DEP0011874DA - Empfangsvorrichtung für Rundfunk - Google Patents
Empfangsvorrichtung für RundfunkInfo
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Description
Es ist üblich, Rundfunkgeräte in Kästen einzubauen und diese dann im Raum an geeigneter Stelle auf einem Möbelstück aufzustellen. Diese Aufstellung wurde schon zuweilen bemängelt. Zur Abhilfe wurden dann auch bereits schon die Empfänger im Ganzen als Möbelstück ausgebildet oder in vorhandene Möbel eingebaut. Doch führten diese Maßnahmen immer noch nicht zu einem befriedigenden Erfolg, vor allem dann nicht, wenn keine geeigneten Einbaumöbel vorhanden sind oder der Einbau räumlich nicht vertretbar ist. Um den sich daraus ergebenen Schwierigkeiten zu begegnen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den Empfänger in vorzugsweise flacher Bauart in einen als Schallwand wirkenden Rahmen einzubauen. Dabei soll der Empfänger oder der Rahmen mit Mitteln versehen sein, die geeignet sind, das Gerät an einer Wand aufzuhängen. Die Erfindung läuft also im Prinzip darauf hinaus, einen aufhängbaren Empfänger zu schaffen, der bei befriedigender ästhetischer Wirkung, technisch einwandfrei arbeitet. Bei der vorgesehenen Bauart und Unterbringung des Empfängers ergeben sich eine Reihe technischer Vorteile. Die Leitungen können fest verlegt werden und hängen an keiner Stelle im Raum. Selbst in dem kleinsten Raum ist für ein solches Gerät an der wand immer noch Platz und durch die erhöhte Anbringung ist es u.U. besser möglich, den Raum schallmäßig richtig zu erfassen, zumal es keine Schwierigkeit macht, den Empfänger so aufzuhängen, dass er schräg von oben strahlt, dabei kann die Schräge der Abstellung mit sehr einfachen Mitteln eingestellt werden, ganz nach Wunsch des Hörers.
Die Bedienungsknöpfe werden vorteilhaft an der Schmalseite des Empfängers angebracht, sodass sie von dem Rahmen verdeckt sind. Gegebenenfalls können diese Knöpfe oder Anschlüs-
se auch auf der Rückseite des Rahmens angebracht sein. Auf diese Weise kann die ganze Einheit die Wirkung eines Bildes haben, die man nach Geschmack durch entsprechende Motive noch unterstützen kann.
Die Erfindung und weitere Einzelheiten werden anhand der Abb. 1 und 2 gezeigt.
Abb. 1a zeigt eine Vorderansicht des Gerätes und
Abb. 1b eine Aufsicht und
Abb. 1c einen Querschnitt.
Die Schalter des Empfangsgerätes ist in an sich bekannter Weise - hier nicht näher dargestellt - in einem Gehäuse 1 untergebracht. Dieser Kasten 1 ist in einem Rahmen 2 eingebaut, beispielsweise mit Hilfe von Winkelstücken 3. Der Rahmen hat eine solche Größe und Ausdehnung, dass er die Funktion einer Schallwand besitzt, dementsprechend wird er zweckmäßig aus Holz gemacht. Die Einbauöffnung kann mit einem Stoff 5 abgedeckt sein, wie es dies bei Radiogeräten an sich bekannt ist. Dieser Stoff soll den Weg der Schallstrahlen aus dem dahinterliegenden Lautsprecher möglichst wenig beeinträchtigen. Das Gehäuse 1 für den Empfänger soll möglichst flach sein oder, mit anderen Worten, eine geringe Tiefe aufweisen. Diese kann durch entsprechende Vergrößerung der Höhe bzw. Breite gegebenenfalls leicht erreicht werden. Es ist dabei möglichst darauf zu achten, dass die Ansicht solche Proportionen zeigt, die ästhetisch befriedigen. Für die Aufhängung sind an dem Gehäuse 1 Ösen 4 vorgesehen, mit deren Hilfe das Gerät an der Wand auf entsprechend eingetriebene Nägel aufgehängt werden kann. Die Aufhängung ist dabei parallel zur Wand. Die Knöpfe und Griffe 6 sind auf der Schmalseite des Gehäuses 1 untergebracht. Auf dieser Seite liegen auch die nicht näher dargestellten Anschlüsse. Es kann natürlich für die Aufnahme dieser teile gegebenenfalls die Rückwand des Rahmens zur Hilfe genommen werden. Der Empfänger kann auch in der schrägen Lage aufgehängt werden, dafür zeigt Abb. 2 ein Beispiel. In dieser Abbildung hat das Gehäuse 1 mit dem Empfänger eine Nase 6', die auf einem Winkelstück 7 an der Wand aufliegt, dann besitzt der Rahmen 2 eine Öse 8. Mit dem Faden 9 kann dann unter Einrechnung der Neigung der Rahmen 2 und eine weitere Öse 10 an der Wand befestigt werden.
Das Gehäuse 1 braucht nicht unbedingt vollständig nach allen Seiten geschlossen zu sein; wenn dies auch aus Zweckmäßig-
keitsgründen vorzuziehen ist. Es kann also der Einbau über das Chassis erfolgen, das evtl. auf der Oberseite gegen Eindringen von Staub schützt.
Claims (3)
1. Empfangsvorrichtung für Rundfunk, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger (1) in vorzugsweise flacher Bauart in einem als Schallwand wirkenden Rahmen (2), vorzugsweise aus Holz, eingebaut ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger (1) oder Rahmen (2) Befestigungsmittel (4, 6, 8) aufweist, die geeignet sind, die Geräte an einer Wand aufzuhängen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungsknöpfe (5) und die Anschlüsse auf einer oder beiden Schmalseiten des Gehäuses evtl. auch auf der Rückseite des Rahmens (2) angebracht sind.
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