DEP0010075DA - Getriebe zur Ableitung ungleichförmiger Drehbewegungen - Google Patents

Getriebe zur Ableitung ungleichförmiger Drehbewegungen

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DEP0010075DA
DEP0010075DA DEP0010075DA DE P0010075D A DEP0010075D A DE P0010075DA DE P0010075D A DEP0010075D A DE P0010075DA
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Germany
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gear
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Wilhelm Dr.-Ing. Jockgrim Ludowici
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DK. Ilia. F. WüKSTHÜFK DB. F. WTXBSTHOFF
GKILWBILKRHOF «22 bt POST SlSBBIJDIIfGKN / PFAtaZ Tmvmroti: uxdatt/ mit ·«·-?
IA- 6288
Io. Septembwr 1^43
Dr. Ing.Wilhelm Ludowici, Jockgritü/Pfalz.
Getriebe, e Otifcndie, i unrnitoolbar kroftaohlfiaaigem Bingrifg Uliamluu
Es ist bekannt, von einem gleichförmigen Antrieb jierr**ungleichförmige Abtriebbewegungen abzuleiten, z.B. mittels elliptischer Zahnräder o.dgl. Vorliegende Erfindung ISet die Aufgabe der Schaffung eines ungleichförmigen Abtriebes von einem gleichförmigen Antrieb her unter Verwendung einfachster, allgemein üblicher Setriebeelemente , wie z.B. Stirnzahnräder oder Kettenräder und Kette»
Das Getriebe gemäss Erfindung besteht aus mindestens drei ständig mittelbar oder unmittelbar miteinander in kraftsenlÜsslgem Eingriff stehenden Scheiben, deren Drehwellen durch gelenkig miteinander gekuppelte Lenker verbunden sind, wobei^An- mS^S^^O'-triebfad eine von der An- und/oder Abtriebsachse abweichende Drehachse besitzen.
Bekannt ist ein sogen. RädeiVaie, bei dem drei Stirnzahnräder paarweise miteinander in Eingriff stehen und wobei die Drehachsen ier drei Räder paarweise untereinander durch gelenkig gekuppelte Lenker verbunden sind. Die Räder sind hierbei zentrisch gelagert« Ein solches Räder^ie dient zur tfeberbrückung der veränderlichen Abstände zwischen eir& Antriebsachse und .einer AbtriebeacS^^|Äp Erfindung besteht in einer Abänderung eines solchen bekannten RaV derknies derart, dass die zentrische Lagerung des mit der An- bzw. Abtriebsaches verbundenen Rades in eine exzentrische Lage übergeführt werden kann.
Auf dor Zeichnung ist eine AusfShrungsfοrm ^er ^rfinuurie; beispielsweise dargestellt, una zwar zei^t:
Fig. 1 eine Aufsicht auf ein aus drei Stirnräuern bestehendes Räderknie gemäss Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Fig. 1, zum Teil im Schnitt, Fig. 3 einen senkrechten Teilachnitt durch Fig. 2, Fig. 4 einen waagerechten Schnitt ungefähr nach Linie a-b durch Fig. 2.
Das Räderknie besteht aus einem Antriebsrad 1, einem Mittelrad 2 und einem Abtriebrad 3. Die Drehachsen der Räder 1 und 2 sind durch einen Lenker· 4, die der Räder 2 und 3 durch einen Lenker 5 miteinander verbunden.
Die Drehachsen 6-und 7 der Räder 1 und 3 sind a,uf Armen Si 9 gelagert, die ihrerseits wieder um Zapfen lo, 11 schwenkbar sind.
Diese Zapfen sind in Gehäusen 12, 13 gelagert, und d&e £s.pfen Io und 11 können um sich selbst gedreht werden, so dass die Drehachsen 6 und 7 der Räder 1 und 3 sich auf einem Kreisbogeri> bewegen. Bei der Darstellung der Fig. 2 ist der Arm 8, welcher- die Drehachse 6 des Antriebrades 1 trägt, so gedreht, dass"* die DreJiaobse 6 de a Rades I mit der Mittelachse des Gehäuses 12 zusacaiienfällt· JJsr Arm 9 ist so gedreht, dass die Drehachse 7 de? Rsdea 3 ihr-en gröeafcen. Abstand von der Mittelachse des Gehäuses 13 besitzt. Die Anordnung kann so getroffen sein, dass der Abstand zwischen der Mittelachae·des Zaofens lle^e^der Mittelachse der Welle 7 gleich dem Abstand der,·*;' Mittelachse des Zapfens 11 der Mittelachse des Gehäuses 13 ia;ij so dass die Exzentrizität des Rades 3 gegenüber dem Gehäuse 13 V0A Ilull bis zu dem Grösstwert veränderbar ist·
Wird das Gehäuse 12 von der Welle 14 her durch die ZatarM£<ifc)4£; und 16 in Umdrehung versetzt, so dreht sich das Antriebrad I1 wejöiie'e
