DEP0012332DA - Einrichtung zur Temperaturmessung an Körpern, an die das Thermometer nicht unmittelbar angelegt werden kann. - Google Patents

Einrichtung zur Temperaturmessung an Körpern, an die das Thermometer nicht unmittelbar angelegt werden kann.

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Publication number
DEP0012332DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thermometer
measuring
air
temperature
heating
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Fritz Dr. Lieneweg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Siemens & H&lske München, dien 24*9*1948
Aktiengesellschaft Wittelsbacherplate
PA 13/48 2098
ρ 12 332 IXb/42 i
Einrichtung sur Temperaturmessung an Körpern, an die das Thermometer nicht unmittelbar angelegt werden kann·
Bei Tex^eraturjaeeeungen an Körpern, on die daß !Thermometer nicht unraittelbar angelegt werden kenn, vorzugsweise an bewegten Körpern^ wie Walken cudergl·, ist bereits vorgeschlagen werden, 'ähnlich wie bei Gastemperaturmessungen, eine sogenannte f/urselheiaung anzuwenden· Diese be et ent im Wesentlichen darin, das Shernonetcr» ζ·Β· ein Thermoelement, &it einer Hülle su ungeben, die susiitalich auf die Tenperatur dee Thermometers geheist wird· ι litteis ©lektrißcher Messgeräte» a«fl· a?/eier Thermoelemente, wird sodann auf die Teciperaturdifferena 0 ^v/iochen Messthermo*- meter und a&m die Heiaung üqt Hülle überwachenden Thermometer einreguliert· Weiterhin sind auch achon AuodehnunesanorclnuAgen für diesen Zweck vorgeselilagen, bei denen die Ausdehnung der Hülle gegenüber der eines bandförraigen Thenaometero benutzt wird· Ba bei solchen Anordnunoen infolge der Wurzelheiaung praktisch keine Wärneverluote entstehen, kann trotz schlechten Wärmeüberganges iron aera zu messenden Körper auf das fhenaoseter kein Messfehler entstehen·
Biese Anordnungen können aber imer noch fehlerhaft oein» weil sueätzlioh infolge Konvektion Luft sv/icchen den su aeoeenden Körper und deia Messgerät in den rieashohlraum einströmen kann und dadurch das Meßsergebnis gefaleoht v^ird· Erfindungsgeiaöas wird dieser rehler dadurch beseitigt, dase die Wurselheiaung der Messkammer mit Luft durchführt wird, die mittels elektrischer !Thermometer oder Ausdehnung©· thermometer durch eine Heiaeinrichtung auf die zu aesoende !Temperatur eingeregelt wird, unä dass die Heia luft durch Messraum selbst oder um um herum entlang des su
messenden Körper austritt·
In den Figuren 1 und 2 sind zwei Auöführungsbeiopiele der Erfindung dargestellt·
Die Anordnung nach Figur 1 zeigt in schematischer Form c'en zu meseenden KOTpGr9 s*B. ein© sich drehende Walze W und ein fcappenförmigeo Messgerät B aus Wärmeisolierstoff · Iq Hohlraum dor'Kappe und auf deren innerer Oberfläche sind verschiedene Thermometer» ss,B# die Thermoelemente T- - T^, angebracht· Die dem Hohlraum zugekehrte Innenfläche de© Lesegerätes lot mit einer Iieizv/ieklung H^ versehen· In den Hohlraum dee Messgerätes führt ein Kanal C, durch den von aussen Luft zugeleitet wird· Die Wandung dieses Luftzufiihrangskanals C ist von einer Heizwicklung H0 umgeben·
Die tirkungeweise der Anordnung ist derart, daso laittele eines auf der inneren Oberfläche der Kappe B aufsitzenden Thermoelementes ^£ die Heicung H^ auf eine uolche Leistung einßeetellt wird» dass das !Ehermometer Tg nur wenig unterhalb der zu mesoenden, niedrigsten Seinperatur bleibt· Bie für die Luftauf ührung vorgesehene Heisung H2 wird dann mittels eines Regiere R eo einreguliert» dass die Temperaturdifferenz zwischen den beiden !Thermoelementen T- und Ti des Regiere» damit aber auch die Temperaturdifferenz zwischen dem Meesthermoelement £« und dem am Eintritt des Luftsuführungskanals Q in den Hohlraum liegenden Thermoelements T* stets 0 bleibt« Die su zueoüende Temperatur ?/ird sGjittels des lescinstrumentes A überv?acht» v/elches von dem Themoeleaent T· beeinflusst wird· Auf die Vorheizung durch H- und das dazu benutzte Thermoelement Tg kann gegebenenfalls versichtet werden*
Bei dieser Anordnung wird bei geringer LuftzuführungsgeschTiindigkeit keine Beeinflussung des Mess thermometer© T-durch die zuströmende Luft stattfinden· Dagegen kann bei grosser LuftzufillirungegeBchwindigkeit u»0#, ζ·Β» wem die sugef ührte I»uft no oh auf eine au hohe Temperatur aufgeheizt istt das Thermoeteiait T^ so beeinflusst dasο eine 2α hohe Temperatur angezeigt wird·
Bine bessere Anordnung zeigt deo
nach Fig. 2t wo die zugeführte Luft nicht durch den Biese« raum selbst, sondern uia ihn herum» entlang deia su messenden Kürper austritt. Die Anordnung nach Fig. 2 besteht aus eine K; übe B auo Wärmeisolierstoff nit einem mittleren Schenkel D, der etwae in dme Innere des von der Haube B gebildeten Hohlraumes I hineinragt. Im Innern dieses Hohlräume ict eine Blechkappe £ angeordnet, die» der form der Isolierhau.be angepaset, deren Hohlraum abschlieset und selbst ?/ieder einen Hohlraum G gegen öen Messkörper W au bildet. In den Hohlraum Έ viirä durch einen Kanal C aufgeheizte Luft zugeführt· Uie Bänder der Isolierliaube 3 und der Blechkappe E sind so geformt, dass gegen den Messkörper W "zu eine Art von fächer- oder trosrpetenförmigen Austrittsdüsen K entstehen, durch welche die aufgeheizte Luft entlang dem zu messenden Körper auootröat. Ein Einströmen von Luft infolge Konvektion in den Messraum
da
G wird durch verhindert. Die durch den Kanal C zugeführte Luft wird durch eine in die Isolierung eingebettete Heiawicklung Hg aufgeheist. Die Heizung Hg wird durch den Kegler E einreguliert# der seinerzeitο wieder von den beiden !Thermoelementen S- und S, gesteuert wird. Von diesen sitzt das fhermoeleaent S^ auf der Oberflache der Kappe £ auf, während das Thermoelement S- sich im Innern des Meosraumes G befindet. Im Innern· des Hohlraumes G ist ferner noch dac !Thermoelement T^ angeordnet, welches über daß Galvanometer A die !Temperatur des Meeskörpors anseilt·
In gleicher v»pioe wie bei dem Beispiel nach Figur 1 wird die Heizung Hg und damit die temperatur der sugefiihrten Luft so einreguliert, dass die Temperaturdifferenz zwischen den Thermoelementen SJ- und ϊ^,, damit aber auch zwischen $- und f, stets O bleibt. I>ureh die Unordnung der Blech— kappe B und die Durchströmung der Heißluft durch den Baum E wird aber nicht nur eino unerwünschte Beeinflussung des Messthermomtters T^ durch die sustr-ömenöe Luft verhindert, sondern es wird auch eine besonders kleine Anseigeverzögerung erhalten, v/eil durch die Heialuft die dünne HnRppe £ sehr schnell au! die einauregelnde Temperatur aufgeheizt wird, unabbiingig von den leaperaturverhiiltniooen an der Eückseite der Iooliorkappe B.

