DEP0010883DA - Hochvakuum-Entladungsröhre - Google Patents

Hochvakuum-Entladungsröhre

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Publication number
DEP0010883DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
grid
width
vacuum discharge
lattice
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Dr. phil. Katz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Si'esierio & Hölske Berliii-Sle^exisstadt, den
ktlilüft
p 10883 VI2Ic/21g D
PA 15/48 5«
Die Oisydicsthod© hat in.der Röiireiitechiiilc eine ausnerordentliela weite Verbreitung gef«»d©a» Allerdings i.at ihre AiiweadUEg auf !Öhren beochräalct ^ebliefcen, feel welchen keine alXssu hohen
arischen imoöe iirnä Kathode aiaitreten* Bei Betriebspg in der Gegend ¥on 1000 ? und öaraber hat πίβϊι dii* Erfahrung gedacht,, dass die Leoctiisdauer- eier Oxyükathocie für viele Zwecke nicht mehr auereicht. AwsiieiMera tritt wege« der bei hocli belasteten "Höhren freiw©r<äenden W-'irseracngea die Gefahr in erhötittis Masse auf, dass das Qitior eine so hohe Teropcratur anaiismt, dass @ε selbst emittiert. Die Biai&qdonöf'ihig&eit «äcs Q-it te rs dornst dabei aiireh Kathodenmateriesl sustande? welches von ώ©? Kathode nach des Gitter iibcrdasipft» Σ,β geliaßt iwn, iie hohe
lceit von öx^dltethoöen· auch "bei Hoebvaicuuss-EntisseE fur hohe Betriebsepanrmagen (1000 V and darüber) und äaralt Röhren hoher !»eis feting bei kleine» Abmessun gen nn& (VeQ&uer Leliensdaucr au ociiaffea, ¥?βηη κ an nach der Erfindung av:iocheii Anode und Kathode ein Oitter einfügt, daß im vwsenilitiheü ays fischen Stäbea oder B-IaOeI1S aufgebaut ist, deren Schmalseiten der Kathode aygtwaadt
kuersohnitt citr Gitter^t-'-ifoe kaon ohne laasulagsige Tertrosserung uev elek'troaeasbfangendea OfcerflMche ©o weit gesteigert werden, dsea von allen Funkten äes Gitt#ra die W'irae nach aussen gertii|t©nd abgeführt werden kann, um Ciittereaussionea au unterdrücken« Eic? lioiie fär®el«itfähi;:keit mit dtr Cchmalseite Beaäreciit aur Katä.oötnoberfllche oteiiender Gitterstege ΐεεηη nur dann ausgsnutst «verfien? wenn ei# entweder selbst »nit m halb 'des Äntladungsreusses stehenden Sütlkörpern in ferbiacluag
oder wenn, liadsre f?ut w:lns©lGitead# YsrMaatsagen. swisetion tcTDtegea «jiö aus ο en liegenden Xiiblkorpera etea i» Gesta von Höltestre'besn geschaffen werden. Die £o*mt8ung nit clor Sohsae seite eetikrpeht aar Kataodgiiols«rfläahe steheaäer Sitteratege
-X- Sad/fegr»
in .Zusamftienhang udt der Oxyd&athode ferner die Mä ilen Durchgriff aer Anode, ohne Anwendung eigner Gitterd und ohne ilt^rssassige 'Verringerung u&v Citteröff,mj.ngen so \^ au verkleiaorn, dasa d&e elektrische F^XcI Tor tier Kethoäe betriebsmsBig'nicht so hohe Werte erreiclat^ dass durch die elektrostatischen Kräfte die Kmissionssciaieht abgerissen v/
Ira Sinne ser Erfindung liest es ferner, eise Ksthoö au verwerte en ,> die von sich ame schon teeii&e odor *-/enl$ Mei^ gala Abspalten von Emiseionsetoffpttrtice-ln besitÄ «eiche diese Eigensch&ft aufweisen, «rh::?lt »nan "b dan«, v/enn iaaii ei η« η EjaiaoionsiitoXf vorrat gegeßaber der Ä3i Kit ei»er Schicht bedeckt, die mis dieiit -besi&ohbarten Setallbanöern oder -drillte» besteht« Durch die awiücheii öea B-ind^rn oder Sräiiten verbleibenden Swischearause dringt öduerad g tmisöionsstoff ■ mach aussen» um ö®ü durcli Verdampfung enta forluöt auszugleichen« Ob bei öerartigea Kathoden cie Oberflüche ci.er den S?nisöioiisstoffvorrat "bedeckenden Schicht in ^ ΐί&η,ίκΟΏ. Erdalkatiffietalloxyci tr'.!^* oder das fir die ßai vc-ranti9-;ortXicbe Erä&llcaliwetali an Oxyclöciiichten eier IJ oder «l3:-*m5fsr absorbiert ist, ist im einia^lnen noch .nicht geklärt, Vieaeiitlich scheint ■ jedoch zu sein,, tiaae in ueia limiseionsstoffvorrat Iceduktionsvorg^iiete »tattfinflen, ftelche sietallischo® Sräalkali -freisacbon, sei es, c.aae et* «ich. dabei im eine thermische, eine elektrolyt!sehe Seruetsung oc.er «m die üecJuictio» öurcli rait •lesr OxjÖ£!Chicltt in Berührung .stehend© Metalle, wie Sickol?
