DEP0012380MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEP0012380MA
DEP0012380MA DEP0012380MA DE P0012380M A DEP0012380M A DE P0012380MA DE P0012380M A DEP0012380M A DE P0012380MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction
suction nozzles
nozzles
brush according
border
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 22. Juli 1954 Bekanntgeniacht am 5. Januar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Während man bisher zur Reinigung kurzhaariger und rauhhaariger Hunde Bürste und Kardätsche benutzt hat, ist es das Ziel der Erfindung, diese Arbeit zu vereinfachen, um Zeit und Mühe zu sparen. Auch kann die Reinigung der Tiere vollkommener und intensiver erfolgen, wenn man die erfindungsgemäße Saugkardätsche dazu benutzt.
Bei der erfindungsgemäßen Saugkardätsche treten aus der Unterfläche eines mittels eines
ίο Schlauches an einen Staubsauger anschließbaren hohlen Handgriffes, der am Ende eines Saugrohres sitzt, längliche Saugdüsen hervor, deren Längsachsen im wesentlichen die gleiche Richtung haben. Die Form dieser Saugdüsen kann man etwa mit kleinen Schiffchen vergleichen, bei denen an Stelle des Bodens ein Loch vorhanden ist, das in das Innere des hohlen Handgriffes führt. Der wie bei einem Kahn vorspringende Bug des Schiffchens vermag Wolle und Haare leicht zu durchpflügen.
Um beim Durchziehen der Saugkardätsche durch das Fell des Tieres möglichst alle Stellen durch die Saugdüsen zu erreichen, ist es zweckmäßig, die Saugdüsen so anzuordnen, daß ihre Längsachsen gegeneinander versetzt sind. Die Saugdüsen liegen dann etwa schachbrettartig auf der Oberfläche des hohlen Handgriffes.
In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung treten die an den Längsenden der Saugdüsen befindlichen Teile der Umrandung weiter hervor als die Mittelteile der Umrandung. Beim Gebrauch
509 627/221
P 12380HI/45h
gleiten dann die vorderen und hinteren Teile der Umrandungen der Saugdüsen unmittelbar auf-der Haut des Tieres .und spreizen das Haar auseinander. Infolge der Erhöhung der vorderen und hinteren Randwölbung entsteht in der Mitte jeder kahnartigen Umrandung ein kleiner Spalt zwischen der Haut des Tieres und dem Rand des Schiffchens. Unter diesem Rand kann das Haar, nachdem es zuvor durch den Bug des Schiffchens beiseite gedrückt worden war, wieder in seine ursprüngliche Lage zurückspringen. Durch diese Erschütterung des Haares entsteht eine Entstaubung, wobei der Staub sofort durch die Saugdüse abgesaugt wird, unter der sich das Haar unmittelbar befindet. Jede Saugdüse wirkt also zunächst auf die entblößte Haut des Tieres und entstaubt unmittelbar darauf beim Weiterbewegen der Saugkardätsche das auf dieser Hautstelle wachsende Haar. Die schachbrettartige Verteilung der Saugdüsen bewirkt ferner eine Hin- und Herbewegung der Haare seitlich zur Bewegung der Saugkardätsche, so daß die Haare infolge der Bewegung der Saugkardätsche durchgearbeitet werden und dabei der hohen Luftgeschwindigkeit ausgesetzt sind, die dauernd vor den Saugdüsen herrscht.
Die lichte Weite der Saugdüsen wird in der Gesamtheit aller Saugdüsen so gewählt, daß auch dann, wenn die Saugkardätsche vom Körper des Tieres abgehoben ist, vor den Saugdüsen noch eine große Luftgeschwindigkeit vorhanden ist. Dadurch wird es möglich, auch solche Teile des Tierkörpers zu reinigen, auf denen die Saugkardätsche nicht mit ihrer ganzen Fläche anliegen kann, z. B. die Beine und die Rute.
Die symmetrische Form der Umrandung der Saugdüsen ermöglicht es, die Saugkardätsche in beiden Richtungen der Längsachse der Saugdüsen mit gleichem Erfolg auf dem Tierkörper hin und her zu führen.
