DEP0013440MA - - Google Patents

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DEP0013440MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 24. Januar 1955 Bekanntgemacht am 19. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es sind verschiedene Vorrichtungen zum Anhängen von vierrädrigen Fahrzeugen an ein Zugfahrzeug bekannt, bei welchen das Vorderteil des abzuschleppenden Fahrzeuges am Zugfahrzeug unterstützt wird, während die Hinterräder des abzuschleppenden Fahrzeuges auf der Fahrbahn verbleiben.
Durch die Erfindung wird eine entsprechende Abschleppvorrichtung für Zwekadfahrzeuge geschaffen, welche sich dadurch auszeichnet, daß das abzuschleppende Fahrzeug am Boden bequem und sicher auf einem Teil der Abschleppvorrichtung befestigt werden kann, bevor dieser Teil mit dem am Zugfahrzeug angebrachten ,Teil verbunden wird. Ferner wird durch die Erfindung eine zuver- ig lässige Befestigung des abzuschleppenden Fahrzeuges gewährleistet, was deshalb von besonderer Bedeutung ist, weil das abzuschleppende Fahrzeug nur mit einem Rad und nicht (wie bei einem Vierradfahrzeug) mit zwei Rädern auf der Fahrbahn verbleibt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Abschleppen von Zweiradfahrzeugen, bestehend aus einem an der hinteren Stoßstange des Zugfahrzeuges befestigten Teil, einem daran angeordneten in zwei zueinander senkrechten Ebenen schwenkbaren Doppelscharniergelenk und einem das Vorderrad des abzuschleppenden Zweiradfahr-
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zeuges in gehobener Lage unterstützenden Teil, derart, daß nur das. Hinterrad des abgeschleppten Fahrzeuges auf der Fahrbahn verbleibt. Diese gemäß der Erfindung ausgebildete Vorrichtung kennzeichnet sich durch lösbare Kupplungsmittel zum Verbinden der an der Stoßstange des Zugfahrzeuges befestigbaren Tragvorrichtung mit dem Doppelscharnierigelenk und dem an diesem angelenkten, das Vorderrad des abzuschleppenden Fahrzeuges unterstützenden Teil, der aus einem O-förmigen Längsträger zur Aufnahme des Vorderrades und aus einem Querträger mit Befestigungsmitteln für das Trittbrett des Zweiradfahrzeuges besteht.
Zweckmäßig kann die Vorrichtung in der Weise ausgebildet werden, daß das Doppelscharniergelenk aus zwei aufeinander senkrecht stehenden, eine starre Einheit, bildenden Rohren besteht, wobei die Achse des einen Rohres, in der Symmetrieebene des Zweiradfahrzeuges liegend, ungefähr senkrecht zu der Fahrbahn und die Achse des zweiten Rohres senkrecht zu der ersten Achse verläuft und daß im waagerechten Rohrelement zwei durch eine Feder gegen die Enden des Rohres gedrückte Zapfen verschiebbar angeordnet sind, die mit von den Rohrenden vorstehenden Ansätzen versehen sind, die in die Löcher von Ansätzen eingreifen, die starr an der Tragvorrichtung angebracht sind.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles an Hand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen
Fig. ι und 2 eine Seitenansicht bzw. eine Draufsicht auf die teilweise im Schnitt gezeigte Vorrichtung, ■ . ■
Fiig. 3 und 4 Einzelheiten der vorderen· Arihängeelem.en.te der Vorrichtung und
Fig. S und 6 Einzelheiten des rückwärtigen Befestigungselementes der Vorrichtung.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Doppelgelenk, dessen Schwingzapfen mit seiner Achse a-a ungefähr normal zum Straßenboden verläuft und in der Symmetrieebene des Zweirades (mit Spurlinie x-x) liegt, während die Achse b-b des anderen Zapfens senkrecht auf die Achse a-a steht. Mit dem Zapfen mit der Achse b-b ist der Vorderteil der Vorrichtung mit den Befestigungselementen an das Zugfahrzeug verbunden, während mit dem Schwingzapfen mit Achse a-a der rückwärtige Teil der Vorrichtung mit den Auflageelementen sowie Befestigungselementen des angehängten Zweirades verbunden ist: , '
