DEP0009972DA - Kopf für Grubenstempel - Google Patents

Kopf für Grubenstempel

Info

Publication number
DEP0009972DA
DEP0009972DA DEP0009972DA DE P0009972D A DEP0009972D A DE P0009972DA DE P0009972D A DEP0009972D A DE P0009972DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
head
punch
pit
stamp
struts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alfons Barenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

PATENTANWALT
DiPL.-iNQ. ALBERT SCHÜRHOFF
BOCHUM BOCHUM, den
FERNRUF: 01172 / SCH LIESS FACH 443 VOD ESTR ASS E 47 POSTSCHECKKONTO: FRANKFURT/MAIN 32371 ., , BANKVERBINDUNQ: BANKVEREIN WESTDEUTSCHLAND, BOCHUM ΑΚΐβ! 48 - 125 HESSISCHE BANK, FRANKFURT/ MAIN
Kopf für
Beim Strebausbau setzt man häufig einen Grubenstempel gegen das Hangende provisorisch fest und schient danach die Kappe ein, die schliesslich durch Keile angehoben wird, "His der Stempel festgestemmt ist« Zu diesem Zweck finden Gabelköpfe Anwendung, deren Schenkel dem Querschnitt der nachträglich eingeschobenen Kappe überragen.. Diese bekannte Ausgestaltung de/fc^Stempelkopf £ feat gegenüber anderen J\usfüi!rungsf ormen den Vorteil, dass die Kappen sich nash dem Setzen des Stempels schräg einschieben
Die Erfindung verfolgt den Zweck, den aufgezeigten Grubenausbau zu erleichtern, durch Anwendung eines Grubenstempelkopfes, mit Streben, die b§im Setzin gegen das Hangende angedrückt werden und eine den Querschnitt der nachträglich eingeschobenen Kappe überragende Mnge besitzen. Das ^eue und Eigenartige wird insbesondere darin gesehen, dass die Streben des Stempelkopfes in Bezug auf die Kopfplatte höhenverschieblich angeordnet sind«. Die Streben sind als angespitzte Bolzen ausgebildet und an einer Buchse parallel zur Achse des Stempels längsverschieb^ar angeordnet*-
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei verschiedenen Ausfuhrungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigt:
Abb» 1 einen Stempelkopf gemäss der Erfindung teilweise im Längs schnitt,
Abbe 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Abbe 1,
Abbe 5 eine andere Ausfiihrungsform des- Stempelkopfes in Vorderansicht
wie aus Abb. 1 ersichtlich, ruht auf dem Stempeloberteil 1 die Kopfplatte 2 und auf dieser die Kappe % die aus einem Profileisen in I-Form besteht«. Unterhalb der Kopfplatte 2
ober
befindet sich am Stempeloberteil 1 ein Flansch 4, auf dem eine Buchse 5 koaxial zum Stempeloberteil 1 angesohweiset ist«. In der Buchse 5 verschiebt sich in Längsrichtung ein Bolzen 6 mit angespitzter Spitze 7° Wie die Abb „ 2 zeigt, können an dem Flansch 4 zwei in je§@ einer Buchse 5 längsverschiebbare Balzen Φ nebeneinan der angeordnet seine
Gemäss der auf der Abb. "jjgezeigten Ausführung ε f orra stehen die in ihran Buchsen 5 in Längsrichtung verschiebbaren Bolzen 6 durch ein starres Organ, und zwar dursSh ein Schraubengetriebe, mit dem Stempeloberteil kraftschlüssig in Eingriffe Das Schrau bengetriebe besteht aus der Schraubenspindel 8 und dem parallelen Hebelsystem 9 und 10? die durch Zapfen 11 aneinander gelenkt sind« Während die Hebel 9 Kit den längsverschiebbaren Bolzen 6 in Eingriff stehen, sind die Hebel 10 an den durch den Flansch 4 mit dem Stempeloberteil starr verbundenen Buchsen 5 angfelenkt. Das Schraubengetriebe 8-11 hat die Wirkung, dass eine Längsverschiebung der Bolzen 6 in ihren Buchsen 5 parallel zur Achse des Stempelober teifs^erfolgt*
