DEP0011623DA - Plattendurchführung - Google Patents
PlattendurchführungInfo
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Description
Wanddurchführungen hat man in der Weise ausgebildet, dass man einen Durchführungsbolzen durch ein zylindrisches Hartpapier- oder Porzellanrohr geführt hat. Bei diesen Durchführungen ergeben sich Schwierigkeiten bei der Herstellung, da das Material nicht immer so gleichmässig ist, dass die Durchschlagsspannung höher als die Überschlagsspannung ist, so dass bei der Prüfung viele dieser Isolatoren als unbrauchbar ausfallen. Man hat deshalb schon vorgeschlagen, plattenförmige Durchführungen zu verwenden, bei denen durch ein Loch in einer Platte aus Isoliermaterial der Leiter geführt ist. Diese Plattendurchführungen haben aber den Nachteil, dass zur Erzielung der erforderlichen Überschlagsfestigkeit viel Platz beansprucht wird.
Gemäss der Erfindung wird zur Vermeidung dieser Nachteile die Plattendurchführung mit zum Leiter konzentrischen Wulsten versehen. Dadurch wird die Überschlagsfestigkeit erhöht, ohne dass die Abmessungen der Durchführung zu gross werden. Besonders zweckmässig ist es, die Wanddurchführung so auszubilden, dass sie im Querschnitt die Form eines wellenförmig gebogenen Bandes besitzt. Ist die Wanddurchführung an einer Aussenwand angeordnet, so empfiehlt es sich, auf der Freiluftseite die Wulste zu verstärken, um auch hier dieselbe Sicherheit wie auf der Innenseite
gegen Überschlag zu erhalten. Zweckmässig ist es hierbei, eine Schrägstellung vorzunehmen, um die Bildung von zusammenhängenden Wasserfäden von der einen zur anderen Seite eines Wulstes zu vermeiden bzw. zu vermindern.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Bei der Anordnung nach Figur 1 besteht die Wanddurchführung aus einer Platte 1 aus Isolierstoff und einem Durchführungsbolzen 2. Konzentrisch zu diesem Durchführungsbolzen sind Wulste 3 auf der Platte vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass es sich um eine Durchführung an einer Aussenwand handelt. Infolgedessen sind die Wulste auf der Aussenseite, im Ausführungsbeispiel der rechten Seite, verstärkt, um auch bei Verschmutzung die gleiche Überschlagssicherheit zu erhalten wie auf der Innenseite. Gegebenenfalls kann man auch, wie in der Zeichnung angedeutet, die Achse des Isolators schrägstellen, so dass noch ein besserer Schutz bei Regen erzielt wird. Auch eine Ausbildung der Wulste, wie strichliert angedeutet, kann vorteilhaft sein.
Besonders zweckmässig ist es, die Ausbildung des Isolators so vorzunehmen, dass er im Querschnitt die Form eines wellenförmig gebogenen Bandes erhält. Man erzielt dadurch eine grosse Materialersparnis. In den Figuren 2 bis 4 ist ein solcher Isolator dargestellt. Wie aus Figur 2 ersichtlich, besteht er im Querschnitt aus einem wellenförmig gebogenen Band. Man kann auch hier, wenn es sich um einen Isolator für die Aussenwand handelt, wie auf der linken Seite gestrichelt angedeutet, die Wulste auf der Aussenwand verstärken und gegebenenfalls den Isolator schräg stellen. Besonders zweckmässig ist es, den Isolator mit radialen Rinnen 4 zu versehen, damit die Bildung von zusammenhängenden Wasserfäden von der einen zur anderen Seite des Wulstes vermieden wird. Im Ausführungsbeispiel besteht jede radiale Rinne aus einzelnen Abschnitten, doch kann man durchgehende Rinnen anwenden. An Stelle von Rinnen können auch radiale Erhebungen (Kanten) vorgesehen werden.
Man kann den Isolator aus einem durchsichtigen Stoff, z. B. Glas, oder einem Kunstharzstoff herstellen, so dass der Isolator gleichzeitig als Fenster dient.
Um eine bessere Feldverteilung und bei einer Aussenwand einen Regenschutz für die Durchführung zu erzielen, kann man noch einen konischen Schutzkragen aus Metall vorsehen. In Fig. 5 ist dies dargestellt, wobei der geerdete Kragen mit 5 bezeichnet ist. Soll dieser Kragen oder Mantel lediglich als Regenschutz verwendet werden, so kann man ihn auch aus Isoliermaterial herstellen.
Claims (5)
1. Plattendurchführung aus Isolierstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seiten der Durchführung mit zum Durchführungsbolzen konzentrischen Wulsten versehen sind.
2. Plattendurchführung, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung der Durchführung, dass sie im Querschnitt die Form eines wellenförmigen Bandes besitzt.
3. Plattendurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung der Durchführung an einer Aussenwand auf der Aussenseite die Wulste verstärkt sind.
4. Plattendurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolator aus einem durchsichtigen Stoff, z. B. Glas, hergestellt ist.
5. Plattendurchführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie auf der Aussenseite radiale Rinnen bzw. Kanten besitzt.
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