Das Doppelgelenk besteht aus einem Gehäuse, das durch die starre Vereinigung zweier, aufeinander senkrecht stehender Rohre 20, 21 gebildet wird. In einem dieser Rohre sind zwei, mit den Zapfen 8, 8' endende Zylinder 22, 23 angeordnet, welche unter der Wirkung einer Druckfeder 9 gegen außen gedrückt werden und durch Betätigung der beiden Ansätze 24, 25 nach innen verschoben werden können. :
Der Vorderteil der Vorrichtung zum Befestigen an der Stoßstange P- des Zugfahrzeuges besteht aus einem Rohr 2, das parallel zur Achse b-b angeordnet lisit und gegen die Mitte zu zwei gelochte ' Flügel 3 trägt, die geeignet sind, mit den beiden Zapfen 8, 8' in Eingriff gebracht zu werden. In der Nähe der Enden des Rohres 2 sind an ihm die Befestigungsmittel angebracht, von denen jedes aus zwei gelenkigen MaisahJenelementen 26 besteht, die an einem Ende Haken 4 aufweisen, während das andere Ende des oberen Elementes an. einem auf das Rohr 2 aufgeschweißten Teil 5 angelenkt ist und das andere Ende des unteren Elementes an einem schraubenförmigen Zuganker 6 angelenkt ist, der mittels der Flügelschraube 7 angezogen werden kann. An den mit der Stoßstange P in Berührung stehenden Flächen der Haken 4 sind zum Schutz gegen Abkratzen der Stoßstange Einlagen vorgesehen. Der Zuganker 6 ist so lang und die Maschenelemente 26 so groß, daß die Vorrichtung an Stoßstangen verschiedener Größe und Form angebracht werden kann.
Der rückwärtige Teil der Vorrichtung besteht aus einem länglichen, aus Rohren gebildeten Arm 11, der den Sitz für das Vorderrad des angehängten Zweirades aufweist, wobei dieser Arm einerseits mittels des Zapfens 10 mit dem Doppelgelenk derart verbunden ist, daß er um die Achse1 a-a drehbar ist, und andererseits ist der Arm 11 mittels eines Zapfens,, der eine Drehung um die Achse c-c gestattet, mit dem Befestigungsquerarm 12 verbunden. Ferner ist ein biegsames Seil 13 vorgesehen, um das Vorderrad des Zweirades im Sitz in Arm 11 festzuhalten.
Der Arm 12 besteht aus einem Rohr, das an den Enden die Klemmelemente 14 trägt, von denen eines fest am Rohr selbst angeschweißt ist, während das andere an der Führung 15 befestigt ist, die unter der Einwirkung der Feder 16 steht, welche das Element im. Sinne der Annäherung an das 'gegenüberliegendfei Element 14 drückt. Der ebenfalls an der Führung 15 befestigte Handgriff 17 dient dazu, die beiden Elemente 14 voneinander zu entfernen, wenn das Trittbrett des Zweirades am Arm und somit an der Vorrichtung befestigt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende. Durch Betätigung der Ansätze 24, 25 wird der Vorderteil der Vorrichtung vom Hinterteil gelöst, und es kann somit der Vorderteil an der Stoßstange P und -das Zweirad am Boiden an den Hinterteil befestigt werden. Hierzu wird das Steuerrad des Zweirades in den Sitz am Arm 11 eingeführt und mittels des Seiles 13 befestigt, wonach das Trittbrett am Querarm 12 befestigt wird. Durch Betätigung der Zapfen 8, 8' werden schließlich die beiden Teile der Vorrichtung (Vorderteil bereits an der Stoßstange befestigt) miteinander verbunden.
Das Doppelgelenk gestattet jegliche Relativbewegung in den auf die Achsen a-a und b-b senkrecht stehenden Ebenen, während das angehängte Fahrzeug mit seiner Symmetrieebene stets senkrecht auf den Straßenboden verbleibt.