In einer besonderen. Ausgestaltung der Erfindung verjüngt sich der Querschnitt des äußeren; Randes der Saugdüsen zu dem hohlen Handgriff hin. Die Außenseiten der Saugdüsen haben also in der Nähe otder unmittelbar an der Stelle, wo die Saugdüsen aus der Uniterfläahe des hohlen Handgriffes heraustreten,, eine Einschnürung. In diese Einschnürung legt sich der größte Teil der ausgekämmtem Haare, während nur ein kleinerer Teil durch die Saugdüsen in den Staubbeutel gelangt. Es wird damit verhindert, daß die ausgekämmten, Haare die Saugdüsen abdecken und verstopfen könnten. Die in diesen, Einschnürungen festgehaltenen Haare kann man mühelos mit der Hand entfernen.
Um die Form der Saugkardätsche dem Körper des Tieres möglichst gut anzupassen, ist es zweckmäßig, den etwa kastenförmigan, hohlen Handgriff, an dem die .Saugdüsen sitzen, konkav zu wölben. Die Stärke der Wölbung wird man etwa so wählen, wie sie im Mittel der Wölbung des Tierkörpers entspricht.
Es hat sich als : günstig erwiesen, die Saugkardätsche so- auszubilden, daß auch das Saugrohr gleichzeitig als Handgriff dient. Besonders leicht ist die .Saugkardätsche dann zu handhaben, wenn man sie quer zur Achse des Saugrohreis durch das Fell des Tieres führt. Zu diesem Zweck sollten die Längsachsen der Saugdüsen quer zur Achse des Saugrohres liegen.
In den. Zeichnungen- ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schein arisch dargestellt und nachstehend beschrieben, ohne daß die Erfindung jedoch auf diese Ausführungsform beschränkt sein soll.
Fig. ι zeigt eine Draufsicht auf die Saugkar- s dätsche von der Arbeits-seite her, an der sich die Saugdüsen befinden;
Fig. 2 stellt den Querschnitt A-B durch Fig.' 1 dar und
Fig. 3 den Querschnitt C-D durch eine Saugdüse mit Umrandung.
Am Ende eines Saugrohres 1 befindet sich ein kastenförmiger, als hohler" Handgriff 2 dienender Ansatz, in dessen dem Saugrohr 1 entgegengesetzter Wand sich Saugdüsen 3 befinden, die etwa schachbrettartig gegeneinander versetzt sind. Die Saugdüsen 3 können rund, sie können jedoch auch länglich, z. B. oval sein, um sich der Form ihrer Umrandungen besser anzupassen.
Die Umrandung der Saugdüsen 3 erhebt sich über die Wandfläche. 4 des hohlen Handgriffes 2. Die Form jeder Umrandung ist etwa die eines Schiffchens, insbesondere die eines Kahnes. Die beiden in, der Längsrichtung liegenden Enden 5 und 6 der Umrandung erheben sich weiter über die Wandfläche 4 als der mittlere Teil 7. Es wurde be- «reits beschrieben, daß diese Form der Umrandung bei der Bewegung der Saugkardätsche zunächst die Haare beiseite schiebt, so daß die Saugdüsen 3 über der nackten Haut liegen, während bei weiterer Bewegung der Saugkardätsche sich der mittlere Teil 7 des Randes von der Haut entfernt und dadurch die Haare die Möglichkeit haben, unter die Saugdüse 3 zu schlüpfen und dabei entstaubt zu werden.
Besonders gut läßt sich mit der erfindungsgemäßen, Saugkardätsche arbeiten, wenn der Querschnitt der in der Längsrichtung liegenden Enden. 5 und 6 der Saugdüsen 3 sich zur .Wandfläche 4 hin verjüngt, so daß in der Nähe der Wandfläche 4 eine Einschnürung 8 des äußeren Randes der Saugdüse«. 3 entsteht. Bei der Arbeit mit der Saugkardätsche setzen sich die ausgekämmten Haare in diese Einschnürung 8 hinein, und können, daraus mühelos entfernt werden. Gleichzeitig wird damit die Verstopfung der Saugdüsen 3 durch die ausgekämmten Haare verhindert.
Die Wandfläche 4 des hohlen Handgriffes 2 ist konkav 'gebogen, um eine möglichst gute Anpassung an die Form des Tierkörpers zu erreichen.
