DEP0011623DA - Plattendurchführung - Google Patents

Plattendurchführung

Info

Publication number
DEP0011623DA
DEP0011623DA DEP0011623DA DE P0011623D A DEP0011623D A DE P0011623DA DE P0011623D A DEP0011623D A DE P0011623DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bushing
plate
wall
insulator
bulges
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Dipl.-Ing. Berlin-Charlottenburg Sessinghaus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Publication date

Links

Description

Wanddurchführungen hat man in der Weise ausgebildet, dass man einen Durchführungsbolzen durch ein zylindrisches Hartpapier- oder Porzellanrohr geführt hat. Bei diesen Durchführungen ergeben sich Schwierigkeiten bei der Herstellung, da das Material nicht immer so gleichmässig ist, dass die Durchschlagsspannung höher als die Überschlagsspannung ist, so dass bei der Prüfung viele dieser Isolatoren als unbrauchbar ausfallen. Man hat deshalb schon vorgeschlagen, plattenförmige Durchführungen zu verwenden, bei denen durch ein Loch in einer Platte aus Isoliermaterial der Leiter geführt ist. Diese Plattendurchführungen haben aber den Nachteil, dass zur Erzielung der erforderlichen Überschlagsfestigkeit viel Platz beansprucht wird.
Gemäss der Erfindung wird zur Vermeidung dieser Nachteile die Plattendurchführung mit zum Leiter konzentrischen Wulsten versehen. Dadurch wird die Überschlagsfestigkeit erhöht, ohne dass die Abmessungen der Durchführung zu gross werden. Besonders zweckmässig ist es, die Wanddurchführung so auszubilden, dass sie im Querschnitt die Form eines wellenförmig gebogenen Bandes besitzt. Ist die Wanddurchführung an einer Aussenwand angeordnet, so empfiehlt es sich, auf der Freiluftseite die Wulste zu verstärken, um auch hier dieselbe Sicherheit wie auf der Innenseite gegen Überschlag zu erhalten. Zweckmässig ist es hierbei, eine Schrägstellung vorzunehmen, um die Bildung von zusammenhängenden Wasserfäden von der einen zur anderen Seite eines Wulstes zu vermeiden bzw. zu vermindern.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Bei der Anordnung nach Figur 1 besteht die Wanddurchführung aus einer Platte 1 aus Isolierstoff und einem Durchführungsbolzen 2. Konzentrisch zu diesem Durchführungsbolzen sind Wulste 3 auf der Platte vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass es sich um eine Durchführung an einer Aussenwand handelt. Infolgedessen sind die Wulste auf der Aussenseite, im Ausführungsbeispiel der rechten Seite, verstärkt, um auch bei Verschmutzung die gleiche Überschlagssicherheit zu erhalten wie auf der Innenseite. Gegebenenfalls kann man auch, wie in der Zeichnung angedeutet, die Achse des Isolators schrägstellen, so dass noch ein besserer Schutz bei Regen erzielt wird. Auch eine Ausbildung der Wulste, wie strichliert angedeutet, kann vorteilhaft sein.
Besonders zweckmässig ist es, die Ausbildung des Isolators so vorzunehmen, dass er im Querschnitt die Form eines wellenförmig gebogenen Bandes erhält. Man erzielt dadurch eine grosse Materialersparnis. In den Figuren 2 bis 4 ist ein solcher Isolator dargestellt. Wie aus Figur 2 ersichtlich, besteht er im Querschnitt aus einem wellenförmig gebogenen Band. Man kann auch hier, wenn es sich um einen Isolator für die Aussenwand handelt, wie auf der linken Seite gestrichelt angedeutet, die Wulste auf der Aussenwand verstärken und gegebenenfalls den Isolator schräg stellen. Besonders zweckmässig ist es, den Isolator mit radialen Rinnen 4 zu versehen, damit die Bildung von zusammenhängenden Wasserfäden von der einen zur anderen Seite des Wulstes vermieden wird. Im Ausführungsbeispiel besteht jede radiale Rinne aus einzelnen Abschnitten, doch kann man durchgehende Rinnen anwenden. An Stelle von Rinnen können auch radiale Erhebungen (Kanten) vorgesehen werden.
Man kann den Isolator aus einem durchsichtigen Stoff, z. B. Glas, oder einem Kunstharzstoff herstellen, so dass der Isolator gleichzeitig als Fenster dient.
Um eine bessere Feldverteilung und bei einer Aussenwand einen Regenschutz für die Durchführung zu erzielen, kann man noch einen konischen Schutzkragen aus Metall vorsehen. In Fig. 5 ist dies dargestellt, wobei der geerdete Kragen mit 5 bezeichnet ist. Soll dieser Kragen oder Mantel lediglich als Regenschutz verwendet werden, so kann man ihn auch aus Isoliermaterial herstellen.

Claims (5)

1. Plattendurchführung aus Isolierstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seiten der Durchführung mit zum Durchführungsbolzen konzentrischen Wulsten versehen sind.
2. Plattendurchführung, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Durchführung, dass sie im Querschnitt die Form eines wellenförmigen Bandes besitzt.
3. Plattendurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung der Durchführung an einer Aussenwand auf der Aussenseite die Wulste verstärkt sind.
4. Plattendurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator aus einem durchsichtigen Stoff, z. B. Glas, hergestellt ist.
5. Plattendurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf der Aussenseite radiale Rinnen bzw. Kanten besitzt.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2852889A1 (de) Elektrischer freileitungsisolator mit einem zugstab aus organischem material
DE1615039B2 (de) Isolieranordnung für Hochspannung
DEP0011623DA (de) Plattendurchführung
DE824522C (de) Elektrische Entladungsroehre
DE1590413A1 (de) Koaxiales Hochfrequenzkabel mit scheibenfoermigen Abstandhaltern zwischen Innen- und Aussenleiter
DE3501356C2 (de)
DE694553C (de) Aus einem schwach federnden Isolierstoffpresskoerper bestehende Wand- oder Deckenleiste zur Befestigung der Leitungsschellen fuer elektrische Leitungen
DE713684C (de) Wanderpfeiler
DE763640C (de) Elektronenroehre mit einem von der Gitterspannung abhaengigen Durchgriff
DE470018C (de) Anordnung zum Schutz liegend eingebauter Doppelkappen-Isolatoren gegen durch Voegel eingeleitete UEberschlaege
AT130800B (de) Glasgefäß mit mindestens zwei durch die Wandung geführten Elektroden verschiedenen Potentials.
DE1590410C3 (de) Hochspannungsisolator aus Glas
DE372248C (de) Verfahren zur Herstellung von Isolatoren
AT99864B (de) Einteiliger Hängeisolator.
DE899963C (de) Schottendurchfuehrung
DE681992C (de) Entladungsroehre mit einem Quetschfuss
DE1615892A1 (de) Isolator-Schutzvorrichtung
DE459295C (de) Haengeisolator der Kappenbauart
AT252348B (de) Stützenisolator für ein Freileitungsseil
DE912116C (de) Anordnung fuer rohrfoermige Hochspannungsisolatoren mit einem oder mehreren Zwischenboeden
DE1465873A1 (de) Haengeisolator aus Kunststoffen
AT163397B (de) Mehrfache elektrische Entladungsröhre
AT139987B (de) Elektrische Vakuumröhre.
DE1515970A1 (de) Schalttafelgehaeuse aus Kunststoff
DE877293C (de) Waschmaschine, insbesondere elektrische Haushaltswaschmaschine