DEP0011581DA - Verstärker - Google Patents

Verstärker

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Publication number
DEP0011581DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
voltage
capacitor
relatively large
during operation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Dr. Krug
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Siemens und«Halske München,den
■Aktiengesellschaft* Bl, Nr*
Briefanschrift:
München 1
Dienerotrasce 16/16
B IX
Verstärker ; ,
Die Erfindung bezieht sich auf einen
für Meoszweoke Verwendung findetpSolahe Verptärker dienen der Messung,Anzeige oder Aufzeichnung von Vorgängen,wobei insbesondere ©!sie Differentiation oder auch eine Jntegration vorgenommen werden soll»Zu diesem Zweck sind an geeigneten Stellen der Verstärkeranordnung Kapaa It äteo^rorge sehen, die als Differeatiationsb©2w«Jntegrations-Kapazltät wirksam sinüUDabei ist es in Tlelen !'allen'' erwünscht,den Verstärker in sonst üblicher WeIo e zu betreiben und wahlweiseibeispielsweise zur Jntegrationsmessungf i Jntegrationskondensator. einzusähalten»
Allgemein hat die Erfindung aber auch Bedeutung für Widerstands« kapazitätsgekoppelte Verstärker,bei denen relativ grosse KopplungDkapazitäten rerwendet werdene&^lche Verstärker eigenen sich insbesondere zur Verstärkung nieSriger Frequenzen oder langsamer Spannungllv£rgänge,wie sie vielfach für Messzwecke,Elektrokardiographen ueweverwendet werden9Bei solchen Verstärkern hat es siah herausgestellt,dass beim Einschalten oder teilweise Jnbetrieb« setaen des Verstärkers zunächst ein starker Einschaltstromsto'ss ©rfslgt.Dies hat bei an den Verstärkern angeschlossenen Messgeräten unerwünschte Wirkungen zur Folge,da sich die Messung nicht sofort bei der labetriebaahme vornehmen lässt,sondern erst nach Abklingen dieses Eiasshaltstromsto-sees beginnen kann*Weiterhin können bei Verwendung empfindlicher Messgeräte Schädigungen && denselben auftreten,Die Erfindung hat sich die Aufgfeb'e gestellt,den Einschaltstrcmstoos bei solchen Verstärkern au vermindere oder ganz zu unterdrücken*
Die Erfindung bestellt darin,dasa bei einem Bolchea Verstärker, bei dem sich zwischen zwei Stufen S«Jhaltglieder mit einer oder mehreren Relativ grcssen Kapazitäten befinden,Mittel vorgesehen
PA 9/61ß/lo6
sind ,Sie Tor Inb^ri^rbe^btttthiBe^^a^Yi^ vor Ausführung^-der .Messung oder Anzeigöwifladung des bezw,der Kondensatoren auf die im Betrieb auftretenden Spannungswerte 'bewirken,, Zu diesem Zweck kann z»B»eine Spannungsteilersohaltung vorgesehen sein,die zur Entnahme der zur Aufladung notwendigen Spannung dient.Die Spannungsteilerschaltung ist zweckmäsaig einstellbar,uai entsprechend den streuenden Werten des Leckwiderstandee des jeweils verwendeten Kopplungskondensators den richtigen Spanmingswert einregulieren zu können.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden: Die FIg,1 zeigt eine Stufe eines widerstands-kapazltätsgekoppelt@n Te'rstärkers schematiach in ihren für die Erfindung wesentlichen Teilen.Die Röhren 1 und 2,deren Kathoden §m negativen Pol 4er Anodenspannungοquelle liegen,erhalten ihre Aa&ÄÄnjapAjixnuigen, ülier die Anodenwiderotände 3 unä 4,Die Kopplung von der Anode Ger Röhre 1 auf das Gitter der Röhre 2 wird durch den Kopplungskcndsnveator 6 vorgenommen,Dieser Kondensator ist zur Verstärkung niedriger Frequenzen oder langsamer Spannungsschwankungen überaus groBS beiuesoen und weint beispielsweise eine Kapazität in der Gröasenordnung von mehreren μϊ auf,Die Aufladung dieses Kondensators im Eetrieb erfolgt normalerweise Uber/den Anodenwiderstand 3 elaerseits und den Gitterableitwiderstand \ andererseits.Durch die Grosse des nicht zu vermeldenden Leckwiderstandeα des Kopp-,lungskondensatori 5, der in der Zeichnung gestrichelt dargestellt uä4 mit 7 bezeichnet ist,ergibt sich eine Spannungsteilung,wobei die am Kondensator liegende Spannung sich entsprechend der Grösse 6er Widerstände 3,6 und 7 im Betrieb auf einen bestimmten Wert einstellteDie Erfindung stellt nun diesen im Betrieb auftretenden^ Spannung s zu et and künstlich dadurch her ,dass eine aus den Widerständen 8 und 9 bestehende" Spannungsteilerschaltung vorgesehen 1st,file Jeweils dann eingeschaltet ist,wenn der Verstärker nicht arbeitet oder zumindest keine Messung erfclgtsZu diesem Zweck ist der Umschalter 10 vorgesehen,der äenr-Ko-pplungskondensator 6 wahlweise an das Gitter der Röhre 2 und an den Spannungsteiler legt,, Aus Gründen der Stromersparnis kann der Spannungsteller D und Q im. Betrieb abgeschaltet werden,wozu ein besonderer Umschalter 11 vorgesehen ist,der mit dem Schalter 10 zusaSenarbeitet^Die Umsohaltvorrichtung kann für sich betätigt werden j es ist aber auch aiSglioh., sie mit einem zum Inbetriebnehmeii. des Verstärkers oder eines Teiles desselben dienenden Schalter^ zu kuppelnder Spannungsteiler 8 und 9 ist zweckmässig einstell bar „ Uh. einfacher1 Weise kann dieser so ausgebildet sein,dass die Widerstände S unJL 9 zu einem GeSantwlderstand vereinigt sind,wobei durch eine verschiebbare Abgr e if schelle der Abgriff kontakt für den Sc.hslter 10 ,■aach Bedarf eingestellt werden kann.
Jn FIg92 ist einiMB^&v&B-^UM^sn^iigBb^r^plBl für öle Erfladung axrecThwaJLiototTHier harxiel^^ sich um einen Tntegrat ioneverstärker, Ee siaS hierbei wiederum 3 Röhrenstufea dargestellt,wobei der Jntegratisnskendensator 12 im Ausgangskreis der Röhre 13 und im BÄagang ler Röhre 14 angeordnet isteBeim Arbeiten mit einem eolohen Verstär« kes? nlvi. aeiat der Verstärker iür normalen Betrieb eingeschaltet und es ergaben sioh dann beim Anschlieeaen des Jntegrationskondensators e'ep&OxBiütig®^ Eiaschaltstösse.Die Ursache hiervon ist äer Aufladev^rgang des Jntegrationskendensators auf die Betriebespannung,wobei @löh infolge ter Jntegratici. eine hohe Spannungsdifferens mit sehr gresser Zeitkonstante in der Verstärkung ergibt,Um diesen Nachteil zu Termeidea.ist entsprechend der Erfindung ein Umschalter 16 yarge-.sehen, ler in der einen, nioht gezeigten Sohaltstel lung den Jntegrati«askondensator anzuschliessen gestattet,während.in der anderen,in der Zeichnung dargestellten Schaltlage,eine Verbindung mit dem aus den Widerständen 16 ukl 17 gebildeten Spannungeteiler yorgentoaen wird^Der Spannungsteiler 16 und 17 wird mit seinen Widerständen so fcemessen,äaas weitgehend die im Setrieb sich ergebenden Spannungswerte auch im Ruhezustand am Jntegrationekondensator vorhanden sind«
Anlagen; 7 Patentansprüche
2