s iners Its as 'litteIr^ 2 ireht. Dieses "'ittelrad 2 ^reht Attrietr^l Z anJ dar " ittclp^akt iieses Radas te/egt sich auf einem Kreise, 'e^son Haltmesser gleich der exzentrizität A ist, vgl. Fig.
Dadurch ändert sich periodisch der Atstand der Drehachse 7 des Rades 3 von der drehachse 6 des Rades 1, und aieaer wechselnde Atstand wird ständig durch das Räderknie überbrückt, von dem in Fig. 1 mit gestrichelter Linie die Lage- angedeutet ist, die die Räder 2 und 3
so-vie lie Lenker 4 und 5 einnehmen, wenn der Mittelpunkt des Eades ο
3 um 18ο aus der mit voller Linie gezeichneten Stellung verschwenkt ist.
Durch verschiedene Bemessung der Exzentrizität A kann der Ungleichförmigkeitsgrad zwischen An- und Abtrieb verändert werden.
Darüber hinaus kann auch das Antriebsrad ,1 gegenüber der &i;£jUlachse des Gehäuses 12 exzentrisch gelagert werden, so ^ass mit'ge* ringen, von den baulichen Dimensionen abhängigen Abwöichüiigeii'ψ*&1 Sinusschwingungen als Barstellungsforra des durch die beiden ß&$er erzeugten Ungleichf örmigkeitsgrades sich mit einer beliebigen Jfj^eti» verschiebung überlagern, deren Grösse von der gegenseitigen iKineteiJ.' der Exzentrizitäten abhängig ist.. Der Durchmesser des Zwlechinrades spielt hierbei keine Rolle. Verschiedene Durchmeseer der'SIf** 1 una 3 führen zur Ueberlagerung von 'zwei Schwingungen 3**^%*<||1|^ nur eine verschiedene Phase und eine verschiedene' Ä^liioäej:|fj||^i^ auch eine verschiedene "Wellenlänge beeitaen, so dass auf dif^Hiie* luoh Schwebungen erzeugt werden können.
F"r vi ie Einstellung-der Exzentrizität bei stehendem Getrieft können verschiedene einfache Lösungen benutzt Werdeni die nicht •.-,'Oiter er Ii. utert zu werden brauchen. Für die Einstellung ddfr 'J&'zmÜ zit'at bei laufendem Getriebe kann folgende Einrichtung ilen.
Auf Λ en Drehzapfen Io5 23 f;r 'He Ar'.ic 1 und 9 Humor., ;iu in Fig. 3 und 4 dargestellt, Scheibe:: 17 auf ekeilt sein, w lohe •.Is Schneckenräder ausgebildet sei-, kennen. In diese Ocfcueol.-j'!räder greift eine Schnecke IS ein, Jie in einem La,·;;er 19 sitzt unu ein Antrieb-Kegelrad 2o trägt.
Die Achse 21 der Schnecke 18 wird von einer Achse 22 gekreuzt, welche zwei Kegelräder 23, 24 trägt. Zwecks Verstellung der Exzentrizität der Drehachse 7 in der einen Richtung wird die Achse 22 in Richtung des Pfeiles E heruntergezogen, bis das Kegelrad 23 in Bingriff mit dem Kegelrad 2o kommt. Die Vsielle 22 steht still und durch Abwälzen des Kegelrades 2o - welches sich ja mit dem Gehäuse 13 dreht - an dem Rad 23 wird die Schnecke 18 gedreht, .velche damit das Schneckenrad 17 und den Drehzapfen 11 in Umdrehung Versetzt und "so die Exzentrizität der Drehachse 7 das Radea' 3 verändert. Ist die Exzentrizität-in der gewünschten,;Weise verändert, so wird das Kegelrad 23 durch Verschieben der Welle 22 in entgegengesetzter BiQhtung ausser Eingriff mit dem Kegelrad 2o gebracht. Der Abstaiad zwischen den Kegelrädern 23 und 24 ist so bemessen, dass in der Mittelstellung keines dieser beiden Räder in Eingriff mit dem Kegelrad 2o'steht. Soll die Exzentrizität in entgegengesetztem Sinne beeinflusst werden, so wird dia Welle 22 umgekehrt zur Richtung des Pfeiles B weiter gehoben, bis das Kegelrad 24 in Eingriff mit dem Kegelrad £p kommt und dieses sowie die Schnecke 18, das Schneckenrad 17, den Zapfttä und die Drehachse 7 in entgegengesetzter Richtung dreht bzw*,JJiischwenkt.
Zwecks Hebung oder Senkung der Welle 22 kann an eine« 2 »$0$^$ ein mit Handgriff versehener Hebel 27 angeordnet sein» "weloheJi$ftit "einem Zapfen 28 in einen Ausschnitt 29 de* Welle Sp,*tngaߣt$ '
Vorstehend ist das Getriebe als aus ineinander,^ if en·.'; cn Stirnzahnrädern "bestehend beschrieten. In sinngesiäsr der bleichen Art und Weise können die Bäder auch als Kettenroder nit .iazgehöriges Ketten ausgebildet sein. Ebenso können auch z.B. Riemenscheiben und Riementrieb Verwendung finden, insbesondere zur Vermeidung des Schlupfes Keilriemenrader mit Keilriemen.