Claims (1)

  1. Patent an op räche
    1· Einrichtung zur Temperaturmessung an Körpern, an die ein fhermo&eter nicht unoit elbar angelegt wQräen kann, vorzugsweise an bewegten Körpern, wie Walzen und dergleichen, bei welcher das ^Thermometer von einer Messkammer umgeben ist, die zusätzlich auf die Temperatur des Thermometer© geheizt wird, dadurch gekennzeichnet*, dass die Messkammer mit luft geheizt wird« die Temperatur der Luft mittels elektrischer Thermometer oder AuodehnungDthenaoiaeter ilber eine Heizwicklung (Hg) auf die temperatur dee Mesotheriaometera (!E-) eingeredet wird und daeo die Heizlult durch &®n Meseraum eelfcst (Hg«1) oder am ihn herum entlang dem au messenden Körper (Fig«2) austritt»
    2· Einrichtung nach ^nsprach 1$ dadurch gekennzeichnett dass der iiogler (R) für die Heizung der sugefUhrten Luft durch zwei elektrische Thermometer (T3 und T4,) gesteuert wird, von welchem daß eine (T») iia Innern der Meoökasmer in gleicher weise wie das Messtherso— meter $!*) die TeE^eratur dee ,leecklirp.ers und sweoKjaäSßig in der aefa Meöekorper Wandung der Mes.kaac.er angebracht ?;ird.«
    3· Einrichtung nach .anopruch 1f dadurch gekennzeichnet, Oase zusätzlich eine Heizung, a,»B. elektrische Widerstandsheiaung (H^) vorgeeehen ist« durch die der Messraum auf einen Teiaperatuxwert vorgeheizt wird, der nur wenig unter der tiefsten Tei^peratur des zu mescenden Körpers
    4« Einrichtung nach ^jieprucii 1 oder 2, dadurch net, dass die Luft durch fache rf önaiö eich auabrei Lende Düsen (K) um den Meouruum (G) herum auotritt,·

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