Die'Stabilität auf der Straße ist durch die beträchtliche Zurückversetzung des Hinterrades in
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bezug auf die Drehachse a-a !gegeben und derart günstig, daß das angehängte Fahrzeug dem Zugfahrzeug in allen Manövern leicht folgen kann.

Claims (8)

1 PATENTANSPRÜCHE:
1. Vorrichtung zum Abschleppen von Zwei-■ radfahrzeugen, bestehend aus einem an der
ίο hinteren Stoßstange des Zugfahrzeuges befestigten Teil, einem daran angeordneten in zwei zueinander senkrechten Ebenen schwenkbaren Doppelscharniergelenk und einem das Vorderrad des abzuschleppenden Zweiradfahrzeuges in gehobener Lage unterstützenden Teil, derart, daß nur das Hinterrad des abgeschleppten Fahrzeuges auf der Fahrbahn verbleibt, gekennzeichnet durch lösbare Kupplungsmittel (3, 8, 8') zum Verbinden der an der Stoßstange
(P) des Zugfahrzeuges befestigbaren Tragvorrichtung (2) mit dem Doppelscharniergelenk (10, 20, 21) und dem an diesem angelenkten, das Vorderrad des abzuschleppenden Fahrzeuges unterstützenden Teil, der aus einem O-förmigen Längsträger (11) zur Aufnahme des Vorderrades und aus einem Querträger (12) mit Befestigüngsmitteln (14) für das Trittbrett des' Zweiradfahrzeuges besteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Doppelscharniergelenk aus zwei aufeinander senkrecht stehenden, eine starre Einheit bildenden Rohren (20, 21) besteht, wobei die Achse (a-a) des einen Rohres (21), in der Symmetrieebene des Zweiradfahrzeuges liegend, ungefähr senkrecht zu der Fahrbahn und die Achse (b-b) des zweiten Rohres (20) senkrecht zu der ersten Achse (a-a) verläuft und daß im waagerechten Rohrelement (20) zwei durch eine Feder (9) gegen die Enden des Rohres gedrückte Zapfen (22, 23) verschiebbar angeordnet sind, die mit von den Rohrenden vorstehenden Ansätzen (8, 8') versehen sind, die in die Löcher von Ansätzen (3) eingreifen, die starr an der Tragvorrichtung (2) angebracht sind.
3· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die im Rohrteil (20) gelagerten Zapfen (22, 23) mittels durch Schlitze aus dem Rohr vorstehender Ansätze (24, 25) entgegen dem Druck der Feder (9) verschiebbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützteil für das Vorderrad des abzuschleppenden Fahrzeuges um die Achse (a-a) des senkrechten Rohres (21) schwenkbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (12) um einen Zapfen mit senkrechter Achse (c-c) drehbar am Verlängerungsstück des Längsträgers (11) befestigt ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorderrad des abzuschleppenden Fahrzeuges mittels eines elastischen Seiles (13) im Sitz des Längsträgers (11) befestigbar ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Befestigung des Trittbrettes des Zweiradfahrzeuges am Querträger (12) aus einer an diesem fest und einer in diesem längs verschiebbaren Klemmbacke (14) bestehen, wobei die verschiebbare Backe unter der Wirkung einer Feder (16) steht, die im Sinne der gegenseitigen Annäherung beider Backen (14) wirkt und mittels eines Handgriffes (17) od. dgl. entgegen der Federwirkung verschiebbar ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Tragvorrichtung (2) lösbare Befestigungsmittel zur Anbringung an der Stoßstange vorgesehen sind, die aus je zwei kettenförmigen, an ihren Enden hakenförmig ausgebildeten Elementen (4) bestehen, von denen eines fest und das andere mittels einer Schraubvorrichtung (6,7) nachstellbar ist.
;ezogene Druckschriften:
Patentschrift Nr. 971036;
Angezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 971 036;
USA.-Patentschrift Nr. 2488415.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 609 506/190 4. 56

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