Claims (1)

  1. ii η a ρ γ ΰ γ, e ♦
    1) Getrietei^TestehenJ aus drei Htend ig u!ittelbu.r odor u.-.· .Ιτις·χ-bar.mit..•inandor in kraftschlüssigem i2ir.griff stehenden Scheiber;, gegebenenfalls unter Einschaltung von .-/eiteren Zivischenradern, wobei die Drehwellen durch gelenkig Miteinander gekuppelte Lenker verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass^fm- und/oder Antriebsrad Cl, 3) eine von der An- und/oder Abtriebsachse abweiche Drehachse besitzen.
    <rit>
    2) Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassiAJatriebs-,(Zwischen- und^btriebsrad als ständig ineinandergreifende Zahnräder - z.B. Stirnzahnräder - ausgebildet sind.
    3) Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassrflntriebs-, JZwischen- und &btriebsrad als durch Ketten verbundene Kettenräder ausgebildet sind.
    4} Getriebe nach einem, der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich-
    ^ tWuhii.
    net, dass der Abstandrder Drehachse V©» Antriebs- und/oder Abtriebs
    J1 .■■ .««·■,· "
    y»a 4 *y . ■ '
    radfjCl, 3) Tpa*· Antriebs- und/oder Abtriebswelle verstellbar ist.
    5) Getriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand stufenweise verstellbar ist.
    6) Getriebe ;pach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Äbstand stetig verstellbar ist· -
    ?) Getriebe nach einem der Ansprüche 4 bis β, dadurchίgekfiuaustlchnet, dass der Abstand der Drehachse wn' Antrieber tiüä/p#e* Äb~ triebsradi»vo^ÄiTtriebs- und/oäer Abtrltbewelle bei lau*erÖ#m Qe-
    !'.. ?v4 r ·
    triebe verstellter,, tet«
    Zapfen Clo, 11) dsm geger/Vcer mittels eines Armes (S3O) isr Drehzapfen (6,7) für das An- tzv». Abtriebsrad (ΐ,Γ;) suh-vcnlctui gelagert ist Ujatf wobei der Drehzapfen (lo, 11) durch siren Schnekkentrieb (17,18) verstellbar ist, welcher bei laufendem Getriebe durch -ein Hu JLli h IjiiI Injure triebe (2o,23,24) in verschiedenen Drehrichtungen antreibar ist.
    S) Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Rai-b- e getriebe '(gg, 23, 24) als Kegelscheibengetriebe ausgebilofet 4»t>' wobei der ÜJjstand der benachbarten, auf einer gemeinsamen VelTe ;(!22ν:&Γίέΐ^οχίίΜί^Antriebsscheiben (23,24) grösser ist als der ' Bi^chmessex' der-.klein&xen Flache der angetriebenen Kegelscheibe CSo).
    ,JLp) lvpricht?nl5wferr^apruoli 8 und 9, gekennzeichnet durch einen Ver-
    • y^iivorliphtuiig>%26>^27 , 28 , 29) zur Axialverschiebung der die An-Met»- K8SPäSSllIftfen (23·; 24) tragenden Welle <2Äl.

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