Claims (2)

  1. PatentansprU. ο Ii e
    1, Verstärker j Ιηιφθ-mmäere tUr~~lfästttnt<tio^^^r^Trivtüh zwlsoh^u--sww?-i--TrBTstärkert{ftu>e-D. Schaltglieöer mit einer oder ' mehreren relativ grossen Kapazitäten tefladen,daduroh ge~ kennzeichnet,dass Mittel vorgesehen sind,die vor Inbetriebnahme des Verstärkers oder vor Ausführung der Messung oder Anzeige a4ne Aufladung des oder der relativ grossen Kondernoatoren auf die im Betrieb auftretenden Spannungswerte 'bewirken. '
  2. 2. Verstärker nach Anspruch !,gekennzeichnet durch eine Spannungsteilers chaltung zur Entnahme der zur Aufladung notwendigen Spannung,, _" ;· . · '
    3» Verstärker nach Anspruch-2,dadurch gekennzeichnet,daas die
    Spannung steiler schaltung @φ^^^3^^^ istn '
    4* Jirstärker nach, Anspruch 1 bis 3,dadurch gekea
    daos eine Umschaitvorrichtu-ng tfpfgeeehen -ist,die weise mit dem zur Inbetriebnahme des Verstärkers oder Teilen fessel" en dienenden Schalters gekuppelt ists,
    Verstärker laoli Anspruch χ bis 4,dadurch ge ksnnze lehnet, ■-dass die Spannungsteiler schaltung Im Betriehszustand ii.es Verstärkers ab schaltbar.ist»
    Verotärker nach Anspruch 1 bia 5,dadurch gekennzeichnet', J.asa er als Widerstands-kaoazltätsgekoppelter Verstärker mit relativ grosser. Kopplungskapazitäten zur Verstärkung niedriger Frequenzen oder langsamer Spannuiigsvorgänge auagebildet ist un-d eine Aufladung des oder der Kopplungskondeneatoren auf die im Betrieb auftretenden SpannungiEerte erfolgte '
    fp Verstärker nach Anspruch 1 bis 5,dadurch geke^nselehnet,
    dass er als Jntegrationsverstarker mit relativ hoher JntegratlorLskapagität ausgebildet ist und eine Aufladung dee Jntegrationskondensators auf die im Betrieb auftretenden, erfolgt?

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