oder durch die Zoraetzimc von Xorboa&ten eavtstchende Kohieaötoffrcete
iin{:sbeispiele der ilrfindung sind, soliesistiecb in aen Figuren dar^etelit·. In Pi^r 1 ist mit 1 eins iaidirekt bßheisti Glühkatäodi? beseicrmet, weiche au» dew den Heiakörper enthalten den Keraiailctcil 2 besteht, dieser KeraiBikteil kann an utiner oberfläche eine Iquipotentiairiäche 3 etv/a in uest&lt eines besonderen Mickels^lindero oder in Form einer durch üfri Elektrolyse o.ö^l, hergestellten ObsrriLchcnschiciit trag ijQTU'bcT iierrt der ^laisßioneötoffvorr&t 4, fcoiüpielBweise lirdalK'S-lir^etollpsete ufcliclier 2iisan.if;:eaGet2;ijiii% Dieuer ßtoffvorrst ist rrdt der fms eine© wickel«3rsht bestehenden Schicht 5 bedeckt. Ale WicieZdraht kommt beiopielsweisse ein Moly"bd'ln-, Tantal·» oder iolframdraht ia Betraoht^ Auf den Ärsissionevorsang einer solchen -Kathode würfle weitcir oben nchon n'iher ei&geganzen, ver Kathode ist asch der Erfindung übb aus
mit der Ücl^&Xsclte im ^eaantlichew senkrecht ζητ. K&thodärvübörflüane stehenden'Bindern oder Steril Gitter 6 vorgelagert. Im AuafUhruiigstaeiCTpiel nach Fi& ti;»Eteht ciiceci- Gitter mis einer V i el # sah!.. die auf mehreren Tra^bolaan 7 aufgereiht; ainci· Sie stehen «dt diesen BoIaen in sr^ßlicast guter w^irmelextender CS1
{•;egeben«nfails durch Hartlöten^ ^erbössert »ein kamu Ana »en werden an eiern Bolsea 7 in && »ich bekarmter V-eioc? Kühlkörper, bei spiel preise KlIbTf ahnen s, befestigt. 8 let die ssjdir.räri^che imocles ζ.E* aus Kupfer, die in bekii/miei· Weise sttssen mit Luft, WaoDsr oiler einen* arideren. Mittel gekühlt aeia kann. 1.3 empfiehlt üich, öl© JihmBiimm^on tier uitterstege 6 so su wählen, dasG dit Breite roelir ale das Dreifache der Dick© betragt xiüö der Abstand, a^isciies Kwei Otegeii nicht grosser ale Uic Breite iet» Je nach dar Hohe eier Betriebsap&nnuag wird man o&'oeJ, das förirlltiiis voa Breite sur Dicke noch vordre·a^ern und «ie Btcge en-^ür &iieiB~ ander rucken müsüca? ua das Fclrf Tor der Kathode genügend lcXein-■suhaltcia. Uk äie 'hrw^Ftmug des; -Gitters su · vermindern, kiinn maa in bekannter fefise die eier K&taoae augewsnaten xeile äer Oitterkcnstruktioii polieren und die felrraesbatrahlunf: en äer dem Gitter ö.biTte*aiiiitfc:n Hache durch Aufrauhe» oder ßchwaraea Yrrgrlifedern« i'ur Bohre« grösserer Jüeistung Kann mun geg€.aüöer tiea in der Figm etv;s äar-::e3tellte.ri Verhultsissen die jCö O'i.er cii® Kathode eue .mehreren TeilteratnodeB aer in ö üarsciotiillteii Art sa
In ü'ij^ir 2 ist eine weitere Auefihrun^siorrs einer Bohre nach der Erfindung d arge «ttvl.lt» Sie ßer i'igur 1 ent sprechend en. Seile tragen die gleichen Bcsu^saeichen, I&ö Sitter beßt^ht Liier tug sich In der Mags richtung der fiithocie er« treckenden Streben, die in dem rohriar^-igen lOihl'cyrper 9 enden. Ein aolchea Gitter ksmn man aua eiiicm ilolir, bei spiels? weise aus Kupfer, hcri>tt'llen, dss ia üeiner L'ingsrichtuas geaohlitst v;irä und bei dem die bö rtöbildeten Ste-re durcii ßohränkea 80 ^eotGllt «eroeiij öas»· ihre öchiaalseiten ia 'Wesentlichen senkrecht zur Kiithoueriobcrfl'/iche ateheii» itexi erhult sauf dieae Weige eine besonders /rute feume™ ableituag. vom Gitter su deia a.usoerhulb desG ttathodenrauiscß liegenden Kühlkörper.
Pie Kühlung d.©3 öer Kathode benachbarten Oit'oro ic aim im Bedarfs fall noch dadurch verl/eaeert Vieröen, ä&sü raan die ir^^er «3er eigentliches Gitterötege oder di^ GitterBtege eelbst hohl aus-

