DEP0011785DA - Kristall-Tonabnehmer für Plattenspieler - Google Patents

Kristall-Tonabnehmer für Plattenspieler

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DEP0011785DA
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Germany
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needle
crystal
crystal pickup
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sapphire
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich Zimmermann
Original Assignee
ELECTRO-ACUSTIC GmbH, Kiel
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Description

Es sind Kristall-Tonabnehmer bekannt, bei denen der Nadelhalter einerseits elastisch im Gehäuse gelagert ist und andererseits durch ein elastisches Zwischenlager mit dem Kristall verbunden ist, der seinerseits im Gehäuse durch ein elastisches Endlager gehaltert ist. Man hat bei derartigen Anordnungen einen Saphirstift verwendet, der so klein dimensioniert war, daß die Spitze nur eben aus dem Nadelhalter herausragt. Es ergab sich dabei ein Abstand der Spitze vom Drehpunkt von ca. 2 -3 mm. Diese Anordnungen hatten zwar eine sehr hohe Abstimmung, besassen aber eine verhältnismässig grosse Rückstellkraft. Dieses ist jedoch sehr nachteilig, weil hierdurch ein grösserer Auflagedruck erforderlich gemacht wird und dadurch wiederum eine starke Abnutzung der Nadel und der Platte erfolgt.
Die sonst üblichen Stahlnadeln oder auch längeren Saphirstifte hatten dafür den Nachteil, daß sie mit ihrer Eigenfrequenz zu niedrig liegen, was sich besonders nachteilig auf die Frequenzkurve auswirkt, dabei sind die sonst üblichen Saphirstifte von der Länge der normalen Stahlnadeln, d. h. ca. 16 mm lang.
Die der Erfindung zugrunde liegenden Untersuchungen haben gezeigt, daß sich bei einem Kristall-Tonabnehmer in der angedeuteten Bauart mit elastischen Lagern eine äusserst kleine Rückstellkraft bei hoher Abstimmung des Gesamtsystems und guter Empfindlichkeit bei richtiger Dimensionierung der Nadel ergibt.
Gemäss der Erfindung ist die Nadel, die eine harte Spitze, beispielsweise aus Edelstahl oder Edelstein, zweckmässig Saphir, besitzt, mit einem Schaft versehen, dessen Länge zwischen 5 und 12 mm und dessen Stärke zwischen 1,4 und 3 mm liegt, dabei wird das Gewicht durch zweckmässige Wahl des Materials des Nadelhalters, z. B. Kunststoff oder Leichtmetall, möglichst klein gehalten. Das spezifische Gewicht des Materials soll unter 3 liegen. Die Nadel liegt in ihrer Länge bei den angegebenen Abmessungen etwa in der Mitte zwischen den üblichen Stahlnadeln und den Saphirspitzen, wie sie bei Kristall-Tonabnehmern bisher verwendet worden sind. Die Stärke der Nadel wird jedoch über das übliche Maß hinaus bemessen.
Ein besonderer Vorteil ergibt sich bei der Einhaltung dieser Bemessungsvorschriften nach der Erfindung dadurch, daß die Nadel auswechselbar ausgebildet werden kann. Dieses geschieht zweckmässigerweise dadurch, daß die Nadel selbst mit einem Gewinde versehen ist, das in den Nadelhalter eingedreht wird. Man erhält so einen Kristall-Tonabnehmer mit auswechselbarer Saphirnadel und einer Rückstellkraft von ca. 10 g/ 100/u bei einer Abstimmung, die weit über dem zu übertragenden Frequenzbereich liegt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt:
1) bedeutet das Gehäuse des Tonabnehmers, in dem ein Transversal-, insbesondere Sattelschwingungen ausführender Kristall 2 im Lager 3 elastisch weich gelagert ist.
Unter Sattelschwingung wird eine transversale Schwingung verstanden, bei welcher der Schwinger die Form einer Sattelfläche besitzt, bei der also im Falle einer quadratischen schwingenden Platte zwei einander gegenüber liegende Eckpunkte miteinander gleichphasig, jedoch gegenphasig mit den beiden anderen Eckpunkten der Platte schwingen. 4 ist ein Nadelhalter, der in einem Drehgelenk 5, das mit Gummi umgeben ist, ebenfalls elastisch im Gehäuse gelagert ist. Nadelhalter 4 und Kristall 2 sind durch ein Gummilager 6 weich miteinander verbunden. 7 ist der Schaft der Abspielnadel mit Saphirspitze 8, der an seinem oberen Ende ein Gewinde trägt, mittels dessen er in den Nadelhalter 4 einschraubbar ist. Der Schaft besteht aus Aluminium und hat etwa eine Länge von 8 mm bei etwa 2 mm Stärke.

Claims (4)

1. Kristall-Tonabnehmer, bei dem Nadelhalter und Kristall untereinander elastisch verbunden und beide elastisch um Gehäuse gelagert sind, mit einer Nadel mit harter Spitze, vorzugsweise Saphirnadel, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel eine Länge besitzt, die zwischen 5 und 12 mm liegt, bei einer Stärke zwischen 1,4 und 3 mm.
2. Kristall-Tonabnehmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material des Nadelschaftes ein spezifisches Gewicht unter 3 besitzt.
3. Kristall-Tonabnehmer nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel auswechselbar ist.
4. Kristall-Tonabnehmer nach einem der Ansprüche 1 - 3 dadurch gekennzeichnet, daß die Nadel am Ende mit einem Gewinde versehen ist.

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