In der Darstellung der Fig. 1 liegt die Längsrichtung der schiffchenartigen Ränder quer zur Achse des Saugrohres 1. Die Arbeitsrichtung der Saugkardätsche entspricht der Längsrichtung dieser Umrandungen, Man kann jedoch der Längsrichtung der Umrandungen auch eine andereRichtung relativ zur Achse des Saugrohres 1 geben, insbesondere kann man die Längsrichtung der Umrandungen parallel zur Achse des Saugrohres 1
509 627/221
P 12380 IH/45 h
stellen. Dann liegt die Arbeiter ich tang der Saugkardätsche parallel zur Achse des Saugroihres 1.
Zum Betrieb wird das Gerät einfach mit einem Staubsauger verbunden und auf dem Körper des Tieres hin und her geführt. Bei entsprechendem Druck auf die Haut werden die Haare des Tieres durchgepflügt, wobei die Reinigung schnell und einwandfrei vor sich geht.
Man kann das Gerät nicht nur zum Reinigen des Haarkleides von Hunden, sondern auch anderer Tiere verwenden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    ■i. Saugkardätsche, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Unterfläcihe (4) eines mittels eines Schlauches an einen Staubsauger ansahließbaren, hohlen Handgriffes (2), der am Ende eines Saugroihres (1) sitzt, längliche Saugdüsen (3) hervortreten, deren Längsachsen im wesent-. liehen die gleiche Richtung haben,
  2. 2. Saugkardätsche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen nebeneinander liegender Saugdüsen (3) gegeneinander versetzt sind.
  3. 3. Saugkardätsche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an den in. der Längsrichtung liegenden Enden (5, 6) der Saugdüsen (3) befindlichen Teile der Umrandung weiter hervortreten als die Mittelteile (7) der Umrandung.
  4. 4. Saugkardätsche nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der äußeren Umrandung (5, 6) der Saugdüsen (3) sich zur Unterfläche (4) des'höhlen Handgriffes (2) hin unter Ausbildung einer Ein; schnürung (8) verjüngt. ·
  5. 5. Saugkardätsche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterfläcihe (4) des etwa, kastenförmigen, hohlen Handgriffes (2), an der die Saugdüsen (3) sitzen, konkav gewölbt ist.
  6. 6. Saugkardätsche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen der Saugdüsen (3) quer 4-5 zur Achse des Saugrohr es (1) liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2266029C2 (de)
EP0230004B1 (de) Garten- und/oder Hofreinigungsgerät
DE809461T1 (de) Reinigungskopf
CH396311A (de) Stichelvorrichtung zur Hautbehandlung
DE20105967U1 (de) Wischerblatt für ein Fahrzeug
DE2849099A1 (de) Fussbodenreinigungsvorrichtung
DEP0012380MA (de)
DE945057C (de) Saugkardaetsche
DE1503872A1 (de) Zweischwamm-Handwischgeraet
DE20313203U1 (de) Saugkamm
DE69100481T2 (de) Vorrichtung zur Reinigung der Halshaut von Schlachtgeflügel.
DE10309106A1 (de) Vorrichtung zur selbstfahrenden Reinigung eines Spaltenbodens eines Tierstalles, insbesondere eines Kuhstalles, und Reinigungswerkzeug
DE464479C (de) Abnehmbares Reinigungswerkzeug fuer Staubsaugermundstuecke
DE1170595B (de) Staubsaugerduese zum walweisen Reinigen von glatten Flaechen und Teppichen
DE811513C (de) Striegel fuer Tierreinigung
DE805915C (de) Geraet zum Scheuern von Fussboeden
DE267799C (de)
DE447140C (de) Typenreiniger fuer Schreibmaschinen
DE8224611U1 (de) Tragegriff fuer einen handstaubsauger
DE596066C (de) Vorrichtung zum Entgraeten und Reinigen von ausgenommenen Heringen von Hand
DE271341C (de)
DE110064C (de)
DE717303C (de) Hackmaschine mit beweglichen Abstreifern zur Entfernung des Unkrautes
AT104530B (de) Vorrichtung zum Bestechen von Fellen.
DE102006048927A1 (de) Vorrichtung zur Reinigung des Bauchnabels