S 3
' ' Um den Bolzen 6 in den Buchsen 5 eine Längsverschie_
bung zu erteilen, ist es möglich, den in der Buchse 5 eingreifenden Bolzenteil als Kolben auszubilden und die Buchse 5 mit einer Flüssigkeit teilweise auszufüllen. Die Menge der Flüssigkeit in der Bughse 5 regelt zwangsläufig die Bolzenverschiebung«.
Es liegt im Sinne der Erfindung, die Bolzen 6 zu einer Längsverschiebung unter Druck eines elastischen Mittels zu
stellen, wie beispielsweise Aus AtY1I. 1 hervorgeht. Als solches elastisches Mittel kann Gummi-f# vorzugsweise jedoch eine Feder zur Anwendung gelangen. Der Bolzen 6 kann einen Bund 12 "besitzen, gegen den sich eine Feder 13 legte Als Widerlager für das
ft
andere Federende dient der Kopfflansch 4« Auf diese Weise ist die Feder 13 so ausgestaltet und angeordnet, dass sie ^eim vorläufigen Setzen und während des folgenden Feststemmens des Stempelkopfes gespannt wird ο Eine Verbesserung kann dadurch getroffen werden, dass in ieder buchse 5 eine schwache Feder 13 und eine starke Feder 14 angeordnet sind* die "heim Einschieben de^Bolzf^n^ 6 nacheinander gespannt werden.
Kommt auf dem Flansch 4 nur ein Bolzen 6 zur Anwendung, so lässt sich das starre örgan für die Erteilung derJLängsverschietiung auf einfache Weise dadurch verwirklichen, dass der Bolzen 6 in der Buchse 5 eingeschraubt ist.
Bs liegt im &ä?&»e^äer Erfindung, dis Feder 13 und/ oder 14 zwischen dem Stempeloberteil 1 und der Kopfplatte 2 anzuordnen« In diesem Falle verschää"bt sich der Flansch 4 lose auf deqs Stempeloberteil unter Druck der Feder 13 und / oder 14· Zv?eckmässi| findet eine Spiralfeder Verwendung, die eine keglige Form "besitzt. Ihre grösste Windung wirkt gegen den Stempelkopf und ihre kleinste "^egen dsn O'berstempel. Hierdurhh wird erreicht, dass der Federdruck auch "bei schiefliegendem Stempelkopf gleich
Das Einschieben der Kappe nach dem vorläufigen
Setzen des Stempels "bedingt eine Handfertigkeit. Um das zu er leiche tern, sind die in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Bolzen 6 seitlich der nachträglich einzusetzenden Kappe angeordnet. Dadurch
wird es ermöglicht, dass die Kappe sich auf einfachste Weise auf die Kopfplatte 2 auflegen lässt.
wie aus eier -Ä"b^. 2 ersishtlich, ist der Flansch 4 am Stempeloberteil ahnehtrihar angenrdnete Zu diesem Zweck "besitzt der Flansch 4 Schenkel 15, 16, durch welche ein Keil 17 hindurchgesteckt ist. Durch das Ansiehen des Keiles, "beispielsw.»> durch eine Mutter 18, wird eine Backe 19 gegen den Umfang des Stempel» o"berteils 1 gedruckt, So dass die Platte 4 an dem Stempeloberteil g festgeklemmt sitzt.
Überreicht durch:
-Patentanwalt.
DipUlng. ALBERT SCHÜRHOFF

Claims (5)

