellen.
Durch diese einfache Anordnung wird der Ausgangspegel bei Änderung der Belastung zwischen Vollast und Leerlauf und bei Änderung
der Spannung eines Netzanschlussgerätes um - 10% praktisch vollkommen konstant gehalten.
Claims (2)
1) Stabilisierter Rückkopplungsgenerator bestehend aus einem gegengekoppelten Verstärker und einem besonderen Rückkopplungsweg, dadurch gekennzeichnet, dass im Rückkopplungsweg eine Begrenzung
der Amplitude durch eine Röhrenkippschaltung bewirkt wird, deren Stromversorgung stabilisiert ist·
2) Stabilisierter Rückkopplungsgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Röhrenkippschaltung und
dem -Endverstärker ein Siebkreis eingeschaltet ist.
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