Claims (1)

  1. bildet und ein.· Sü&Lmtttel, wie Wasser, OX9 Quecksilber oder
    ga te
    1· Hochvakuum-Entladungsrohre für Betriebsspannungen· von 1000 ¥ und darüber, dadurch gekennzeichnet, dass der Ülektronengtroin von einer Oxyd kathode Relief ert wird, ü:mT@n üev Mode ne^enüher^ Dtiviieadea Flächen ein Gitter vorgelagert; ist, das im wesentlichen aus bandförmigen feilen (ringförmigen Scheiben, Steven) auf^e ist j, deren Schmalseiten «er K&thodfc
    2«' Bntladuagsröhr© nach Anspruch I? dadurch gek&nnzBielumt, üa:;j0 ü&.& der üathojöe benoohlasrte Gitter aus einem lie tall hoher Wirmeliiglceltj iniäbesoiid.ore Kupfer, auf^ecawt Ist und mit aussergö Intlaöungsrsiimes liegenden KühXfcörpern in gut wärmeeitender Verbindung steht.
    3«. i»iiXlaauag2.riSiir£ nach iriBpruch 2? dadurch oekennsieichaet, dass dss Gitter aus ringfönnit:;ea Scheiben aur^e'buut ist, öle τοπ gut wlriaeleitfähigen Stäben ·?€ trs^es weräfa*
    4« 'ilnflsöungoröhr© nach' Anspruch I9 äaänreh gelcerms©iclmet? dass das Verhältnis 6©.r Breite bus* Dicke der Gitterstege »ehr als 3 Taetra^ t»
    ;.-Snt3,ii.i'uiigeTötet nach Äaipruoii 4» ciaduroli .gekeiiöselchaet, 4ass Abatand i©r Öittersteg© höchstens gleich tier Breite öer e let·
    6· latlaäUQgsrtähris naoh Anspruch 1 oä®T einen «ey folgeii'lea? dsdaroii gelcemiaeiohaetg dass die Kathode aus ei aera indirekt beiisigtisii Hels&örpor bestölit^ <3©r gegebenenfalls unter Z schaltung einer Iquipotenti&lüehieht einen Osydbclag trügt, um ύ^η ©in Mantel, aug dicht· benachbarten Drahteaa. oder gelegt ist*

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