  1. Patentansprüche ο
    1„) Kopf für Grubenstempel mit Streuen, die "heim Setzen gegen das Hangende angedrückt werden und eine den Querschnitt der nachträglich seitlich aufgelegten Kappe überragende Länge besitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben (6) des Stempelkopfes in Bezug auf die Kopfplatte (2) längsverschiebbar angeordnet sind«
  2. 2.) EnPf üür Grubenstempel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Streben als angespitzte Bolzen (6) ausgebildet und in einer Buchse (5$ parallel zur -Achse des Stempels (1) längsverschiebbar angeordnet sind»
  3. 3«) Kopf für Grubenstempel nach")-Anspruch^] und 2, dadurch gekennzeichnet, dass au ihrer Längsve±schievung die Streuen (6) des Stempelkopfes durch starre Organe , wie Schraubengetriebe (8-11) odgl. mit dem Stempel (1) kraf tschl:issig in Eingriff stehen.
  4. 4.2 Kopf für Grubenstempel,(<=#a*arctr) nach>-Anspruchs 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu ihrer Längsverschiebung die Streben (β) des Stempelkopfes durch hydraulische Organe mit dem Stempel (1) kraftschlüssig in 3i#g«4ff etehen«.
    5*) Kopf für Grubenstempel η a cn) .Anspruch^ und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zu ihrer Längsverschiebung die Streben (6) des Stempelkopfes dusch elastische Organe mit dem Stempel (1) kraftschlüssig in Eingriff stehen.
  5. 5.) Kopf für Grubenstempel nach )AnspruclAi ,und 5, gekennzeichnet durch eine die Strebe (6) in ihrer Längsrichtung verschiebbare Feder (13), äie derart angeordnet ist, dass sie bein vorläufigen Setzen und während des folgenden Peststemmens des Stempels gespannt wird«

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2636791A1 (de) Hydraulischer grubenstempel
DE830181C (de) Hydraulischer Grubenstempel sowie Vorrichtung zum Setzen und Rauben desselben
DEP0009972DA (de) Kopf für Grubenstempel
DE1230390B (de) Hydraulischer Grubenstempel
DE513752C (de) Nachgiebiger eiserner Grubenstempel
DE842184C (de) Eiserner Grubenstempel
DE812183C (de) Grubenausbau
DE1238420B (de) Stempel aus Holz fuer den Ausbau von Untertageraeumen, insbesondere fuer den Streckenausbau
DE925162C (de) Nachgiebiger Grubenstempel
DE851787C (de) Grubenstempel aus Metall
DE915202C (de) Kopf fuer Grubenstempel
DE1167300B (de) Druckmittelbetaetigte Rueckeinrichtung fuer Foerderer mit daran gefuehrtem Kohlenhobel
DE6603892U (de) Blutdruckmesser mit quecksilbermanometer
DE488095C (de) Nachgiebiger, in seiner Laenge verstellbarer Grubenstempel, bei welchem sich ein Rundholz in einen konischen Einsatzkoerper eindrueckt
DE507015C (de) Vorrichtung
DE349763C (de) Als Lehrgegenstand und Spielzeug dienendes, in der Hauptsache aus Holz bestehendes Modell der Feuerspritze
DE946044C (de) Einrichtung zum schnellen und sicheren Festlegen des Andrueckzylinders bei mechanischen Kohlengewinnungseinrichtungen, beispielsweise beim Kohlenhobel
DE750931C (de) Hydraulischer Hebebock
DE438596C (de) Einrichtung zur Befestigung von Schuhabsaetzen
AT103770B (de) Einrichtung zum Befestigen von Schuhabsätzen.
DE1483936B1 (de) Grubenausbaurahmen bzw. ausbaubock, insbesondere fuer mechanische abbaubetriebe
DE491307C (de) Metallener Grubenstempel mit einem Rohrstueck, welches mit einem Ende teleskopartig eine Saeule umfasst, die durch ein zusammenschiebbares Lager abgestuetzt ist
DE526950C (de) Dreiteiliger eiserner Grubenstempel
DE618415C (de) Fluessigkeitsstossdaempfer
AT290365B (de) Hydraulisch betätigtes Gerät zum mechanischen Zerlegen von Gestein