DEP0011965DA - Verschluß für Konservengefäße - Google Patents

Verschluß für Konservengefäße

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DEP0011965DA
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Germany
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spherical
bracket
lid
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Inventor
Paul Brunsbüttelkoog Nofer
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Description

Es gibt Verschlüsse für Konservierungsgefäße, deren Deckel vermittels eines Verschlußbügels unter Zwischenschalten einer Dichtung gegen den Rand eines Konservierungsgefäßes gepreßt wird. Diese bekannten Verschlüsse haben den Mangel, daß keine Gewähr dafür gegeben ist, daß der durch den Verschlußbügel bewirkte Anpreßdruck gleichmäßig auf den Gefäßrand übertragen wird, so daß Gefahr besteht, daß infolge ungleichmäßiger Druckverteilung nach dem Einkochen unbeabsichtigt Luft in das Gefäßinnere eintreten kann, wodurch in dem Gefäß befindliche Ware dem Verderb ausgesetzt ist.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Verschluß für Konservierungsgefäße, deren Deckel unter Zwischenschalten einer Dichtung durch einen Verschlußbügel federnd gegen den Gefäßrand gepreßt wird. Durch den neuen Verschluß wird der erwähnte Mangel in einfacher Weise dadurch beseitigt, daß der Verschlußdeckel und der Verschlußbügel in Gebrauchslage der Verschlußteile im Mittelpunkt des Verschlußdeckels in punktförmiger Berührung miteinander stehen. Ein weiteres Merkmal der Erfindung wird darin gesehen, daß der Verschlußdeckel in seiner Mitte eine sphärische, vorzugsweise eine kugelförmige, Erhöhung aufweist, die in Gebrauchslage der Verschlußteile mit einer ebenen Fläche des Verschlußbügels zusammenarbeitet. Ein Aequivalent zu dieser Ausführung besteht darin, daß der Verschlußdeckel in seiner Mitte plan gestaltet ist und in Gebrauchslage der Verschlußteile mit einer sphärischen, vorzugsweise einer kugeligen, Erhöhung des Verschlußbügels zusammenarbeitet.
Die punktförmige Berührung einer plan gestalteten Fläche mit einer sphärischen, vorzugsweise kugelige, Oberfläche im Sinne des Erfindungsgedankens bietet den Vorteil, daß der von dem federnden Verschlußbügel erzeugte Anpressdruck vom Mittelpunkt des Verschlußdeckels aus gleichmäßig auf die gesamte Dichtungsfläche übertragen wird, was bei den bekannten Verschlüssen dieser Art eben nicht der Fall ist, weil bei diesen die Übertragung des Druckes vom Verschlußbügel auf den Gefäßdeckel durch Liniendruck erfolgt, der sich einseitig auswirken und dann den unerwünschten Zustand der einseitig Druckverteilung und damit die Gefahr des Lufteintritts in das Gefäßinnere herbeiführen kann, was mit einem Verschluß gemäß der Erfindung gerade vermieden wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 die eine Ausführungsform in senkrechtem Schnitt und
Fig. 2 eine Ansicht des Verschlußbügels in Pfeilrichtung (Alpha) der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt die andere Ausführungsform in senkrechtem Schnitt.
Fig. 4 läßt den Verschlußbügel nach Figur 3 im Schaubild in vergrössertem Maßstab erkennen.
Der Verschluß besteht im wesentlichen aus einem Verschlußbügel 1, der in Gebrauchslage den Verschlußdeckel 2 unter Zwischenschalten einer Dichtung 3 gegen den Gefäßrand 4 preßt.
Gemäß Fig. 1 ist der Verschlußdeckel 2 mit einer sphärischen, vorzugsweise einer kugelförmigen, Erhöhung 5 versehen, die in Gebrauchslage der Verschlußteile mit einer plan gestalteten Fläche 6 des Verschlußbügels 1 zusammenarbeitet. Der Verschlußbügel ist federn und hinterfaßt in Gebrauchslage mit Krallen 7 und mit einer aus ihm ausgestanzten Zunge 8 Ansätze 9 des Gefässes 12.
Damit vermieden wird, dass der Verschlußbügel 1 unbeabsichtigt nach der Seite hin verschoben werden und demzufolge vom Gefäß abfallen kann, ist die plan gestaltete Fläche 6 gemäß Fig. 1 vertieft in dem Verschlußbügel angeordnet, so daß ein ringförmiger Rand 13 entsteht, der die kugelförmige Erhöhung 5 mit geringem Abstand umfaßt.
Gemäß Figur 3 ist der Verschlußdeckel 2 in seiner Mitte mit einer plan gestalteten Fläche 10 und der Verschlußbügel 1 mit einem sphärischen, vorzugsweise kugelförmigen Ansatz 11 versehen, so daß die gleiche Wirkung wie mit dem Verschluß gemäß Fig. 1 erzielt wird. In allen übrigen Teilen entspricht der Verschlußbügel nach Fig. 3 und 4 demjenigen nach Fig. 1 und 2.
Gemäß Fig. 3 wird die Sicherung gegen Verschieben des Verschlußbügels dadurch erreicht, daß die plan gestaltete Fläche 10 in dem Deckel 2 vertieft angeordnet ist, so daß der kugelförmige Ansatz 11 des Verschlußbügels von einem ringförmigen Ansatz 14 des Verschlußdeckels mit geringem Abstand umfaßt wird.

Claims (5)

1. Verschluß für Konservierungsgefäße, deren Deckel unter Zwischenschalten einer Dichtung durch einen Verschlußbügel federnd gegen den Gefäßrand gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel und der Verschlußbügel in Gebrauchslage der Verschlußteile in punktförmiger Berührung miteinander stehen.
2. Verschluß für Konservierungsgefäße nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel in seiner Mitte eine sphärische, vorzugsweise kugelförmige, Erhöhung aufweist, die in Gebrauchslage der Verschlußteile mit einer ebenen Fläche des Verschlußbügels zusammenarbeitet.
3. Verschluß für Konservierungsgefäße nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die plan gestaltete Fläche des Verschlußbügels vertieft in diesem angeordnet ist, so daß ein Rand entsteht, der die kugelförmige Erhöhung am Deckel mit geringem Abstand umfaßt.
4. Verschluß für Konservierungsgefäße nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußdeckel in seiner Mitte plan gestaltet ist und in Gebrauchslage der Verschlußteile mit einer sphärischen, vorzugsweise einer kugelförmigen, Erhöhung des Verschlußbügels zusammenarbeitet.
5. Verschluß für Konservierungsgefäße nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die plan gestaltete Fläche des Verschlußdeckels vertieft angeordnet ist, sodass ein Rand entsteht, der den kugelförmigen Ansatz des Verschlußbügels mit geringem Abstand umfaßt.

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