DEP0012986MA - - Google Patents

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DEP0012986MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 4. November 1954 Bekanntgemacht am 8. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Es ist üblich, die Seitenwände eines Kinderbettgestells in ihrer Längsrichtung derart geteilt auszuführen, daß der obere Teil einer Seitenwand nach oben bzw. unten gegenüber dem unteren, feststehenden Teil verschoben werden kann. Zweck dieser Ausbildung ist es, ein Herausfallen des Kindes aus dem Bett zu verhindern, wozu der obere bewegliche Teil in die höchste Stellung gebracht wird, während in der unteren Stellung das Einbetten des Kindes besser vorgenommen werden kann. Bei einem bekannten Kinderbettgestell besteht der obere bewegliche Teil aus senkrechten Gitterstäben, die durch eine obere Querleiste verbunden sind. Die senkrechten Gitterstäbe sind in einem vollwandigen bzw. doppelwandigen unteren Teil einzeln geführt und gemeinsam in dem unteren Teil versenkbar angeordnet. Diese Ausführungs-. form ist aber in der Herstellung wegen der doppelten Seitenwand sehr teuer. Dieser doppelten Wand kommt die Aufgabe zu, die freien Enden der beweglichen Gitterstäbe allseitig abzudecken, so daß das Kind durch diese nicht gefährdet ist. Verzichtet man auf eine Doppelwandigkeit, so wäre entweder bei einem Fortfall der inneren Wand das Kind durch die auf- und abwärts bewegten Enden der Stäbe gefährdet oder der Bedienende selbst bei Fortfall der äußeren Wand. Aus diesem Grunde kann bei der vorbeschriebenen bekannten Aus-
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führung auf eine doppelte Seitenwand nicht verzichtet werden, was dann auch noch den Nachteil mit sich bringt, daß das Kinderbettgestell verhältnismäßig schwer wird.
Der Erfindung'liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und ein Kinderbett zu schaffen, bei dem auf eine Doppelwandung verzichtet werden kann, ohne daß das Kind oder der Bedienende selbst einer Gefährdung durch die
ίο Enden der Stäbe ausgesetzt ist; auch der Materialaufwand soll wesentlich verringert werden. Dies ist dadurch erreicht, daß je zwei senkrechte Gitterstäbe des verschiebbaren Gitterteils durch die Schenkel eines U-förmig gebogenen Stabes gebildet sind, dessen Schenkel in der oberen Rahmenleiste des Gitterteils befestigt und in Bohrungen der oberen Seite des festen Rahmens geführt sind, während dessen Steg unterhalb der festen Rahmenleiste liegt. Durch diese Gestaltung der Gitterstäbe ist vermieden, daß irgendwelche Stabenden frei liegen. Da nur abgerundete Teile der Stäbe zugänglich sind, können diese auch beim Nachuntenschiebeiv seitlich an der Bettmatratze entlang gleiten, ohne daß die Gefahr eines Festhakens an der Matratze oder die Gefahr einer Beschädigung der Matratze besteht. Um die unterhalb der oberen Rahmenleiste liegenden Teile der Gitterstäbe, nämlich den Steg und bei einem Verschieben nach unten auch Teile der Schenkel, nach innen oder außen hin abzudecken, kann auf einer Seite der verschiebbaren U-förmigen Gitterstäbe in den Rahmen des festen unteren Seitenteils eine Füllung, z. B. eine Platte aus Sperrholz, Hartpappe od. dgl., derart eingesetzt sein, daß sie zu der Ebene der verschiebbaren U-förmigen Gitterstäbe parallel versetzt liegt. Die Füllung hat dann die Aufgabe, das Kind vor Zugluft zu schützen, und außerdem ist dadurch eine glatte Seitenwand geschaffen. An Stelle der Füllung können aber auch Gitterstäbe vorgesehen sein, die in den Rahmen zur Ebene der verschiebbaren U-förmigen Gitterstäbe parallel versetzt eingesetzt sind. Die versetzte Anordnung erlaubt ein unbehindertes Nachunteiischieben der Stäbe des oberen Seitenteils.
Statt die- Gitterstäbe des verschiebbaren Oberteils und die des feststehenden Unterteils in ihrer Ebene versetzt zueinander anzuordnen, können die Schenkel der verschiebbaren U-förmigen Gitterstäbe in der gleichen Ebene wie die des Rahmens liegen, jedoch ist es dann erforderlich, diese zwischen den feststehenden Gitterstäben anzuordnen und unmittelbar über dem Steg derart abzuwinkein, daß dieser um mindestens eine Stärke der feststehenden Gitterstäbe parallel zu deren Ebene verschoben ist. Durch diese Anordnung der Stäbe zueinander ist es möglich, die Rahmenleisten, in welche die feststehenden Stäbe eingesetzt und die beweglichen Stäbe geführt sind, verhältnismäßig schmal auszubilden. Es muß lediglich dafür gesorgt sein, daß die Materialdicke beiderseits der Bohrung nicht zu gering wird, um einen Bruch der Leisten an den Bohrstellen zu vermeiden. Durch das Abwinkein der Schenkel unmittelbar am Steg ist erreicht, daß der Steg durch die feststehenden Gitterstäbe des unteren Rahmens bei seiner Bewegung nicht behindert ist und daß gleichzeitig durch den Steg die verschiebbaren Gitterstäbe in ihrer Führung unterstützt sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt .
Fig. ι einen Längsschnitt durch ein Kinderbettgestell mit hochgezogenem oberem Gitterteil nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Längsschnitt des Kinderbettgestells nach Fig. 1 mit versenktem oberem Gitterteil,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2 durch das Seitenteil des Kinderbettgestells,
Fig. 4 einen teilweisen Längsschnitt eines Kinderbettgestells, dessen unteres, feststehendes Seitenteil aus einem Rahmen mit eingesetzten Gitterstäben besteht,
. Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4 durch das Seitenteil und
Fig. 6 einen Ausschnitt aus dem Seitenteil nach der Fig. 4 in perspektivischer Darstellung.
Wie die Fig. 1 bis 3 zeigen, sind die beiden Stirnwände 1 und 2 durch Seitenwände miteinander verbunden. Mindestens eine der Seitenwände, von denen eine in den Fig. 1 und 2 in der Innenansicht gezeigt ist, weist als unteren, festen Seitenteil den rechteckigen Rahmen 3 mit der Füllung io'auf. Der Rahmen 3 ist. durch Leimen oder durch Schrauben oder in anderer Weise fest oder auch lösbar zwischen den Stirnwänden 1 und 2 an diesen in üblicher Weise befestigt. In die obere Rahmenleiste 3' des Rahmens 3 sind zwei Gleitstäbe 4 eingelassen, die mit ihrem oberen Ende 5 mit der Stirnwand 1 bzw. 2 lösbar verbunden sind. Ihr unteres Ende ist in die Rahmenleiste 3' eingelassen. Mittels der Stäbe 4 ist die Längsleiste 6 auf- und abwärts verschiebbar geführt. Die Blattfedern 7 ermöglichen eine Halterung der Längsleiste 6 in ihrer obersten Stellung, so daß diese erst nach einem Andrücken der Blattfedern 7 an die Stirnwände 1 und 2 nach unten verschoben werden kann. Bei der Längsleiste 6 handelt es sich vorzugsweise, wie aus, dem Ausführungsbeispiel ersichtlich, um eine runde Stange. In diese sind die Enden zweier U-förmig gebogenen Gitterstäbe 8 eingelassen. Deren Schenkel sind in Bohrungen in n0 der Rahmenleiste 3' geführt. Ihr Steg 9 liegt unterhalb der Rahmenleiste 3'. Durch die U-förmige Gestaltung der Gitterstäbe 8, deren Schenkel mit ihren Enden in die Längsleiste 6 eingelassen sind, ist erreicht, daß die Gitterstäbe keinerlei freie Enden aufweisen, so daß praktisch nur abgerundete Teile frei liegen.
In der Fig. 2 sind die Längsleiste 6 und die Gitterstäbe 8 in der unteren Endlage gezeigt. Wie die Fig. 3 erkennen läßt, kann der Raum innerhalb des rechteckigen Rahmens 3 durch eine Sperrholzfüllung 10 oder eine Füllung aus einem anderen Werkstoff ausgefüllt sein. Die Fig. 3 läßt. außerdem erkennen, daß die Sperrholzfüllung 10 etwas nach außen versetzt im Rahmen angeordnet ist, so daß die Bohrungen zum Durchführen der ,
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Gitterstäbe 8 annähernd in der Mitte der Rahmenleiste 3' liegen können. An der Stelle einer Füllung 10 im Rahmen 3 kann auch ein Gitterwerk treten. Einen mit Gitterstäben versehenen Rahmen 3 eines Seitenteils veranschaulicht die Fig. 4. Wie die Fig. 5 zeigt, liegen die senkrecht verschiebbaren Giterstäbe 12 und die feststehenden Gitterstäbe 11 im Rahmen 3 in einer Ebene. Im Gegensatz zur Ausführung der U-förmigen Gitterstäbe 8 nach den Fig. 1 bis 3 sind jedoch die Gitterstäbe 12 unmittelbar an dem Steg 13 abgewinkelt, so daß der Steg 13 außerhalb der Gitterstäbe 11 des Rahmens 3 zu liegen kommt und die Gitterstäbe 8 frei- auf- und abwärts verschiebbar sind. Zur weiteren Verdeutlichung der abgebogenen Schenkel der U-förmigen Gitterstäbe 12 sind diese in der Fig. 6 perspektivisch dargestellt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Kinderbettgestell mit mindestens einem in seiner Längserstreckung unterteilten Seitenteil, das einen unteren, feststehenden Rahmen und ein auf diesem nach unten verschiebbar angeordnetes oberes Gitterteil aufweist, das aus einer oberen Längsleiste sowie senkrecht dazu angeordneten Gitterstäben besteht und im Gestell selbsthemmend geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei senkrechte Gitterstäbe des verschiebbaren Gitterteils durch die Schenkel eines U-förmig gebogenen Stabes (8) gebildet sind, dessen Schenkel in der oberen Rahmenleiste (6) des Gitterteils befestigt und in Bohrungen der oberen Leiste (3') des festen Rahmens geführt sind, während dessen Steg (9) unterhalb der festen Rahmenleiste (3') liegt.
  2. 2. Kinderbettgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung (10), z. B. eine Platte aus Sperrholz, Pappe, Hartpappe od. dgl., in den unteren, feststehenden Rahmen (3) zur Ebene der verschiebbaren, U-förmigen Gitterstäbe (8) parallel versetzt angeordnet sind.
  3. 3. Kinderbettgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstäbe (11) in dem feststehenden Rahmen (3) zur Ebene der verschiebbaren, U-förmigen Gitterstäbe (8) parallel versetzt angeordnet sind.
  4. 4. Kinderbett nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der verschiebbaren, U-förmigen Gitterstäbe (12) in derselben Ebene wie die Gitterstäbe (11) des unteren, feststehenden Rahmens (3), jedoch zwischen diesen liegen und unmittelbar am Steg (13) um mindestens eine Dicke der Gitterstäbe (11) des Rahmens (3) nach außen abgewinkelt sind.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 836 243.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 509 696/37 2. 56

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