DEP0011136MA - - Google Patents

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DEP0011136MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 11. Januar 1954 Bekanntgemacht am 16. Februar 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Bei Einrichtungen für die dielektrische Erwärmung von Stoffen erfolgt die Erwärmung der Stoffe zwischen den Elektroden eines Kondensators. Diese sogenannten Arbeitskondensatoren werden im allgemeinen mit einer parallel geschalteten meist regelbaren Induktivität auf die Frequenz des Generators gemäß Fig. ι abgestimmt. Der Schwingkreis wird hierauf so stark an den Generator angekoppelt, daß bei voller Abstimmung der Arbeitskondensator eventuell eine zu große Leistung aufnehmen würde. Durch Änderung der Induktivität verschiebt man nun den Arbeitspunkt auf der einen Seitenflarike der Resonanzkurve bis die gewünschte verminderte Leistung im Kondensator erreicht ist. Auf diese Weise ist es z.B. möglich, die im Arbeitsgut induzierte Leistung konstant zu halten oder auch diese nach einem bestimmten Programm zu ändern.
Die Kapazität des mit Stoff gefüllten Arbeitskondensators ist bei stationären oder Durchlauf- einrichtungen größerer Leistung relativ groß (> 1500 pF). Entsprechend fällt die Abstimminduktivität klein aus (< 0,1 ^H). Derart kleine Induktivitäten sind dann nur in Form breiter relativ kurzer Bänder oder Schienen herstellbar.
Handelt es sich um eine Anlage mit mehr oder weniger gleichbleibender Ladung, wobei die Elektrodendistanz nicht verändert zu werden
509 658/201
P 11136 VIII dl 21h
braucht, bietet auch bei großer Kapazität und großem Hochfrequenzstrom die Ausbildung der kleinen Induktivität für betriebsmäßige Regulierung keine besondere Schwierigkeit. Muß jedoch die Elektrodendistanz wegen unterschiedlicher Ladung veränderlich" sein, so wird zwischen der Induktivität und der beweglichen Elektrodenplatte eine flexible Leitung, z. B. in Form eines Bandes, eingeschaltet. Nachteilig ist dabei die bestehende ■ίο Überschlagsgefahr infolge der scharfen Kanten der Bänder. Ferner kann sich das dünne Band s.tark erwärmen, und es besteht die Gefahr des Verbrennens oder des Brechens. Bei großer Verstelldistanz ist ein relativ langes Band notwendig, dessen Induktivität allein die Größe der Abstimminduktivität erreichen kann, wodurch sich die Induktivitätsänderung verringert.
Diese Nachteile, bedingt durch die nicht zu vernachlässigenden Verbindungen zwischen dem veränderbaren Arbeitskondensator und der Abstimminduktivität, werden durch die Erfindung vermieden.
" Die Erfindung betrifft. eine Anordnung des Arbeitskondensators mit der Abstimmspule bei einer Anlage für dielektrische Erwärmung; sie besteht darin, daß die Elektrodenplatten an. .ihren Rändern unmittelbar in zueinander paarweise parallele Stromschienen übergehen, welche senkrecht zu den Elektrodenplatten angeordnet sind, und daß die Stromschienen durch einen verstell^ baren Kurzschließer verbunden sind.
Die Anordnung kann dabei so getroffen sein, daß ein oder mehr Schienenpaare vorgesehen sind. Die Schienen können dabei an einer oder mehr Kanten von rechteckigen Elektroden angeordnet sein.
Die günstigsten Verhältnisse hinsichtlich kleinster
Abstimminduktivität und kleinster Verluste wird erreicht durch Anordnung mehrerer Schienenpaare.
Die Erfindung wird an Hand eines Ausführungsbeispieles Fig. 2 näher erläutert.
ι und 2 sind Elektrodenplatten des Arbeitskondensators. Ihre linken Ränder gehen unmittelbar in die Stromschienen 3 bzw. 4 über. Diese Stromschienen liegen parallel zueinander und stehen senkrecht zu den Elektrodenplatten i und 2. Die Schienen sind durch einen verstellbaren Kurzschließer 5 verbunden. Für die Verschiebung des Schiebers ist eine Verstellspindel 6 vorgesehen. Die Schienen und der Kurzschließer, bilden die Ab-Stimminduktivität. Zur Erhöhung der Strombelastung bzw. zur Verminderung der Abstimminduktivität können mehrere Schienenpaare vorgesehen werden. Je nach Anwendungszweck können diese Schienen z. B. an zwei gegenüberliegenden Plattenkanten liegen, wobei der Arbeitskondensator für eine Durchlauferwärmung verwendbar ist. Es können die Stromschienen auch an drei Seiten angeordnet werden, wenn die Beschickung und.
Leerung des Arbeitskondensators von der gleichen Seite her erfolgt.
Die Zuleitung nach dem Generator erfolgt von den Plattenrändern aus. Die Zuleitung kann mehrfach unterteilt und über die Plattenränder verteilt, sein. Es können auf diese Weise auch mehrere Generatorröhren parallel geschaltet werden.
Die Anordnung ermöglicht einen besonders zweckmäßigen Aufbau der Hochfrequenzanlage. Es sind keine flexible Leiter vorhanden. Ferner wird die Überschlagsgefahr verhindert durch das Fehlen vorstehender Teile. Die Erwärmung der stromführenden Teile wird auf ein Minimum beschränkt. Die Platten lassen sich in einfacher Weise im Abstand ändern. Bei Verringerung der Plattenabstände, und der sich dabei ergebenden Vergrößerung der Kapazität kann die entsprechende Verringerung der. Induktivität durch Verstellen des Kurzschließers in einfacher Weise vorgenommen werden.
Die Anordnung findet vor allem Anwendung für die Erwärmung von Baumwolle od. dgl. im Durchlaufverfahren. Sie eignet sich aber auch für andere ähnliche Zwecke, beispielsweise für das Trocknen von Gießereikernen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    r. Anordnung des Arbeitskondensators mit der Abstimmspule bei einer Anlage für dielektrische Erwärmung, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenplatten an ihren Rändern go unmittelbar in zueinander paarweise parallele Stromschienen übergehen, welche senkrecht zu den Elektrodenplatten angeordnet sind, und daß die Stromschienen durch einen verstellbaren Kurzschließer verbunden sind. 95|
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stromschienenpaare vorgesehen sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschienen auf einer to Seite des Arbeitskondensators angeordnet sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschienen auf zwei zueinander gegenüberliegenden Seiten zugeordnet sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromschienen an drei Seiten angeordnet sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochfrequenzgenerator direkt an die Elektroden des Arbeitskondensators angeschlossen ist. . ,
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Hochfrequenzgeneratorröhren einzeln nach den Elektroden des Arbeitskondensators angeschlossen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen

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