DEP0014220DA - Schalungslose Stahlbetondecke - Google Patents

Schalungslose Stahlbetondecke

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DEP0014220DA
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DE
Germany
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ceiling
stones
beams
formwork
reinforced concrete
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Expired
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English (en)
Original Assignee
Köhres, geb. Mankel, Johanna Margarete
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Description

ρ 14-220 73? a D
PAT ENTANWÄLTE
Prof. Dipl.-Ing. C.WEIHE M. M. WiRTH Dr. W. SCHALK
© F R A N K FU RT A M,
Kaiserstre22
Diple-Ing. EoH4, Scherer lf
Frankfiirt a »Main p
Wiesenau 8e
Herstellung einer schalungslosen Betondecke aus hochwertigen Betonfertigteilen,,
Die bis jetzt im Bauwesen "bekannten Betondecken aus Stahlbetonfertigteilen bestehen aus mehreren Teilent die durch zusätzliche Baustellenarbeit, bestehend aus dem Vergiessen der Teile und Äufbetonieren sowie Verputzarbeiten zur Herstellung einer glatten Untersient, miteinander verbunden werden müssen»
Diese Konstruktionen haben den Nachteil, dass sie teilweise auch durch eine Schalung gestützt werden müssen, nicht sofort begehbar sind und aus diesem Grunde eine Weiterarbeit nach dem Verlegen unter Benutzung der Decke erst nach dem Erhärten des Betons ermöglichen«,
Die nachstehend beschriebene und in beigefügter Abbildung im Schnitt gezeichnete Decke besteht aus nur zwei verschiedenen statisch voneinander unabhängigen Bauteilen, nämlich aus den Deckenträgern und den Deckensteinen, und zwar sind hierbei die Deckenträger in reiner T-Form ausgebildet, so dass sich die Deckensteine in die Träger einfügen lassen, ohne zwischen sich Räume zu bilden^ die, wie bisher, nachträglich noch ausgegossen werden müsseno Ein besonderer Vorteil besteht dabei noch darin» dass die hergestellte Decke sofort eine glatte Untersicht hat, so dass Verputzarbeiten in Fortfall kommen können. Die neue Decke hat somit
sofort nach der Montage ohne zusätzliche Baustellenarbeit ihre volle Tragfähigkeit.
Voraussetzung für diese Konstruktion war, ein Verfahren zur Herstellung der Betonfertigteile zu entwickeln, das ermöglicht, Konstruktionsteile aus Stahlbeton von solcher Festigkeit und Dichte herzustellen, dass sie als Träger in der gezeichneten reinen T-Form in Verbindung mit ebenso starker Belastung ausgesetzten Deckensteinen Verwendung finden können* Eine wesentliche Betonverdichtung, die gleichzeitig entsprechende Steigerung der Festigkeit zur Folge hat, lässt sich, wie längere Versuche ergeben haben, bei der Anfertigung der Betonfertigteile durch Beeinflussung mittels höherer Frequenzen erzielen» Die Nachprüfung von nach diesem Verfahren hergestellten Betonfertigteilen durch ein staatliches Prüfamt hat ergeben, dass nach dem neuen Verfahren gegenüber Handstampfverfahren mit hierbei erzielten Festigkeiten von 160 kg/qcm Festigkeiten von 600 kg/qcm erzielt wurden«»
Eine der möglichen lusführungsformen ist in beiliegender Abbildung dargestellt? sie zeigt das Prinzip der Decke im Querschnitt» In dieser bezeichnet A den Deckenträger, der mit aufgebogenen Hundeisen oder mit verdrillten Stahldrähten armiert ist, B stellt den Deckenstein ohne jegliche Armierung dar. Beide Elemente besitzen bereits als Fertigbetonteile die erforderliche Tragfähigkeit und bleiben üach der Zusammensetzung statisch voneinander unabhängige Bauteile«-
Die in der Abbildung gezeichnete Decke ist als Plandecke gedacht, deh« dass Träger und steine als Ganzes eine horizontale Fläche ergeben. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, die Träger in leichter Gewölbeform anzufertigen die Deckensteine entsprechend konisch herzustellen und in die Trägerzwischenräume
einzufügen» Dadurch wird eine zusätzliche Entlastung der Träger in der Zugzone und damit die weitere Einsparung von Ärmierungseisen erzielte Eine zusätzliche Baustellenarbeit ist auch in diesem Falle an der Decke selbst nicht erforderlich. Die Planierung kann im Zug der Deckenverkleidung, die in jedem Fall erforderlich ist, erfolgen«

Claims (1)

  1. Patentansprüche %
    1e Schalungslose Stahlbetondecke, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei statisch voneinander unabhängigen Bauelementen, nämlich den Deckenträgern und den Deckensteinen besteht, dass die Deckenträger im Schnitt reine T-Form besitzen und dass die Deckensteine so ausgebildet sind, dass sie in die Deckenträger ohne nachträgliches Vergiessen derart eingesetzt werden können, dass eine geschlossene Deckenfläche und eine glatte Untersicht entsteht, die eine zusätzliche Baustellenarbeit erübrigt und die Decke nach der Montage sofort die erforderliche Tragfähigkeit besitzt.
    2«, Decke nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von in der Längsachse leicht gewölbten Deckenträgern und der Wölbung entsprechend konisch ausgebildeten Deckensteinen«
    Der Patentanwalt :

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